Freelancer: Tipps für freie Selbstständige

Arbeiten als Freelancer – das bedeutet coole Jobs und Projekte bei freier Zeiteinteilung, mit auserwählten Wunschkunden und unabhängig vom Unternehmen und irgendwelchen Vorgaben. So oder so ähnlich stellen sich viele die Tätigkeit als Freelancer vor. Da ist es wenig überraschend, dass Freiberufler sowohl von Mitarbeitern als auch von Unternehmern oft um ihre Freiheit beneidet werden. Doch Freelancer wissen, dass die Freiheit mit dem Preis einiger Herausforderungen und Unsicherheit einhergeht, die angehende Freelancer nicht sehen oder unterschätzen. Daher widmen wir uns hier den wichtigsten Aspekten und Tipps für Freelancer…

Freelancer: Tipps für freie Selbstständige

Freelancer Definition: Zählen Freiberufler dazu?

Freelancer Definition Tipps Freiberufler selbstständig Plattform ProjekteFreelancer sind nicht direkt bei einem Unternehmen als Arbeitnehmer angestellt, sondern erhalten Arbeitsaufträge von verschiedenen Unternehmen oder Auftraggebern. Eine genauere Beschreibung, welche Jobs in den Bereich der Freelancer (deutsch: Freiberufler) fallen, liefert § 18 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes.

Hier heißt es:

Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Freelancer und Freiberufler werden dabei häufig synonym verwendet, wenn man es ganz genau nimmt, müssen diese jedoch voneinander unterschieden werden. Als Freiberufler wird die oben genannte Gruppe von Berufen bezeichnet, die gesetzlich festgelegt sind.

Ein Freelancer kann hingegen auch in anderen Jobs tätig sein, es geht dabei lediglich um die Art der Beschäftigung, nicht darum, welcher Tätigkeit nachgegangen wird. Diese Jobs bedeuten freie Mitarbeit, während ansonsten häufig das Angestelltenverhältnis in Unternehmen überwiegt.

Wer als Freiberufler arbeitet, muss kein Gewerbe anmelden und keine Gewerbesteuer zahlen, lediglich dem Finanzamt den Beginn ihrer selbständigen Tätigkeit melden. Als Freelancer hingegen sind Sie gewerblich tätig. Das heißt, Sie müssen sich beim Gewerbeamt melden und zahlen Gewerbesteuer.

Bestes Beispiel hierfür sind im Bildungssektor und sozialen Bereich Lehrkräfte und freie Mitarbeiter, die auf Honorarbasis arbeiten.

Als freier Mitarbeiter arbeiten: Tipps für den Start

Freelancer Definition Deutschland IT Plattform Projekte JobsIm Folgenden haben wir die acht wichtigsten Tipps für Jobs und Tätigkeiten als Freiberufler beziehungsweise Freelancer zusammengetragen. Sie können Sie HIER als kostenloses PDF herunterladen.

Wann und für wen lohnt sich die Selbstständigkeit?

Wenn Sie als Arbeitnehmer, Student, Absolvent oder Berufseinsteiger die Arbeit als Freelancer mit viel Selbstbestimmung und Flexibilität reizt, habe wir einige Fragen und Punkte zusammengestellt, die Ihnen bei der Entscheidung und Vorbereitung helfen können:

  • Antrieb und Motivation

    Wissen Sie, warum Sie als Freiberufler arbeiten wollen? Reizt Sie wirklich die selbstständige Arbeit oder wollen Sie nur Ihrem aktuell langweiligen Job entkommen? Ist Letzteres der Fall, wird die Motivation vermutlich nicht tragfähig und schon gar nicht langfristig ausreichend sein. Sie sollten Ihren Grund und Antrieb für die Arbeit als Freelancer vor dem Start kennen.

  • Gewerbe oder Freiberufler

    Eine der wichtigen Fragen vor der Selbstständigkeit lautet: Müssen Sie ein Gewerbe anmelden oder können Sie Ihre Arbeit als Freiberufler durchführen? Um diese Frage zu klären, sollten Sie sich vor Ihrem Start an Ihr zuständiges Finanzamt wenden und die entsprechenden Unterlagen ausfüllen. Im Anschluss erhalten Sie dann die Rückmeldung, in welcher Form Sie aktiv werden können.

  • Netzwerk und Kontakte

    Qualifikationen und Fähigkeiten sind wichtig, doch ohne die richtigen Kontakte und ein gut ausgebautes Netzwerk wird Ihnen vor allem eines fehlen: die Kunden. Denn diese finden nicht auf mysteriösen Wegen plötzlich zu Ihnen, sondern müssen aktiv angesprochen werden oder Sie bereits aufgrund Ihrer Reputation kennen. Diese Voraussetzungen können und sollten Sie ebenfalls vor und während Ihres Starts schaffen.

  • Dienstleistungen und Produkt

    Ihre Dienstleistungen und Produkten sollten Sie klar und eindeutig benennen können. Vermeiden Sie dabei den Fehler, sich mit der Konkurrenz zu vergleichen. Wer sich auf seiner Homepage beispielsweise ständig mit anderen Freelancern vergleicht, wirkt dadurch unsicher und kann kein eigenes Profil entwickeln. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Stärken und Ihre Alleinstellungsmerkmale. Wenn Sie wissen und vertreten können, was Sie auszeichnet, können Sie auch Kunden davon überzeugen.

Mit Zeitmanagement zu mehr Erfolg

Freelancer Definition Deutschland IT ExtratippNicht wenige Freiberufler und Freelancer arbeiten über den eigentlichen Acht-Stunden-Tag hinaus. Gedanken an Feierabend werden von drohenden Deadlines und Abgabeterminen verdrängt, Sie fühlen sich gestresst. Diese Szenario dürfte fast jeder Freelancer in der einen oder anderen Art und Weise bereits erlebt haben.

Ein allgemein gültiges und 100-prozentig wirksames Gegenmittel gegen zu viel Arbeit – die für Freelancer ja auch ihre guten Seiten hat – gibt es zwar nicht, ein gutes Zeit- und Selbstmanagement kann jedoch helfen, die Arbeitsflut einzudämmen und effizient zu bearbeiten.

Beim Selbstmanagement geht es im Kern darum, bessere Entscheidungen zu treffen. Konkret drückt sich das aus, indem Sie…

  • sich selbst besser organisieren können.
  • sich schon morgens einen Überblick verschaffen.
  • Ihre Aufgaben planen.
  • besser und leicht priorisieren können.
  • den ganzen Tag über motiviert und fit bleiben.

Ein hehres Ziel, dass sich nur durch passende Methoden und Strategien erreichen lässt. Die nötigen Voraussetzungen können Sie durch eine ansprechende und motivierende Arbeitsumgebung, regelmäßige Bewegung und Pausen sowie klare Ziele und – idealerweise – feste Arbeitszeiten schaffen.

Bei Ihrer Arbeitsgestaltung lohnt es sich zudem, Ihren Biorhythmus und Ihre individuelle Leistungskurve zu berücksichtigen. So können Sie Ihr volles Potenzial abrufen und entfalten.

Die angemessene Preisgestaltung

Ein Punkt, mit dem sich viele Freelancer zu wenig oder erst zu spät beschäftigen: Was kann und muss der Freiberufler für seine Arbeit verlangen?

Eines gilt dabei immer: Verkaufen Sie sich nie unter Wert! Preise zu senken ist leichter, als diese anzuheben. Auch wenn Kunden und Klienten versuchen zu feilschen: Qualität sollte ihren Preis haben und behalten. Geiz ist keinesfalls geil. Lassen Sie sich lieber ein paar Extras raushandeln, statt den Preis zu reduzieren. Es sei denn, der ist absolut nicht konkurrenzfähig.

Bei der Preisgestaltung haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten, da es verschiedene Wege gibt, die Preise Ihrer Leistungen zu kalkulieren:

  • Tages – oder Stundensätze

    Eine Option ist, sich selbst wie einen Angestellten zu betrachten: Fragen Sie sich, wie hoch das Bruttogehalt eines Angestellten Ihrer Branche und Position ist. Es genügt natürlich nicht, dieses Gehalt einfach auf die Arbeitsstunden runter zu rechnen. Da Sie als Freelancer für Ihre Sozialabgaben, Krankheitstage, Urlaubstage und die Altersvorsorge selbst verantwortlich sind, müssen Sie auch diese mit einbeziehen.

    In einigen Branchen ist es üblich, dass der Freelancer in Vorleistung geht. Gerade im kreativen Bereich möchten Kunden oft zuerst ein paar Ideen sehen. Skizzen, Entwürfe oder ganze Konzepte machen Arbeit, die Ihnen zunächst nicht bezahlt wird. Sehen Sie diesen Punkt nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition.

    Aber setzen Sie hier klare Grenzen, was den Umfang und Zeitaufwand angeht. Natürlich besteht immer die Gefahr, dass Ihr Konzept zwar gut ankommt, den Auftrag aber ein anderer bekommt. Das ist eben unternehmerisches Risiko. Hier hilft nur, solche kleineren Niederlagen in die Preise einzukalkulieren.

  • Festpreise

    Entscheiden Sie sich dafür, für einzelne Projekte Festpreise anzubieten, sollten Sie vorher genau überlegen, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und wie hoch der Zeitaufwand hierfür ist. Gerade dabei sollten Sie so realistisch wie möglich kalkulieren.

    Natürlich wollen Sie für Ihren Kunden (und auch für sich selbst) den Auftrag so schnell wie möglich umsetzen, wenn das Projekt allerdings aus dem Ruder läuft und Sie erheblich mehr Zeit aufwenden müssen, als vorgesehen war, bedeutet das erhebliche Verluste für Sie.

    Besonders dann, wenn der Kunde immer wieder Extrawünsche hat, die nicht in Ihrem Zeitplan vorgesehen sind, sollten Sie dies vorab ansprechen, gegebenenfalls vom Festpreis ausnehmen und sich entsprechend extra bezahlen lassen.

Wie hoch Ihre Stundensätze am Ende ausfallen, hängt natürlich in erster Linie von der Branche, aber auch von Ihrer Qualifikation und der Auftragslage ab. IT-Freelancer haben einer Studie aus dem Jahr 2016 zufolge einen durchschnittlichen All-Inclusive-Stundenlohn von 83,48 Euro angesetzt.

Die besten und bekanntesten Plattformen für Freelancer

Eine der wichtigsten und schwersten Aufgaben für Freelancer ist die Suche nach neuen Kunden und Projekten. Nur wenn es klappt, eine gute Auftragslage aufrechtzuerhalten, kann die Arbeit als Freelancer langfristig erfolgreich sein. Denn leider ist die Realität in der Branche hart: Wer keine Kunden gewinnen kann, erzielt auch keine Umsätze und verdient nicht genug Geld, um die eigenen Kosten zu decken.

Ziel vieler Freelancer ist es deshalb, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen, aus denen Folgeaufträge entstehen. Das ist jedoch nicht immer möglich und so suchen Freelancer nach einzelnen Aufträgen und Projekten. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Portale, auf denen Auftraggeber und Freelancer zusammengebracht werden.

Wir stellen Ihnen Portale für Freelancer vor und zeigen, wo Sie neue Aufträge finden können:

  • Gulp

    Das Freelancer Portal Gulp bezeichnet sich selbst als Personaldienstleister für IT, Engineering und Finance. Sie können dort Ihr persönliches Profil als Freelancer mit Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen anlegen und auch selbst auf die Suche nach passenden Aufträgen und Ausschreibungen gehen.

  • Freelancermap

    Auch auf Freelancermap können Sie passende Aufträge, Projekte und Kunden finden. Auch hier liegt der Fokus vor allem auf dem IT-Bereich. Wenn Sie als Freelancer ein Profil mit Ihren Kompetenzen anlegen, können Sie außerdem direkt per E-Mail Vorschläge für aktuelle Projekte erhalten, die Ihren Fähigkeiten und Erwartungen entsprechen.

  • Das Auge

    Wer in der kreativen und künstlerischen Branche tätig ist, wird um Das Auge nicht herumkommen. Egal ob Designer, Grafiker, Fotograf oder Freelancer in Multimedia und Werbung – hier gibt es für jeden kreativen Kopf den passenden Auftrag. Zusätzlich steht auch ein Stellenmarkt zur Verfügung, auf dem Jobs zur Festanstellung gefunden werden können.

  • Twago

    Wie bei anderen Portalen können auch bei Twago Projekte und Aufträge von Unternehmen eingestellt werden, die interessierten Freelancern zugänglich gemacht werden. Die Bezahlung erfolgt dabei über ein sogenanntes Treuhandkonto – der Auftraggeber zahlt dort die Bezahlung ein und nach Abschluss des Projekts wird sie an den Freelancer weitergeleitet (mit Abzug einer Provision für Twago).

  • Bloggerjobs

    Blogger und schreibende Freelancer sind auf bloggerjobs gut aufgehoben. Hier suchen zahlreiche Blogs nach versierten Bloggern, die über einen guten Schreibstil verfügen und Inhalte für eine Online-Seite erstellen können.

Weiterbildung und Fördergelder für Freelancer

Freelancer Deutschland IT ExtratippKontinuierliche Weiterbildung ist für Freelancer noch wichtiger als für Angestellte, sind sie doch auf ihre Kompetenz und ihre Fachkenntnisse als Existenzgrundlage direkt angewiesen. Leider gibt es in Deutschland nur wenige Förderprogramme, die Freelancer dabei finanziell unterstützen.

Ein bundesweites Programm gibt es jedoch: Die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Sie kann eine Weiterbildung mit maximal 500 Euro bezuschussen. Als Voraussetzung gilt, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen eine Grenze von 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 Euro bei Ehepaaren nicht übersteigt.

Außerdem müssen die Kurse fachliche Fähigkeiten oder Kenntnisse, die für die aktuelle Tätigkeit und deren Erweiterung essenziell sind, vermitteln. Nähere Informationen zur Bildungsprämie finden Sie auf der gleichnamigen Webseite.

Tipps: So machen Sie Ihren Job sicherer

Den positiven Seiten für Freelancer steht in erster Linie die Unsicherheit entgegen. Es gibt eben keinen Arbeitsvertrag, der möglichst unbefristet ist und einer Kündigung vorbeugen könnte.

Bleiben die Aufträge hingegen plötzlich aus, stehen Freelancer vor großen Problemen. Dagegen hilft, das Fundament zu stabilisieren und so mehr Sicherheit zu gewinnen. Mit diesen drei Wegen kann es klappen:

  1. Kundenstamm verbreitern

    In der Finanzwelt bezeichnet man es als Diversifizierung: die Absicht, das Verlustrisiko durch Streuung zu minimieren. Für einen Freelancer ist Diversifizierung genauso erstrebenswert.

    Wer etwa einen einzelnen – namhaften und zahlungskräftigen – Auftraggeber im Rücken hat, hat prinzipiell zwar alles: gutes Geld, Referenzen, Reputation, spannende Aufgaben. Doch ist die Abhängigkeit zwangsläufig erhöht – von diesem einen Unternehmen, vom Markt, von den wirtschaftlichen Veränderungen.

    Bricht der Kunde weg, steht Ihr persönliches Geschäftsmodell in Frage. Auch ist man nicht selten der Willkür des Solo-Kunden ausgesetzt. Traut man sich wirklich, angesichts der eigenen Abhängigkeit Kontra zu geben, substanzielle Kritik zu üben?

    Aus ökonomischer Sicht sinnvoll: Die Last auf mehrere Schultern verteilen. Den Kundenstamm verbreitern – durch systematische Akquisearbeit.

  2. Auftragsformen mischen

    Optimalerweise haben Sie also viele Kunden statt nur einen. Noch besser, wenn auch Ihr Auftragsportfolio eine Mischform ist. Auf der einen Seite langfristige Aufträge, die Sie — als fester Freier zum Beispiel — jeden Monat bearbeiten. Die lassen sich mit Rahmenverträgen fixieren. Auf der anderen Seite Kunden, für die Sie auf Projektbasis – auf Zuruf quasi – arbeiten.

    Der finanzielle Vorteil: Sie können mit einem fixen Grundbetrag im Monat rechnen – und diesen durch Honoraraufträge erhöhen.

    Und noch ein Vorteil eines großen, gemischten Kundenstamms: Ein Kunde liefert Ihnen ein Top-Honorar, fantastische Referenzen für den Lebenslauf, viele wertvolle Kontakte oder ganz viel Spaß an der Arbeit. Aber selten alles zusammen. Denkbar, aber unwahrscheinlich, dass ein einziger Kunde alle Freelancer-Bedürfnisse zugleich abdeckt. Wenn Sie clever mischen, kriegen Sie alles – nur halt aus unterschiedlichen Quellen.

  3. Rücklagen bilden

    Die Einnahmen eines Freiberuflers schwanken von Monat zu Monat, sind oft unplanbar. Dann gibt es noch den Sommerurlaub, den man ganz gerne im Süden verbringen würde und in der Weihnachtszeit kann man auch nicht mit Neuaufträgen rechnen. Ach ja, und die Steuern! Der Fiskus möchte schließlich regelmäßig mit Vorauszahlungen beglückt werden.

    Was Sie tun könnten: Eröffnen Sie zwei Giro-Konten (möglichst kostenlose) – eines für berufliche Geldeingänge, das andere privater Natur. Nun zahlen Sie sich selbst ein Gehalt aus, überweisen also monatlich einen Teil Ihrer Einnahmen von Konto A auf Konto B. Von dem Geld auf Konto B leben Sie.

    Den Rest belassen Sie auf Konto A – oder legen ihn vernünftig an. Das ist finanziell sinnvoll und verschafft Ihnen zudem einen besseren Überblick über Ihre Einnahmesituation.

    Und die Gewissheit, im Notfall auf Rücklagen zugreifen zu können, beruhigt ungemein.

Jobs in freier Mitarbeit als Zukunftsmodell?

Jobs in freier Mitarbeit als ZukunftsmodellDas hohe Interesse an der selbstständigen Arbeit als Freelancer spiegelt sich auch in der kontinuierlichen wachsenden Zahl der freien Selbstständigen in Deutschland wieder. Zwar sind sie im Vergleich zu Angestellten immer noch deutlich in der Unterzahl.

Doch das ist teilweise durch die Zählweise vieler Statistiken und Umfragen bedingt. Diese erfassen oft nur Freelancer, die komplett selbstständig arbeiten und in keiner Weise angestellt sind.

Genau dieses Modell – in Teilzeit angestellt, die restliche Zeit als Freelancer aktiv – erfreut sich jedoch großer Beliebtheit und stellt für viele angehende Freelancer den optimalen Übergang in den Freiberuf dar. Ein Risiko für Freelancer bleibt aber: Die Gefahr der Selbstausbeutung. Der geflügelte Spruch: Selbstständigkeit heißt selbst und ständig arbeiten ist leider nicht nur scherzhaft oder ironisch gemeint.

Alarmzeichen für Freelancer: Nicht mit diesen Kunden!

Zum Abschluss noch ein letzter wichtiger Punkt: Es kann und wird immer wieder Kunden geben, die deutlich mehr Arbeit verursachen, als sie wert sind. Solche Kunden sind nicht nur unangenehm, sondern können echte Probleme verursachen.

Die Bandbreite reicht von unverschämt hohen Nachforderungen über viel zu kurzfristig vorgebrachte Zusatzwünsche bis hin zu rechtlichen Schritten, die mancher Kunde gegen Freelancer einleitet. Solche Probleme lassen sich einfachsten umgehen, in dem Sie den Kontakt mit entsprechenden Kunden vermeiden. Unsere Warnzeichen helfen Ihnen dabei.

Denken Sie jedoch immer daran: Einzelne Warnzeichen machen für sich genommen noch keine grauenhaften Kunden aus. Sobald Sie aber drei oder mehr Warnzeichen bei einem Kunden wiederfinden, sollten Sie auf der Hut sein und von einer Zusammenarbeit Abstand nehmen.

Special: Diese Kunden bedeuten Ärger

Freelancer Definition Deutschland IT Plattform Projekte JobsGerade wer sich erst kürzlich als Freelancer aufgestellt hat, muss sich erst einmal einen Überblick darüber verschaffen, was „normal“ und was bereits unverschämt ist. Wir haben 33 Tipps zusammengetragen, anhand derer bei Ihnen die Alarmglocken schrillen sollten. Zum Download unseres kostenlosen PDFs geht es HIER.

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[Bildnachweis: Dean Drobot by Shutterstock.com]
13. September 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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