Allgemeinwissen: Kennen Sie die Antwort?

Hand aufs Herz: Wie gut ist Ihr Allgemeinwissen? Glaubt man Umfragen und Studien, nimmt die Bedeutung der Allgemeinbildung stetig ab. In der Schule genauso wie im Job. Gefragt sind eher Fachwissen und Spezialkenntnisse. Seltener der Blick über den Tellerrand der eigenen Qualifikation. Ein zunehmender Tunnelblick? Tatsächlich wird Allgemeinwissen häufig unterschätzt. Wer über große Allgemeinbildung verfügt, ist nicht nur ein interessanter Gesprächspartner. Das breite Wissen ermöglicht uns auch, quer zu denken, Zusammenhänge zu erkennen, bessere Lösungen zu finden. Deshalb, daher und darum: Testen Sie hier und jetzt Ihren Wissensstand! Unser kostenloser Test und Quiz zum Allgemeinwissen (inklusive Lösungen) enthält 30 Fragen und Antworten aus unterschiedlichen Kategorien und Themengebieten. Testen Sie sich: Wie schlau sind Sie?

Allgemeinwissen: Kennen Sie die Antwort?

Allgemeinwissen oder Allgemeinbildung?

Allgemeinwissen oder AllgemeinbildungDie Begriffe Allgemeinwissen und Allgemeinbildung werden häufig synonym verwendet, dabei besteht ein feiner Unterschied.

Ursprünglich steckt hinter Allgemeinbildung eine bestimmte Auffassung vom Menschen als Geistwesen, eingebunden in eine höhere Kultur. Durch Schule und Bildung gelangt der Mensch zur Vernunft. Dadurch erlangt er wiederum die Freiheit.

Von diesem humanistischen Verständnis von Allgemeinbildung gelangte man im Laufe der Zeit zu einer Definition von Allgemeinwissen. Bestes Beispiel dafür sind die Bücher, die im 19. Jahrhundert aufkamen: Lexika in verschiedensten Ausprägungen. Durch sie konnte plötzlich jeder über alle möglichen Dinge aus unterschiedlichen Wissens- und Themengebieten etwas erfahren und lernen. Per Definition bildet ein Konversationslexikon exakt das ab, was unter Allgemeinwissen gefasst wird.

  • Während bei der Allgemeinbildung die Fähigkeit zur kritischen Reflexion im Vordergrund steht,
  • kann Allgemeinwissen eher als Ansammlung von Wissen interpretiert werden. Daher sollten sich Allgemeinbildung und Allgemeinwissen idealerweise ergänzen.

So wird auch heutzutage Allgemeinwissen häufig als Bildungskanon verstanden – also das, was jeder (eigentlich) wissen sollte. „Allgemein“ deutet schließlich schon an, dass auf eine Vielzahl an Themen Bezug genommen wird:

  • Biologie
  • Chemie
  • Geographie
  • Geschichte
  • Kunst
  • Literatur
  • Mathematik
  • Musik
  • Physik
  • Politik
  • Psychologie
  • Sprache
  • Sport
  • Technik
  • Wirtschaft

Ein Großteil dieser Themen kommt schon als eigenständiges Fach in der Schule vor. Hinzu kommen oft auch neue Erfindungen und Entwicklungen, die so vor einigen Jahren noch gar nicht existierten. Beispielsweise Themen rund um das Internet, den Datenschutz und die Digitalisierung.

Ein häufiger Denkfehler: Allgemeinwissen und Spezialisierung würden sich ausschließen. Dem ist nicht so. Wer ein breitgefächertes Wissen besitzt, kann immer noch ein Feld haben, auf das er oder sie sich konzentriert. Beruflich wie privat. Zu sagen: Ich bin ein Experte in… ist keine Rechtfertigung für fehlendes Allgemeinwissen.

Mehr zu lernen, sein Wissen auch in einem Quiz zu testen oder ein Buch zu einem völlig neuen Thema zu lesen, kommt jedem zugute. Wissen ist Macht. Das Sprichwort stimmt. Immer noch.

Allgemeinwissen prägt unseren Ruf

Allgemeinwissen als erstrebenswerte EigenschaftEin hohes Allgemeinwissen kann beeindruckend sein und jemanden für andere interessant machen. Jeder verbringt gerne Zeit mit einem Gesprächspartner, mit dem ein geistreicher Austausch möglich ist und der obendrein noch spannendes Detail- und Faktenwissen zu vielen verschiedenen Bereichen mitbringt. Der erste Eindruck ist zwar schon gewonnen, doch auch die ersten Gespräche bleiben in Erinnerung und prägen das Bild, das wir von einem Menschen haben.

Wer über viel Allgemeinwissen verfügt, erscheint daher oft intelligenter und kompetenter. Glänzt jemand mit Wissen aus unterschiedlichen Kategorien, trauen wir ihm schlichtweg mehr zu als einem anderen, der vornehmlich durch Unwissenheit auffällt. So können Sie sich durch eine gute Allgemeinbildung gleich noch einen guten Ruf aufbauen, der nachhallt.

Nur sollte man nie den Fehler begehen, mit seinem Allgemeinwissen zu prahlen. Das verkehrt den ansonsten positiven Effekt und macht unsympathisch. Niemand mag Besserwisser. Wer seinen Wissensvorsprung nur einsetzt, um sich vor anderen aufzuspielen, wirkt schnell egozentrisch und profilneurotisch. Und schlau schon mal gar nicht.

Test: Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung?

Allgemeinwissen TestJetzt aber zum kostenlosen Allgemeinbildungs-Test und Quiz: Wie gut ist Ihr Allgemeinwissen? Wir haben für Sie hier 30 interdisziplinäre Fragen zusammengestellt, mit denen Sie herausfinden können, wie schlau Sie sind.

Die Themengebiete variieren dabei ebenso wie der Schwierigkeitsgrad. Bei manchen Fragen denken Sie vielleicht: „Das weiß doch jeder!“ bei anderen dagegen: „Wer weiß denn sowas?“ Das ist ganz normal. Schließlich können manche der Fragen auch schon Kinder in der Schule beantworten. Es geht ja um allgemeines Wissen!

Bitte im Eigeninteresse: nicht schummeln! Erst die Frage lesen, dann für sich selbst beantworten – erst dann die Antwort und Lösung lesen…

  1. Wie heißt der Satz des Pythagoras?

    Der Satz des Pythagoras lautet a2+b2=c2. Es stellt das Verhältnis zwischen den zwei am rechten Winkel anliegenden Seiten zu der sogenannten Hypotenuse, der gegenüberliegenden Seite, dar. Übrigens wurde diese Gleichung nach Pythagoras von Samos benannt, der allerdings nicht ihr Erfinder ist – der Satz war schon davor in Babylon und Indien bekannt.

  2. Was ist die Flora?

    Flora ist die systematische Bezeichnung der gesamten Pflanzenwelt, im Gegensatz zu Fauna, die ein Sammelbegriff aller Tierarten ist. Als Flora werden auch Verzeichnisse von Pflanzen einer bestimmten Region mit Bestimmungsschlüsseln und Abbildungen bezeichnet.

  3. Woraus besteht die Luft?

    Unsere Atemluft besteht zu 78 Prozent aus Stickstoffgas und zu 21 Prozent aus Sauerstoffgas. Das übrige Prozent besteht unter anderem aus Argon, Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff, Methan und – kein Witz – Lachgas.

  4. Wie viele Knochen hat der menschliche Körper?

    Ein erwachsener Mensch hat zwischen 206 und 214 Knochen (je nachdem, welche Zählart benutzt wird und ob kleine Knochen zum größeren zusammengewachsen sind). Das Skelett ist bei jedem Menschen individuell, die Hälfte der Knochen befinden sich in den Händen und Füßen. Der kleinste Knochen befindet sich im Ohr, der Größte ist der Oberschenkelknochen.

  5. Wie heißt der kleinste Staat der Welt?

    Der kleinste allgemein anerkannte Staat der Welt ist der Vatikan. Er ist eine Enklave in Rom, liegt auf 44 Hektar Gesamtfläche und hat nur 572 Einwohner, darunter den Papst.

  6. Wo liegen die Langerhans-Inseln?

    Okay, die Frage ist fast schon ein bisschen gemein. Denn bei Inseln denkt fast jeder automatisch an das Schulfach Geographie. Hier ist allerdings die Biologie gefragt: Die Langerhans-Inseln sind Bestandteil der Bauchspeicheldrüse. Genauer gesagt handelt es sich um eine inselartige Zellansammlung, die für die Hormonbildung zuständig ist. Benannt wurden sie nach dem Medizinstudenten Paul Langerhans, der sie 1869 entdeckte.

  7. Welche drei Staatsgewalten gibt es in Deutschland?

    Die Legislative ist die gesetzgebende Gewalt und wird durch den Bundestag und Bundesrat ausgeübt. Die Exekutive ist die vollziehende Gewalt, sie wird durch die Bundesregierung und die Bundesverwaltung vertreten. Die Dritte ist die Judikative, die richterliche Gewalt.

  8. Von wem stammt das Zitat: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“?

    Dieser berühmte Satz stammt vom amerikanischen Astronauten Neil Armstrong, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch einen Fuß auf den Mond setzte. Im englischen Original lautet er: That’s one small step for (a) man, one giant leap for mankind.

  9. Was war die Stasi?

    Der Staatssicherheit (Stasi) oder das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) war der Geheimdienst in der DDR, die den Zweck hatte, die eigene Macht der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zu erhalten und zu festigen. Sie unterlag keiner parlamentarischen oder verwaltungsjuristischen Kontrolle und wurde vor allem zur Bekämpfung des politischen Widerstands eingesetzt.

  10. Wofür stehen die olympischen Ringe?

    Die fünf Ringe stehen für fünf Kontinente, aus denen die Sportler zusammenkommen. Viele nehmen an, die Farben der Ringe entsprechen jeweils einem Kontinent: Blau für Europa, Gelb für Asien, Schwarz für Afrika, Grün für Australien sowie Rot für Amerika. Tatsächlich aber symbolisiert die Verschlingung der Ringe die olympische Idee und die vereinten Kontinente sowie das Zusammenkommen von Sportlern aus allen Ländern. Die Farben der Ringe sowie die Hintergrundfarbe Weiß stehen zusammen für wenigstens eine Farbe aus jeder Nationalflagge der teilnehmenden Nationen. Entworfen wurde das Symbol im Jahre 1913 von Pierre de Coubertin, zum ersten Mal wurde es aber erst 1920 öffentlich verwendet.

  11. Wie lange dauerte der Hundertjährige Krieg?

    Doofe Frage? Keineswegs: Der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich dauerte – entgegen seines Namens – ganze 116 Jahre, von 1337 bis 1453. In diesem Krieg versuchten die englischen Könige, ihre Ansprüche auf den französischen Thron durchzusetzen.

  12. Wofür steht die Abkürzung des chemischen Elements Pb?

    Pb steht für Plumbum, was aus dem Lateinischen stammt und soviel wie Blei bedeutet. Im Periodensystem hat es die Ordnungszahl 82.

  13. Was ist der „Fliegende Holländer“?

    Es handelt sich um eine Oper, die auf der „Sage vom Fliegenden Holländer“, beruht. Danach ist der niederländische Schiffskapitän Bernard Fokke aufgrund seiner gescheiterten Umsegelung des Kaps der Guten Hoffnung dazu verdammt, bis in alle Ewigkeit mit seinem Geisterschiff die Weltmeere zu besegeln, solange er nicht von einer ihn liebenden Frau erlöst wird.

  14. Was bedeutet LCD?

    Die Abkürzung LCD steht für englisch liquid crystal display und bezeichnet zu deutsch den „Flüssigkristallbildschirm“. Diese Technik löste den guten alten Fernseher mit Bildröhre ab und ermöglichte neben Plasmafernsehern den flachen Bildschirm.

  15. Wann wurde der Fußball in Deutschland eingeführt?

    Die Geschichte des deutschen Fußballs begann im Jahre 1874 in Braunschweig, als der Sportlehrer Konrad Koch das Fußballspielen in deutschen Schulen einführte. Ein Jahr später veröffentlichte er auch die ersten Regeln dazu.

  16. Wie heißen die vier biblischen Evangelisten und welche Symbole haben sie?

    Die vier Evangelisten heißen Matthäus (Mensch), Markus (Löwe), Lukas (Stier) und Johannes (Adler).

  17. Wie lange dauerte der Bau des Kölner Doms?

    Der Bau dauerte von 1248 bis 1880, insgesamt 632 Jahre. Da der Vorgängerbau des Kölner Doms nicht mehr die immense Zahl der Pilger beherbergen konnte, wurde ein neuer größerer Bau für die Reliquien der Heiligen Drei Könige beschlossen.

  18. Woher stammt der Ausspruch: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.

    Auf Englisch To be, or not to be, that is the question ist eins der bekanntesten Zitate der Weltliteratur und stammt aus der Tragödie „Hamlet“ des Dramatikers William Shakespeare. Darin sinniert Hamlet, Prinz von Dänemark, in einem Monolog über den Tod.

  19. Wie viele Bundesländer hat Deutschland?

    Die Bundesrepublik Deutschland hat insgesamt 16 Bundesländer. Seit der Wiedervereinigung 1990 wird häufig zwischen den „alten“ Bundesländern Westdeutschlands und den „neuen“ Bundesländern Ostdeutschlands unterschieden. Die Bundesländer Bayern, Sachsen und Thüringen führen außerdem den Begriff „Freistaat“ im Namen, wenngleich damit keinerlei rechtliche Bedeutung verbunden ist.

  20. Wofür steht die Abkürzung „MINT“?

    Mit diesem Akronym werden Studienfächer bezeichnet, die momentan besonders vielversprechende Jobperspektiven haben: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Hierbei werden die Ingenieurswissenschaften mitgedacht, da hier seit Jahren ein Fachkräftemangel herrscht.

  21. Wann entstand das Internet?

    Das Internet entstand im Jahr 1969 aus dem Projekt Arpanet, das vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurde, um Universitäten und Forschungseinrichtungen zu verbinden. 1982 wurde das Projekt auf Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) umgestellt, rund acht Jahre später wurde das Internet für kommerzielle Zwecke geöffnet.

  22. Woher kommt das @-Zeichen in der E-Mail-Adresse?

    Als der Programmierer und Hacker Ray Tomlinson im Jahr 1972 den elektronischen Postversand erschuf, suchte er nach einem Zeichen, das nie in einem Namen auftauchen würde – ein Zeichen, dass den Empfängernamen und den Namen seines Postfachs trennen könnte. Er entschied sich für das @-Zeichen, das alle nötigen Voraussetzungen erfüllte.

  23. Was wird mit Romanik bezeichnet?

    Die Romanik ist ein Begriff aus der Kunstgeschichte und beschreibt Malerei, Bildhauerkunst und Architektur im europäischen Mittelalter. Zeitlich wird sie etwa um 1000 nach Christus angesetzt und später vom Stil der Gotik abgelöst. Typisches Kennzeichen in der romanischen Architektur sind Rundbögen und Rundbogenfenster.

  24. Mit wie vielen Nachbarländern teilt Deutschland sich eine Grenze?

    Deutschland liegt im Herzen Europas. Neun Länder grenzen an Deutschland: Im Westen Frankreich und die Benelux-Länder, also Belgien, Niederlande und Luxemburg; im Norden Dänemark, im Osten Polen und Tschechien, im Süden Österreich und die Schweiz.

  25. Wie lang ist die Strecke eines Marathons?

    42,195 Kilometer beträgt die Strecke des Marathonlaufs. Der Marathon ist die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik. Benannt wurde er nach einer antiken Legende, der zufolge ein Bote von Marathon aus die gut 40 Kilometer nach Athen lief, um dort den Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon zu verkünden.

  26. Was tat Moses der Bibelüberlieferung zufolge auf dem Berg Sinai?

    Auch wenn die Lage des Berges Sinai heutzutage nicht ganz klar ist, wird der Überlieferung nach angenommen, dass Moses dort die zehn Gebote verkündete.

  27. In welchem Jahr wurde der Euro eingeführt?

    Bis 2002 war die Deutsche Mark, abgekürzt DM oder D-Mark, das nationale Zahlungsmittel in Deutschland. Dann wurde der Euro als Bargeld eingeführt. Für Besserwisser: Als Buchgeld wurde der Euro bereits am 1. Januar 1999 eingeführt. Das wissen aber wirklich nur noch wenige.

  28. Was bedeutet die Abkürzung IT in Begriffen wie IT-Branche?

    Meist in englischer Aussprache verwendet, steht die Abkürzung IT für Informationstechnik. Gemeint sind damit Bereiche, in denen es um Informations- und Datenverarbeitung geht.

  29. Wer schrieb Homo Faber?

    Der Roman Homo Faber stammt vom Schweizer Schriftsteller Max Frisch und wurde 1957 veröffentlicht. Er schildert, wie seine Hauptfigur, der streng rationalistisch denkende Walter Faber, durch eine zufällige Begegnung seine Tochter kennenlernt. Nicht ahnend, dass es sich um seine Tochter handelt, verliebt er sich in die junge Frau. Die Begegnung mit ihrer Mutter bringen die Ereignisse aus der Zeit 21 Jahre zuvor wieder hervor. Diese nebst Verwicklungen in der Gegenwart bringen sein Weltbild zum Wanken.

  30. In welchem Körperorgan wird Insulin produziert?

    Die Bauchspeicheldrüse ist für die Insulinproduktion zuständig. Ist ihr endokriner Anteil gestört, kann das ein Hinweis auf Diabetes sein.

Allgemeinwissen mit Lösungen: Fragen und Antworten

Allgemeinwissen mit Lösungen testen fragen und AntwortenIhr Ehrgeiz ist geweckt, und Sie wollen Ihr Wissen weiter überprüfen? Dann haben wir hier noch mehr Allgemeinwissen-Fragen mit Lösungen für Sie. Abgefragt werden die vier häufigsten Bereiche: Politik, Wirtschaft, Geschichte und Erdkunde:

So lässt sich Allgemeinwissen erwerben

Allgemeinwissen ist in der Regel nicht einfach vorhanden, sondern muss erarbeitet und erlernt werden. Klingt anstrengend, bedeutet aber, dass Sie die Chance haben, Ihre Allgemeinbildung stetig zu verbessern.

Aber wie lässt sich das Allgemeinwissen verbessern?

Die gute Nachricht: Es gibt zig Möglichkeiten, um etwas für Ihr Allgemeinwissen zu tun. Am Ende geht es immer darum, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen oder offen für etwas zu sein, mit dem Sie sich bisher noch nie auseinandergesetzt haben.

Konkret können Sie…

  • regelmäßig und aufmerksam die Nachrichten verfolgen.
  • mehr lesen – sowohl Bücher als auch Zeitungen und Zeitschriften.
  • neue Fähigkeiten erlernen.
  • verreisen und andere Kulturen kennenlernen.
  • häufiger das Gespräch suchen und Themen diskutieren.
  • Quiz-Shows im Fernsehen schauen.
  • eine Fremdsprache lernen.
  • Dokumentationen ansehen.
  • das eigene Allgemeinwissen testen und auf die Probe stellen.

Gerade der letzte Punkt ist besonders wichtig. Durch Allgemeinwissens-Tests oder ein Quiz erfahren Sie mehr über Ihren aktuellen Stand und lernen gleichzeitig immer etwas Neues dazu. Eine Frage nicht beantworten zu können, ist ja kein Weltuntergang oder eine Schande. Vielmehr zeigt es nur eine vorhandene Lücke an, die (mit der Lösung) schnell schließen können.

Allgemeinwissen im Einstellungstest: Mit Wissen zum Job

Allgemeinwissen Test Einstellungstest verbessernAllgemeinwissen hilft nicht nur beim Smalltalk mit Freunden und Kollegen oder bei einer Unterhaltung auf einer Party. So manchem ebnet es auch den Weg zu einer steilen Karriere. So setzen inzwischen zahlreiche (große) Unternehmen einen sogenannten Einstellungstest ein – und hierbei Fragen zu Allgemeinwissen und Allgemeinbildung.

Gerade Bewerber für eine Ausbildung sollten im Auswahlverfahren mit Fragen zum Allgemeinwissen rechnen. Regelmäßig tauchen hier – entweder im Vorfeld der Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch selbst – Fragen zu den Themen Mathematik, Politik, Geographie und Geschichte auf.

Kandidaten sind daher gut beraten, sich in der Vorbereitung nicht nur auf Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zu verlassen, sondern ebenso über den Tellerrand hinaus zu blicken und ihr allgemeines Wissen aufzufrischen. Das steigert die Chancen auf die Position deutlich.

Trägt das Internet zur Verblödung bei?

Täglich werden Menschen vor Probleme und Fragen gestellt, die sie nicht alleine lösen können. Vor 20 Jahren hätten sie dazu ein Lexikon oder ein Fachbuch in der Bibliothek aufgeschlagen. Heute werden keine Bücher mehr gelesen, es wird gegoogelt.

Aber sinkt dadurch das Allgemeinwissen?

Nein. Denn es wird nicht unbedingt weniger gelesen, sondern anders.

Damals war das Suchen nach Informationen mit deutlich höherem zeitlichem Aufwand verbunden. Heute lässt sich das innerhalb von Sekunden erledigen.

Daher stellen sich manche die Frage, ob das Aneignen von Allgemeinwissen überhaupt noch Sinn hat. Eine aktuelle Statista-Umfrage kam erst kürzlich zu dem Ergebnis: 32 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen glauben, dass durch den Internetkonsum das Allgemeinwissen leidet.

So formuliert ist das aber nicht richtig. Das Internet macht uns nicht dümmer. Im Gegenteil: Noch nie war es so leicht, so viel Wissen zu finden und sich anzueignen. Die entscheidende Frage ist: Wie gehen wir mit den Möglichkeiten des Internets um?

Wer sich dafür entscheidet, Informationen immer nur kurzfristig in einer Suchmaschine abzurufen und danach möglichst schnell wieder zu vergessen, tut seinem Allgemeinwissen sicher keinen Gefallen. Motto: Ich muss es nicht selbst wissen, ich muss nur wissen, wo es steht…

Richtig genutzt kann das Internet aber eine enorme Inspirationsquelle der Allgemeinbildung sein. Hier findet sich inzwischen (nahezu) jede Information zu jedem Thema der Welt.

Wir haben es also selbst in der Hand, uns dieses Wissen zu eigen zu machen, statt nur aus Google zu zitieren. Gute Gründe dafür gibt es genug. Menschen brauchen Allgemeinwissen: Es schult unseren Geist und das Gedächtnis. Und etwas zu wissen, bedeutet immer auch Lernen und Verknüpfen von Wissen. Und das ermöglicht uns, kreativer zu werden.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]
12. September 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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