Heimarbeit: Tipps für seriöse Jobs

Kugelschreiber zusammenbauen, Wundertüten befüllen oder Briefmarkenschaupackungen erstellen: Das sind vielfach noch immer die Vorstellungen, die einige mit Heimarbeit verbinden. Schnell taucht noch ein weiterer Aspekt auf, nämlich die Seriosität. Wie seriös sind diese ganzenStellenangebote eigentlich? Wir zeigen Ihnen, was unter Heimarbeit zu verstehen ist und worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Job suchen, den Sie von zu Hause aus machen können…

Heimarbeit: Tipps für seriöse Jobs

Heimarbeit Definition: Was ist das?

Heimarbeit Kugelschreiber Wundertüten seriös Produktion Erfahrungen geprüfte Angebote ohne VorkostenNicht wenige Arbeitnehmer können sich vorstellen, von zu Hause aus zu arbeiten. Endlich fällt die lästige Pendelei weg, die einen oft Nerven und Zeit raubt, aber auch auch teuer ist – von der Umweltbelastung ganz zu schweigen.

Heimarbeit wird gerne damit verbunden: Keine ständige Kontrolle vom Chef, der einem im Nacken sitzt, keine nervigen Kollegen, die stören, sondern: eigenverantwortliches Arbeiten. Die Zeit wird flexibel so eingeteilt, wie Sie es für richtig halten und wie es Ihnen zeitlich auskommt.

Damit ist Heimarbeit ideal für Menschen, die sich bei herkömmlichen Jobs schnell in ein Korsett gepresst fühlen. Denn Gleitzeit ist für viele Berufe immer noch ein Fremdwort.

Gemäß Heimarbeitsgesetz § 2 Absatz 1 gilt:

Heimarbeiter im Sinne dieses Gesetzes ist, wer in selbstgewählter Arbeitsstätte (eigener Wohnung oder selbstgewählter Betriebsstätte) allein oder mit seinen Familienangehörigen (Absatz 5) im Auftrag von Gewerbetreibenden oder Zwischenmeistern erwerbsmäßig arbeitet, jedoch die Verwertung der Arbeitsergebnisse dem unmittelbar oder mittelbar auftraggebenden Gewerbetreibenden überläßt. Beschafft der Heimarbeiter die Roh- und Hilfsstoffe selbst, so wird hierdurch seine Eigenschaft als Heimarbeiter nicht beeinträchtigt.

Damit fällt auch die Arbeit im Homeoffice unter diese Regelung. Üblicherweise ist mit Heimarbeit allerdings kein Homeoffice gemeint. Homeoffice meint vor allem Arbeitnehmer, die in einem normalen Angestelltenverhältnis stehen, allerdings gelegentlich oder dauerhaft von zu Hause aus arbeiten.

Beschäftigungsverhältnisse in der Heimarbeit

Heimarbeit ist vor allem für diejenigen interessant, die zeitlichen als auch räumlichen Zwängen unterliegen. Dazu zählen beispielsweise Personen in Elternzeit, Studierende oder Rentner, die sich noch etwas Geld hinzuverdienen wollen.

Für andere ist Heimarbeit eine Möglichkeit, eine eigene Existenz aufzubauen. Also ist vor allem Folgendes zu unterscheiden:

  • Heimarbeit im Angestelltenverhältnis

    Wer unselbständige Heimarbeit leistet, erhält seine Aufträge per Mail oder Telefon von einem Arbeitgeber. Sobald Sie die Arbeit erledigt haben, übermitteln Sie diese per Post oder E-Mal an den Arbeitgeber. Häufig werden diese Jobs in Heimarbeit als Nebenjob angeboten. Wer nur einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht, also nicht mehr als 450 Euro im Monat (umgerechnet aufs Jahr) verdient, braucht sich keinerlei Gedanken über Sozialversicherung und Ähnliches machen. Sie sind von den Sozialabgaben befreit, Ihr Arbeitgeber hingegen zahlt Steuern und Sozialabgaben.

  • Heimarbeit als Selbständiger

    Anders sieht es aus, wenn Sie Heimarbeit als Selbständiger leisten. Wer auf Honorarbasis arbeitet und über 450 Euro monatlich kommt, muss sich selbst versichern und um Steuern und Abzüge kümmern. Das trifft üblicherweise auf Arbeitnehmer zu, die als Freelancer arbeiten. Besonders aufpassen müssen Sie, wenn Sie nur für einen Auftraggeber in Heimarbeit arbeiten: Dann könnte Ihnen nämlich der Vorwurf der Scheinselbständigkeit gemacht werden! Auch wenn der Auftraggeber weisungsbefugt ist und Sie zu bestimmten Zeiten zu Hause erreichbar sein müssen, erfüllen Sie nicht die Kriterien für Selbständigkeit. Daher immer mehrere Jobs gleichzeitig ausüben!

Geld verdienen mit seriösen Jobs in Heimarbeit

Es gibt viele Möglichkeiten, Geld in Heimarbeit zu verdienen. Einige Jobs sind für Quereinsteiger geeignet und brauchen wenig bis keine Vorkenntnisse. Andere hingegen erfordern Fachkenntnisse und Berufserfahrung, die nicht mal eben so zu erlangen ist.

Ein großer Vorteil heutzutage: Durch das Internet gibt es eine Vielzahl an Bürotätigkeiten, für die Sie lediglich einen Laptop und Internet- und Telefonzugang.

  • Produkttester

    Zieht die neue Antifaltencreme tatsächlich so schnell ein wie behauptet? Und wie funktioniert eigentlich dieses Küchengerät? Als Produkttester testen Sie Produkte noch vor Markteinführung und äußern sich dann zur Funktionalität. Je nach Anbieter kann Ihre Aufgabe darin bestehen, dass Sie eine Kundenrezension verfassen oder einen Fragebogen ausfüllen. Für den Hersteller ist Ihre Arbeit wichtig, damit mögliche Verbesserungen vorgenommen und Bedienungsfehler ausgeschlossen werden können. Für diese Aufgabe brauchen Sie in der Regel keinerlei besondere Vorkenntnisse – im Gegenteil. Geht es beispielsweise um Küchengeräte, sollte die Bedienung intuitiv erfolgen können und nicht erst durch ein Ingenieursstudium.

    Verdienst

    Der Verdienst ist hier nicht besonders hoch. Vor allem als Anfänger verdienen Sie eher durch die Masse an Produkten. Der Vorteil ist allerdings, dass Sie häufig das getestete Produkt behalten dürfen. Je nach Unternehmen und Einsatz Ihrerseits sind bis zu 25 Euro pro Test beziehungsweise 3.000 Euro im Monat möglich.

  • Online-Umfragen

    Ihre Aufgabe besteht darin, Umfragen von Meinungsforschungsinstituten zu beantworten, eines der bekanntesten ist die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK). Hier wird Ihr Konsumverhalten anhand Ihrer Einkäufe ermittelt und somit Rückschlüsse auf bestimmte Käufergruppen gezogen. Sie sammeln auf diese Art Prämienpunkte und nehmen an Verlosungen für Konsumgüter wie Flachbildschirme oder Autos teil. Die Anforderungen sind gering, die Arbeit lässt sich neben den üblichen Einkäufen erledigen. Bei anderen Meinungsforschungsinstituten müssen Sie zunächst einige Fragen beantworten, dann wird ein Profil von Ihnen erstellt und geguckt, inwieweit Sie zu den Umfragen passen. Das Problem: Die Ablehnungsquote ist bei manchen Anbietern hoch.

    Verdienst

    Der Verdienst ist eher gering und ebenfalls über die Masse zu machen. Wichtig zu wissen: Die Anzahl der Umfragen pro Monat und Person sind bei den Meinungsforschungsinstituten begrenzt. Steigern können Sie das Ganze, indem Sie sich bei möglichst vielen Anbietern registrieren. Dennoch sind bei maximalem Einsatz und schneller Reaktion lediglich um die 400 Euro drin.

  • Lektor

    Wer stilistisch und grammatikalisch fest im Sattel sitzt, kann seine Dienste als Lektor anbieten und Texte nachbearbeiten. Das Lektorat umfasst nicht nur die Korrektur, sondern achtet zusätzlich auf Lesbarkeit und Verständlichkeit. Schachtelsätze werden umformuliert, logischer Aufbau kontrolliert. Es gibt eigene Plattformen für Lektoren in Heimarbeit, die ihre Mitarbeiter zumeist nach Wörtern bezahlen. Auch eine Tätigkeit als (Werbe-)Texter kommt hier infrage.

    Verdienst

    Auch hier gibt es einen großen Spielraum beim Verdienst, abhängig vom Unternehmen und der konkreten Aufgabe. Manche Unternehmen erwarten suchmaschinenoptimierte Texte (SEO) und zahlen etwa 0,08 Euro pro Wort. Andere zahlen 15 bis 25 Euro Stundenlohn für die Überarbeitung von Abschlussarbeiten.

  • Callcenteragent

    Einige Callcenter, aber auch Meinungsforschungsinstitute suchen Personal, das von Zuhause aus Inbound- und Outbound-Telefonate führt. Wie bei allen Jobs im Dienstleistungssektor ist freundliches Verhalten der Kundschaft gegenüber Grundvoraussetzung. Darüber hinaus ist eine hohe Stressresistenz gefragt, da manche Kunden ihren Frust beim Callcenteragent ablassen. Ob weitere Erfahrung notwendig ist, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Oft werden neue Mitarbeiter umfangreich geschult. Bei Reklamationen für technische Geräte wird eine Ausbildung im technischen Bereich durchaus gern gesehen.

    Verdienst

    Die Bezahlung von Callcenteragents setzt sich häufig aus einem Stundenlohn und weiteren Provisionen oder Boni zusammen. Bei einer Vollzeittätigkeit kann Ihr Gehalt zwischen 2.250 und 3.000 Euro liegen.

  • Internetassistenz

    Recherche von Informationen, Telefonate oder Terminplanung – im Internet können Sie als virtueller Assistent Aufgaben für Auftraggeber wie in einem normalen Sekretariat übernehmen. Die Tätigkeiten können sich bis aufs Gebiet von Design, Marketing und Social Media erstrecken. Dementsprechend unterschiedlich ist auch der berufliche Background: Eine Ausbildung in einem kaufmännischen Job ist nicht verkehrt, Freundlichkeit, Flexibilität und Erreichbarkeit ein Muss.

    Verdienst

    Plattformen wie Strandschicht oder eAssistentin vermitteln die virtuellen Assistenten ganz nach den persönlichen Bedürfnissen des Auftraggebers. Die Verdienstmöglichkeiten variieren entsprechend je nach Projekt. Die Bezahlung für den Kunden richtet sich nach Umfang der gebuchten Stunden. Bei eAssistentin bekommt ein Kunde, der für 300 Stunden bucht, seine Internetassistenz bereits ab 4,99 Euro pro Stunde.

  • Onlinehändler

    Zu den Jobs, mit denen Sie in Heimarbeit Geld verdienen können, gehört auch der Onlinehändler. Ihre benötigten Vorkenntnisse: Keiner, außer dass Sie sich in den jeweiligen Plattformen anmelden und tummeln müssen. Sicherlich haben Sie noch Kleidung oder andere Gegenstände, die Sie bequem über Auktionen bei Ebay-Kleinanzeigen loswerden können. Auch viele Apps wie Kleiderkreisel oder Shpock ermöglichen den Second-Hand-Verkauf bequem übers Smartphone. Wer das Ganze etwas professioneller aufziehen möchte, für den kann ein kleiner Onlineshop der Start in die Selbständigkeit sein.

    Verdienst

    Der Verdienst hängt auch hier von Ihrem Elan und im Falle eines Second-Hand-Handels von Ihren Produkten ab. Gefragt sind Markenprodukte, die möglichst neuwertig sind. Smartphones mit dem bekannten Apfellogo gehen für gewöhnlich noch für einige hundert Euro über den Tisch.

  • Blogger

    Eine beliebte Form der Heimarbeit ist das Betreiben eines eigenen Blogs. Der Themenvielfalt sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Egal ob Ihr privates Hobby, an dem Sie anderen teilhaben lassen, aktuelle Geschehnisse, über die Sie berichten und Ihre Meinung äußern oder Erlebnisse aus Ihrem Alltag, mit denen Sie sich im Blog auseinandersetzen – Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn Sie in Heimarbeit einen Blog führen wollen.

    Wichtig ist, dass es sich um einen Bereich handelt, für den Sie sich wirklich begeistern können. Zum einen werden Sie sich langfristig damit beschäftigen, zum anderen braucht es Ihre Begeisterung, um Leser zu animieren und diese ebenfalls in den Bann zu ziehen.

    Dank der technischen Hilfsmittel heutzutage brauchen Sie für den Anfang kaum Vorkenntnisse zum Bloggen. Sie können quasi sofort loslegen und die ersten Artikel oder Bilder zu Ihrem Wunschthema veröffentlichen.

    Verdienst

    Gerade zu Beginn eine Herausforderung, mit dem Blog in Heimarbeit Geld zu verdienen. Leserzahlen müssen erst einmal aufgebaut werden und so erfordert es oft einige Geduld, bis durch Werbung oder andere Vermarktungsmaßnahmen ein wirkliches Einkommen erzielt wird.

    Empfehlenswert ist es deshalb, sich nicht vom ersten Tag vollkommen auf die Umsätze eines Blogs in Heimarbeit zu verlassen. Starten Sie diesen zunächst neben einem anderen Standbein – vielleicht anderen Tätigkeiten in Heimarbeit. Das ist zwar aufgrund der Doppelbelastung anstrengend, bringt Ihnen jedoch Sicherheit und die Chance, Ihren Blog langsam aufzubauen, bis dieser wirklich erfolgreich ist.

Kugelschreiber, Wundertüten und Briefmarken verpacken?

In Heimarbeit Verpackungsarbeiten von zuhause aus machen – viele denken noch immer an Kugelschreiber zusammenschrauben, Wundertüten packen und Briefmarkenschaupackungen erstellen. Das klingt nach leichter Arbeit, für die nicht viele Vorkenntnisse vorhanden sein müssen und die sich so nebenbei erledigen lässt.

Seiten wie die des Werkdienst Hamburg bieten scheinbar exakt diese Tätigkeiten an. Die Aufmachung der Seite wirkt zunächst seriös, da sie ohne reißerische Werbung auskommt und mit Fotos nebst Einkommensbeispielen darlegt, welche Verdienstmöglichkeiten diese Heimarbeit bietet.

Aber hier ist Vorsicht angebracht, und das aus mehreren Gründen:

  • Wirtschaftlichkeit

    Wer brennt heutzutage eigentlich noch CDs? USB-Sticks und SD-Karten sind als Speichermedium weitaus gängiger. Aber auch die angebliche Nachfrage nach Plastikkugelschreibern sollte stutzig machen. Diverse seriöse Portale zur Heimarbeit haben sich mit der Frage nach der Rentabilität auseinandergesetzt und kommen zu demselben Ergebnis:

    Kugelschreiber zusammenbauen ist keine seriöse Heimarbeit. Der Grund darin liegt bereits im angegebenen Verdienst. Die Seite des Betreibers Werkdienst Hamburg rechnet vor, dass sich bei einem Stückpreis von 0,76 Euro pro zusammengebautem Kuli bei 150 Kugelschreibern in der Woche 114 Euro verdienen lassen.

    Aber wie realistisch ist dieser Stückpreis, wenn bereits im Handel zu diesem Preis Kugelschreiber erworben werden? Und da es sich um Werbekulis handelt, erhalten viele Verbraucher diese Kulis als Geschenk. Die herstellenden Firmen werden also bemüht sein, die Produktionskosten gering zu halten.

    Tatsächlich werden nicht nur besonders hochwertige, sondern auch Plastikkugelschreiber maschinell hergestellt. Und diese maschinelle Fertigung geschieht häufig in Ländern mit niedrigeren Produktions- und Lohnkosten als Deutschland, beispielsweise in Asien. Die Erfahrung zeigt leider:

    Seiten, die Heimarbeit wie das Zusammenschrauben von Kugelschreibern und dergleichen anbieten, sind meist nicht seriös. Darüber hinaus sind die Preise für Stückzahlen so gering, dass Sie bis zum Sankt Nimmerleinstag zusammenschrauben müssten, um finanziell überhaupt auf einen grünen Zweig zu kommen.

  • Vorkasse

    Ein weiteres Kriterium, wie Sie erkennen, ob es sich um einen seriösen Job in Heimarbeit handelt, sind die Konditionen. Teilweise werden die interessantesten Begründungen hervorgebracht, warum ein Arbeitnehmer in Vorkasse gehen soll – als Sicherheit für die Materialkosten beispielsweise.

    Diese Sicherheitsleistung wird teilweise auch als „Starterpaket“ oder „Infopaket“ bezeichnet. Dabei wird maximal Ramsch-Qualität verschickt, die der Heimarbeiter selbst zusammenbauen oder in Wundertüten abfüllen soll. Am Ende bleiben Sie jedoch genau darauf sitzen, da im Kleingedruckten lediglich zugesagt wurde, Ihnen gegen Vorkasse ein Infopaket zuzuschicken. Deutlich häufiger allerdings passiert es, dass nichts geschickt wird und Sie nach Überweisung Ihres Geldes nie wieder etwas vom Auftraggeber hören.

    Das angebliche Befüllen von Wundertüten ist in der Regel also eine Betrugsmasche. Das gleiche gilt für Briefmarkenschaupackungen. Alles lässt sich deutlich billiger in China herstellen oder befüllen. Achten Sie bei Annoncen dieser Art darauf, ob eine Firma in Ihrer Nähe darunter ist.

    Wer nichts Böses im Schilde führt, wird auf Mitarbeiter in seiner Nähe zurückgreifen. Alle anderen werden versuchen, sich in die Anonymität zu flüchten und lieber auf Arbeitnehmer zurückgreifen, die weiter weg wohnen. Wann immer Sie in Vorkasse gehen sollen, empfiehlt es sich, die Finger von diesem Job zu lassen.

  • Impressum

    Internetseiten aus Deutschland sind verpflichtet, ein Impressum aufzuführen. Wer diese Pflicht umgeht, indem er auf Webseiten aus dem Ausland zurückgreift, macht sich direkt verdächtig. Nicht minder hellhörig sollten Sie allerdings sein, wenn das Impressum unvollständig ist.

    Normalerweise muss der Name des Betreibers beziehungsweise eine vertretungsberechtigte Person angegeben sein. Diese Namen können Sie im Internet recherchieren, ebenso wie Sie versuchen sollten, etwas über den potenziellen Heimarbeit-Arbeitgeber herauszufinden.

    Telefonnummer und Sitz des Betreibers sind ebenfalls verpflichtende Angaben. Fehlen auch sie, oder wird lediglich eine kostenpflichtige Telefonnummer angeboten, spricht dies gegen die Seriosität des Anbieters und handelt es sich um eine Briefkastenfirma.

Indizien für unseriöse Heimarbeit

Heimarbeit Kugelschreiber Wundertüten seriös Produktion Erfahrungen geprüfte Angebote ohne VorkostenDiverse Seiten haben die Erfahrungen mit Heimarbeit von geschädigten Arbeitnehmern zusammengetragen. Auch die Verbraucherzentralen haben sich mit unseriöser Heimarbeit auseinandergesetzt. Hier in komprimierter Form die Ergebnisse:

  • Sie sollen für irgendetwas Vorkasse zahlen.
  • Sie finden nur Jobversprechen – keine Jobbeschreibung.
  • Der Anbieter wirbt mit Prüfsiegeln, die es nur auf seiner Seite gibt.
  • Der Anbieter ist nur telefonisch und auch nur mobil erreichbar.
  • Das Impressum nennt keinen Ansprechpartner namentlich.
  • Eine vollständige Firmenbezeichnung und Adresse fehlt.
  • Der Verbraucherzentrale ist der Anbieter bereits einschlägig bekannt.
  • Es tauchen lobende Arbeitnehmer auf, die aber nicht nachprüfbar sind.
[Bildnachweis: Ivanko80 by Shutterstock.com]
15. Mai 2019 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.



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