Homeoffice: Alles zu Anspruch, Corona, Regelung + 50 Tipps

Das Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer ein Traum. Endlich von zuhause arbeiten, nicht mehr pendeln müssen, die eigene Arbeit flexibler gestalten. Auf der anderen Seite gibt es einige Nachteile: Homeoffice-Arbeitsplätze verlangen Selbstdisziplin, Fokus und klare Grenzen. Zudem müssen viele Fragen geklärt sein, allen voran: Habe ich ein Recht auf Homeoffice? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Homeoffice-Regelung und geben Ihnen zahlreiche praktische Tipps…

Homeoffice: Alles zu Anspruch, Corona, Regelung + 50 Tipps

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Was ist Homeoffice? Definition

Der Begriff ist nicht so eindeutig definiert, wie man meinen könnte (es gibt sogar unterschiedliche Schreibweisen: „Homeoffice“, „Home-Office“, seltener: „Home Office“). Die meisten Arbeitnehmer verstehen darunter allgemein einen Arbeitsplatz zuhause. Entweder ein heimisches Arbeitszimmer, ein „Büro im eigenen Zuhause“. Oder zumindest einen Schreibtisch in einer abgegrenzten Ecke, an dem sie ihrem Job nachgehen können.

Laut offizieller Definition zählt das Homeoffice zur Telearbeit. Es ist eine flexible Arbeitsform, bei der Beschäftigte ihre Arbeit ganz oder teilweise von zuhause oder im privaten Umfeld erledigen können. Im Gegensatz dazu sind „in Heimarbeit“ Beschäftigte zwar ebenfalls von zuhause aus tätig, oft aber auf Honorarbasis beschäftigte Selbständige.

3 Formen der Telearbeit

Innerhalb der Telearbeit werden drei Formen unterscheiden:

  • Teleheimarbeit

    Bei der Teleheimarbeit arbeitet der Mitarbeiter ausschließlich von Zuhause aus. Es wird kein anderer Arbeitsplatz vom Unternehmen zur Verfügung gestellt. Das Homeoffice entspricht zugleich dem Vollzeitarbeitsplatz.

  • Alternierende Telearbeit

    Bei der alternierenden Telearbeit arbeitet der Mitarbeiter in Festanstellung mal im Homeoffice, mal in der Firma, also im Büro des Arbeitgebers. Das ist die häufigste Form der Telearbeit. Hierzu bedarf es offizieller Homeoffice-Regelungen und Absprachen, um die Arbeit mehrerer alternierender Mitarbeiter zu organisieren. Diese Form kann die Betriebskosten erheblich senken, weil nicht immer alle Beschäftigten zugleich im Büro sind und somit weniger Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden müssen.

  • Mobile Telearbeit

    Bei der mobilen Telearbeit arbeitet der Mitarbeiter von unterwegs aus – im Café, im Auto, in der Bahn, im Flugzeug (siehe: Mobile Workspace). Diese Form findet sich meist im Vertrieb oder Consulting. Sie ist mit einigem technischen Aufwand verbunden, weil die Angestellten mobil auf die IT-Infrastruktur des Unternehmen zugreifen können müssen – und das zugleich so, dass die Daten sicher bleiben.

Übersicht: Die wichtigsten Antworten zum Homeoffice

Habe ich Anspruch auf Homeoffice?

Es gibt (noch) keinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice. Es gibt zwar Pläne und Diskussionen, bisher sind diese aber noch nicht umgesetzt worden. Deshalb hängt es von einer Abmachung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter ab.

Stehen mir im Homeoffice Pausen zu?

Ganz klar: Ja, Sie haben Anspruch auf auf Pausen. Ab einer Arbeitszeit von sechs Stunden steht Ihnen eine Pause von 30 Minuten zu, sollten Sie mehr als neun Stunden arbeiten, haben Sie Anspruch auf 45 Minuten Pause. Zwischen zwei Arbeitstagen müssen Sie eine Ruhepause von elf Stunden einhalten. Sie dürfen also nicht bis 24 Uhr am Schreibtisch sitzen und morgens um 8 Uhr wieder loslegen.

Wie ist die Haftung bei einem Unfall im Homeoffice?

Bei einem Unfall am Arbeitsplatz sind Sie über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, die auch greift, wenn Sie einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit haben. Ihre Arbeit im Homeoffice ist ebenfalls versichert. Seit einer Änderung sind zuhause nicht nur berufliche Tätigkeiten versichert, sondern auch der Weg in die Küche oder zur Toilette. Selbst der Weg vom heimischen Büro zur Kita – hin und zurück – ist abgesichert. Passiert hier etwas, ist es ein Arbeitsunfall.

Wird der Arbeitsvertrag für die Homeoffice Regelung verändert?

Eine schriftliche Regelung über das Homeoffice ist empfehlenswert – mündliche Absprachen sind möglich, aber schwer nachzuweisen. Typischerweise wird ein Zusatz zum Arbeitsvertrag verfasst, der die Absprachen zum Homeoffice beinhaltet. Wichtige Punkte sind der zeitliche Rahmen, also wie viel Arbeitszeit im Homeoffice verbracht wird, welche Arbeitszeiten im Homeoffice gelten und am besten auch, zu welchen Kernzeiten ein Mitarbeiter unbedingt erreichbar sein sollte. Wenn Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden, kann zusätzlich geregelt sein, dass diese nicht für den privaten Verbrauch vorgesehen sind.

Muss ich im Homeoffice immer erreichbar sein?

Mitarbeiter im Homeoffice haben oftmals das Gefühl, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen. Dies ist jedoch absolut nicht notwendig und darf auch vom Chef nicht verlangt werden. Während der normalen Arbeitszeiten sollten Sie im Homeoffice erreichbar sein, doch alles, was darüber hinaus geht, ist Ihre Freizeit und Sie müssen – wenn keine anderen Regelungen getroffen wurden – nicht mehr erreichbar sein. Außerdem ist es kein Problem, wenn Sie im Homeoffice mal nicht ans Telefon gehen können oder innerhalb von 30 Sekunden auf eine Mail antworten.

Wer trägt die Kosten für das Homeoffice?

Hier kommt es auf die Abmachung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen an. Grundsätzlich stellt der Arbeitgeber die notwendigen Mittel zur Verfügung, die Angestellte benötigen – etwa ein Firmenlaptop, um im Homeoffice zu arbeiten. Unter Umständen kann es möglich sein, dass der Arbeitgeber für einen Teil der Miete aufkommt. Wird fast ausschließlich zuhause gearbeitet und das Unternehmen stellt Mitarbeitern keinen gesonderten Arbeitsplatz zur Verfügung, kann eine Pauschale für die Miete sowie anfallende Energie und Heizungskosten vom Arbeitgeber erstattet werden.

Wie wirkt das Homeoffice auf die Steuer?

Üben Sie Ihren Job im Homeoffice aus, kann sich dies bei der Steuer bemerkbar machen. Nutzen Sie ein eigens dafür vorgesehenes Zimmer (fast) ausschließlich beruflich, können Sie dieses von der Steuer absetzen. Zudem muss klar sein, dass Ihnen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Hier kann eine schriftliche Bestätigung vom Arbeitgeber helfen. Auf der anderen Seite kann die Entfernungspauschale für Fahrten ins Büro nicht geltend gemacht werden, wenn Sie im Homeoffice arbeiten – was zu einer höheren Belastung führen kann.

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Homeoffice: Vorteile & Nachteile

Das Homeoffice ist keine Universallösung. Es hat unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sich Arbeitgeber wie Arbeitnehmer vor jeder Entscheidung dafür oder dagegen bewusst machen sollten. So ist es zum Beispiel positiv, dass sich die Mitarbeiter den Weg ins Büro sparen können. Das reduziert Stress, senkt Kosten, ist gut für die Umwelt und schafft zusätzliche Freizeit.

Umgekehrt drohen im Homeoffice zahlreiche Ablenkungen durch Kinder und den eigenen Partner oder das Gefühl von Einsamkeit durch das Fehlen sozialer Kontakte. Zudem verschwimmen zuhause meist die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben (siehe: Work-Life-Blending) Jede Medaille hat eben zwei Seiten. Daher hier die wichtigsten Vorteile und Nachteile im Überblick:

Home-Office Vorteile

Verschiedene Untersuchungen weisen nach, dass Mitarbeiter, die freiwillig (!) ins Homeoffice wechseln können, länger, konzentrierter und produktiver arbeiten, seltener krankheitsbedingt ausfallen (dank geringerer Ansteckungsgefahr) und insgesamt zufriedener mit ihrer Arbeit sind. Vor allem der letzte Punkt wird in Studien als größter Vorteil einer Homeoffice Regelung genannt. Mitarbeiter, denen diese Option gegeben wird, sind glücklicher im Job, haben eine größere Motivation und sind langfristig loyaler ihrem Arbeitgeber gegenüber.

Home-Office Nachteile

Einer der größten Nachteile ist die Unsichtbarkeit im Homeoffice. Studien konnten zeigen, dass Chefs die Mehrleistung ihrer Mitarbeiter im Homeoffice seltener wahrnahmen. Sie seltener eine Gehaltserhöhung oder eine Beförderungen. Um diesen Nachteilen entgegenzuwirken, haben wir für Sie in diesem kostenlosen PDF Tipps zusammengestellt, wie Sie sich im Homeoffice für Gehaltserhöhungen qualifizieren und so Ihre Karriere von Zuhause fördern.

Karriere machen im Homeoffice

Wann ist das Home-Office sinnvoll?

Die verschiedenen Vor- und Nachteile zeigen: Es ist ein Fehler, alle Mitarbeiter bei einer Homeoffice-Regelungen über einen Kamm zu scheren. Die einen werden dadurch glücklicher, andere bekommen Probleme. Stanford-Forscher Nicholas Bloom zeigte, dass Heimarbeiter produktiver waren, weniger Pause machten und Arbeitgeber in neun Studien-Monaten 1.900 Euro Bürokosten pro Person sparen konnten. Trotzdem wollte die Mehrheit wieder zurück ins Büro.

Das Ideal ist deshalb oftmals eine Mischform, glaubt Bloom. Wann Homeoffice sinnvoll ist, sollte immer im Einzelfall entschieden werden. Die Regelung muss auf den jeweiligen Mitarbeiter abgestimmt sein und die Bedürfnisse berücksichtigen.

Homeoffice Job: Falsche Vorstellungen & Erwartungen

Ein Problem beim Homeoffice ist die Differenz zwischen Erwartung und Realität: Nach dem eigenen Biorhythmus, flexibel mit mehr Freiheiten und weniger Stress arbeiten – das stimmt nur zum Teil. Zudem dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie eine neue Tagesstruktur und Arbeitsroutine finden.

Nur Sie können eine Grenze zwischen Berufs- und Privatleben ziehen. Das bedeutet: Sie entscheiden, wann Sie Pause machen oder wann Sie in den Feierabend wechseln und abschalten. Schaffen Sie das nicht, beginnt die Selbstausbeutung.

Keine vollkommene Freiheit im heimischen Büro

Überdies bedeutet Homeoffice nicht, dass Sie völlig flexibel arbeiten können. Sie haben zwar mehr Freiheiten als im Büro, trotzdem gibt der Chef Aufgaben und Arbeitszeiten vor. Es ändert sich nur der Arbeitsort.

Das erfordert auch klare Absprachen mit der Familie. Zum Beispiel: „Wenn die Tür zu ist, bin ich offiziell im Büro und will nicht gestört werden.“ Oder: „Ich arbeite von _____ bis _____ Uhr. In dieser Zeit kann ich mich nicht um die Kinder kümmern.“


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Homeoffice und Corona: Was gilt aktuell?

Gerade in der Corona Pandemie ist das Homeoffice ein allgegenwärtiges Thema. Um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren und Mitarbeiter zu schützen, gibt es bei vielen Arbeitgebern weiterhin verschiedene Homeoffice-Regelungen. Die Situation bringt aber auch Unsicherheiten mit. Wir beantworten häufige Fragen:

Darf ich aus Angst vor Corona ins Homeoffice?

Ansteckungszahlen können besorgniserregend sein. So nachvollziehbar es ist, die Gefahr einer Ansteckung minimieren zu wollen: Ihre Angst allein reicht nicht aus, um dem Büro fernzubleiben und zuhause zu arbeiten. Eine solch selbst genehmigte Regelung zur Heimarbeit ist nicht erlaubt. Sie müssen das Gespräch mit dem Chef suchen und eine gemeinsame Lösung finden.

Kann der Chef Arbeit von zuhause anordnen?

Auch in Zeiten von Corona sind solch einseitige Anordnungen schwierig, wenn keine arbeitsvertragliche Regelung vorliegt. Eine weitere Möglichkeit ist eine Betriebsvereinbarung. Ansonsten liegt es in der Absprache zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber – schon aus Selbstschutz sollte es hier jedoch nicht zu Diskussionen kommen.

Glaubt der Vorgesetzte, dass ein Mitarbeiter Corona hat, kann er diesen sofort nach Hause schicken, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Homeoffice-Regelung, sondern eine Schutzmaßnahme für den Mitarbeiter und die Kollegen.

Muss ich in häuslicher Quarantäne arbeiten?

Das Gesundheitsamt kann für Erkrankte und auch direkte Kontaktpersonen eine häusliche Quarantäne verhängen. Wenn Sie zuhause Ihrer Arbeit nachkommen können – durch die nötigen Arbeitsmittel – sind Sie dabei grundsätzlich weiterhin verpflichtet, dies zu tun. Entscheidend ist, ob Sie in häuslicher Quarantäne tatsächlich krank und damit auch krankgeschrieben sind. In diesem Fall müssen Sie nicht arbeiten.

Ist die Arbeit in Quarantäne nicht möglich, weil Sie beispielsweise an einer Maschine im Betrieb arbeiten, können Sie dieser natürlich nicht nachkommen. Durch sein Weisungsrecht kann der Arbeitgeber Ihnen aber andere Aufgaben übertragen, die Sie zuhause erledigen können.

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Homeoffice Regelung: Wichtige Fragen & Antworten

Viele Arbeitnehmer wünschen sich die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Doch herrscht oft Verwirrung, wenn es um die damit verbundenen Rechte und Pflichten geht. Um für mehr Klarheit und Übersicht zu sorgen, beantworten wir Ihnen hier die häufigsten und wichtigsten Fragen rund um das Homeoffice:

Gibt es ein Recht auf Arbeit im Homeoffice?

Im Bundesarbeitsministerium gibt es konkrete Pläne, Mitarbeitern ein Recht auf Homeoffice zu verschaffen – bisher ist dies allerdings noch nicht vorgesehen. Arbeitnehmer können nicht einfach einfordern, von Zuhause arbeiten zu dürfen. Bis zu möglichen Gesetzesänderungen unterliegt es dem unternehmerischen Handeln des Betriebs, ob eine Homeoffice Regelung eingeführt wird oder nicht. Auf der anderen Seite kann ein Unternehmen seinen Mitarbeitern auch nicht einfach vorschreiben, im Homeoffice arbeiten zu müssen. Dies ist nur möglich, wenn schon im Arbeitsvertrag eine entsprechende Regelung eingebaut wurde, die besagt, dass der Arbeitnehmer im Homeoffice arbeitet. Fehlt eine solche Klausel, kann ein Angestellter nicht einseitig durch den Chef ins Homeoffice versetzt werden.

Wie muss ein Homeoffice aussehen?

Bei Einrichtung und Design Ihres heimischen Büros sind Sie natürlich erst einmal frei in der Gestaltung. Dennoch gibt es einige Aspekte, die Mitarbeiter beachten sollten, um möglichen Problemen vorzubeugen. Auch im Homeoffice müssen die Bedingungen des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Soll heißen: Die Arbeit darf Ihrer Gesundheit nicht schaden – das gilt nicht nur für gefährliche Tätigkeiten, sondern auch für einen Bildschirmarbeitsplatz. Der Monitor darf etwa nicht zu klein sein und auch die Beleuchtung sollte stimmen. Wichtig ist zudem, dass im Homeoffice der Datenschutz gewährleistet wird. Weder Betriebsgeheimnisse noch personenbezogene Daten dürfen nach außen gelangen. Der Raum, in dem sich Ihr Homeoffice befindet, sollte deshalb verschließbar sein.

Darf sich der Chef das Homeoffice ansehen?

Der Chef darf nicht nur, er muss sich sogar ein Bild von Ihrem Homeoffice machen. Nur so kann er beurteilen, ob die genannten Voraussetzungen eingehalten werden und der Raum wirklich für die Arbeit geeignet ist. Allerdings darf Ihr Chef nicht einfach so bei Ihnen vor der Tür stehen und verlangen, dass Sie ihn in die Wohnung lassen. Es sollte deshalb eine Zutrittsberechtigung in der schriftlichen Homeoffice Regelung vereinbart werden. Hier kann auch festgehalten werden, wann und wie oft überprüft wird, ob die Vorgaben des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Im Einzelfall sollten Sie frühzeitig mit Ihrem Chef sprechen und einen Termin finden.

Welche Arbeitszeit ist im Homeoffice vorgeschrieben?

Ob Sie nun im Büro oder im Homeoffice arbeiten: Das Arbeitszeitgesetz gilt gleichermaßen. Grundsätzlich ist eine Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag vorgesehen, außer die Auftragslage macht Überstunden erforderlich, dann darf sie kurzfristig auf zehn Stunden täglich erhöht werden. Voraussetzung ist, dass innerhalb eines halben Jahres ein entsprechender Ausgleich für die zusätzliche Arbeit gewährt wird. Dabei ist es Ihre Aufgabe, die Arbeitszeit zu dokumentieren und die Nachweise dem Chef zur Verfügung zu stellen. Dies kann beispielsweise in Form eines Stundenzettels geschehen.

Home Office Ausstattung: 50 Tipps für die Arbeit von Zuhause

Die Arbeit im Homeoffice steckt voller Ablenkungen und Versuchungen: Einladungen von Freunden, Haushaltspflichten, Anliegen der Familie… Es kann nur zu einer dauerhaften Lösung werden, wenn Sie lernen, mit diesen umzugehen. Auch wenn Ihr Arbeitgeber die Arbeit im Homeoffice unterstützt, bleibt die Verantwortung dafür bei Ihnen.

Wir haben eine umfangreiche Liste mit 50 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, das Homeoffice zu meistern und die Vorteile voll auszukosten.

  • Richten Sie sich ein Homeoffice ein

    Sollte es die räumliche Aufteilung bei Ihnen Zuhause ermöglichen, sollten Sie ein eigenes Büro als Homeoffice einrichten und nutzen. Das macht die Trennung zwischen Privatleben und Arbeit leichter und ermöglicht Ihnen eine größere Konzentration. Sollte es keinen eigenen Raum geben, empfiehlt sich zumindest ein fester Arbeitsplatz in einem anderen Raum.

  • Gehen Sie mental zur Arbeit

    Für viele beginnt der Arbeitstag mit der Fahrt ins Büro. Im Homeoffice müssen Sie nur eine Tür weiter gehen, was die Einstellung negativ beeinflussen kann. Auch wenn Sie im Homeoffice sind, sollten Sie sich mental auf die Arbeit einstellen – rasieren und frisieren Sie sich, wählen Sie ein passendes Outfit und stellen Sie sich auf einen normalen Arbeitstag ein.

  • Entfernen Sie Ablenkungen

    Eine der größten Herausforderungen im Homeoffice sind die unzähligen Ablenkungen. Noch schnell was erledigen, den Einkauf zwischendurch machen, kurz Staubsaugen und schon ist der halbe Tag um. Arbeitszeit ist auch im Homeoffice Arbeitszeit. Eliminieren Sie alle Ablenkungen und bringen Sie die nötige Selbstdisziplin auf.

  • Nutzen Sie alle Kommunikationsmöglichkeiten

    Im Homeoffice muss der Austausch mit Kollegen nicht zum Erliegen kommen. Digitalisierung und moderne Technik machen es Ihnen leicht, die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Schalten Sie sich per Video- oder Telefonkonferenz zu Meetings zu, vereinbaren Sie Zeiten für Telefonate oder arbeiten Sie gemeinsam an einem Online-Dokument.

  • Machen Sie Feierabend

    Auch im Homeoffice sollten Sie feste Zeiten einführen, zu denen Sie Feierabend machen. Nur weil die Arbeit bei Ihnen zuhause stattfindet, müssen Sie nicht den gesamten Tag damit verbringen. Wenn Sie im Büro um 18 Uhr Feierabend machen, sollten Sie dies auch im heimischen Büro beibehalten.

Unsere umfangreiche Liste mit insgesamt 50 Tipps zum Home-Office können Sie sich als kostenloses PDF über den folgenden Button herunterladen:

50 Tipps für erfolgreiches Homeoffice

Homeoffice beantragen: So überzeugen Sie Ihren Chef

Viele wollen, wenige können – so lässt sich das Verhältnis von Arbeitnehmern zum Homeoffice zusammenfassen. Was fehlt, ist oft die Zustimmung vom Chef. Damit das klappt, braucht es gute Argumente. Wollen Sie den Arbeitgeber davon überzeugen, müssen Sie darauf eingehen, wie das Unternehmen davon profitiert. Sie müssen Zweifel entkräften und dem Chef klar machen, dass Leistungen und Ergebnisse nicht leiden werden, wenn Sie im Homeoffice arbeiten.

Gute Argumente für das Gespräch mit dem Chef:

  • Geringere Kosten
    Geld ist immer ein starkes Argument – besonders dann, wenn der Arbeitgeber es nicht ausgeben muss. Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, brauchen Sie keinen ständigen Arbeitsplatz im Büro und der Chef kann langfristig bares Geld sparen.
  • Größere Flexibilität
    Eine Homeoffice-Regelung muss keine komplette Verbannung aus dem Betrieb sein. Sie können mit Ihrem Chef ein flexibles Modell erarbeiten, von dem beide Seiten profitieren. Bei wichtigen Terminen oder großen Kunden kommen Sie wie gewohnt ins Büro, alltägliche Aufgaben, die problemlos digital zu erledigen sind, bearbeiten Sie zuhause.
  • Gestiegene Produktivität
    Ein wichtiges Argument: Wenn Sie im Homeoffice sind, arbeiten Sie nicht schlechter, weniger oder langsamer. Ganz im Gegenteil. Erklären Sie, dass Sie durch die große Motivation noch produktiver sind. Auch weil Sie nicht Pendeln müssen und im Stau bereits genervt sind. Stattdessen können Sie sofort am Morgen loslegen und Ihr Bestes geben.
  • Gleichbleibende Kommunikation
    Viele Chefs haben Angst vor Kontrollverlust. Machen Sie deutlich, dass die Kommunikation nicht nachlässt oder leidet, wenn Sie zuhause arbeiten. Zeigen Sie, wie bereits jetzt ein Großteil Ihres Austauschs mit Kollegen und Kunden digital abläuft, um Sorgen des Arbeitgebers zu mindern.

Damit das Gespräch gelingt, haben wir einen Leitfaden in drei Schritten zusammengestellt, wie Sie Ihren Chef vom Homeoffice überzeugen. Laden Sie sich dazu einfach dieses kostenlose PDF herunter!

So überzeugen Sie den Chef vom Homeoffice

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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