Welcher Beruf passt zu mir: Test und Tipps zum Einstieg

Irgendwann stellt sich jeder die Frage: Welcher Beruf passt zu mir? Den perfekten Beruf – seine Berufung – zu finden, ist heute schwerer denn je. Nicht weil die Einstiegshürden bei der Berufswahl gestiegen wären. Die Auswahl ist größer geworden.

Berufseinsteiger, Berufswechsler und Quereinsteiger haben heute die Qual der Wahl. Zwischen zahlreichen Ausbildungsangeboten, Studiengängen, Weiterbildungen und Qualifikationen. Hinzu kommen immer neue Berufe und sich wandelnde Berufsbilder. Die Digitalisierung lässt grüßen.

Entscheidend ist, dass Sie in dieser Orientierungsphase Ihre eigenen Stärken (und Schwächen) erforschen, Ihren Neigungen und Erwartungen nachgehen. Aber auch realistisch den Arbeitsmarkt betrachten: Recherchieren Sie, was gesucht wird und was davon zu Ihren beruflichen Zielen passt.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Optionen und Informationen, die Ihnen dabei helfen, die Frage „Welcher Beruf passt zu mir?“ zu beantworten – inklusive ein paar kostenloser Selbsttests…

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Welcher Beruf passt zu mir: Test und Tipps zum Einstieg

Orientierungshilfe: Welcher Beruf passt zu mir?

Wir verstehen Sie nur allzu gut. Jobs gibt es heute viele. Aber den einen Traumberuf zu finden, der perfekt zu den eigenen Talenten und zur Persönlichkeit passt – das ist richtig schwer.

Die beiden wichtigsten Fragen am Anfang der Berufswahl sind deshalb:

  • Was sind meine Stärken?
  • Was sind meine (beruflichen) Ziele?



Als Beruf sollten Sie einen Job wählen, der Ihnen Spaß macht, sie erfüllt – und das über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Sie werden sich bei der Jobsuche und Berufswahl später fragen müssen, wobei Sie die meisten Ihrer Talente einsetzen können. Dazu müssen Sie diese aber zunächst identifizieren und kennen.

Vermutlich werden Sie keinen Beruf finden, in dem Sie ALLE Ihre Stärken einbringen können. Je mehr Sie davon aber nutzen, desto erfolgreicher und zufriedener werden Sie sein.

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Teste dich: Welcher Beruf passt zu mir?

Der folgende Berufswahltest dient der Selbsteinschätzung und hilft dabei, die eigenen Interessen und Stärken verschiedenen beruflichen Optionen zuzuordnen.

Deshalb an dieser Stelle der Hinweis: Beantworten Sie die Fragen bitte ehrlich vor sich selbst. Nur so können Sie etwas über sich selbst lernen und erhalten eine realistische Einschätzung.

Der kurze Test besteht aus sechs Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten. Merken oder notieren Sie sich, für welche Antwort Sie sich entschieden haben. Am Ende finden Sie die Links zur Auswertung. Aber bitte im eigenen Interesse: Nicht spoilern!


Welche Eigenschaften würden Sie sich am ehesten selbst zuschreiben?

➠ Ich probiere gerne neue Sachen aus, bin stolz auf meine Fantasie, lebe diese gerne aus und habe einen Faible für Kunst. (A)

➠ Meine vielleicht größte Stärke ist meine Fingerfertigkeit. Ich bin sehr geschickt und technisch begabt. (B)

➠ Ich bin ordentlich, lege großen Wert auf eine gute Organisation und Planung. Ich hasse es, unvorbereitet zu sein und verliere nur ungern die Kontrolle. (C)

➠ In erster Linie bin ich kontaktfreudig, freundlich und fürsorglich. Ich bin sehr empathisch und freue mich, wenn ich anderen helfen kann. (D)


Wie reagieren Sie auf Überraschungen?

➠ Ich war schon immer pragmatisch und nehme die Dinge so, wie sie eben kommen. Kommt eine Überraschung, passe ich mich daran an und mache weiter. (B)

➠ Ich liebe Überraschungen. Es macht mir viel Spaß, Neues zu erleben und neue Erfahrungen zu machen. (D)

➠ Man kann aus jeder Situation das Beste machen. Egal, ob positive oder negative Überraschung, mir wird schon etwas einfallen, um damit umzugehen. (A)

➠ Überraschungen weiß ich in der Regel zu vermeiden und bin darauf vorbereitet. Aber ich kann mich auch damit arrangieren, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. (C)


Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

➠ Eigentlich bin ich immer mit meinen Freunden unterwegs, aber auch Zeit für meine Familie ist mir sehr wichtig. Diese Kontakte machen mir nicht nur Spaß, sondern geben mir auch neue Energie. (D)

➠ Ich unternehme gerne die verschiedensten Dinge. Ich suche mir im Internet ein Ziel oder eine Veranstaltung und überlege mir dann genau, was ich mir alles ansehen werde. (C)

➠ Da gibt es kein genaues Muster. Mal dies, mal das. Ich bin dabei einfach spontan und mache, was mir gerade in den Sinn kommt. Hauptsache es macht Spaß und vertreibt die Langeweile. (A)

➠ Ich bin bastle sehr gerne und baue die unterschiedlichsten Sachen zusammen. Ich helfe aber Freunden und der Familie auch gerne, wenn es darum geht, etwas zu reparieren. (B)


Sie wollen Ihren Geburtstag feiern: Wie sieht die Planung aus?

➠ Zuerst lade ich alle Freunde und die gesamte Familie ein. Es soll ein großes Fest mit den wichtigsten Personen werden. (D)

➠ Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die ersten sieben Ideen habe ich wieder verworfen, bevor ich mich für eine ausgefallene 90er-Jahre-Party entscheide und als erstes anfange, eine Kulisse zu bauen. (A)

➠ Großes Tamtam passt nicht zu mir und so will ich auch nicht feiern. Ich sag meinen Freunden Bescheid, wir hören gute Musik und bestellen was zu essen. (B)

➠ Sowas darf man nicht überstürzen. Erstmal mache ich mir eine Gästeliste, um den Umfang der Feier zu kennen und schaue dann, ob ich zuhause feiern kann oder doch ein Lokal mieten muss. (C)


Was hat Ihnen in der Schule am besten gefallen?

➠ Ich war in Mathe immer ziemlich gut. Aber auch in die anderen Fächer konnte ich mich einarbeiten und hatte dann Spaß daran, wenn ich das Thema verstanden habe. (C)

➠ Eigentlich war ich in allen Bereichen gleichermaßen gut. Besonders gefallen hat mir aber die Technik und Handwerks AG. (B)

➠ Mir hat vor allem Spaß gemacht, was ein wenig ausgefallener war. Ich wollte immer neue Dinge ausprobieren, anstatt immer nur das gleiche zu machen. Leider kam das nicht immer gut an. (A)

➠ Ich habe den Klassenverband gemocht. Jeden Tag mit den Freunden zusammen sein, da waren auch die schlimmsten Fächer erträglich. (D)


Bei der Arbeit in einem Team: Welche übernehmen Sie am liebsten?

➠ Mich selbst sehe ich dabei gerne ans Motor. Ich bringe viele Ideen und Vorschläge ein, die gemeinsam diskutiert werden können. Eigentlich habe ich für jedes Problem gleich mehrere mögliche Lösungen. (A)

➠ Wenn es eine Aufgabe zu erledigen gibt, übernehme ich sie und gebe dabei mein Bestes. Wenn das Ergebnis am Ende stimmt, können alle stolz darauf sein. (B)

➠ Zum einen sorge ich dafür, dass die Stimmung im Team gut bleibt und Diskussionen nicht in Streit ausarten. Ich kann aber auch zupacken und tatkräftig unterstützen. (D)

➠ Ich bin gut darin, den Überblick zu behalten und die Abläufe und einzelnen Aufgaben zu strukturieren. Wenn Hilfe gebraucht wird, springe ich aber auch überall ein. (C)



Auswertung des Berufswahltests

Für welche der Antworten haben Sie sich am häufigsten entschieden? Hier geht es zu der entsprechenden Auswertung:



Testen Sie sich: Noch mehr Tests zur Berufswahl

Im Internet finden sich inzwischen eine Reihe von nützlichen Berufswahltests. Nicht alle funktionieren zuverlässig. Das Gros liefert aber eine erste Orientierungshilfe. Der Trick ist, je mehr dieser Tests sich absolvieren und je unterschiedlicher diese aufgebaut sind, desto mehr finden Sie über Ihre mögliche Berufung heraus.

Diese drei Berufswahltests haben uns besonders gut gefallen:
  • Das Borakel. Das Beratungstool der Ruhr-Universität Bochum ermittelt mit Fragebögen und Tests zu Fähigkeiten und Interessen ein Profil und stellt eine individuelle Auskunft über Möglichkeiten der Karrieregestaltung.
  • Berufe Checker. Mit mehreren Reglern können Sie Ihre Selbsteinschätzung vornehmen und erhalten Vorschläge zu verschiedenen Handwerksberufen, die zu Ihnen passen.
  • Berufsorientierungs-Test ST. Nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Persönlichkeitsmerkmale werden hierbei erfasst. So lässt sich die Berufswahl noch individueller formulieren.



Lesen Sie hierzu auch:

Berufsorientierung: Definition und Tests
Welche Ausbildung passt zu mir: Tests und Infos
Traumjob Test: Haben Sie schon den perfekten Job?
Berufsberatung: Wer hilft bei der Jobwahl?

Was sind meine größten Stärken?

Entscheidend ist, dass Sie die Suche nach Ihren Talenten aktiv angehen und nicht auf ein Wunder hoffen. Es ist eine Art Prozess – verbunden mit Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Persönlichkeitsentwicklung.

Sowohl das Bildungssystem als auch der Arbeitsmarkt sind primär auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ausgelegt. Raum für die Suche und Entfaltung individueller Stärken (im Job) bleibt da kaum. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig Gedanken über die eigenen Stärken zu machen. Als Schüler und Absolvent genauso wie als Berufseinsteiger, Fach- oder Führungskraft.

Wichtig ist, dass Sie sich die Zeit für die gründliche Analyse nehmen und sich ehrlich Ihren Talenten, Leidenschaften, Schwächen und Neigungen stellen. Nur so können Sie Ihre Stärken identifizieren.

Das ist nicht an einem Tag erledigt, sondern ein Prozess, der länger dauert. Tests dienen der ersten Orientierung. Eine umfangreiche Analyse und gründliche Selbstreflexion ersetzen sie aber nicht.

Vergessen Sie nicht die sozialen Kompetenzen. Sie gehören zu den Soft Skills und sind im späteren Berufsleben oft gefragt.

Wer lieber für sich allein im stillen Kämmerlein arbeitet und eher introvertiert ist, wird in einem Job mit viel Publikumsverkehr vermutlich nicht glücklich werden.

Daher – als erster Anhaltspunkt – hier eine Übersicht und Auswahl relevanter Soft und Hard Skills, die Sie durch das gesamte Berufsleben begleiten werden:

KompetenzenSo setzen sie sich zusammen
SOFT SKILLSBeispiele / Auswahl
Methoden-KompetenzenAnalytik
Deduktion
Organisation
Zeitmanagement
Problemlösung
Individual-KompetenzenSelbstreflexion
Selbstführung
Selbstdisziplin
Selbstmotivation
Belastbarkeit
Sozial-KompetenzenTeamfähigkeit
Empathie
Kritikfähigkeit
Kommunikationsstärke
Durchsetzungsvermögen
HARD SKILLSBeispiele / Auswahl
Fach-KompetenzenAusbildung / Studium
Berufliche Qualifikationen
Erfahrungen
Fremdsprachen
Zertifikate



Vor allem: Wertschätzen Sie das, was Ihnen vermeintlich leicht fällt. Eben weil es uns leicht fällt, fällt es uns oft nicht auf. Dabei verstecken sich hier häufig unsere größten Talente (siehe Video):




Nutzen Sie unseren kostenlosen Kompetenztest!

Um genauere Vorstellungen von Ihren Kompetenzen zu gewinnen, können Sie zusätzlich unseren kostenlosen Kompetenz-Test absolvieren. Der dauert nur wenige Minuten und hat schon vielen Lesern eine nützliche Orientierung gegeben.


Was sind meine persönlichen Ziele?

Ebenso verhält es sich mit den beruflichen Zielen.

Viele Menschen haben nur eine vage Vorstellung davon. Wenn überhaupt. Weil sie sich noch nie wirklich mit ihren Karrierezielen auseinandergesetzt haben. Ein Fehler!

Wer kein Ziel hat, läuft planlos umher, schaut mal hier hin und mal dort hin, schlägt viele unnötige Bögen, verläuft sich und kommt am Ende nirgendwo an. Was auf Reisen oder bei Spaziergängen vielleicht ganz schön sein kann oder als Abenteuer durchgeht, ist für den beruflichen Werdegang mit Vorsicht zu genießen.

Jeder sollte Karriereziele haben. Fehlen sie, gibt es keine Vision, auf die hingearbeitet werden kann. Und bleiben die Perspektiven aus, beginnt die Stagnation.

Wenn es nichts zu erreichen gilt, gibt es auch keinen Antrieb. Die Entwicklung wird immer langsamer, bis sie nach einiger Zeit gänzlich zum Stillstand kommt.

Ziele zu haben, bedeutet zudem, sich kritisch mit der aktuellen Position zu beschäftigen. Sie bleiben so in Bewegung, können reflektieren und entdecken Verbesserungspotenziale. Ohne Ziele ist das bestenfalls Zufall.


Niemand hat je einen Plan gefasst, wie man unglücklich, unzufrieden, unfähig und unerfolgreich wird. Das passiert erst, wenn man keinen Plan hat.



Fragen Sie sich daher:

  • Was möchte ich beruflich erreichen?
  • Strebe ich eine Fachkarriere an oder lieber eine Führungskarriere?
  • Wie messe ich für mich persönlich Erfolg?
  • Welche Rolle spielt die Höhe des Gehalts dabei?
  • Was möchte ich durch meinen Beruf bewirken oder bewegen?

Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Artikel über Orientierungsfragen

Welcher Beruf zu Ihnen passt, können letztlich nur Sie selbst herausfinden. Ein Patentrezept dazu gibt es nicht. Je besser Sie sich selbst, Ihre Arbeitsweise und Interessen kennenlernen, desto besser fällt Ihre Wahl für den – hoffentlich – perfekten Job aus.

Studium oder Ausbildung?

Ein Studium kann ein guter Einstieg ins Berufsleben sein. Wer aber mittendrin feststellt, den falschen Studiengang gewählt zu haben, verliert kostbare Zeit. Nicht wenige machen den Fehler sich zuerst für eine Ausbildung oder einen Studiengang zu entscheiden und dann hinterher zu gucken, was Sie damit werden können.

Andersrum wird ein Schuh daraus: Informieren Sie sich zunächst über mögliche Berufsbilder – und welche Einstiegs- und Karrierewege es dort gibt.

Die Frage nach Ausbildung oder Studium ist oft eine Frage nach Theorie oder Praxis: In einer Ausbildung steht die praktische Arbeit im Vordergrund. Meist haben Sie von Anfang an mit Kunden zu tun.

Nicht wenige Studiengänge sind zu Beginn sehr theorielastig angelegt, da sie auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereiten. Praktische Erfahrungen werden erst im Rahmen von Projektarbeit oder Praktika gesammelt. Das Studium wird daher von manchen als Fortsetzung der Schule empfunden.

Bei über 300 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und etwa 8.700 grundständigen Studiengängen fällt die Auswahl schwer. Alle Berufe umfassend abzudecken, ist nahezu unmöglich, zumal ständig neue Berufe hinzukommen.

Dennoch ist es hilfreich, sich mit einigen Berufsbildern auseinanderzusetzen. Das gilt umso mehr, wenn man als Schulabgänger nur eine grobe Vorstellung davon hat, wie der Berufsalltag bestimmter Arbeitnehmergruppen aussieht. Nicht zuletzt entdecken viele auf diesem Weg sogar noch Berufe, die sie noch gar nicht kannten, die aber noch besser zu ihnen passen.

Über 300 der bekanntesten Ausbildungsberufe haben wir HIER aufgelistet. Weit mehr als 300 verschiedene Jobprofile stellen wir Ihnen HIER ausführlich vor. Sie erfahren nicht nur, wie der berufliche Alltag aussieht, sondern welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und welcher Verdienst möglich ist.

Stöbern Sie auch in unseren detaillierten Berufsbildern: Hier erhalten Sie zusätzlich konkrete Bewerbungstipps und Bewerbungsvorlagen zu den gefragtesten Jobs:



Berufsbilder: Einstieg, Karriere & Vorlagen

Berufe Rubrik: In der Übersicht der wichtigste Berufsbilder und Jobprofile finden Sie alles zur Ausbildung, Studium, Karriere- und Gehaltsaussichten sowie berufsspezifische Tipps und kostenlose Bewerbungsvorlagen mit Beispieltexten.

Für kaufmännisch-verwaltende Berufe, zum Beispiel:

Industriekaufmann
Verwaltungsfachangestellte
Wirtschaftsinformatiker
Controller
Assistent


Für handwerklich-technische Berufe, zum Beispiel:

Dachdecker
Fliesenleger
Architekten
Zimmermann
Ingenieure


Für sozial-medizinische Berufe, zum Beispiel:

Krankenschwester
Sozialpädagogen
Heilpraktiker
Logopädin
Hebamme


Für künstlerisch-kreative Berufe, zum Beispiel:

Kosmetikerin
Juwelier
Innovationsmanager
Eventmanagement
Schauspieler

Zu den Berufsbildern


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Was passt zu mir? Wege zum Traumjob

Bei der Beantwortung der Frage „Welcher Beruf passt zu mir?“ sollten Sie allerdings nicht nur auf Online-Tests oder Ihre Recherchen und Analysen beschränken. Gehen Sie dabei immer auch pragmatisch vor und nutzen Sie möglichst viele Optionen, die Unternehmen, Berater und Ämter hierfür bereitstellen.

Vor allem wenn Sie in der Orientierungsphase schon etwas fortgeschritten und Ihr Berufsfeld eingrenzen können, sollten Sie die folgenden Angebote nutzen:

  • Agentur für Arbeit
    Das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit ist eine gute Anlaufstelle. Hier können Sie gezielt zu verschiedenen Berufen recherchieren und sich auch beraten lassen. Dies ist sinnvoll, wenn Sie noch gar keine Idee haben und erst einmal eine grundsätzliche Richtung suchen. Im BIZ können Sie erste Informationen sammeln, aber auch die Vorstellung Ihrer Berufswahl konkretisieren und vertiefen.
  • Tag der offenen Tür
    Beliebt bei Schülern sind Informationstage in Unternehmen, besser bekannt als Tag der offenen Tür. Hier erhalten Sie Einblicke und Informationen zu Ausbildungsberufen, Karrieremöglichkeiten und wichtigen Fähigkeiten. Kurz: Das volle Informationsprogramm, das zur Berufswahl und Vorbereitung hilfreich ist.
  • Praktikum
    Haben Sie schon konkrete Berufe ins Auge gefasst, ist das klassische Praktikum eine klasse Gelegenheit, um praktische Erfahrungen zu sammeln und in den Berufsalltag reinzuschnuppern. Sie erfahren aus erster Hand, wie der Arbeitsalltag dort aussieht, welche Aufgaben damit verbunden sind und was im Berufsleben auf Sie zukommen kann. Gleichzeitig haben Sie die Chance, von den Erfahrungen Berufstätiger zu profitieren und viele offene Fragen zu stellen.
  • Job- und Karrieremessen
    Jobmessen und Karrierekongresse bieten nicht nur einen der einfachsten Wege, mit einem Wunschunternehmen in Kontakt zu kommen – Sie sind auch einer der erfolgreichsten. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 200 Jobmessen veranstaltet. Dort können Sie sich völlig unverbindlich und oft auch kostenlos über Praktika, Schülerpraktika und Berufsangebote informieren. Nicht selten ist der Chef persönlich da und lässt sich interviewen.

Checkliste zur Arbeitgeberwahl

Sollten Sie einen potenziellen Arbeitgeber schon genauer ins Visier genommen haben – für ein Praktikum, eine Ausbildung oder gar den ersten Job, legen wir Ihnen noch diese kostenlose Arbeitgeber-Checkliste ans Herz.

Diese können Sie herunterladen, ausdrucken und auf einer Skala von 1 bis 5 ankreuzen, ob Ihr Wunscharbeitgeber alle Kriterien erfüllt, die für Sie persönlich wichtig sind.

Gratis-Download der Arbeitgeber-Checkliste


[Bildnachweis: Karrierebibel.de]
13. Juli 2020 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt mehr als 20 Jahre als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.



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