Kollegen: Alle Tipps und Informationen

Wir arbeiten Tag für Tag mit ihnen zusammen und verbringen mit ihnen fast so viel Zeit wie mit der eigenen Familie: Kollegen sind ein wichtiger Teil des Berufslebens und haben großen Einfluss auf Spaß, Zufriedenheit und Erfolg. Die lieben Kollegen helfen bei Projekten, arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin und bilden ein gut funktionierendes Team – oder auch nicht. Längst nicht alle Kollegen kommen harmonisch miteinander aus und die Büronachbarn können den letzten Nerv rauben. Umso wichtiger ist der richtige Umgang unter Kollegen. Hier finden Sie alles, was Sie dazu wissen müssen…

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Kollegen: Alle Tipps und Informationen

Kollegen sind Fluch oder Segen

Als Kollegen werden alle anderen Mitarbeiter bezeichnet, mit denen Sie im Job zusammenarbeiten. Nimmt man es dabei ganz genau, sind Kollegen zunächst diejenigen, die denselben Beruf haben. In der Praxis wird diese Unterscheidung jedoch nicht gemacht. Wer zusammen arbeitet – egal ob der eine Bürokaufmann und der andere Sachbearbeiter ist – gilt als Kollegen.

Wer schon in mehreren Teams bei unterschiedlichen Arbeitgebern beschäftigt war, kennt dabei mit großer Wahrscheinlichkeit aus eigener Erfahrung: Die Kollegen können entweder ein Segen sein, den Arbeitstag erleichtern und eine gute Gemeinschaft bilden. Oder sie werden zum Fluch, machen den Job zur Qual und kosten nicht nur viele Nerven, sondern auch eine Menge Energie.

Wie wichtig die Kollegen im Job sind, kann nicht ausreichend betont werden. Natürlich spielt der Chef eine große Rolle, doch sind es am Ende die Kollegen, mit denen Sie acht Stunden täglich zusammenarbeiten. In einem guten Team entstehen dabei produktive Ergebnisse, tolle Ideen und gleichzeitig gute Stimmung. Können Sie die Kollegen hingegen nicht leiden, fühlen sich acht Stunden wie eine 20 Stunden Schicht an und Ihre Zufriedenheit sinkt in den Keller.

Im schlimmsten Fall sind die Kollegen sogar der ausschlaggebende Grund für Jobwechsel. Gleicht das Betriebsklima einem Kriegsgebiet, lässt sich die Situation nicht lange ertragen. Spätestens wenn Mobbing und Manipulation hinzukommen, trennen sich die Wege der einstigen Kollegen.

Kollegen kann man sich nicht aussuchen

Ein Sprichwort besagt Familie kann man sich nicht aussuchen. Das gilt ebenso für Kollegen. Vielmehr verhält es sich wie bei einer Lotterie: Wenn Sie Glück haben, knacken Sie den Jackpot und landen in einem traumhaften Team – fehlt hingegen das nötige Glück, bekommen Sie eine Niete und haben nichts gewonnen. Außer die Zusammenarbeit mit Kollegen, die Sie nicht leiden können und die Sie fortan trotzdem Tag für Tag ertragen müssen.

Zwar können (und sollten) Sie den Jobwechsel, wenn die Kollegen dauerhaft zur Qual werden, doch wissen Sie auch dann nicht, welche neuen Kollegen beim nächsten Arbeitgeber am benachbarten Schreibtisch sitzen. Leider besteht immer das Risiko, dass Sie vom Regen in die Traufe kommen.

Selbst gründlichste Recherche und Vorbereitung hilft nicht. Sie können viel über das Unternehmen erfahren, im Vorstellungsgespräch nachfragen und Ihren Eindruck festigen – wie die Kollegen tatsächlich sind, zeigt sich erst bei der Zusammenarbeit und in Stresssituationen.

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Alles, was Sie über den Umgang mit Kollegen wissen müssen

Das soll Sie nicht entmutigen. Zahlreiche Arbeitnehmer sind sehr glücklich mit ihren Kollegen, entwickeln enge Beziehungen und oft wird erst durch die netten Kollegen der berufliche Alltag erträglich. Sie helfen über den Stress mit nervigen Kunden hinweg, springen bei Bedarf ein, greifen unter die Arme oder sorgen für eine kurze Erholung in der gemeinsamen Kaffeepause.

Damit das auch bei Ihnen klappt, haben wir alles, was Sie über den Umgang mit Kollegen wissen müssen – inklusive vieler weiterführender Ratgeber – für Sie zusammengefasst:

  • Erkennen Sie nerviges Verhalten von Kollegen

    So manches Verhalten von Kollegen lässt den Geduldsfaden in kürzester Zeit reißen. Der eine telefoniert so laut, dass das gesamte Büro zuhören kann, andere schicken nervige Katzenbilder über den E-Mail-Verteiler und wieder andere gönnen sich ein Mittagessen mit doppelt Knoblauch, bevor es zurück ins Großraumbüro geht.

    Jeder reagiert auf solche Dinge anders. Finden Sie heraus, was Sie besonders stört und auch, was Sie dagegen tun können. Helfen vielleicht Kopfhörer, um den Lärm der Kollegen auszublenden und konzentrierter zu arbeiten?

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Meiden Sie die schlimmsten Kollegen-Typen

    Jedes Team ist individuell, doch gerade die schlimmsten Kollegen lassen sich in klassische Kategorien einteilen. Besonders unbeliebt sind beispielsweise die unzuverlässigen Kollegen, die drei Mal versichern, dass Sie sich kümmern – und es dann doch nicht tun. Ebenso anstrengend sind Kollegen, die scheinbar nichts alleine können und für jede Kleinigkeit Hilfe brauchen.

    Im Job lässt sich der Kontakt zwar leider nicht gänzlich abbrechen, doch können Sie sich so gut es geht von diesen Kollegen fernhalten. Das ist besser, als sich jeden Tag darüber aufzuregen und ständig gestresst zu sein.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Schützen Sie sich vor Kollegen, die Ihren Job wollen

    Die Konkurrenz ist an vielen Arbeitsplätzen sehr groß. Auf der einen Seite spornt das zu besseren Leistungen an, auf der anderen Seite ist manchem Kollegen jedes Mittel recht, um Sie auszustechen und selbst einen Vorteil zu haben.

    Besonders ehrgeizige und rücksichtslose Kollegen warten nur auf eine Chance, um Ihre Aufgaben, Verantwortungen oder gleich die gesamte Position zu übernehmen. Vor solch hinterhältigen Angriffen sollten Sie sich schützen.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Lösen Sie Konflikte mit Ihren Kollegen

    Selbst in den besten Teams kommt es irgendwann zu Konflikten, Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten. Wo so viel Zeit miteinander verbracht wird, entstehen früher oder später Reibungspunkte. Wichtig ist, dass solche Konflikte gelöst werden. Eine offene Aussprache ist die beste Möglichkeit.

    Ungelöste Konflikte schwelen unter der Oberfläche weiter, bis sie irgendwann hochkochen und zu einer großen Explosion führen. Wenn es so weit kommt, ist die Beziehung unter Kollegen meist nachhaltig ruiniert. Besser ist es, frühzeitig in den Dialog zu treten und eine gemeinsame Lösung zu finden.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Erzählen Sie nicht alles weiter

    Kommunikation im Job ist ein wichtiges Thema, doch sollten Sie den Kollegen gegenüber nicht immer alles erzählen. Verstehen Sie das bitte nicht falsch: Natürlich sollen Sie keine wichtigen Informationen zurückhalten oder die Kollegen bewusst im Unwissen lassen. Vielmehr geht es darum, dass Sie bestimmte Dinge von sich selbst nicht preisgeben sollten.

    Dazu zählt beispielsweise Ihre Meinung über den Chef. Vielleicht halten Sie ihn für inkompetent und auf seinem Posten überfordert – doch sollten Sie sich davor hüten, anderen Kollegen davon zu berichten. Im Büro wird gerne getratscht und Sie wissen nie, welche Gerüchte entstehen und verbreitet werden.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Machen Sie Kollegen zu Freunden und Verbündeten

    Sie müssen nicht jeden Kollegen mögen und schon gar nicht mit jedem befreundet sein. Doch hilft es, wenn Sie den ein oder anderen Freund am Arbeitsplatz haben. Auf diese können Sie sich immer verlassen, Ihre Laune im Job wird besser und gemeinsam lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.

    Versuchen Sie engere Beziehungen zu den Kollegen aufzubauen, gehen Sie offen auf die Büronachbarn zu und gehen Sie beispielsweise in der Pause gemeinsam Mittagessen. Aus den Gesprächen ergeben sich oft Gemeinsamkeiten, aus denen mit der Zeit eine Freundschaft entstehen kann.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Verabschieden Sie sich von Kollegen

    Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Wenn Sie Job, Arbeitgeber und Kollegen verlassen, sollten Sie sich deshalb immer im Guten trennen. Dazu zählt auch eine nette Verabschiedung, am besten mit einem kleinen Ausstand. Dabei müssen Sie keine großen Reden schwingen, doch ein paar Worte zum Abschied sind angebracht.

    Bedanken Sie sich für die Zusammenarbeit, betonen Sie, dass Sie es schade finden, in Zukunft nicht mehr mit dem Team zu arbeiten und dass Sie hoffen, dass der Kontakt weiterhin bestehen bleibt.

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[Bildnachweis: Jacob Lund by Shutterstock.com]
11. Dezember 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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