Referenzen zur Bewerbung: Bedeutung, Beispiele, Formulierungen

Mit den besten Empfehlungen vom Ex-Chefs: Referenzen in der Bewerbung werden hierzulande immer beliebter. Sie sind eine willkommene Ergänzung (teils Ersatz) zu den Arbeitszeugnissen und runden daher das Bewerberprofil – neben Anschreiben und Lebenslauf – perfekt ab. Referenzen sind kein Muss in der Bewerbung. Sie können aber am Ende den Ausschlag im Auswahlprozess geben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie um ein professionelles Referenzschreiben bitten, wer als Referenzgeber infrage kommt und geben Ihnen kostenlose Muster für den perfekten Inhalt und Aufbau dazu…

Referenzen zur Bewerbung: Bedeutung, Beispiele, Formulierungen

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Referenzen Bedeutung: Was ist das?

Referenzen sind Empfehlungen von beruflichen Weggefährten: ehemalige Vorgesetzte, Mentoren, Experten, Kollegen, Kunden. Im Referenzschreiben bewertet der Aussteller (= Referenzgeber) die bisherige Zusammenarbeit, die Leistungen und Qualifikationen der betreffenden Person. Freiwillig, immer positiv – und möglichst auf maximal einer DIN A4-Seite. Ziel und Zweck der Referenz ist, einen Bewerber für einen Job weiterzuempfehlen. Im Gegensatz zum Arbeitszeugnis sind Referenzen an keine gesetzlichen Vorgaben gebunden. Es besteht auch kein Anspruch darauf.

Genau diese Freiwilligkeit macht das Referenzschreiben wertvoll. Der oder die Fürsprecherin ist nicht nur wohlwollend – sie WILL Sie empfehlen. Und die Person bürgt dafür mit dem vollen Namen. Referenzen im Anschreiben oder im Lebenslauf können die Bewerbung enorm aufwerten und sind ein veritables Alleinstellungsmerkmal.

Im englischsprachigen Raum sind die „Letter of Recommendation“ längst Standard. Auch hierzulande werden Sie immer beliebter. Experten vermuten, dass bisher aber nur jeder vierte Bewerber Referenzen in der Bewerbung nutzt. Damit werden sie zur echten Chance, um sich positiv von der Masse abzuheben, die Bewerbung aufzuwerten und einen positiven Eindruck zu verstärken.

Empfehlung oder Referenzen: Was ist der Unterschied?

Während Empfehlungsschreiben an einen konkreten Empfänger gerichtet sind und persönliche und zwischenmenschliche Stärken betonen, legen Referenzen den Schwerpunkt auf erworbene Qualifikation oder bislang ausgeübte Tätigkeiten und Erfolge. Weil das Referenzschreiben namentlich nicht an einen Adressaten gerichtet, lässt es sich mehrfach in der Bewerbung verwenden. Das Empfehlungsschreiben ist wegen der namentlichen Nennung des Empfängers nur einmal verwendbar.

Varianten bei Referenzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Referenz in den Bewerbungsunterlagen zu nutzen. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Positionierung, sondern auch in Art und Umfang.

  • Referenzen als Anlage
    Sie können die Referenz- und Empfehlungsschreiben in die Anlagen Ihrer Bewerbung aufnehmen – als ausführliche Dokumente, die Sie kurz im Anlagenverzeichnis erwähnen. Oder…
  • Referenzen im Lebenslauf
    Sie geben die Referenzen im Lebenslauf an. Kurz als Erwähnung, mit Namen und Kontaktinformation. Der Personaler hat dann die Möglichkeit, sich bei Bedarf mit dem Referenzgeber in Verbindung zu setzen.

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie mit den Referenzen im Lebenslauf oder im Anschreiben punkten und Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erhöhen.

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Referenzen und Referenzgeber richtig auswählen

Referenzen sind nicht an einen Arbeitgeber gebunden. Als Referenzgeber kommen nicht nur aktuelle Vorgesetzte infrage. Es eignen sich ebenso (ehemalige) Führungskräfte, Personalchefs, Geschäftsführer, Funktionäre, Professoren, Lehrer und Mentoren, Ausbilder und (renommierte) Kollegen, Kunden und Auftraggeber sowie namhafte Fachkräfte und Experten. Tabu sind hingegen Verwandte oder Freunde. Es mag nett gemeint sein, wenn sich ein guter Freund für Sie verbürgen will – Aussagekraft für die Bewerbung hat das aber nicht. Es riecht nach einer Gefälligkeit.

Die Referenzgeber sollten Sie genau auswählen. Achten Sie dabei auf folgende Kriterien:

  • Status
    Der Fürsprecher genießt einen möglichst hohen beruflichen Status oder besitzt fachliches Renommee. Faustregel: Der Referenzgeber sollte hierarchisch mindestens eine Position über der bewerteten Person stehen.
  • Wohlwollen
    Der Ansprechpartner kennt Sie gut, schätzt Ihre Arbeit, Talente und Erfolge. Idealerweise haben Sie mit ihr oder ihm in den vergangenen fünf Jahren über einen längeren Zeitraum eng zusammengearbeitet.
  • Bürgschaft
    Der Referenzgeber kann Ihre Qualifikationen und Erfahrungen ebenso glaubhaft wie kompetent und präzise beurteilen und ist dazu auch namentlich bereit.

TIPP: Immer Einverständnis einholen!

Natürlich müssen Sie von jedem Fürsprecher und Referenzgeber vorher dessen Einverständnis einholen. Einfach jemanden in der Bewerbung als Referenz angeben, geht nicht. Sollte der auf Nachfrage überrascht sein, schlägt die Wirkung ins Gegenteil um – und Sie sind als Aufschneider blamiert. Aufgewertet wird die Referenz dadurch, dass sich der Aussteller damit einverstanden erklärt, vom Personalberater oder künftigen Arbeitgeber kontaktiert beziehungsweise angerufen zu werden. Geben Sie daher nur Referenzen an, die Sie nicht kompromittieren.


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Wo gebe ich Referenzen in der Bewerbung an?

Hierfür stehen Ihnen zwei mal zwei Optionen zur Auswahl:

  • Im Anschreiben – kurz innerhalb der Anlagen oder als eigener Abschnitt.
  • Im Lebenslauf – bei der jeweiligen beruflichen Position oder ebenfalls als eigener Abschnitt am Ende des Lebenslaufs. Achten Sie aber darauf, dass der Referenzgeber ein anderer ist als der Unterzeichner des Zeugnisses.

Egal, für welche Varianten Sie sich entscheiden – ob Referenzen im Anschreiben oder Referenzen im Lebenslauf: Wählen Sie nur eine der vier Optionen! Mixen wirkt stets unstrukturiert.

Beispiel: Referenzen am Ende des Anschreibens

Referenzen Beispiel Bewerbung Anschreiben Formulierung

Beispiel: Referenzen im Lebenslauf in der Station

Referenzen Im Lebenslauf Beispiel Bewerbung Station

Beispiel: Referenzen im Lebenslauf als eigener Abschnitt

Referenzen Im Lebenslauf Beispiel Bewerbung Abschnitt

Übertreiben sollten Sie es mit den Referenzen im Lebenslauf aber nicht. Mehr als drei Referenzen sollten es nicht sein. Sonst wirkt der Lebenslauf überladen. In allen Fällen können Sie den Referenzgeber (aus Platzgründen) auch nur namentlich erwähnen – ohne Kontaktdaten. Die stehen ja ohnehin im Referenzschreiben. Das Dokument (das Referenzschreiben) fügen in Ihren Bewerbungsunterlagen jeweils einzeln an. Manche empfehlen hierfür die Verwendung einer Referenzliste auf einem gesonderten Blatt. Viel wichtiger ist aber, dass die Daten der Referenzgeber richtig sind. Falsche Namen oder Zahlendreher wirken wieder schlampig.

Wie viele Referenzen kommen in die Bewerbung?

Auch bei der Bewerbung gilt: Die Dosis macht das Gift. Zu viele Referenzen wirken unglaubwürdig und lenken vom Lebenslauf und Anschreiben ab. Als Faustregel können Sie sich merken: Der Bewerbung werden maximal drei Referenzen beigefügt. Nie mehr.

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Referenzschreiben Inhalt

Für Referenzen gibt es keinen definierten Aufbau. Das Referenzschreiben soll schließlich den Charakter eines persönlichen Schreibens behalten. Daher werden Referenzen in der Bewerbung immer in Ich-Form formuliert. Eine Geheimsprache, wie in Arbeitszeugnissen üblich, gibt es bei Referenzen nicht. Wer Sie nicht empfehlen kann, wird dies nicht tun. Wer Ihrer Bitte nachkommt, wird Sie entsprechend loben.

Referenzschreiben Aufbau

Zu den erforderlichen Inhalten des Referenzschreibens gehören:

    Briefkopf
  • Vorname, Nachname des Ausstellers
  • Name von Unternehmen, Organisation, Universität
  • Anschrift
  • Direkte Telefonnummer (für Rückfragen)
  • Formalia

  • Datum
  • Betreff („Referenzschreiben für NAME BEWERBER“)
  • Inhalt

  • Kurze Selbstvorstellung (Wer ist der Verfasser, Gutachter?)
  • Verhältnis von Gutachter und Bewerber
  • Ausstellungsgrund (Jobwechsel, Ende des Praktikums, etc.)
  • Sachliche Empfehlung (Tätigkeitszeitraum, Aufgaben, etc.)
  • Erreichte Qualifikationen (Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen)
  • Erwähnenswerte Erfolge (Arbeitseinstellung, erbrachte Resultate)
  • Subjektive Empfehlung (Persönlichkeit, Softskills, Eignung für die Position)
  • Schluss

  • Datum, Unterschrift

Referenzen Beispiele: Kostenlose Muster

Im Folgenden finden Sie zwei kostenlose Muster für Referenzen. Die Vorlagen können Sie sich im Anschluss kostenlos als Word-Datei herunterladen. Ebenso können Sie das Referenzschreiben gleich hier online im Browser bearbeiten und umschreiben. Dazu einfach auf den Kasten klicken.

Beispiel 1: Referenz vom Ex-Chefs


Name des Referenzgebers
Anschrift
PLZ Wohnort
Telefonnummer
TT.MM.JJJJ

Referenzschreiben für _____
Nach langjähriger und hervorragender Arbeit in unserem Unternehmen hat sich Herr/Frau _____ dazu entschlossen, neue berufliche Herausforderung zu suchen. Ein Schritt, den ich als sein bisheriger Chef einerseits sehr bedauere, aber Herrn/Frau _____ dennoch wärmstens weiterempfehlen kann.

In der Zeit von TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ hat Herr/Frau _____ in der Position als _____ für mich gearbeitet und dabei seine Aufgaben stets zu meiner vollsten Zufriedenheit und mit großem Elan und viel Engagement bewältigt. Ich habe ihn/sie als selbstständig denkenden und verantwortungsvollen und immer zuverlässigen Kollegen/in kennen und schätzen gelernt.

Herr/Frau _____ genießt bis heute einen hervorragenden Ruf bei seinen Kollegen und Kunden – nicht zuletzt wegen seiner/ihrer zahlreichen konstruktiven Vorschläge zur Lösung damaliger Probleme.

Neben der einwandfreien fachlichen Qualifikation zeichnet sich Herr/Frau _____ durch Optimismus, Freundlichkeit und hohe Teamfähigkeit aus. Ich halte ihn/sie etwa für eine Position als _____ für bestens geeignet und empfehle ihn/sie jederzeit für eine Beschäftigung in diesem Bereich.

Falls Sie hierzu noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne für telefonische Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
UNTERSCHRIFT

Beispiel 2: Referenz für einen Ex-Praktikanten


Name des Referenzgebers
Anschrift
PLZ Wohnort
Telefonnummer
TT.MM.JJJJ

Referenzschreiben für _____
Frau _____ hat bei uns in der Zeit vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ ein Praktikum im Bereich _____ absolviert. In dieser Zeit war ich Ihr Betreuer und Vorgesetzter.

Von Beginn an zeichnet sich Frau _____ durch Ihr außerordentliches Engagement und hohe Sorgfalt aus. Sowohl fachlich als auch sozial brachte sie sich sofort in das Team ein, glänzte durch ein sehr hohes Maß an Eigeninitiative und Hilfsbereitschaft. Ebenso war sie gegenüber Anregungen und Kritik aufgeschlossen und zu jeder Zeit lernwillig.

Hinsichtlich der großen Bandbreite an Aufgaben, die Frau _____ übernahm und mit Bravour erledigte, fällt es mir schwer, eine davon herauszupicken. Besonders erwähnen möchte ich aber das Projekt „_____“, das sie selbst initiierte, organisierte und leitete. Dabei hat sie nicht nur in vorbildlicher Weise _____ geschafft, sondern auch _____ erreicht und damit einen wesentlichen Beitrag zu _____ geleistet.

Ich halte Frau _____ für eine hoch motivierte und zuverlässige Kollegin, die sich in meinen Augen besonders für eine Position als _____ qualifiziert hat. Ich kann sie uneingeschränkt für eine Beschäftigung in diesem Bereich empfehlen.

Falls Sie mich hierzu noch einmal telefonisch kontaktieren möchten, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
UNTERSCHRIFT

Download: Mustervorlagen als Word-Datei

Für wen eignen sich Referenzen in der Bewerbung?

Vor allem Freiberufler und Berufseinsteiger profitieren von den Referenzen. Beide können ihrer Bewerbung in der Regel kein Arbeitszeugnis beifügen. Entweder, weil die entsprechenden Berufserfahrungen im Lebenslauf fehlen. Oder weil es zuvor kein festes Beschäftigungsverhältnis gab. Also auch kein Arbeitszeugnis.

Um eine Referenz bitten können aber auch:

  • Praktikanten (von ihrem Betreuer im Praktikum)
  • Trainees (von ihrem Mentor oder Vorgesetzten)
  • Studenten (von ihrem Professor oder Dozenten)
  • Stipendiaten (von ihrem Professor oder Förderer)
  • Azubis (von ihrem Ausbilder)
  • Schüler (von ihrem Lehrer)
  • Ehrenamtler (von ihrer Organisation)

Muss ich eine Referenz angeben?

Solange im Stellenangebot Referenzen nicht explizit gefordert werden, zählen sie zu den „freiwilligen (optionalen) Angaben“ in der Bewerbung. Auch wenn Sie in der Stellenanzeige um eine „vollständige“ Bewerbungsmappe gebeten werden, gehört die Referenz nicht dazu. Es kann aber sinnvoll sein und die Bewerbungschancen steigern, wenn Sie Ihre Bewerbung durch maximal drei Referenzen bereichern. Schaden kann es jedenfalls nicht.

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Wie kann ich nach einer Referenz fragen?

Referenzen werden nicht automatisch ausgestellt. Sie sind eine „Holschuld“. Heißt: Sie müssen aktiv darum bitten beziehungsweise danach fragen. Nachdem Sie einen geeigneten Referenzgeber gefunden haben, können Sie so vorgehen…

Referenzschreiben an der Universität

An der Universität sind es Professoren gewohnt, um Referenzschreiben gebeten zu werden. Dennoch sollten Sie nur Professoren auswählen, die Sie persönlich kennen. Meist ist das der Dozent, der Ihre Abschlussarbeit betreut hat oder für den Sie als studentische Hilfskraft tätig waren. Schreiben Sie dem Prof eine E-Mail oder vereinbaren Sie einen Termin in der Sprechstunde. Sagen Sie präzise, was Sie brauchen, auch, in welcher Sprache Sie das Schreiben benötigen. Liefern Sie hierfür alle notwendigen Unterlagen. Machen Sie es dem anderen so leicht wie möglich. Beispielformulierung:

Sehr geehrter Professor Muster,

wie Sie sich erinnern, haben Sie meine Bachelorarbeit über die internationalen Sanktionen gegen Simbabwe betreut. Nun möchte ich mich für den Master Friedens- und Konfliktforschung an der TU Darmstadt bewerben und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir ein Referenzschreiben ausstellen. Der Abgabetermin für die Bewerbung ist am TT.MM.JJJJ. Die notwendigen Unterlagen bringe ich Ihnen gerne vorbei. Ich freue mich, wenn Sie die Zeit hätten, in einem persönlichen Gespräch nähere Details zu besprechen.

Referenzschreiben im Job

Planen Sie einen diskreten Jobwechsel, können Sie nicht Ihren direkten Vorgesetzten fragen. Der würde den Braten riechen. In diesem Fall fragen Sie lieber einen ehemaligen Chef oder Leistungsträger aus anderen Abteilungen. Vorsicht ist geboten, wenn Sie im eigenen Unternehmen fragen. Dies sollten Sie nur tun, wenn Sie absolutes Vertrauen zu der Person haben. Ansonsten sickert die Information vielleicht zum Chef durch.

Fragen Sie persönlich nach einer Referenz. Alles, was schriftlich passiert, wird dokumentiert und könnte gegen Sie verwendet werden, wenn es in die falschen Hände gerät. Bringen Sie zudem gute Leistungen, bevor Sie fragen. Nur Leistungsträger werden empfohlen. Halten Sie Beispiele bereit, die das belegen. Und begründen Sie in der Anfrage. Insbesondere, warum Sie für den künftigen Job geeignet sind. Beispiel:

Lieber Herr Mustermann,

nachdem ich nun fünf Jahre für dieses Unternehmen in der Marketingabteilung tätig bin, würde ich mich gerne weiterentwickeln und mich für die intern ausgeschriebene Stelle als Leiter der Abteilung XY bewerben. Sie haben in diesen fünf Jahren meinen Werdegang im Unternehmen begleitet und gefördert. Dafür möchte ich mich bedanken. Da Sie meine Fähigkeiten aber auch am besten einschätzen können, bitte ich Sie, mir für diesen Zweck ein Referenzschreiben auszustellen…

Referenzschreiben als Freiberufler

Als Freiberufler sollten Sie namenhafte Kunden der Branche auswählen sowie jene, die besonders zufrieden mit Ihrer Leistung sind. Fragen Sie beispielsweise nach einem abgeschlossenen Projekt danach. Erläutern Sie, wofür Sie das Statement verwenden möchten und lassen Sie sich schriftlich bescheinigen, dass der Kunde mit der Nennung seines Namens und seiner Position einverstanden ist. Sollten Sie eine schriftliche Referenz erhalten, bitten Sie darum, diese auf Firmenpapier ausstellen zu lassen. Das erhöht die Glaubwürdigkeit. Beispiel:

Lieber Herr Mustermann,

herzlichen Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit. In einem unserer Gespräche sagten Sie: „Unsere Zusammenarbeit war sehr angenehm. Wir haben uns gut betreut gefühlt und sind von der Qualität des Produkts begeistert.“ Es freut mich, dass Sie mit meiner Leistung zufrieden sind. Damit auch andere davon profitieren können, würde ich Sie gerne mit dieser Aussage namentlich auf meiner Website zitieren. Über Ihr Einverständnis hierfür würde ich mich freuen.

Referenzschreiben für die Wohnungssuche

Immer mehr Vermieter verlangen von potenziellen Mietern nicht nur eine Bürgschaft, sondern auch eine Empfehlung (bisheriger Vermieter). Das macht die Wohnungssuche nicht gerade einfacher. Fragen Sie bisherige Vermieter (insbesondere wenn Sie im Guten ausziehen), ob der oder die Sie bei der Suche nach einer neuen Wohnung unterstützt und Ihnen eine Empfehlung schreiben kann. Beispiel:

Sehr geehrter Herr/Frau VERMIETER,

leider muss ich aufgrund eines Jobwechsels umziehen und mir eine neue Wohnung suchen. Hierzu möchte ich Sie höflich bitten, mir ein Referenzschreiben auszustellen. Damit würden Sie meine Chancen bei der Wohnungssuche erheblich verbessern. Unser langjähriges Mietverhältnis und die Erfahrung mit mir als zuverlässigen und gewissenhaften Mieter, geben Ihnen sicher ein paar Anhaltspunkte, um mich als Mieter gut bewerten. Ich freue mich, wenn Sie sich die Zeit dazu nehmen. Weitere Details oder eine erste Vorlage übermittle ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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