Nebenjob: Nebenbei Geld verdienen

Nebenher Geld verdienen, die Haushaltskasse aufbessern oder etwas Geld zurücklegen und sparen können. Das ganze am besten noch bequem von zuhause aus in Heimarbeit – wer möchte das nicht? Das Interesse an einem solchen Nebenjob ist groß – das wissen auch die Anbieter. Entsprechend tummeln sich auf diesem Markt längst eine ganze Reihe schwarzer Schafe, die ahnungslose Minijobber erst mit dem Versprechen schnell verdienter tausender Euro locken, um sie dann doch nur abzuzocken. Finger weg! Immerhin: Die meisten unseriösen Anbieter verraten sich schon gleich am Anfang. Und zum Glück geht es auch anders. Wir erklären, wie Sie mit einem Nebenjob zusätzlich Geld verdienen können und worauf Sie achten müssen, wenn Sie einer Tätigkeit neben Ihrem Hauptjob nachgehen…

Nebenjob: Nebenbei Geld verdienen

Nebenjob: Gründe für eine zweite Beschäftigung

Wer sich einen Nebenjob sucht, hat dafür immer individuelle Gründe. Oftmals geht es dabei natürlich ums Geld, das auf diesem Weg hinzuverdient werden kann. Doch wäre es falsch, zu glauben, dass nur finanzielle Gründe hinter einem Nebenjob stehen können.

Tatsächlich kann es unterschiedliche Motive geben, sich nach einem Nebenjob umzusehen:

  • Nicht genügend Geld. Nicht immer reicht das Geld aus, das im Hauptberuf verdient wird. Manchmal sind es Kredite, die zurückgezahlt werden müssen. Dann kann es nötig sein, sich einen Nebenjob zu suchen, um laufende Kosten und anfallende Rechnungen decken zu können.
  • Höhere Ansprüche. Auch die eigenen Ansprüche können einen Nebenjob notwendig machen, beispielsweise wenn man sich mehr gönnen möchte und auf diese Weise auf eine große Reise oder eine teure Anschaffung sparen möchte.
  • Veränderte Umstände. Ihr Gehalt hat sich verringert oder die Miete wurde erhöht? Wenn sich Umstände plötzlich und unvorhergesehen ändern, kann es nötig sein, einen Nebenjob anzunehmen, um die Veränderung zu ermöglichen.
  • Soziale Kontakte. Ein Nebenjob kann Ausgleich zum Hauptberuf sein. Wer zum Beispiel wenig Kundenkontakt hat, findet vielleicht einen Beschäftigung im Dienstleistungssektor reizvoll. Auch für Rentner kann ein Nebenjob mehr als nur ein Zubrot sein. Oftmals entwickeln sich Freundschaften über die Arbeit hinaus.
  • Berufliche Referenzen. Für Schüler und Studenten, aber auch Berufstätige, die sich umorientieren wollen, ist ein Nebenjob eine gute Gelegenheit, in einen unbekannten Bereich hinein zu schnuppern. Das bringt nicht nur Praxiswissen, sondern bildet auch die soziale Kompetenz.

Unabhängig vom Grund brauchen Sie jedoch immer eine große Motivation, wenn Sie sich einen weiteren Job suchen wollen. Sie werden eine Menge harte Arbeit und Zeit in den zusätzlichen Verdienst stecken müssen. Nur mit einem großen Antrieb werden Sie die zusätzliche Belastung auch langfristig durchhalten können.

Im Nebenjob Geld verdienen: Was können Sie machen?

Nebenjob Geld verdienen Wochenende Aushilfe seriösSind Sie zu dem Schluss gekommen, dass ein Nebenjob für Sie die richtige Wahl ist, stehen Sie immer noch vor einer weiteren wichtigen und vor allem umfangreichen Entscheidung: Was wollen Sie machen? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und so liegt es hauptsächlich an Ihren Fähigkeiten, Vorlieben und Vorstellungen, wofür Sie sich am Ende entscheiden.

Sind Sie eher der kommunikative Typ? Dann wird Ihnen ein Job in der Dienstleistungsbranche liegen. Wer eher etwas introvertiert und/oder nicht motorisiert ist, wird einen Job von Zuhause aus bevorzugen: Das sind zumeist auch Jobs, mit denen sich Geld im Internet verdienen lässt – Sie sollten also über einen stabilen Internetzugang verfügen.

Achtung ist jedoch bei Kleinanzeigen geboten, die zu verlockend klingen, um wahr zu sein: Zweitausend Euro für das Zusammenbasteln von kleinteiligen Gebrauchsgegenständen wie Kugelschreiber sind natürlich unseriös. Ebenfalls unseriös sind alle diejenigen Gesuche, bei denen Sie in Vorkasse gehen müssen!

Wir haben hier einige häufig gewählte seriöse Nebensjobs als Beispiele zusammengestellt und dabei eine gängige Einteilung vorgenommen, Abweichungen sind je nach Branche und Unternehmen möglich.

Nebenjob unter der Woche

  • Kurier

    Sie haben einen Führerschein, im besten Fall auch ein eigenes Auto, sind freundlich und kennen sich in Ihrer Stadt aus? Dann können Sie sich abends als Kurier etwas dazu verdienen. Gerade Restaurants sind häufig auf der Suche nach Fahrern.

  • Haushaltshilfe

    Kochen, Putzen oder die Wäsche machen – all das, was Sie machen, um den eigenen Haushalt zu schmeißen, können Sie auch gegen Bezahlung für jemand anderen tun.

  • Statist

    Wer immer schon mal der glamourösen Welt der Stars und Sternchen näher kommen wollte, kann sich als Statist bewerben. Rollen in Reality-Soaps sind dabei sehr beliebt, so mancher hat es dann zu Serien-Dauerbrennern wie GZSZ geschafft. Zumeist wird so ein Job pauschal am Tag vergütet; je nach Umfang sind Hotelübernachtung und Catering inklusive.

  • Babysitter

    Wer gut mit Kindern umgehen kann, findet als Babysitter möglicherweise genau den richtigen Nebenjob für sich. Meist wird jedoch ein Netzwerk aus mehreren Kunden benötigt, um regelmäßig Geld verdienen zu können.

  • Taxifahrer

    Bequem im Auto sitzen – ganz gleich, ob es draußen regnet oder schneit und die Kunden von A nach B fahren: Dafür sollten Sie vor allem ortskundig sein. Aber auch Geduld gegenüber unfreundlicher oder betrunkener Kundschaft kann von großem Vorteil sein.

Nebenjob am Wochenende

  • Kellnern

    Ein Klassiker unter den Nebenjobs, der gut in den Abend passt, wenn die Gastronomie ihre Hauptgeschäftszeit hat. Hier ist besonders der Spaß am Umgang mit Menschen gefragt, um das Gehalt durch Trinkgeld aufzustocken. Ansonsten punkten Sie vor allem durch bereits vorhandene Erfahrung, beispielsweise aus Studienzeiten.

  • Verkäufer

    Nicht nur abends, sondern gerade auch am Wochenende suchen Geschäfte Verkäufer. Wo genau Sie sich bewerben, hängt sowohl von Ihren Interessen als auch Ihren Fähigkeiten ab. Sie können aber auch in den direkten Verkauf gehen und beispielsweise Parfum, Schmuck oder Küchenutensilien auf Verkaufspartys an den Mann und die Frau bringen.

  • Kassenkraft

    Die langen Öffnungszeiten werden häufig mit Schülern und Studenten abgedeckt, aber Bedarf ist fast immer. Viele Discounter bieten Jobs vor allem für abends, aber auch am Wochenende.

  • Krankenschwester/-pfleger

    Gerade für Medizinstudenten ein beliebter Job, in dem Personal vor allem für nachts, aber auch am Wochenende gesucht wird. Krankenhäuser, Privatkliniken und Pflegeheime greifen gerne auf medizinisch vorgebildetes Personal zurück.

  • Security

    Die Bandbreite reicht von Wachpersonal für beispielsweise Museen (Objektschutz) über Supermärkte bis zum Türsteher und bringt somit unterschiedlichste Anforderungen mit sich. Körperliche Fitness und gegebenenfalls eine Kampfsportart im Repertoire sind immer vorteilhaft, allerdings sollten auch Deeskalationstechniken beherrscht werden.

Nebenjob von Zuhause aus

  • Produkttester

    Der Verdienst ist hier nicht besonders hoch. Vor allem als Anfänger verdienen Sie eher durch die Masse an Produkten. Der Vorteil ist allerdings, dass Sie häufig das getestete Produkt behalten dürfen.

  • Lektor

    Wer stilistisch und grammatikalisch fest im Sattel sitzt, kann seine Dienste als Lektor anbieten und Texte nachbearbeiten. Dafür gibt es eigene Plattformen, die ihre Mitarbeiter zumeist nach Wörtern bezahlen.

  • Callcenter-Agent

    Einige Callcenter, aber auch Meinungsforschungsinstitute suchen Personal, das von Zuhause aus Inbound- und Outbound-Telefonate führt. Wie bei allen Dienstleistungsjobs ist freundliches Verhalten der Kundschaft gegenüber Grundvoraussetzung; weitere Erfahrung ist meist nicht notwendig.

  • Online-Händler

    Wenn Sie noch Kleidung oder andere Gegenstände haben, können Sie diese bequem über Auktionen bei Ebay oder in den Ebay-Kleinanzeigen loswerden. Aber auch darüber hinaus kann ein kleiner Onlineshop der Start in die Selbständigkeit sein.

  • Nachhilfelehrer

    Ein Klassiker, der sowohl von examinierten Lehrern als auch Studenten und Schülern ausgeübt wird. Das Bequeme auch hier: Die Schüler kommen häufig zum Nachhilfelehrer nach Hause. Es gibt allerdings auch Lernkreise oder Schulen mit Betreuung über den Nachmittag, wo Nachhilfelehrer zum Einsatz kommen.

Nebenjob in Heimarbeit: Vorsicht unseriöse Anbieter!

Es ist für viele, die nach einem Nebenjob suchen, die Traumvorstellung: Einfach von zuhause aus arbeiten und aus den eigenen vier Wänden heraus Geld verdienen. Weniger Stress und schon gar kein Pendeln. Machbar ist das auf jeden Fall – aber wenn ein Angebot zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es meist eben auch nicht wahr.

Im Bereich der Heimarbeit ist wie in kaum einer anderen Branche Vorsicht geboten. So verlockend die Vorstellung des Büros in der eigenen Wohnung auch ist: Nicht alle Anbieter sind seriös.

Spätestens wenn Sie für eine Ware, eine Beratung oder eine Informationsbroschüre bezahlen sollen, noch bevor Sie überhaupt etwas über den Job wissen oder ein erstes Gehalt verdient haben, sollte klar sein: Hier handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Sie wollen schließlich nicht Geld ausgeben, sondern verdienen!

Leider wissen das auch die gewiefteren Abzocker. Deren Masche: Sie argumentieren derlei Warnsignale gleich auf ihren Webseiten weg, Motto: „Ohne Vorkenntnisse, ohne Startkosten, bequem von Zuhause schnell Geld verdienen!“ Klingt super – ist es aber in der Regel nicht. Immer dann, wenn die Werbeseite nur so von Geldschein-Bündeln wimmelt und Floskeln vom Typ…

  • „problemlos“
  • „einfach“
  • „hoher Ertrag“
  • „Gewinn schnell höher“
  • „kontinuierliches Einkommen“
  • „innerhalb eines Jahres“
  • „Methode, die wirklich funktioniert.“

…geballt auftauchen, sollten Sie skeptisch werden. Wer derlei markige Versprechungen machen muss, versucht durch Blendwerk zu überzeugen, aber nicht durch nachprüfbare Fakten. Überhaupt gibt es ein paar…

Indizien für unseriöse Heimarbeit
  1. Sie sollen für irgendetwas Vorkasse zahlen.
  2. Sie finden nur Jobversprechen – keine Jobbeschreibung.
  3. Der Anbieter wirbt mit Prüfsiegeln, die es nur auf seiner Seite gibt.
  4. Der Anbieter ist nur telefonisch und auch nur mobil erreichbar.
  5. Das Impressum nennt keinen Ansprechpartner namentlich.
  6. Eine vollständige Firmenbezeichnung und Adresse fehlt.
  7. Der Verbraucherzentrale ist der Anbieter bereits einschlägig bekannt.
  8. Es tauchen lobende Arbeitnehmer auf, die aber nicht nachprüfbar sind. Fakes eben.

Nicht nur finanziell riskant, sondern kriminell sind Nebenjobangebote als Paketagent oder Finanzagent.

Solche Stellenanzeigen inserieren unter anderem auch für:

  • Paketmanager
  • Versandmitarbeiter
  • Testkäufer
  • Logistik-Assistent
  • Controller
  • Finanzagent

Hinter diesen vermeintlich wohlklingenden Begriffen verbergen sich allerdings weniger Tätigkeiten, sondern eine Form des Warenbestellbetrugs. Offenbar können sich viele Menschen vorstellen, als Paketagent Pakete in Empfang zu nehmen, den Inhalt zu kontrollieren, um ihn dann an einen endgültigen Empfänger gegen Bezahlung weiterzuleiten.

Beim Finanzagenten stellt der Nebenjobber sein Konto für Finanztransaktionen zur Verfügung. Mit Arbeitsverträgen versuchen die Auftraggeber sich einen seriösen Anstrich zu geben.

Sie spielen dem Jobsuchenden vor, dass aus Gründen der Kostenersparnis (Auslandsgebühren oder Ähnliches) beispielsweise auf sein Privatkonto zurückgegriffen werden müsste. Leider handelt es sich bei beiden „Jobangeboten“ um Formen des Betrugs und der Geldwäsche.

In all diesen Fällen gilt deshalb: Finger weg!

Nebenjob: Tipps für die Heimarbeit

Heimarbeit Stellenangebote Heimarbeit Wundertüten Seriöse Heimarbeit Kugelschreiber ohne Vorkasse Heimarbeit von ZuhauseWie bereits gesagt: Es ist durchaus möglich, nebenbei von zuhause aus zu arbeiten und ganz legal ohne Abzocke Geld zu verdienen. Damit das aber auch wirklich klappt, sollten Sie einige Punkte zum Nebenjob in Heimarbeit prüfen:

  • Achten Sie auf ein Impressum bei Stellenausschreibungen im Internet. Wer keines hat, sondern nur eine teure Hotline oder anonyme Freemail-Adresse (gmail, gmx, hotmail, etc.), möchte nicht, dass Sie wissen, wer sich hinter der Anzeige verbirgt. Unbedingt meiden!
  • Horchen Sie in sich hinein. Wenn Ihnen Ihr Bauchgefühl sagt, dass die angebotene Arbeit nicht seriös ist, hören Sie auf Ihr Gefühl.
  • Sprechen Sie mit Freunden. Berichten Sie auch Kollegen und Bekannten über Ihre potenzielle Tätigkeit. Hören Sie sich an, was diese dazu sagen, wo sie eventuell Bedenken haben und was Sie selber noch gar nicht bedacht haben.
  • Informieren Sie sich über die Arbeitgeber. Durchstöbern Sie Foren, geben Sie den Namen der Firma in Suchmaschinen ein, wenn sich der künftige Arbeitgeber in der gleichen Stadt befindet, fahren Sie einfach einmal vorbei und schauen nach, ob das Unternehmen tatsächlich unter der angegeben Adresse existiert.
  • Bleiben Sie beim Honorar realistisch. Orientieren Sie sich an Mitbewerbern und Mitarbeitern. Was wird üblicherweise dafür gezahlt? Was kann man verlangen – ohne, dass die Nachfrage gen Null tendiert. Mit entsprechender Erfahrung und Expertise können Sie später immer noch mehr verlangen.

Die Voraussetzungen zur Nebenbei-Heimarbeit

Von wegen Sofa-Jobs! Wenn Sie nicht gerade Taschen klöppeln oder Socken stricken wollen, steht seriöse Heimarbeit heute synonym für Nebenjobs am Computer und im Internet. Oder besser gesagt: Sie kriegen die Jobs nur, wenn Sie einen Internetanschluss haben.

Von da an aber gibt es eine ganze Reihe von mehr oder weniger einträglichen Minijobs und Erwerbsquellen für Schüler, Studenten und Arbeitsuchende aller Art wie etwa:

  • Recherchearbeiten
  • Datenerfassung
  • Adresslistenpflege
  • Datenkontrolle und Verifizierung
  • Umfrageteilnahme
  • Übersetzungsdienste
  • Produktbeschreibungen für Online-Shops verfassen
  • Webseiten- und Blogtexte schreiben
  • Katalogtexte texten
  • Programmieren
  • Online-Spiele testen
  • E-Mails lesen
  • Geld verdienen auf Ebay (Auktionen für andere einstellen)

Und das ist nur eine kleine Auswahl. Je nach Neigung, Talent oder auch eigenen Ambitionen ergeben sich im Internet zahlreiche Optionen, sich nebenbei etwas hinzu zu verdienen. Das meiste sind – wie man oben schon erkennen kann – Routinearbeiten. Pure Fleißarbeit ohne großen, intellektuellen Anspruch. Voraussetzung ist hier allein Disziplin, weniger ein Diplom.

Oder aber Sie setzen nicht auf einzelne Nebenjob-Anbieter, sondern werden Ihr eigener Boss. Zum Beispiel, indem Sie eine eigene Website oder ein Blog veröffentlichen und beginnen, damit Geld zu verdienen. Mit Blogs Geld verdienen – das geht durchaus. Es ist aber ein langsamer und langwieriger Prozess und nichts, wenn Sie auf die Schnelle einen Nebenjob suchen, um die finanzielle Situation zu verbessern.

Stellenanzeigen finden Sie auf www.karrieresprung.de.


Nebenjob Heimarbeit: Übersicht einiger Anbieter

Klar ist: Eine Karriere machen wird man in keinem dieser Jobs. Es sind Nebenjobs, Zuverdienste und kein gewollter Ersatz für einen Beruf (auch wenn das manche vielleicht so nutzen, was auch nicht verboten ist).

Aber wer Zeit übrig hat oder neben dem Hauptjob vielleicht noch etwas hinzu verdienen muss oder will, kann so zumindest ein paar Euro im Monat einstreichen. Keine schnell verdienten 1000 Euro, kein Reichtum über Nacht, sondern eher Hilfsarbeiten für kleines, aber ehrlich verdientes Geld.

Und hier finden Sie ein paar Anbieter dazu:

  • Mysurvey Hier können Sie an Online-Umfragen teilnehmen, Ihre Meinung äußern und dafür auch noch Prämien erhalten. Oft geht es dabei um Produkte oder Dienstleistungen.
  • Dawanda Wer es eher kreativ mag, kann zuhause basteln und seine Produkte dann bei Dawanda anbieten. Ein Einkommen ist damit nicht garantiert, Provision muss man auch abtreten, aber immerhin handelt es sich hier um einen etablierten Marktplatz genau für solch kreative Handarbeiten, allerlei Selbstgemachtes und Unikate.
  • M2P Games Spielend Geld verdienen – das geht hier. Hört sich aber leichter an, als es ist. Skillgaming nennt sich diese Einnahmequelle, bei der es darum geht, die eine hohe Punktezahl und damit die ausgeschriebene Prämie zu erspielen. Die Anmeldung ist kostenlos und verpflichtet zu nichts. Die Gegner sind real und der Ausgang der Partie ist allein abhängig vom eigenen Können. Aber Achtung: Hier zocken viele Profis.
  • Earnstar Im Nebenjob auch noch E-Mails lesen? Hört sich bescheuert an, ist aber auch eine Einnahmequelle, wenn auch eine latent zweifelhafte. Was Sie dabei lesen? Na, sicher nichts Wertvolles, sondern meist Werbemüll und das ganze Zeug, das sonst im Spam-Ordner landet. Wer sich das antun mag, bitte…
  • Fotolia Wer ein geübtes Auge für schöne Motive hat, ist hier genau richtig. Sie brauchen nur eine gute Kameraausrüstung und können sich direkt anmelden, dann können Sie Ihre eigenen Fotos in dieser Fotobörse verkaufen.
  • Textbroker Wer schreiben kann, ist bei der Heimarbeit ohnehin im Vorteil: Für die wachsende Zahl der Online-Shops und Webseitenbetreiber werden ständig Texter gesucht. Auch bei Textbroker. Schlechte und fehlerhafte Manuskripte erzielen hier allerdings nur 0,7 Cent pro Wort; wer dagegen professionelle, stilistisch ansprechende Texte in journalistischer Qualität abliefert, erhält 4 Cent. Für 1000 Worte sind das aber auch gerade mal 40 Euro. Aber wie gesagt: Das ist keine Profession, sondern ein Nebenjob.
  • Content Die Alternative zu Textbroker ist Content.de. Bezahlung und Konditionen sind vergleichbar. Und die Vergütung wird unmittelbar nach Abnahme des Auftrages dem Konto gutgeschrieben. Der Auftrag muss innerhalb von drei Werktagen vom Auftraggeber abgenommen werden. Andernfalls wird der Betrag automatisch gutgeschrieben. Das klingt zumindest fair.

Nebenjob: Diese Regeln müssen Sie kennen

Wer einen Nebenjob annehmen möchte, ist oft unsicher, wie sein Hauptarbeitgeber darauf reagieren wird. Kann er den Nebenjob verbieten oder ist gar der normale Job in Gefahr, wenn nebenbei einer anderen Tätigkeit nachgegangen wird? Wir haben die wichtigsten Fragen zum Thema Nebenjob beantwortet und zeigen Ihnen, welche Regeln Sie kennen müssen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Nebenjob zu suchen.

  1. Kann der Arbeitgeber einen Nebenjob einfach untersagen?

    Die gute Nachricht für alle, die einen Nebenjob annehmen wollen: Nein, der Hauptarbeitgeber kann nicht ohne weiteres die Ausübung eines Nebenjobs untersagen. Wie Sie Ihren Feierabend – also Ihre Freizeit – verbringen, bleibt Ihnen überlassen und Ihr Chef kann sich dort nicht einfach einmischen.

  2. Muss der Arbeitgeber über den Nebenjob informiert werden?

    Hier hilft ein Blick in den Arbeitsvertrag: Ist eine Klausel enthalten, die den Arbeitnehmer dazu verpflichtet, die Aufnahme eines Nebenjobs an den Arbeitgeber zu melden, müssen Sie dieser Pflicht nachkommen. Aber auch ohne diese Verpflichtung sehen Arbeitgeber es gerne, wenn Mitarbeiter sie über Nebenjobs informieren. Die Zusammenarbeit basiert schließlich immer auch auf Vertrauen.

  3. Wann darf der Arbeitgeber einschreiten?

    Es gibt jedoch einige Ausnahmen, in denen Ihr Arbeitgeber bei Ihrem Nebenjob ein Wörtchen mitzureden hat. So dürfen Sie keiner Nebenbeschäftigung nachgehen, während Sie krankgeschrieben sind, da Sie diese Zeit nutzen sollen, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch darf Ihre Arbeitsleistung nicht unter Ihrem Nebenjob leiden, wenn Sie also beispielsweise bis spät nachts arbeiten und deshalb im Hauptjob viele Fehler machen oder gar einschlafen. Zusätzlich müssen Sie auf die Einhaltung der maximalen Arbeitszeit achten – insgesamt 48 Stunden von Montag bis Samstag – und Sie dürfen nicht für einen direkten Konkurrenten Ihres Arbeitgebers tätig sein.

  4. Wie viel darf man dazu verdienen?

    Grundsätzlich dürfen Arbeitnehmer bei einem Nebenjob bis zu 450 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Es lohnt sich daher nachzurechnen und gegebenenfalls einen Steuerberater hinzuzuziehen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Nebenjob im Studium: Hier lohnt sich eine Steuererklärung

Nebenjob im Studium: Hier lohnt sich eine SteuererklärungWer studiert, ist oftmals knapp bei Kasse: Bezahlt man seine eigene Wohnung und will nebenbei noch seine Freizeit genießen, kommt man selten mit dem BAföG oder dem Geld, das die Eltern zuschießen, gut zurecht. Deshalb jobben immer mehr Studenten nebenbei und zahlen Lohnsteuer.

Für einen Nebenjob gibt es es allerdings unterschiedliche Beschäftigungsarten. Die Empfehlung: „Eine Beschäftigung als Werkstudent„, sagt zum Beispiel Annika Haucke, Rechtsanwältin von felix1.de. Der Vorteil ist, dass Sie keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen müssen. Nur der Rentenversicherungsbeitrag wird fällig.

Für einen solchen Status als Werkstudent müssen Sie allerdings einige Voraussetzungen erfüllen:

  1. Sie müssen an einer Hochschule, Fachschule oder Akademie aktuell eingeschrieben sein
  2. Sie dürfen in der Vorlesungszeit…
    • entweder nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten
    • oder Ihre Beschäftigung ist auf nicht mehr als zwei Monate im Jahr befristet
    • oder Sie üben den Job ausschließlich während der Semesterferien aus.

Achtung: Die Krankenversicherungspflicht tritt für den Werkstudenten trotzdem ein, wenn das Arbeitsentgelt die Grenze für die kostenlose Familienversicherung überschreitet.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit einer geringfügigen Beschäftigung. In diesem Fall dürfen Sie nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen.

Vorteil hier: Sie müssen ebenfalls keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen, diese übernimmt der Arbeitgeber. Eine Befreiung von der Rentenversicherung ist möglich, die Lohnsteuer kann auf zwei Prozent pauschaliert werden. Diese Steuer wird direkt an die Minijobzentrale ausgezahlt. Es ist aber auch möglich, die Steuer nach den Angaben auf der Lohnsteuerkarte zu zahlen.

Die dritte Möglichkeit ist die kurzfristige Beschäftigung. Hier ist die Dauer der Beschäftigung auf drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt (ab 1.1.2019: zwei Monate oder 50 Arbeitstage). Kurzfristig ist die Beschäftigung nicht mehr, wenn sie berufsmäßig ausgeübt wird, das heißt, wenn…

  • sie nicht mehr von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist und
  • Ihr Arbeitsentgelt 450 Euro im Monat übersteigt.

Für die kurzfristige Beschäftigung gelten die gleichen Bedingungen wie für die geringfügige Beschäftigung (Versicherungsfreiheit in der Sozialversicherung, Pauschalierung der Rentenversicherung möglich).

Berücksichtigung in der Steuererklärung

Der wichtigste Tipp, den wir Ihnen bei der Frage, ob sich eine Steuererklärung lohnt, geben können: Schauen Sie, ob Sie überhaupt Steuern bezahlt haben. Das richtet sich nach der Beschäftigungsart und nach der Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber.

Wer Steuern bezahlt und weniger als 8.652 Euro verdient hat (Grundfreibetrag für 2016), bekommt die Steuer in der Regel zurück. Dann sollten Sie in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben, auch wenn Sie dazu nicht verpflichtet sind.

Exklusiv für Karrierebibel-Leser haben wir übrigens eine Kooperation mit Studentensteuererklaerung.de geschlossen bei der Sie bares Geld sparen können: Mit unserem neuen Steuer-Tool für Studenten und Absolventen können Sie eine Online-Steuererklärung bis zu 7 Jahre rückwirkend abgeben und sich so Ihre Studienkosten zurückholen.

Wenn Studenten weniger Einnahmen als Ausgaben verzeichnen, entsteht ein steuerlicher Verlust. Dieser Verlust wird vom Finanzamt automatisch als eine Art Steuerbonus vermerkt, der eingelöst wird, sobald Steuern gezahlt werden. Zudem gibt es für viele Studienkosten Pauschalen, die Studierende auch ohne Belege geltend machen können.

Dank standardisierter Masken und zugeschnittener Tipps für Studenten lässt sich die Studentensteuererklärung zügig erledigen und direkt ans Finanzamt schicken. Ein Live-Steuerrechner zeigt überdies direkt nach der Eingabe, wie sich die eigenen Angaben auf Erstattung und Verlustvortrag auswirken.

Und das Beste: Statt der Gebühr von 34,90 Euro kostet die erste Steuererklärung für Karrierebibel-Leser nur 29,90 Euro. Die Kosten dafür sind wiederum selbst von der Steuer absetzbar. Probieren Sie es aus und holen Sie sich ein paar Studienkosten zurück: HIER ENTLANG zur Studentensteuererklärung.

Was kann ich alles von der Steuer absetzen?

Es kann sich durchaus lohnen, eine Steuererklärung abzugeben, selbst wenn die Einkünfte über dem Freibetrag liegen. Einer der wichtigsten Gründe dafür: Sie hatten unterschiedlich hohe Einnahmen über die Monate verteilt.

Beispiel: Sie haben fünf Monate gearbeitet, den Rest des Jahres aber nicht. Pauschal werden Ihnen 1.000 Euro Werbungskosten abgezogen. Wenn Sie allerdings höhere Ausgaben haben, die Sie als Werbungskosten ansetzen können, wird Ihnen dieser höhere Betrag angerechnet. So winkt Ihnen eine Steuererstattung.

Die für Studenten relevantesten abziehbaren Aufwendungen sind:

  1. Ihre Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte. Hier können Sie 30 Cent pro Entfernungskilometer ansetzen.
  2. Wenn Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit reisen mussten, können Sie Verpflegungsmehraufwendungen geltend machen.
  3. Haben Sie für Ihren Job Arbeitsmittel angeschafft, können Sie die Kosten geltend machen. Hierzu zählen beispielsweise Computer, Fachliteratur oder auch Software. Bei Computern sollten Sie klarstellen, dass Sie den PC zu weniger als 50 Prozent auch privat genutzt haben.
  4. Haben Sie Bewerbungen geschrieben? Dann dürfen Sie auch diese Kosten in der Steuererklärung ansetzen.
  5. Wenn Sie verheiratet sind, ist es in den meisten Fällen ratsam, eine Steuererklärung abzugeben. Haben Sie und Ihr Ehepartner unterschiedlich hohe Einkünfte, werden Sie wahrscheinlich etwas von der Steuer wiederbekommen.
  6. Die Studiengebühren für Ihr Zweitstudium können Sie ebenfalls als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen. Zwar werden auch die Kosten für ein Erststudium berücksichtigt, aber nur in Form von Sonderausgaben. Und diese sind nur begrenzt abzugsfähig und – anders als Werbungkosten – nur im Jahr des Entstehens.

Übrigens: Hatten Sie höhere Ausgaben als Einnahmen, entstehen Verluste. Diese dürfen Sie in die Folgejahre mitnehmen. Somit wirken sich die Kosten für Ihr Zweitstudium auch noch Jahre später aus. Kreuzen Sie hierzu im Mantelbogen die Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags an.

15. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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