Steuererklärung Tipps: 18 geniale Tricks zum Sparen

Jahr für Jahr legen Sie mit Ihrer Steuererklärung dem Finanzamt Ihre Einnahmen und Belastungen dar. Weil das deutsche Steuergesetz so kompliziert ist, schieben viele sie vor sich her und verpassen so manche Vorteile. Dabei können Sie vollkommen legal Steuern sparen! Möglich wird dies durch Pauschalbeträge, etwa bei den Werbungskosten. Durch Corona sind viele Tipps und Tricks der Steuererklärung so speziell, dass man kaum darauf kommt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie noch mehr Geld aus Ihrer Steuererklärung herausholen…

Steuererklärung Tipps: 18 geniale Tricks zum Sparen

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Änderungen im neuen Jahr

Dieses Jahr gibt es einige Änderungen bei der Steuer, von der die große Mehrheit der Steuerzahler profitiert. Beispielsweise entfällt nach 30 Jahren der Solidaritätszuschlag, „Soli“. Das gilt zumindest für diejenigen, die über ein zu versteuerndes Einkommen von bis zu 62.127 Euro (Ehepaare: 124.254 Euro) verfügen. Bei Besserverdienern gibt es eine stufenweise Erhöhung bis auf 5,5 Prozent. Den vollen Solitaritätszuschlag zahlt erst, wessen Jahreseinkommen über 96.822 Euro (beziehungsweise Ehepaare: 193.644 Euro) liegt.

Fristen für die Steuererklärung

Seit 2019 können sich Arbeitnehmer bis zum 31. Juli eines Jahres Zeit lassen, um die Anlagen zur Steuererklärung vom Vorjahr auszufüllen – sofern Sie die Steuererklärung selber machen. Die Steuererklärung für das Vorjahr muss spätestens am 31. Juli des Folgejahres beim zuständigen Finanzamt vorliegen. Wer einen Steuerberater hinzuzieht, hat sogar bis zum 28. Februar des darauffolgenden Jahres Zeit. Und eine Fristverlängerung ist ebenfalls relativ problemlos möglich. Wer ohnehin zur Abgabe einer Steuererklärung nicht verpflichtet ist, kann sich vier Jahre Zeit lassen. Ihre Steuererklärung für 2021 müssen Sie also erst 2025 vorlegen. Die fürs letzte Jahr 2024.

Mittlerweile bevorzugt das Finanzamt die elektronische Version Ihrer Steuererklärung und stellt dafür ein eigenes Programm – Elster – zur Verfügung. Papierformulare dürfen ohnehin nur noch von Arbeitnehmern und Rentnern verwendet werden. Wer nicht als abhängig beschäftigter Steuerzahler eine Steuererklärung macht – also Selbständige, Freiberufler und Unternehmer – muss seine Daten auf elektronischem Wege übermitteln.

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Steuererklärung Tipps: Pauschalbeträge nutzen

Einer der wichtigsten Steuererklärungstipps ist, Pauschalbeträge zu nutzen. Der große Vorteil: In der Regel erkennt das Finanzamt die jeweiligen Angaben an. Die Pauschalen dienen der Arbeitserleichterung auf beiden Seiten und erlauben es Ihnen Pauschalbeträge anzugeben, selbst wenn Sie keine Aufwendungen hatten. Belege brauchen Sie für diese Summen nicht. Liegen Sie allerdings mit Ihren Ausgaben über den tatsächlichen Pauschalbeträgen, müssen Sie die Quittungen aufheben. So können Sie im Falle von Fragen den Nachweis erbringen.

Der Arbeitnehmerpauschbetrag (Werbungskostenpauschale) liegt bei 1.000 Euro. Aber auch Rentner können sparen. Der Rentnerpauschbestrag liegt bei 102 Euro.

1. Nutzen Sie die Homeoffice-Pauschale

Sie haben kein eigenes Büro? Macht nichts. Bedingt durch die Coronakrise mussten auf einmal zahlreiche Arbeitnehmer von zuhause aus arbeiten. Die neue Homeoffice-Pauschale gilt für alle, die kein separates Arbeitszimmer haben und deren Chef das Arbeiten von Zuhause angeordnet hat. Für jeden Arbeitstag können Sie pauschal 5 Euro als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend machen. Für die Steuererklärung zählen maximal 120 Tage im Jahr, bis zu 600 Euro können Sie künftig geltend machen, auch für vergangenes Jahr.

2. Setzen Sie Umzugskosten ab

Eine andere Pauschale, die Sie bei der Steuererklärung angeben können, sind berufsbedingte Umzugskosten. Sie zählen bei der Steuererklärung ebenfalls zu den Werbungskosten. Unterschieden wird allerdings zwischen allgemeinen Umzugskosten und den sonstigen Umzugskosten. Die Wohnungssuche und Besichtigung, Fahrten zur neuen Wohnung, Umzugsunternehmen, Maklergebühren und Miete für die bisherige Wohnung zählen zu den allgemeinen Umzugskosten. Zu den sonstigen Umzugskosten zählen Zeitungsannoncen, Telefonanschluss und diverse Gebühren wie für die Ummeldung Ihres Autos oder Ändern Ihres Personalausweises.

Bei den allgemeinen Umzugskosten können Sie die tatsächlichen Kosten absetzen. Dafür müssen Sie sämtliche Belege sammeln, addieren und anschließend in die Steuererklärung eintragen. Für die sonstigen Umzugskosten brauchen Sie noch nicht einmal einen Nachweis, sondern können Sie die Umzugskostenpauschale anwenden. Sie beträgt derzeit 820 Euro für Ledige und 1.639 Euro für Ehepaare.

3. Geben Sie Verpflegungsmehraufwand an

Wer beruflich viel reist, isst unterwegs und hat Verpflegungsmehraufwand. Je nachdem, wie lange Sie von zuhause abwesend sind, gelten folgende Verpflegungspauschalen:

  • 24 Stunden Abwesenheit: 24 Euro (2019) / 28 Euro (2020)
  • 8 Stunden Abwesenheit: 12 Euro (2019) / 14 Euro (2020)
  • An- und Abreisetag: 12 Euro (2019) / 14 Euro (2020)

4. Nutzen Sie die Behindertenpauschale

Die Behindertenpauschale ermöglicht Menschen mit Behinderung, auf Einzelnachweise für Aufwendungen zu verzichten, die sich aufgrund der Behinderung ergeben. Neu ab diesem Jahr: Die Behindertenpauschbeträge verdoppeln sich. Außerdem sparen nun auch Menschen ab einem Grad der Behinderung von 20 Steuern. Zuvor galt der Freibetrag erst ab einem Grad der Behinderung von 25. Die Pauschalen im Einzelnen:

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5. Sparen Sie mit der Pendlerpauschale

Zum Beispiel die Entfernungspauschale (auch Pendlerpauschale genannt) können Sie immer angeben, ganz gleich ob Sie zu Fuß, mit dem Auto, dem Bus oder dem Fahrrad zur Arbeit fahren: Wege zwischen Ihrem Zuhause und dem Arbeitsplatz können Sie als Werbungskosten geltend machen. Dieses Jahr erhöht erhöht sie sich von 0,30 Euro auf 0,35 pro Entfernungskilometer.

Angenommen, Sie sind im vergangenen Jahr an 215 Tagen zum Arbeitsplatz gependelt und haben 32 Kilometer Arbeitsweg. Für jeden Kilometer erhalten Sie 30 Cent, das ergibt 9,60 Euro pro Tag. Bei 215 Arbeitstagen kommen Sie auf eine Gesamtsumme von 2064 Euro, die Sie von Ihrem zu versteuernden Jahreseinkommen abziehen dürfen. Und Sie müssen Ihre Arbeitstage nicht extra zählen, sondern können bei einer Fünf-Tage-Woche pauschal 230 Arbeitstage im Jahr zugrunde legen, bei einer Sechs-Tage-Woche 280 Tage. Das Finanzamt verlangt dafür in der Regel keine Nachweise.

6. Profitieren Sie von Bewerbungskosten

Sie sind gerade auf Jobsuche? Dann entstehen allerhand Kosten, die Sie sich erstatten lassen können. Konkret für eine Bewerbung rechnet Ihnen das Finanzamt folgende Summen an:

Zu den Bewerbungskosten, die unter die Werbungskosten fallen, zählt weit aus mehr als die eigentliche Bewerbungsmappe. Beispielsweise können Sie alle Kosten, die Ihnen bei der Stellensuche entstehen, absetzen: Bewerbungsmaterialien, Schreibutensilien, Lehrbücher, Computersoftware, Reisekosten, Zeitungen/Magazine mit Stellenmarkt (beispielsweise die Wochenendausgaben der Frankfurter Allgemeine Zeitung oder Süddeutsche Zeitung), Computer, Telefon, Internet (anteilig) und vieles mehr.

7. Setzen Sie den Pflege-Pauschbetrag ab

Bisher konnten Arbeitnehmer, die Angehörige pflegen, erst ab Pflegegrad 4 den Pauschbetrag von der Steuer absetzen. Neu ist, dass jetzt auch Pflegegrad 2 anerkannt wird. Und das gilt auch, wenn Sie sich Unterstützung durch die ambulanten Pflegedienste holen. Bisher stand pflegenden Arbeitnehmern ein Pauschbetrag von 924 Euro zu, der außerdem dieses Jahr erhöht wurde. Für die neuen Pauschbeträge heißt das:

  • Pflegegrad 2: 600 Euro
  • Pflegegrad 3: 1.100 Euro
  • Pflegegrad 4, 5, Hilflosigkeit: 1.800

8. Berücksichtigen Sie den Sonderausgaben-Pauschbetrag

Bei der Steuererklärung profitieren an vielen Stellen verheiratete Paare und Eltern. Steuern sparen können Sie aber auch, wenn Sie gar keine Sonderausgaben haben: Automatisch zieht Ihnen das Finanzamt eine Pauschale von 36 Euro (Ehepaare: 72 Euro) ab. Sie haben doch höhere Ausgaben gehabt? Auch Versicherungsbeiträge, Kinderbetreuungskosten oder Spenden können Sie geltend machen und Ihre Steuerlast damit senken.

9. Sparen Sie mit dem Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement kann sich ebenfalls lohnen. Ab diesem Jahr sind höhere Pauschalen möglich. Statt wie bisher nur 720 Euro bleiben nun 840 Euro steuer- und sozialabgabenfrei. Von dieser Regelung profitieren übrigens Arbeitslose ebenso wie Studenten oder Hausfrauen, die sich ehrenamtlich engagieren.

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Weitere geniale Tricks zum Steuern sparen

1. Geben Sie die Steuererklärung ab

Wir betonen das, weil immer wieder Steuerzahler vergessen, ihre Steuererklärung abzugeben. Und das kostet zusätzliches Geld, das Sie sich sparen könnten: Für jeden angefangenen Monat der Verspätung müssen Sie einen Zuschlag von 0,25 Prozent der Steuernachzahlung zahlen, mindestens aber 25 Euro pro Monat. Zahlen müssen Sie übrigens auch im Falle einer Steuerrückerstattung. Lassen Sie die Frist verstreichen, kommen nicht nur Strafgebühren auf Sie zu: Das Finanzamt schätzt dann die Steuern. So eine Steuerschätzung ist in der Regel deutlich höher als Ihre tatsächliche Steuer. Für diesen Fall sollten Sie Einspruch einlegen und binnen eines Monats Ihre Steuererklärung nachreichen.

Besteht eine Pflicht zur Steuererklärung?
Eine Pflicht zur Steuererklärung besteht vor allem für Selbständige und Arbeitnehmer, die Einkünfte aus mehreren Jobs haben. Die Abgabepflicht besteht abhängig von Ihrem Arbeitsverhältnis, Familienstand, Kinderfreibeträgen und Ihren Einkünften. An sich wäre eine Steuererklärung überflüssig, da durch die Einordnung in eine von sechs Steuerklassen automatisch ein Lohnsteuerabzug stattfindet. Für viele Steuerzahler ist die freiwillige Abgabe einer Steuererklärung aber sinnvoll, da sie Geld sparen. Selbst Rentner können abgabepflichtig sein.

2. Lassen Sie die Frist verlängern

Wer merkt, dass er die Steuererklärung nicht mehr rechtzeitig einreichen kann, sollte am besten einen schriftlichen Antrag auf Fristverlängerung stellen und ihn begründen: Es könnte ja sein, dass Ihnen noch wichtige Unterlagen fehlen oder Sie längere Zeit wegen einer Krankheit außer Gefecht gesetzt waren. Oft genügt auch ein kurzer Anruf beim zuständigen Finanzamt.

3. Arbeiten Sie mit Steuersoftware

Steuersoftware spart Ihnen nicht nur Geld, sondern auch Zeit: Einmal alles eingetragen, können Sie beispielsweise bei der bundeseigenen Software zur Steuerverwaltung, Elster, mit einem Klick die Daten aus dem Vorjahr übernehmen. Wer sich mit der Finanzamtsoftware nicht zurechtfindet, kann auf (kostenpflichtige) Alternativen zurückgreifen. Regelmäßiger Testsieger bei der Seite „Steuersoftware Test und Vergleich“ ist das Wiso Steuersparbuch (mit 29,99 Euro eins der teuersten Programme). 15 Euro günstiger und mit sehr guten Bewertungen nah am Testsieger dran ist Steuereasy 2020.

4. Geben Sie das Arbeitszimmer an

Nicht nur für Lehrer oder Freelancer ist das interessant: Spätestens seit Corona arbeiten zahlreiche Arbeitnehmer im Homeoffice. Strom, Heizung, Wasser, Internet – all das stellen Sie zur Verfügung, was üblicherweise das Unternehmen übernimmt. Bis zu 1.250 Euro können Sie jährlich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben angeben. Teilweise tun sich die Finanzämter schwer damit, das Arbeitszimmer bei der Steuererklärung anzuerkennen. Besonders dann, wenn noch ein Fernseher oder ein Sofa im selben Raum stehen. Wer Stress bei möglichen Kontrollbesuchen vermeiden will, sollte nicht versuchen zu schummeln, sondern dem Raum einen möglichst professionellen Anstrich geben.

Wer nachweisen kann, dass er sich einen Poolarbeitsplatz mit anderen Kollegen teilt, wird vermutlich mühelos sein Arbeitszimmer absetzen können. In der Praxis bedeutet das: Mehr Arbeitnehmer als faktische Arbeitsplätze. Das geht gut, solange ein Teil der Kollegen beispielsweise im Außendienst tätig ist. Brauchen aber alle gleichzeitig einen Arbeitsplatz, wird es eng. Mehrere Urteile des Bundesfinanzhofs kommen zu dem Schluss, dass ein Arbeitszimmer zuhause notwendig (und daher steuerlich absetzbar) ist, wenn der Poolarbeitsplatz nicht im erforderlichen Maße zur Verfügung steht (Az.: VI ZR 37/13, IX R 19/14).

5. Wechseln Sie die Lohnsteuerklasse

Heiraten um Steuern zu sparen, klingt wenig romantisch. Aber wer es ohnehin vorhatte, sollte keine Steuern verschenken. Zumal Sie mit einem Wechsel in eine andere Lohnsteuerklasse unter Umständen profitieren. Beide Ehepartner können in Steuerklasse 4 veranlagt werden, wenn sie in etwa gleich viel verdienen. Oft lohnt sich aber eine Einteilung in die Klassen 3 und 5, wenn ein Ehepartner deutlich mehr als der andere verdient. Mit dem Ehegattensplitting ist dann die Einsparung am höchsten. Bis zum 30. November für das laufende Jahr müssen Sie einen Antrag beim Finanzamt stellen, wenn Sie Ihre Steuerklasse ändern lassen wollen.

6. Setzen Sie Krankheitskosten ab

Vorbei die Zeiten, in denen die Brille auf Rezept erhältlich war. Vieles wurde aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gestrichen. Hier können Sie dennoch Geld zurückbekommen, indem Sie Kosten für Heilbehandlungen bei der Steuererklärung angeben. Krankheitskosten lassen sich meist als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzen. Entscheidend ist allerdings, dass sie zuvor vom Arzt verordnet wurden und Sie einen entsprechenden Nachweis darüber haben. Außerdem muss die zumutbare Eigenbelastung überschritten worden sein, die sich nach Einkommen und Familienstand richtet. Übernommen werden können beispielsweise

  • Arztkosten / Physiotherapie / Heilpraktiker / Psychotherapeut
  • Rezeptgebühren / Impfkosten
  • Brillen / Hörgeräte / Rollstühle / Rollatoren
  • Massagen / Bäder / Heilkuren
  • Schwangerschaftskosten / Geburtsvorbereitungskurse / Schwangerschaftsgymnastik

7. Lassen Sie Berufskleidung reinigen

Ob Koch, Zahnarzt, Maurer oder Polizist: In vielen Branchen wird Berufskleidung getragen. Und die muss regelmäßig gewaschen oder gereinigt werden. Wer das selbst übernimmt, kann diese Kosten theoretisch ebenfalls bei der Steuererklärung als Werbungskosten angeben. Hier gelten Pauschalen von 0,48 Euro pro Kilogramm 60-Grad-Wäsche in einem Zwei-Personen-Haushalt. Das Problem ist dann allerdings, dass Sie den Anteil der Berufs-, Dienst- oder Schutzkleidung aus der anderen Wäsche berechnen müssen – ganz schön kompliziert. Einfacher ist es, wenn Sie die einzelnen Belege und Quittungen der Reinigung aufheben und einreichen.

8. Setzen Sie die Feier mit Kollegen ab

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Doch, auch Feiern mit den Kollegen können Sie absetzen. Hier geht es allerdings nicht um die After-Work-Party, sondern darum, dass Sie Ihren Ausstand vom Job mit Ihren Kollegen feiern. Das können Sie ebenfalls bei den Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung angeben.

Entscheidend dafür, dass das Finanzamt diese Ausgaben akzeptiert: Es existiert ein klarer Zusammenhang zwischen Feier und Job. Wie eben bei einem Jobwechsel oder wenn jemand in den Ruhestand geht. Plausibel auch, wenn die Feier auf dem Betriebsgelände während der Arbeitszeit stattfindet. Sollten sich bei Ihrer Feier sowohl Gäste aus beruflichen als auch privatem Umfeld befinden, müssen Sie die Kosten für die Kollegen separat angeben (Bundesfinanzhof Az.: VI R 46/14).

9. Geben Sie Ihren Pkw-Stellplatz an

Für viele Arbeitnehmer ist das Auto nicht nur Luxus, sondern notwendiges Fortbewegungsmittel. Das gilt vor allem für Arbeitnehmer, die beruflich viel unterwegs sind oder sogar eine zweite Wohnung nebst Parkplatz anmieten müssen. Ein Stellplatz für den Wagen fällt in den Bereich der doppelten Haushaltsführung und wird in solchen Fällen als Belastung anerkannt (Az.: VI R 50/11). Für die Steuererklärung tragen Sie die Aufwendungen bei den Werbungskosten ein.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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