Arbeitslosengeld: Tipps für Arbeitsuchende

Das Arbeitslosengeld – in den unterschiedlichen Formen ALG 1 und ALG 2 – ist für viele nur ein Notnagel. Eine Art Übergangsgeld, bis sie einen neuen Job und damit ein reguläres Einkommen gefunden haben. Wobei zwischen Arbeitslosengeld und ALG 2 noch einmal deutlich unterschieden werden muss, denn trotz der ähnlichen Begriffe handelt es sich um sehr verschiedene Ansprüche und Leistungen. Die Frage, ob Sie nach Ihrer Kündigung Anspruch auf Arbeitslosengeld haben (und wie lange), hat schon so manches Sozialgericht beschäftigt. Damit die Jobsuche reibungslos verläuft, sagen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten…

Arbeitslosengeld: Tipps für Arbeitsuchende

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Grundsätzlich hat jeder, der in den letzten zwei Jahren zwölf Monate in Folge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung, die Arbeitnehmern zusteht, die nach einer Beschäftigung arbeitslos werden. Dafür müssen Sie allerdings drei Voraussetzungen erfüllen, die von der Bundesagentur für Arbeit vorgeschrieben werden:

  • Sie müssen arbeitslos sein.
  • Sie müssen sich persönlich arbeitslos gemeldet haben.
  • Sie müssen die zwei Jahre Anwartschaftszeit erfüllt haben.

Wie wird die Anwartschaftszeit erfüllt?

Arbeitslosengeld Anwartschaftszeit VoraussetzungUm überhaupt einen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben, müssen Sie im Vorfeld die sogenannte Anwartschaftszeit einhalten.

Die Regelanwartschaftszeit beträgt 12 Monate. Was etwas kompliziert klingt, bedeutet lediglich, dass Sie in den letzten zwei Jahren mindestens 12 Monate lang in einem sogenannten Versicherungspflichtverhältnis gestanden haben müssen.

Dazu zählt ein Arbeitsverhältnis aber auch, wenn Sie in diesem Zeitraum Krankengeld beziehen oder ein Kind von unter drei Jahren erzogen haben und bis dahin versicherungspflichtig beschäftigt waren.

Die Anwartschaftszeit kann sich auf 6 Monate beziehungsweise 180 Tage verkürzen. Dies ist laut Bundesagentur für Arbeit der Fall, wenn…

  • Sie in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden haben und
  • es sich überwiegend um Beschäftigungsverhältnisse gehandelt hat, die von vornherein auf nicht mehr als zehn Wochen befristet waren, und
  • Ihr Bruttoarbeitsentgelt in den letzten 12 Monaten, gerechnet vom letzten Tag Ihrer letzten Beschäftigung an rückwärts, die Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV (derzeit 37.380 Euro) nicht überstiegen hat und
  • Sie der Agentur für Arbeit diesen Sachverhalt darlegen und nachweisen.

Werden die Voraussetzungen erfüllt, können Sie Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung erhalten. Die Höhe hängt dabei von Ihrem letzten Nettoeinkommen ab. Der Haken liegt allerdings in einem anderen Detail.

Angenommen, Sie sind seit drei Jahren in einem Betrieb beschäftigt, wollen nun aber den Job wechseln. Den neuen Job haben Sie schon in der Tasche, deshalb kündigen Sie zum 31. Januar.

Die neue Stelle können Sie am 1. März antreten. Den einen Monat dazwischen können Sie gut zum Abschalten und Ausspannen nutzen und sich vielleicht schon mal ein bisschen auf die neue Position einstellen. Allerdings ist Ihr Konto nicht gerade prall gefüllt.

Haben Sie für diesen Übergangsmonat Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Die kurze Antwort: höchstwahrscheinlich Nein. Durch die Kündigung haben Sie Ihre vorübergehende Arbeitslosigkeit selbst verursacht. In dem Fall verhängt die Agentur für Arbeit eine sogenannte Sperrzeit für das Arbeitslosengeld von drei Monaten.

Im Sozialgesetzbuch (SGB III) heißt es dazu unter Paragraph § 159:

Hat die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer sich versicherungswidrig verhalten, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, ruht der Anspruch für die Dauer einer Sperrzeit.

Versicherungswidrig bedeutet, die Versichertengemeinschaft zu belasten, weil man einen zumutbaren Job von sich aus aufgibt. Wenn Sie also als Arbeitnehmer kündigen, müssen Sie unter normalen Umständen drei Monate lang ohne finanzielle Unterstützung auskommen.

Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes reduziert sich dadurch, sodass Sie auch insgesamt weniger Geld erhalten.

Wann wird eine Sperrzeit gegen Sie verhängt?

Da das Arbeitslosengeld für viele bis sie einen neuen Job gefunden haben, eine wichtige Einkommensquelle darstellt, gilt es eine Sperrfrist zu umgehen. In folgenden Fällen riskieren Sie eine Sperre:

  • Sie kündigen von sich aus.
  • Sie unterschreiben einen Aufhebungsvertrag.
  • Sie haben sich nicht oder zu spät arbeitssuchend gemeldet.
  • Sie lehnen Eingliederungsmaßnahmen ab oder brechen eine solche ab.
  • Sie lehnen Ihnen angebotene Stellen ab.
  • Sie zeigen keine Eigenbemühungen um einen neuen Job.
  • Sie erscheinen nicht zu ärztlichen Untersuchungsterminen oder Beratungsterminen.

Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen, um die zwölfwöchige Sperrzeit auf drei oder sechs Wochen zu reduzieren oder komplett zu verhindern:

Ausnahmen von der Sperrzeit

  • Sie wollen sich beruflich verändern oder verbessern, werden also nach der möglichen Sperrzeit nachweislich ein neues Beschäftigungsverhältnis eingehen oder haben zumindest die Aussicht auf eine neue Stelle.
  • Sie wollen mit Ihrem Ehepartner/Lebensgefährten zusammenziehen oder gemeinsam in eine andere Stadt umziehen.
  • Sie wollen mit Ihrem Partner zusammenziehen, um die Betreuung der Kinder zu verbessern.
  • Sie werden an Ihrer Arbeitsstelle stark überfordert, gemobbt oder sexuell belästigt.
  • Sie erhalten keine oder nur verzögerte Lohnzahlungen.

Wichtig: Hierbei handelt es sich um mögliche Ausnahmesituationen. Ob Ihre persönliche Situation letztlich ausreicht, um die Sperrzeit zu vermeiden, lässt sich an dieser Stelle nicht klären. Im Fall der Fälle hilft Ihnen nur eine rechtliche Beratung verbindlich weiter.

Generell ist die Arbeitsagentur nicht dafür bekannt, leichtfertig Sperrzeiten außer Kraft zu setzen. Es gibt auch sogenannte Ermessensentscheidungen, die zwar innerhalb gewisser Rahmenvorgaben stattfinden, jedoch vom jeweils zuständigen Sachbearbeiter anders getroffen werden können.

Für die letztgenannten Fälle gilt es außerdem immer entsprechende Nachweise zu erbringen, beispielsweise in Form eines ärztlichen Attests.

Für welche Dauer erhalten Sie Arbeitslosengeld?

Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld richtet sich einerseits danach, wie lange Sie zuvor versicherungspflichtig beschäftigt waren. Richtwert sind hier die letzten fünf Jahre vor Ihrer Arbeitslosmeldung. Andererseits spielt Ihr Alter zum Zeitpunkt des Anspruchs eine Rolle.

Faustformel: Je länger Sie in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis standen und je älter Sie sind, desto länger erhalten Sie Arbeitslosengeld.

Allerdings gilt das nicht unendlich: Wer als 40-Jähriger auf zwanzig Jahre ununterbrochene Berufstätigkeit zurückblicken kann, bekommt dennoch nicht länger als 12 Monate Arbeitslosengeld (im Sinne von ALG 1) gezahlt. Die längste Bezugsdauer für unter 50-Jährige liegt nämlich bei 12 Monaten – allerdings sind nach unten Veränderungen möglich, sprich: Es gibt kürzere Zeiträume der Zahlung.

Im Überblick

Versicherungspflicht in den letzten 5 Jahren (Monate)

Vollendetes Lebensjahr
Höchstanspruch (Monate)
12 Monate6 Monate
16 Monate8 Monate
20 Monate10 Monate
24 Monate12 Monate
30 Monate50.15 Monate
36 Monate55.18 Monate
48 Monate58.24 Monate
[Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales]


Erst ab Ihrem 50. Lebensjahr haben Sie Anspruch auf eine längere Zahlung des Arbeitslosengeldes von 15 Monaten, sofern Sie in den letzten fünf Jahren vor Arbeitslosmeldung mindestens zweieinhalb Jahre – also 30 Monate – beschäftigt waren. Der Höchstanspruch von zwei Jahren Arbeitslosengeld gilt für Arbeitslose, die 58 Jahre alt sind und mindestens 48 Monate Versicherungspflichtzeit nachweisen können.

Arbeitslosengeld Rechner: Das bekommen Sie

Arbeitslosengeld Rechner Höhe DauerFalls Sie sich im Vorfeld einen ersten Eindruck von der zu erwartenden Höhe des Arbeitslosengeldes machen wollen, gibt es inzwischen verschiedene Arbeitslosengeld-Rechner im Netz. Die folgenden Angebote sind unserer Erfahrung nach recht exakt und auf dem aktuellen Stand:

Für Arbeitslosengeld (ALG 1)

Für Arbeitslosengeld 2 (ALG 2/Hartz 4)

So exakt die Rechner auch arbeiten: Die Ergebnisse können von der realen Höhe der von der Arbeitsagentur beziehungsweise vom Jobcenter bewilligten Leistung abweichen und sind keine Garantie.

Wie können Sie einen Vorschuss beantragen?

Wer von häufigen Arbeitgeberwechseln betroffen ist, kann nicht immer ein finanzielles Polster aufbauen. Betroffen sind oftmals Geringqualifizierte, saisonale Arbeiter oder allgemein Arbeitnehmer, die in ihrer bisherigen Arbeitsbiographie keine Festanstellung, sondern nur befristete Arbeitsverträge vorweisen können.

Droht dann noch unvermittelt das Aus beim derzeitigen Arbeitgeber, ist guter Rat teuer: Miete und Lebenshaltungskosten müssen trotzdem bezahlt werden. Wer die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, weiß, dass er oder sie zumindest einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat – leider brauchen Behörden meistens einige Wochen, bis die genaue Höhe berechnet und die Leistungen überwiesen werden.

Auch das ist ein Grund dafür, warum von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer sich schnellstmöglich mit der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter (je nach Zuständigkeit) in Verbindung setzen sollten. Verzögerungen im Bewilligungsablauf können außerdem zustandekommen, wenn Sie als Antragsteller nicht sämtliche benötigten Unterlagen eingereicht haben.

Sie können bei der örtlichen Arbeitsagentur (ohne zusätzlichen Antrag) direkt mit dem Leistungsantrag einen Vorschuss beantragen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass nach abschließender Prüfung Ihnen kein Arbeitslosengeld zusteht beziehungsweise der gezahlte Vorschuss das übersteigt, was Ihnen zusteht, müssen Sie die Differenz oder den kompletten Vorschuss wieder zurückzahlen.

Die wichtigsten Tipps für Arbeitnehmer beim Jobwechsel

Arbeitslosengeld Dauer HöheHier im Überblick die wichtigsten Punkte, die Sie bei einem Jobwechsel beachten sollten. Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, das Beste aus der Situation zu machen, einen möglichen Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht aufs Spiel zu setzen und sich auf die kommende Zeit vorzubereiten:

  • Kündigen Sie nie aus einer Laune heraus.
  • Kündigen Sie nur, wenn Sie schon eine neue Stelle gefunden haben – es sei denn, Ihr aktueller Job ist für Sie absolut unerträglich.
  • Machen Sie einen Kassensturz für den Fall, dass gegen Sie tatsächlich eine Sperrzeit verhängt wird, und rechnen Sie durch, ob und wie viele Monate Sie mit Hilfe Ihrer Ersparnisse durchhalten könnten.
  • Achten Sie darauf, einen möglichst nahtlosen zeitlichen Übergang von dem einen in den anderen Job zu gewährleisten.
  • Melden Sie sich nach Ihrer Kündigung umgehend bei der Agentur für Arbeit.
  • Stellen Sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld.
  • Legen Sie gegen eine mögliche Sperrzeit Einspruch bei der Arbeitsagentur ein.
  • Unterschreiben Sie keinen Aufhebungsvertrag Ihres Arbeitgebers, da auch dieser eine Sperrzeit nach sich ziehen kann.
  • Bitten Sie alternativ Ihren Arbeitgeber darum, dass er Ihnen die Kündigung ausspricht, sofern das gegenseitige Verhältnis dies zulässt.

Wann haben Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld 2?

Umgangssprachlich ist häufig von Arbeitslosengeld 1 und 2 beziehungsweise ALG 1 und ALG 2 die Rede. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Leistungen von verschiedenen Behörden. Sowohl die Arbeitsagentur als auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kennen offiziell nur das Arbeitslosengeld (ALG) und das unter ALG 2 bekannte Arbeitslosengeld 2.

Der große Unterschied zwischen den beiden: Das Arbeitslosengeld speist sich aus der Arbeitslosenversicherung, rechtliche Grundlage dafür ist das Dritte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB III).

Das Arbeitslosengeld 2 (oft als Hartz 4 bezeichnet) hingegen ist keine Versicherungsleistung, sondern eine staatliche Unterstützung für Hilfsbedürftige und dient der Grundsicherung. Rechtliche Grundlage ist hier das Zweite Buch des Sozialgesetzbuches (SGB II).

Wer also keine oder nur geringe Zahlungen aus der Arbeitslosenversicherung erhält, so dass der Lebensunterhalt nicht bestritten werden kann, hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld 2. Anders als beim Arbeitslosengeld 1 ist für das ALG 2 nicht die Arbeitsagentur, sondern das Jobcenter oder das Sozialamt zuständig.

Mindestens ebenso wichtig ist jedoch der Anspruch auf Arbeitslosengeld 2 als Aufstocker. Zahlen des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigen, dass jeder Dritte ALG-2-Empfänger in diese Kategorie fällt. Hier handelt es sich um Erwerbstätige, deren Einkommen nicht für die Finanzierung des Lebensunterhaltes ausreicht.

Laut UDE sind 44 Prozent der Aufstockenden sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 36 Prozent üben einen Minijob aus, mehr als zehn Prozent arbeiten selbstständig. Das Arbeitslosengeld 2 kann also auch für Freelancer und Geringverdiener eine wichtige Geldquelle sein.

Zudem gibt es die Möglichkeit, das ALG 1 aufzustocken, wenn dieses nicht zur Grundsicherung reicht, da beispielsweise der letzte Nettolohn, auf dessen Grundlage die Höhe des ALG 1 berechnet wird, nur sehr gering war.

Worauf sollten Sie bei ALG 2 achten?

Wer ALG 2 bezieht, geht damit einige Mitwirkungspflichten ein. Wie diese konkret aussehen, wird in der Eingliederungsvereinbarung mit dem Sachbearbeiter des Jobcenters geregelt.

Zur Mitwirkungspflicht gehört die Meldepflicht. Heißt: Alle Veränderungen in Ihrer Wohn- und Einkommenssituation müssen dem Jobcenter umgehend schriftlich mitgeteilt werden. Kontoauszüge und – im Fall von Aufstockern – Lohnabrechnungen müssen regelmäßig vorgelegt werden.

Zwar können Sie auch während des Arbeitslosengeld-2-Bezuges arbeiten – sonst wäre eine Aufstockung ja nicht möglich – doch Ihr Einkommen wird anteilig auf Ihren Anspruch angerechnet:

  • Die ersten 100 Euro sind anrechnungsfrei.
  • Bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 101 bis 1.000 Euro, sind 20 Prozent anrechnungsfrei.
  • Bei einem Einkommen ab 1.001 Euro sind 10 Prozent anrechnungsfrei.
  • Die Verdienstobergrenze bei Bezieher ohne Kind liegt bei 1.200 Euro.

Verfügen Sie über eigenes Vermögen, müssen Sie dieses in der Regel zuerst aufbrauchen. Davon ausgenommen sind – in gewissen Grenzen – lediglich Vermögen für die Altersvorsorge, Riester-Renten und ein Vermögensfreibetrag sowie angemessene Einrichtungsgegenstände und ein angemessenes Fahrzeug. Wie die Berechnung konkret aussieht, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Jobcenter.

Zu Beginn dieses Jahres wurden die Regelsätze für Hartz IV erneut erhöht:

  • Alleinstehende Empfänger von ALG 2 erhalten nun 424 Euro pro Monat.
  • Volljährige Ehe- oder Lebenspartner bekommen 382 Euro.

Checkliste für ALG 2

ALG2-Checkliste-PDFCoverWir haben die wichtigsten Grundsätze zum Arbeitslosengeld 2 in einer Checkliste zusammengefasst, die Sie natürlich auch gratis als PDF herunterladen können.

  • Kommen Alternativen wie Wohngeld oder mehrere Mini-Jobs für Sie infrage?
  • Wohnen Sie mir Ihrem Partner/Ihrer Partnerin zusammen?
  • Ist ihm oder ihr klar, dass Einkommen und Vermögen in die Berechnung mit einbezogen werden?
  • Verfügen Sie über signifikante Vermögenswerte, die Sie veräußern können?
  • Beziehen Sie aktuell Leistungen von anderen staatlichen Stellen?
  • Verfügen Sie aktuell über Einkommen?
  • Können Sie – und Ihr Partner – sich mit dem Gedanken anfreunden, regelmäßig Kontoauszüge und andere Daten zu Ihrer finanziellen Situation beim Jobcenter offenzulegen?
  • Ist Ihnen klar, dass Sie alles in Ihrer Macht stehende tun müssen, um den Arbeitslosengeld II Bezug zu reduzieren oder zu verkürzen?
  • Dokumentieren Sie den gesamten Schriftverkehr zwischen Ihnen und dem Jobcenter. Im Zweifel sind Sie in der Beweispflicht.
[Bildnachweis: Africa Studio by Shutterstock.com]
2. Oktober 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.



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