Podcasting: Erfolgreich Podcast erstellen

Podcasting erlebt schon seit einiger Zeit ein Revival. Nicht nur Hörbücher boomen, Podcasts ebenso. Im Internet kursieren immer mehr Podcasting-Angebote, jeder Publisher produziert plötzlich MP3-Sounds für das World Wide Web: Comedybeiträge, Fachmagazine, Interview-Shows, etc. Grund: Die Audiobeiträge lassen sich einfach und günstig produzieren und nebenbei anhören – im Auto, beim Pendeln zur Arbeit, beim Sport. So mancher Freiberufler hat mithilfe von Podcasting schon seine Karriere beflügelt oder sich damit sogar ganz selbstständig gemacht. Schließlich kann akustisches Lernen viel Spaß machen, lustig sein oder einfach nur informativ.

Ob Fachwissen oder Hörspiel: Wir zeigen Ihnen welche Audio-Inhalte häufiger gehört werden, wie Sie Podcasting für sich nutzen können und wie Sie Ihre eigenen Podcasts erstellen und auf sich aufmerksam machen…

Podcasting: Erfolgreich Podcast erstellen

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Podcasting Definition: Was ist ein Podcast?

Als „Podcasting“ noch „Audioblogging“ hieß, ging es zunächst darum den Prozess zu vereinfachen, Audio-Inhalte für das Internet zu vereinfachen beziehungsweise leichter aufzunehmen, hochzuladen und abzuspielen. Inzwischen haben sich Podcasts längst zu einer Art alternativem Radio-Programm etabliert, deren Inhalte einer breiten Zuhörerschaft (theoretisch global) zugänglich gemacht werden. Ein Podcast kann wie eine typische Radiosendung Musik und Interviewbeiträge enthalten oder aus dem Vortrag einer einzelnen Person zu einem Fachthema bestehen.

Das Besondere am Podcasting aber ist: Es gibt keine feste Sendezeit wie im Radio. Die Audio-Inhalte sind zeit- und ortsunabhängig abrufbar. Also zum Beispiel abends den Podcast runterladen und morgens auf dem Weg zur Arbeit hören. Das machen inzwischen viele: Waren es früher überwiegend internetaffine Nerds, hört sich mittlerweile jeder Dritte in Deutschland Podcasts an. Das liegt auch daran, dass die Audio Beiträge den Sprung aus Insiderkreisen in den öffentlich-rechtlichen Sendebereich geschafft haben. Auch Radiosender produzieren inzwischen regelmäßig Podcasts und erweitern so ihr Programm.

Bedeutung: Woher kommt der Begriff Podcast?

Der Begriff „Podcast“ ist ein sogenanntes Kofferwort. Es setzt sich aus den Wörtern „pod“ (Akronym, englisch für: „Portable On Demand“) und „broadcast“ (Englisch für: „Sendung“) zusammen. Seinen Namen verdankt der Podcast aber eigentlich dem „iPod“, einem kleinen Gerät zum Abspielen von Audiodateien im MP3-Format, hergestellt von Apple. Das Unternehmen hatte maßgeblichen Anteil an der Verbreitung des Begriffs „Podcast“ durch iTunes. Hier lässt sich im Inhaltsverzeichnis bequem nach Rubriken und Podcast-Themen suchen. So können sich Interessierte den gewünschten Podcast entweder automatisch abonnieren oder herunterladen. Natürlich können Podcasts längst nicht mehr nur über den iPod oder Smartphones konsumiert werden. Sie können diese ebenso per MP3-Player, Tablet, Laptop oder PC abrufen und abspielen. Überdies haben zahlreiche Streamingdienste wie Spotify oder Deezer Podcast-Formate in ihr Angebot integriert.


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Welche Arten von Podcasts gibt es?

Als Podcasts werden nicht nur Einzelbeiträge bezeichnet. Die Hörsendungen bestehen heute mitunter aus Serien von Audio-Beiträgen, regelmäßigen Audio-Shows mit Interviewgästen oder Hörspielen. Das hat dazu geführt, dass der Begriff „Podcast“ beziehungsweise „Podcasting“ inzwischen recht breit verwendet wird. Unterschieden werden dabei hauptsächlich drei verschiedene Podcast-Typen:

  • Audio-Podcast: Bei dieser klassischen Podcast-Variante gibt es ausschließlich etwas auf die Ohren. Er besitzt nur eine Tonspur, die aber in der Regel in stereo.
  • Video-Podcast: Bei dieser Variante kommt zur Tonspur noch ein Video dazu. Das muss aber nicht zwangsläufig die Aufnahme eines Interviews sein. Ebenso gut eignen sich Animationen, Bilderfolgen oder Texteinblendungen. Wegen der Video-Spur werden diese Podcasts auch als „Vodcasts“ oder „Videocasts“ bezeichnet.
  • Enhanced Podcasts: Hier kommen zum Tonträger „Podcast“ noch weitere Lernmaterialien zum Lesen dazu. Also zum Beispiel Downloads, Handbücher, Lernhefte. Entsprechend finden sich Enhanced Podcasts meist im Umfeld von beruflichen Weiterbildungen und Fortbildungen oder Schulen.
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Vorteile von Podcasting

Der größte Vorteil des Podcastings ist das digitale Speicher-Medium. Weil es sich bei den Audio-Files nur selten um Live-Formate (wie im Radio) handelt, können Sie die Podcasting-Inhalte online hören (und sehen), wann Sie wollen, wo Sie wollen und wie oft Sie wollen. Die Auswahl ist inzwischen riesig, die Audio-Angebote kaum noch überschaubar. Podcasts gibt es zu allen Themen und in (fast) allen Sprachen. Hinzu kommen weitere Vorteile:

Verfügbarkeit

Ob auf dem Arbeitsweg, beim Bügeln, in der Mittagspause oder am Strand: Podcasts sind überall und flexibel nutzbar. Selbst ohne Internet, wenn Sie diese beispielsweise vorher im WLAN herunterladen und speichern. Podcasts beanspruchen nicht einmal große Speichermengen. Und da sie nur Ihre Ohren beschäftigen, können Sie den Blick weiterhin auf die Fahrbahn, den Bügeltisch oder die Kochplatte richten. So lassen sich sogar lästige Wartezeiten mit Podcasts mühelos überbrücken. Und Sie müssen auch keine Folge einer Lieblings-Serie mehr verpassen. Obendrein entspannen Sie Ihre Augen – etwa beim Dösen in einer Liege oder am Beach.

Vielfalt

Mit Podcasting können Sie sich nahezu auf jedem Gebiet weiterbilden. Ganz gleich, ob Sie sich für Breaking News interessieren, in der Welt der Physik über Paralleluniversen informieren, in die Tiefen historischer Sprachen vordringen oder Ihre Karriere akustisch voranbringen wollen. Auch Gossip-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Einige Promis und ABC-Sternchen produzieren ebenfalls eigene Podcasts. Sogar in Sachen Rhetorik können Sie sich informieren und so das Wissen und den Wortschatz für Ihr eigenes Podcasting und Audio-Projekt erweitern.

Reputation

Bisher ging es nur um das Konsumieren von Podcasts. Auch das Produzieren hat Vorteile: Mit dem regelmäßigen Podcasting können Sie nicht nur vorhandenes Fachwissen in Expertise verwandeln, sondern ebenso Ihre Bekanntheit, Hörerschaft und Reputation steigern. Apps und technische Innovationen haben die Eintrittsbarrieren in den Audio-Markt massiv gesenkt. Im Grunde brauchen Sie zum Podcasting nicht mehr als ein Smartphone, um anzufangen und sich – peu à peu – eine Community aufzubauen.

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Podcast erstellen: Tipps & Voraussetzungen

Podcasts sind das neue Radio. Mithilfe von Podcasting können Sie gleichzeitig Ihr eigener Sender, Radiomoderator, Studiogast und professioneller Produzent sein. Obwohl Podcasts hierzulande seit rund 15 Jahren ein fester Bestandteil in der Medienlandschaft sind, entdeckt eine zunehmend breitere Masse das Medium für sich. Das wiederum ist Ihre Chance, das eigene Wissen per Audio an Mann und Frau zu bringen und sich auf diesem Weg vielleicht ein eigene Online-Business aufzubauen. Durch Podcasting können Sie Ihre Expertise unter Beweis stellen und sich einen Namen machen.

Gleichzeitig lassen sich mit Podcasting auf mehreren Wegen Einnahmen erzielen: Freelancer nutzen Podcasting zum Beispiel dazu, neue Kunden zu akquirieren. Daneben sind Einnahmen über den professionellen Verkauf von E-Books, Werbung oder sogenannte Affiliate-Links möglich. Letzteres bedeutet, Sie empfehlen Produkte oder Dienstleistungen über einen speziellen Link und erhalten eine Provision falls Ihre Hörer darüber kaufen. Zudem gibt es die Möglichkeit, seinen Podcast über die Audio-Plattformen „Patreon“ (beliebt im englischsprachigen Raum) oder „Steady“ (bekannt in Deutschland) zu finanzieren. Die Podcasts werden den Hörern dann hinter einer Paywall zugänglich gemacht.

Technische Voraussetzungen

Die Grundausstattung für ein eigenes Podcasting ist minimalistisch-einfach. Als Podcaster in spe brauchen Sie kein Radio Studio, sondern nicht viel mehr als diese Dinge:

  • Mikrofon: Theoretisch brauchen Sie kein externes Mikrofon, wenn Sie mit Ihrem Smartphone die Podcasts aufnehmen. Ein Problem sind aber häufig Nebengeräusche. Die klanglichen Anforderungen an Podcasts sind heute hoch. Daher kommen Sie im Profi-Bereich nicht an einem exzellenten, externen Mikrofon nicht vorbei. Für angehende Podcaster reicht aber noch ein USB-Mikrofon, das keinen zusätzlichen Treiber benötigt.
  • Aufnahme-/Speichergerät: Für eine bessere Klangqualität beim Podcasting spricht letztlich ein separates Aufnahme- beziehungsweise Speichergerät. In dem Fall können Sie sich (jedenfalls am Anfang) ein externes Mikro zum Podcasting sparen.
  • Schnittprogramm: Egal, wie rhetorisch versiert Sie sind: Einige Versprecher oder Längen schleichen sich beim Podcasting immer hinein. Um die Audiodatei (oder das Video) hinterher bearbeiten zu können, brauchen Sie geeignete Software. Es gibt bereits einige kostenlose Programme, die gut zur Bearbeitung und sogenannten Post-Produktion von einem Podcast taugen. Dazu gehören beispielsweise Audacity, ein Audioschnittprogramm. Oder iMovie, mit denen Sie Ihre Videos (für Youtube) bearbeiten können.
  • Verbreitungskanal: Für die Veröffentlichung haben Sie ebenfalls mehrere Optionen: Ideal ist ein eigenes Blog, auf dem Sie regelmäßiges Podcasting betreiben. Sie Pods aber natürlich auch im eigenen Youtube-Kanal, Instagram oder auf iTunes & Co. hochladen.

Persönliche Voraussetzungen

Etwas anspruchsvoller sind die individuellen Voraussetzungen für Podcaster:

  • Themengebiet: Zunächst brauchen Sie ein Themengebiet, auf dem Sie sich nicht nur gut auskennen sollten, um darüber fachsimpeln zu können. Der Bereich sollte auch genügend Stoff für mehrere Podcasting-Folgen bieten. Schließlich wollen Sie nicht nur 10 oder 20 Folgen, sondern mehrere Episoden produzieren.
  • Selbstdisziplin: Vor allem Anfänger sollten den Aufwand fürs Podcasting nicht unterschätzen. Wie bei einer Hausarbeit brauchen Sie vor der Aufnahme ein grobes Gerüst, ein Skript oder einen Fahrplan, worüber Sie in der Podcastfolge sprechen wollen, wer als Gast auftritt wie Sie für die kommende Folge werben (die damit auch schon geplant werden muss). Mindestens 50 Prozent Zeit benötigen die Organisation und das anschließende Schneiden und Bearbeiten der Podcasts.
  • Präsentationsfähigkeit: Wie gut Ihre Podcasts ankommen, hängt unter anderem davon ab, wie gut Sie die Inhalte präsentieren. Das gilt verstärkt für einen Video-Podcast. Aber auch der klassische Podcast lebt von einer abwechslungsreichen Gestaltung, indem etwa verschiedene Sprecher zu Wort und Geräusche, Musik oder Jingles zum Einsatz kommen (Copyrights beachten!).
  • Stimme: Die Bedeutung Ihrer Stimme beim Podcasting sollten Sie nie unterschätzen. Natürlich sollten Sie deutlich sprechen, gut verständlich und flüssig. Fast noch wichtiger aber ist, dass Sie Sprechtempo, Lautstärke und Betonungen modulieren und (Atem-)Pausen richtig setzen können. Das lässt sich zum Glück lernen, hat aber entscheidenden Einfluss darauf, wie spannend und interessant die Hörer Ihre Beiträge finden – und wie lange sie dranbleiben.

Wie Sie für Ihr eigenes Podcasting mehr Zuhörer bekommen, können Sie in unseren Tipps, die wir Ihnen hier noch als kostenloses PDF zum Download zur Verfügung stellen, lesen.

BUCHTIPP:Podcasting!: Alles, was Sie für Ihren erfolgreichen Podcast brauchen„, von von Podcast-Legende Larissa Vassilian alias Annik Rubens ist eine exzellente Lektüre für Einsteiger. Einfach lesen, was was Podcasting erfolgreich macht (Gibt es natürlich auch als Hörbuch).

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Wie kann ich Podcasting im Job nutzen?

Um vom Podcasting zu profitieren, müssen Sie die Audio-Beiträge natürlich nicht jedes Mal selbst produzieren. Konsumieren reicht schon. Vor allem richtig, in der richtigen Mischung und Dosis. Wie gesagt: Auswahl gibt es dazu mehr als genug – informierende Podcasts ebenso wie motivierende oder inspirierende. So lassen sich diese im Job und Arbeitsumfeld nutzen:

Zweck

  • Weiterbildung: Den größten Podcasting-Bereich bilden Weiterbildungsangebote im weitesten Sinn. Für fast alle Berufe und Branchen können Sie hierfür einen passenden Podcast finden. Vielleicht wird das sogar vom Chef (finanziell) gefördert. Dann dürfen Sie die Podcasts vielleicht sogar während der Arbeitszeit hören und sich fachlich fortbilden. Auch das gemeinsame Hören und Lernen mit Kollegen ist so denkbar.
  • Fremdsprachen: Erweitern Sie Ihre Sprachkenntnisse und lernen Sie auf dem Arbeitsweg, in den Pausen oder am Abend eine neue Fremdsprache. Englisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch – dafür gibt es Sprachkurse, aber auch Podcasts. Der Lernprozess funktioniert aber meist besser, wenn Sie die neuen Vokabeln zugleich nachsprechen. Ein ungestörtes Umfeld eignet sich daher besser als das Großraumbüro.
  • Coaching: Wollen Sie Ihre Stärken stärken? Sich deutlicher im Job positionieren? Fühlen Sie sich zu schüchtern und wollen das überwinden? Oder planen Sie eine berufliche Neuorientierung? Zahlreiche Coaches und Trainer bieten inzwischen Coaching-Einheiten als Podcast an. Manchmal sind das nur Teaser für ein persönliches Coaching. Impulse zur Veränderung vermitteln aber alle Podcasts.
  • Meditation: Wer sich entspannen und zur inneren Ruhe zurückfinden will – erst rech nach einem stressigen Arbeitstag -, sollte Meditations-Podcasts nutzen. Dabei absolvieren Sie unter der Anleitung einer sanften, ruhigen Stimme entweder Entspannungsübungen oder lauschen beruhigenden Klängen. Natürlich können Sie sich mit einer solchen Meditation am Morgen auch auf den Tag vorbereiten.
  • Fokussierung: Es klingt zunächst paradox, aber wenn Ihre Gedanken Karussell fahren und es Ihnen schwer fällt, sich zu fokussieren oder Prioritäten zu setzen, können Sie ebenfalls Podcasts nutzen. Zum Beispiel solche mit Orientierungsfragen, Tipps und Methoden zum Zeitmanagement oder schon erwähnte Entspannungs- und Meditations-Podcasts.
  • Selbstständigkeit: We sich selbstständig machen will oder nebenberuflich ein Online-Business aufbauen will, kann sich auf dem Weg dorthin durch Podcasts von Selbstständigen für Selbstständige inspirieren und Mut machen lassen. Oft gibt es hier Insidertipps aus der Branche oder für Vertrieb und Marketing.

Ort

  • Arbeitsweg: Es klang oben schon an. Der Arbeitsweg eignet sich perfekt für das Hören von Podcasts. Kopfhörer auf, MP3-Player starten, Ohren auf Empfang… Das stört beim Pendeln in öffentlichen Verkehrsmitteln niemanden. Die meisten Audio-Episoden dauern ohnehin kaum länger als 30 bis 45 Minuten. Ideal für die Fahrt von oder zur Arbeit. Und die wird dadurch auch noch interessanter und lehrreicher.
  • Mittagspause: Podcasts in der Mittagspause hören, um abzuschalten und wieder runterzukommen? Warum nicht?! Natürlich können (und sollten) Sie die Pause auch mit den Kollegen und einem Plausch verbringen. Geht das aber mal nicht, bietet Podcasting eine perfekte Unterhaltungs-Alternative.
  • Feierabend: Über die Heimfahrt hinaus können Sie Podcasts natürlich auch zuhause nutzen, um runterzufahren oder den Tag ausklingen zu lassen. Insbesondere Podcasts für besseres Selbstmanagement können eine wertvolle Hilfe sein, den aktuellen Arbeitstag nachzubereiten und den kommenden vorzubereiten. So arbeiten Sie künftig strukturierter und effizienter.
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Wo kann ich interessante Podcasts finden & abonnieren?

Einer der besten Wege, interessante und beliebte Podcasting-Inhalte zu finden, ist: Mundpropaganda. Dadurch, dass schon jeder Dritte in Deutschland Podcasts hört, gibt es garantiert jemanden in Ihrem Umfeld, der Ihnen einen lohnenswerten Podcaster oder Audio-Kanal empfehlen kann. Alternativ dazu können Sie beliebte oder spezielle Podcastseiten (sogenannte „Aggregatoren“) nutzen, wie zum Beispiel Podcast.de. Hier lassen sich die Angebote über Podcastverzeichnisse nach Themen und Rubriken durchsuchen. Auch über spezielle Apps (sogenannte „Podcatcher“) wie iTunes, gPodder, Winamp, Overcast, Pocket Casts, Antenna Pod oder Podcast Addict lassen sich Podcasts finden und abonnieren, ohne eine bestimmte Seite aufrufen zu müssen. Zusätzliches Plus: Durch die Abofunktion verpassen Sie keine Folge Ihres Lieblingspodcasts. Die Technik macht’s möglich.

Bei einigen Podcatchern müssen Sie allerdings einmalig noch die Feed-Adresse des Podcasts eingeben, den Sie abonnieren wollen. Diese finden Sie, indem Sie auf der Seite des Podcast-Anbieters auf den RSS-Feed klicken. Die gewünschte Feedadresse steht dann in der Adresszeile des Browsers. Von dort kopieren Sie dise und fügen Sie im Podcatcher ein.

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Was kosten Podcasts?

Das ist das Gute daran: In der Regel kosten die professionellen Podcasts im Netz nichts. Sie sind absolut kostenlos als Download abrufbar. Dafür platzieren allerdings einige Anbieter Werbung in ihrer Sendung, um Kosten zu decken oder eben Geld zu verdienen. Das ist aber nur fair – und macht die Karrierebibel auf ihren Seiten auch. Auf Hörbuch-Plattformen wie Audible (Amazon) gibt es Podcasts als Abo-Modell gegen eine monatliche Gebühr. Ähnlich funktioniert die Abrechnung bei Musikstreamingdiensten wie Spotify oder Deezer: Entweder bekommen Sie Podcasts gegen Bezahlung oder mit Werbeunterbrechungen. Podcast-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten werden hingegen über den Rundfunkbeitrag finanziert.

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[Bildnachweis: Boiarkina Marina by Shutterstock.com]
22. September 2020 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.


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