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Berufspendler: 35 Tipps für den Arbeitsweg


Pendeln nervt, stresst, sorgt für Rückenschmerzen, zwingt Arbeitnehmer in den Stau oder überfüllte Züge und verursacht Unpünktlichkeit. Trotzdem gibt es 19,6 Millionen Berufspendler, die genau das jeden Tag auf sich nehmen. Dabei geht Lebenszeit und Lebensqualität verloren. Zwar lässt sich das Pendeln nicht immer vermeiden, aber oft optimieren. Diese 35 Tipps für Berufspendler verbessern den Arbeitsweg…


Berufspendler: 35 Tipps für den Arbeitsweg

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Bedeutung: Wer gilt als Berufspendler?

Berufspendler sind Arbeitnehmer, die jeden Tag eine längere Strecke zwischen ihrer Hauptwohnung und der Arbeitsstätte zurücklegen müssen. Ab welcher Distanz von Pendlern gesprochen wird, ist nicht eindeutig geklärt. Teilweise wird eine einfache Fahrtstrecke von 25 Kilometern oder eine Dauer von mindestens 30 Minuten angesetzt. Auch ein täglicher Arbeitsweg von 10 Kilometern hin und zurück kann als Berufspendler gewertet werden.

Statistik zu Berufspendlern

Trotz wachsenden Angeboten zum Homeoffice gehört das Pendeln für fast 20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland zum Alltag. Rund die Hälfte hat eine vergleichsweise kurze Strecke von bis zu 10 Kilometern bis zum Arbeitsplatz. Fast ein Drittel pendelt an jedem Arbeitstag bis zu 25 Kilometer hin und wieder zurück – für 14,1 Prozent sind es sogar bis zu 50 Kilometer pro Strecke. Mehr als 50 Kilometer sind es für 5 Prozent der Arbeitnehmer. Klingt nicht nach viel, sind aber fast eine Millionen Berufstätige jeden Tag.

Der Zeitaufwand ist direkt an die Distanz gekoppelt. Die Mehrheit pendelt bis zu 30 Minuten, doch sind es fast 30 Prozent, die bis zu einer Stunde oder auch mehr benötigen. Bevorzugtes Verkehrsmittel ist mit großem Abstand das Auto. Laut Statistischem Bundesamt nutzen 68 Prozent der Berufspendler einen Pkw. Mit dem Zug, U- und S-Bahnen oder dem Bus sind es rund 15 Prozent.

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Negative Auswirkungen für Berufspendler

Berufspendler haben oft keine andere Wahl. Der Traumjob ist leider nicht immer direkt um die Ecke, andersrum lässt sich der Lebensmittelpunkt nicht so leicht verlegen. Gerade für Familien. So nehmen Pendler einige Strapazen auf sich und spüren die negativen Konsequenzen des langen Arbeitsweges:

  • Größere Unzufriedenheit
    Je länger der Anfahrtsweg, desto unglücklicher ist der Pendler mit seinem Leben insgesamt – so Forscher an der Universität von Waterloo in Kanada. Die Ökonomen Alois Stutzer und Bruno Frey ermittelten in ihrer Studie: Wer mehr als eine Stunde bis zur Arbeit braucht, müsste 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der nicht pendeln muss.
  • Angespannte Nerven
    Ob Stau auf der Autobahn, verspäteter oder überfüllter Zug: Berufspendler sind häufig von ihrem Arbeitsweg genervt. Sie verschwenden eine Menge Zeit, die sie lieber anders nutzen würden und sind frustriert.
  • Ruinierte Beziehungen
    Pendeln ist Gift für Beziehungen. Schwedische Wissenschaftler der Umeå Universität zeigten, dass ein täglicher Arbeitsweg von mehr als 45 Minuten (in eine Richtung) die Wahrscheinlichkeit für eine Scheidung um 40 Prozent erhöht.
  • Häufigere Krankheiten
    Gerade in den öffentlichen Verkehrsmitteln steigt das Risiko für Krankheiten. Auf engem Raum mit vielen anderen Menschen lassen sich Ansteckungen kaum vermeiden. Das führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit für Pendler.
  • Unvermeidbare Verspätungen
    Für die Pünktlichkeit am Arbeitsplatz sind Arbeitnehmer selbst verantwortlich. Trotzdem lässt sich für Berufspendler die ein oder andere Verspätung nicht vermeiden. Eine große Störung bei der Bahn oder eine gesperrte Autobahn – schon ist ein pünktlicher Arbeitsbeginn nicht mehr möglich.
  • Enormer Stress
    Der britische Stressforscher David Lewis sagt: Der Stresspegel von Pendlern ist vergleichbar mit dem von Kampfpiloten. Dafür verglich er Blutdruck und Herzfrequenz von Berufspendlern im Auto sowie Jetpiloten. Ergebnis: Hinterm Steuer herrscht Hochdruck, selbst wenn auf der Straße Stau ist und es kaum vorwärts geht.

Die größten Stressfaktoren für Berufspendler

Wie lange wir auf dem Weg ins Büro brauchen, ist für den Stress völlig egal. Was stresst, ist vor allem die Unwägbarkeit des Weges und die Ohnmacht, diesen nicht beeinflussen zu können. Es liegt nicht in der eigenen Macht, einen Stau aufzulösen oder dafür zu sorgen, dass die Bahn pünktlich fährt. Das empfinden viele als Tortur und Zerreißprobe für die Nerven.

Umfragen zeigen die größten Stressfaktoren für Berufspendler:

  • Verspätungen und Betriebsstörungen (44 Prozent)
  • Schlechte Fahrweise der anderen (40 Prozent)
  • Aggressive Autofahrer (38 Prozent)
  • Mangelhafte Information durch Verkehrsbetriebe (25 Prozent)
  • Schlechte Luft und Hitze (22 Prozent)
  • Laute Handy-Gespräche der anderen Pendler (21 Prozent)
  • Körper- und Essensgerüche (13 Prozent)

Pendeln in vollen Zügen fühlt sich länger an

Kommt Ihnen der Arbeitsweg manchmal unendlich lang vor? Forscher der Cornell Universität zeigten in einer Studie: Je voller ein Zug ist, desto länger erscheint uns die Fahrt. Das „Social Crowding“ – also die Anzahl und Nähe vieler anderer Menschen – führt zu Stress und beeinflusst unsere Wahrnehmung von Zeit. Wir fühlen uns unwohl und empfinden den Aufenthalt als länger, als er tatsächlich ist.


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So kontrollieren Sie Ihren Ärger beim Pendeln

Stress und Ärger auf dem Arbeitsweg führen bei manchem Berufspendler zu regelrechten Wutausbrüchen. Es werden andere Autofahrer beschimpft und die drängelnden Idioten auf der Autobahn noch lange nach der Abfahrt verflucht. Sie kommen nicht nur gereizt auf der Arbeit an, sondern haben durch die übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen sogar ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kontrollieren Sie Ihre Wut deshalb besser – mit diesen Tipps:

Atmen Sie durch

Einfach, aber effektiv: Wenn das Blut kocht, atmen Sie tief durch. Versuchen Sie durch die Nase in den Bauch zu atmen – ohne dass sich der Brustkorb hebt. Nutzen Sie dafür das Box-Breathing: 4 Sekunden tief durch die Nase einatmen, 4 Sekunden Luft anhalten, 4 Sekunden ausatmen und erneut 4 Sekunden einatmen. Mit der Übung können Sie Ärger und Stress weg atmen.

Breathwork Box Breathing Atmung Atemtechnik

Analysieren Sie die Situation

Fragen Sie sich, was genau Sie so auf die Palme treibt. Letztlich beginnt der Groll in Ihnen selbst, das Umfeld ist allenfalls ein Auslöser. Oft regen wir uns über Dinge auf, die es gar nicht wert sind. Oft steckt hinter der Gemeinheit anderer ohnehin keine Absicht, sondern höchstens Unachtsamkeit oder Schusseligkeit. Diese Erkenntnis reduziert Ihre Wut.

Reagieren Sie sich ab

Ein kurzes Abreagieren ist durchaus erlaubt und kann helfen. Solch gezielte emotionale Ausbrüche sollten aber in Maßen gehalten werden. Meckern Sie kurz die Windschutzscheibe an oder hauen Sie mit der Faust auf den Lenker. Aber nur kurz – und dann lachen Sie am besten darüber. Lachen baucht Wut und ärger effektiv ab, weil Glückshormone ausgeschüttet werden.

Hören Sie Musik

Musik wirkt direkt auf Ihre Emotionen und kann diese dämpfen oder verstärken. Mit beschwingten oder sphärischen Klängen, ruhigem Jazz, Lounge-Musik oder alten Songs, mit denen Sie glückliche Momente verbinden, können Sie miese Laune oder Aggressionen vertreiben. Berufspendler sollten eine Playlist vorbereiten, die auch bei Gehupe und Gedrängel gute Laune macht.

Führen Sie Selbstgespräche

Selbstgespräche sind ein Wundermittel. Sie bauen Stress ab, sorgen für einen differenzierten Blick, mehr Klarheit und verringern Aggressionen gegenüber anderen. Viele positive Effekte hat der US-Psychologe Thomas Brinthaupt nachgewiesen. Sprechen Sie mit sich selbst, statt sich über andere aufzuregen.

Bußgeldkatalog: Ausraster am Steuer können teuer werden

Die Wut und Emotionen kontrollieren lohnt sich auch, weil sonst durch falsches Fahrverhalten Strafen drohen. Verärgert aufs Gas gedrückt? Das kann teuer werden oder gar ein Fahrverbot bringen. Aus dem aktuellen Bußgeldkatalog haben wir – auch zur Abschreckung – einmal die folgenden Tabellen übernommen:

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts

Verstoß Strafe Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 20 €
11 – 15 km/h 40 €
16 – 20 km/h 60 €
21 – 25 km/h 100 € 1
26 – 30 km/h 150 € 1 1 Monat*
31 – 40 km/h 200 € 1 1 Monat*
41 – 50 km/h 320 € 2 1 Monat
51 – 60 km/h 480 € 2 1 Monat
61 – 70 km/h 600 € 2 2 Monate
> 70 km/h 700 € 2 3 Monate
* Fahrverbote gibt es meist nur wenn eine solche Geschwindigkeitsüberschreitung zweimal innerhalb eines Jahres vorkommt.



Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts

Verstoß Strafe Punkte Fahrverbot
bis 10 km/h 30 €
11 – 15 km/h 50 €
16 – 20 km/h 70 €
21 – 25 km/h 115 € 1
26 – 30 km/h 180 € 1 1 Monat*
31 – 40 km/h 260 € 2 1 Monat
41 – 50 km/h 400 € 2 1 Monat
51 – 60 km/h 560 € 2 2 Monate
61 – 70 km/h 700 € 2 3 Monate
> 70 km/h 800 € 2 3 Monate
* Fahrverbote gibt es meist nur wenn eine solche Geschwindigkeitsüberschreitung zweimal innerhalb eines Jahres vorkommt.



Bei acht Punkten kommt es zum Entzug der Fahrerlaubnis. Spätestens dann müssen Berufspendler auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Punkte können Sie durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar abbauen. Ansonsten verfallen die Punkte nach bestimmten Fristen abhängig von der Schwere des Verstoßes.


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7 spannende Fakten zum Pendeln

Es gibt viele spannende Fakten und Studien rund um das Pendeln. Wir haben sieben besonders interessante Erkenntnisse zusammengefasst:

  1. Berufspendler stehen rund 58 Stunden im Stau
    Jedes Jahr stehen Berufspendler rund 58 Stunden lang im Stau – zusätzlich zur normalen Fahrtzeit. Das haben Stauforscher ausgerechnet. Besonders häufig im November, weil hier nur wenige Arbeitnehmer Urlaub haben. Folglich sind mehr Arbeitnehmer auf den Straßen unterwegs.
  2. Dauernde Spurwechsel bringen nichts
    Verkehrsforscher haben nachgewiesen, dass Spurwechsel nichts bringen – außer einen Stau noch zu verstärken, weil nachfolgende Fahrzeuge bremsen müssen. Schneller und entspannter kommt voran, wer auf seiner Spur bleibt und Sicherheitsabstände einhält. Zudem sollten Autofahrer alle Spuren bis zum Ende ausnutzen und sich dann im Reißverschlussverfahren einordnen.
  3. Männer pendeln öfter und weiter als Frauen
    Je größer die Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort, desto größer auch der Geschlechterunterschied: Haben beide Orte etwa nur die erste Stelle der Postleitzahl gemeinsam, so liegt der Anteil männlicher Pendler schon 40 Prozent über dem der Frauen.
  4. Die meisten Pendler wohnen in Frankfurt
    Der höchste Pendleranteil findet sich in Frankfurt am Main, der niedrigste in Berlin und allgemein den neuen Bundesländern. Weitere Großstädte mit dem hohem Pendleranteil sind: Offenbach am Main, Ludwigshafen am Rhein, Mülheim an der Ruhr und Wolfsburg. Wenig Pendler gibt es in Dresden, Leipzig, Hamburg und Rostock.
  5. Wer mehr verdient, fährt Auto
    Wer ein hohes Durchschnittsgehalt hat, setzt sich als Berufspendler deutlich lieber hinters Steuer, als in einen Zug. Bei einem Verdienst von mehr als 2900 Euro netto im Monat gibt es in der Statistik deutlich mehr Auto-Pendler als Bahnfahrer.
  6. Besserverdiener fahren länger
    Besserverdiener legen auch insgesamt längere Strecken für den Arbeitsweg zurück. Der Anteil derjenigen, die im Schnitt eine Distanz von mehr als 25 Kilometern zurücklegen, beträgt 86 Prozent. Im Fachjargon heißen solche Leute „Fernpendler“.
  7. Routinestrecken sind Gift für den Geist
    Routinestrecken lullen ihn ein und führen dazu, dass Sie auf Standby schalten. Mangelnde Konzentration verringert das Reaktionstempo und kann zu Unfällen führen. Besser sind wechselnde Routen. So können Sie manchen Stau umfahren und das Gehirn auf Trab halten. Durch die Umwege bleiben Sie mental fokussiert und steigern sogar Ihre kognitiven und kreativen Fähigkeiten.

35 nützliche Tipps für Berufspendler

Jeder Arbeitsweg ist anders und jeder Berufspendler individuell. Die Gemeinsamkeit: Alle können den Arbeitsweg angenehmer und besser gestalten. Wir haben 35 nützliche Tipps ausgewählt, die Ihnen in verschiedenen Bereichen helfen können. Davon passen vielleicht nicht alle perfekt für Sie, aber es sind für jeden hilfreiche Ratschläge dabei. Wählen Sie also aus, was für Sie am besten passt:

Tipps zur Gesundheit

1. Nutzen Sie den Arbeitsweg für Bewegung

In die Garage gehen, ins Auto steigen, in die Tiefgarage fahren und mit dem Aufzug bis ins Büro? Ein normaler Morgen für viele Pendler, aber keine gute Idee. Nutzen Sie den Arbeitsweg für ein wenig Zeit und Bewegung an der frischen Luft. Am Arbeitstag kommt diese oft zu kurz. Parken Sie ein Stück vom Unternehmen entfernt und laufen Sie den Rest. Oder steigen Sie eine Station früher aus der Bahn und fahren das letzte Stück mit dem Rad.

2. Achten Sie auf die richtige Kleidung

Gerade wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind gilt das Zwiebelprinzip. Mit mehreren Kleidungsschichten können Sie sich verschiedenen Wetterlagen und Temperaturen leicht anpassen. Draußen frieren Sie nicht, in vollen und stickigen Zugabteilen können Sie wärmere Kleidung ausziehen, um nicht zu schwitzen. Das schützt gegen Infektionen. Außerdem empfiehlt sich ein leichter Schal, falls es windig ist oder Sie im Durchzug sitzen müssen.

3. Nehmen Sie eine Flasche Wasser mit

Im Auto und im Zug gilt gleichermaßen: Nehmen Sie Wasser mit, damit Sie immer genug trinken können. Eine Stunde im Stau können sonst lang werden, wenn der Mund trocken ist und der Hals kratzt. Außerdem beugen Sie Dehydration und Kopfschmerzen vor.

4. Denken Sie an einen kleinen Snack

Neben einem Getränk sollten Sie auch einen kleinen Snack einpacken. So können Sie den kleinen Hunger zwischendurch überbrücken, aber auch in einer Tiefphase während der Fahrt für neue Energie sorgen. Geeignet ist beispielsweise eine frische Banane, die satt macht und Fruchtzucker liefert.

5. Kaufen Sie ein Sitz- oder Nackenkissen

Gerade für Berufspendler auf längeren Strecken eine sinnvolle Anschaffung. Ein ergonomisches Sitzkissen kann für Autofahrer die Lösung für Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen sein. Die verbesserte Sitzhaltung sorgt für spürbar weniger Verspannungen und Schmerzen. Im Zug kann auf längeren Fahrten ein Nackenkissen helfen, um entspannter zu sitzen oder auch noch ein wenig Schlaf nachholen zu können.

6. Hören Sie Musik über Kopfhörer

Die lauten Gespräche oder ständiges Telefonklingeln anderer Fahrgäste nerven? Dann nehmen Sie für Ihren Weg Kopfhörer mit. Sie können sich von der Außenwelt abschotten und hören nur noch das, was Sie hören wollen. Ein Segen für Ohren und Nerven.

7. Investieren Sie in eine gute Sonnenbrille

Blendendes Sonnenlicht ist eine akute Gefahr im Straßenverkehr, wenn Sie andere Verkehrsteilnehmer übersehen. Eine Sonnenbrille ist daher unerlässlich. Es lohnt die Investition in eine gute, individuell angepasste Sonnenbrille.

Tipps zum Equipment

8. Kaufen Sie eine Powerbank

Die Schwachstele vieler Smartphones: die Akkulaufzeit. Damit Sie nicht panisch auf die Akkuanzeige schauen, sollten Sie sich für unterwegs eine Powerbank zulegen. So können Sie ganz einfach auch im Zug aufladen. Für Autofahrer schafft ein entsprechendes Kabel zum Laden über den entsprechenden Anschluss Abhilfe.

9. Wählen Sie wetterfestes Equipment

Ein toller Rucksack oder eine schöne Handtasche sind kaum noch etwas wert, wenn bei einem Regenschauer der gesamte Inhalt nass wird. Wer als Berufspendler auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte unbedingt auf Schutz gegen Regenschauer und Spritzwasser achten. Sonst ist Frust nur eine Frage der (Jahres-)Zeit.

10. Lesen Sie auf einem Tablet oder E-Reader

Wer es klassisch mag, kann natürlich ein Buch mitnehmen. Weniger Platz und Gewicht braucht ein elektronischer Reader oder ein Tablet, auf dem Sie Ihre Lektüre laden. So können Sie sich im Zug beschäftigen oder auch weiterbilden. Kommt es dann zu einer Verspätung, haben Sie wenigstens etwas Gutes zu tun.

11. Nehmen Sie etwas zum Schreiben mit

Nicht nur Lesen, auch Schreiben kann eine gute Beschäftigung für Berufspendler in den öffentlichen Verkehrsmitteln sein. Erstellen Sie Ihren Tages- oder Wochenplan, schreiben Sie ein Erfolgstagebuch oder halten Sie Ideen schriftlich fest. Autofahrer können die Diktierfunktion des Smartphones nutzen.

12. Wählen Sie einen guten Trinkbecher

Einmal bremsen und der halbe Kaffee landet auf dem Schoß? Zum Equipment fast jedes Berufspendlers gehört ein guter Thermo-Trinkbecher. Ob Sie Kaffee oder Tee bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen – eine hohe Dichtigkeit und leichte Bedienung mit einer Hand sollte aber für jeden wichtig sein.

13. Nutzen Sie qualitative Essensboxen

Ähnliches Prinzip gilt für die Aufbewahrung Ihres Essens. Wenn Sie Ihr Essen selbst von zuhause mit in den Job bringen, sollten Sie unbedingt in qualitative Aufbewahrungsboxen investieren. Die kosten ein paar Euro mehr, doch spätestens wenn Sie Ihr halbes Mittagessen aus dem Rucksack fischen müssen, bereuen Sie Ihre Sparsamkeit.

14. Lassen Sie sich beim Kauf von Taschen beraten

Auf dem Arbeitsweg haben Sie oft einiges mit: Arbeitsmaterialien, Laptop, Essen, Trinken… Die meisten Berufspendler entscheiden sich für einen Rucksack oder eine Umhängetasche. Beim Kauf kann es ratsam sein, sich von einem Experten beraten zu lassen. Stundenlanges tragen einer schweren Tasche über den Schultern kann sonst zu Schmerzen, Verspannungen oder gar Haltungsschäden führen.

Tipps zur Produktivität

15. Sitzen Sie nicht nur herum

Es ist noch keine Arbeitszeit, doch gerade Bahnpendler können die Fahrt hervorragend nutzen, um den kommenden Arbeitstag vorzubereiten und sich auf die kommenden Aufgaben einzustellen. Das erspart Ihnen später eine Menge Stress und führt zu besseren Ergebnissen. Wenn Sie sonst ohnehin nichts zu tun haben, können Sie die Zeit so optimal nutzen.

16. Führen Sie anstehende Telefonate

Einen Termin mit dem Arzt ausmachen, eine Frage mit dem Steuerberater klären oder beim Amt wegen eines Dokumentes nachfragen – zahlreiche Telefonate können Berufspendler von unterwegs erledigen. So können Sie diese Angelegenheiten abhaken. Dabei kommt es aber natürlich auf die Uhrzeit an, zu der Sie pendeln.

17. Schreiben Sie E-Mails

Bahn- und Buspendler können bereits während der Fahrt E-Mails beantworten oder selbst schriftliche Anfragen verschicken. So müssen Sie nicht gleich die erste Stunde des neuen Arbeitstages mit der elektronischen Kommunikation verbringen, sondern können sich gleich wichtigen Projekten widmen.

18. Planen Sie private Aktivitäten

Sie müssen sich unterwegs nicht nur um berufliche Angelegenheiten kümmern. Auch eine Reise oder ein anderes privates Vorhaben können Sie während Ihrer Fahrtzeiten vorbereiten. Notwendige Informationen können Sie sich im Vorfeld auf Tablet oder Laptop laden – oder Sie nutzen das mobile Internet, das im Zug zwar nicht optimal, aber meist doch ausreichend ist.

19. Wägen Sie die nächsten Einkäufe ab

Neue Technik, ein Möbelstück, neue Kleidung oder etwas sehr großes wie ein neues Auto – wenn Sie in nächster Zeit einen Kauf planen, können Sie die Fahrtzeiten für die Recherche und den Vergleich verschiedener Angebote nutzen. So finden Sie die beste Option und können vielleicht sogar eine Menge Geld sparen.

20. Nutzen Sie die Zeit für Ihre Jobsuche

Stehen Sie vor einem Jobwechsel, können Sie als Berufspendler jeden Tag die Zeit für Ihre Jobsuche nutzen. Durchstöbern Sie die vielen Jobbörsen nach passenden Angeboten, suchen Sie die Kontaktinformationen von Personalern heraus oder überlegen Sie sich bereits passende Argumentationen für Ihre Bewerbungsschreiben.

Zu unserer Jobbörse

21. Lassen Sie den Tag Revue passieren

Der Heimweg ist ein guter Zeitpunkt, um gedanklich noch einmal den Tag durchzugehen. Dabei können Sie Erkenntnisse zusammenfassen, noch offene Aufgaben und Projekte ausmachen, aber auch gedanklich abschalten und sich auf den Feierabend vorbereiten.

Tipps zur Weiterbildung

22. Hören Sie Podcasts

Gute und hochwertige Podcasts gibt es inzwischen zu nahezu jedem Thema. Sie können sich ganz einfach weiterbilden und Ihren Horizont erweitern, indem Sie jeden Tag reinhören und etwas Neues lernen. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie sich Podcasts aus Ihrem beruflichen Bereich anhören oder ein gänzlich neues Thema kennenlernen wollen.

23. Lesen Sie Bücher, Zeitschriften oder Online-Artikel

Durch die Lektüre von unterschiedlichen Büchern, Zeitschriften, Magazinen oder auch Online-Artikeln können Sie sich ebenso weiterbilden und neues Wissen aneignen. So können Sie eine Menge lernen: Bei 30 Minuten Pendelstrecke haben Sie bereits fünf Stunden Weiterbildungszeit pro Woche.

24. Nutzen Sie Hörbücher

Für Autofahrer und alle, die lieber hören, statt selbst zu lesen, sind Hörbücher eine gute Alternative. Das gilt auch, wenn Sie im Zug bei den vielen Nebengeräuschen nicht konzentriert lesen können. Dank moderner Kopfhörer mit Noise Cancelling werden Außengeräusche einfach ausgeblendet.

25. Lernen Sie eine neue Sprache

Sie können unterwegs sogar einen Sprachkurs machen. Viele Angebote können orts- und zeitunabhängig durchgeführt werden. Auf dem Hin- und Rückweg von der Arbeit kommen Sie so jeden Tag einer Fremdsprache einen Schritt näher.

26. Arbeiten Sie an Ihrer Menschenkenntnis

Auf dem Arbeitsweg begegnen Sie vielen verschiedenen Menschen. Versuchen Sie diese einzuschätzen und Ihre Menschenkenntnis zu verbessern. So schulen Sie Ihre Beobachtungsgabe und entwickeln einen besseren ersten Eindruck von anderen.

27. Lernen Sie von Bei- und Mitfahrern

Oft werden andere Fahrgäste vor allem als nervig empfunden – sie können aber wahre Wissensquellen sein. Dafür müssen Sie sich natürlich auf Gespräche einlassen, was nicht jedem liegt. Wenn ein Dialog entsteht, können Sie aber eine Menge erfahren und spannende Menschen kennenlernen.

28. Entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten weiter

Es gibt für jede Fähigkeit, jeden Soft Skill, jedes Ziel einen passenden Online-Kurs, den Sie problemlos unterwegs absolvieren können. Was oft fehlt ist nicht die Möglichkeit, sondern die Motivation und der Wille. Wollen Sie eine neue Kompetenz erwerben, dann nutzen Sie die tägliche Zeit, die Sie im Zug sitzen.

Tipps zur Entspannung

29. Schlafen Sie im Zug

Der absolute Klassiker: Im Zug noch einmal ein wenig dösen und schlafen. Das kann angenehm sein und die restliche Müdigkeit vertreiben. Ein solcher Powernap sollte aber nicht zu lange dauern. Sonst verschlafen Sie nicht nur Ihre Haltestelle, sondern laufen Gefahr, nachher noch müder und erschöpfter zu sein.

Powernapping Dauer Wie Lange Wie Oft

30. Probieren Sie Atemübungen

Atemübungen sind ein effektives Mittel für mehr Entspannung. Egal, ob Sie sich auf einen anstrengenden Tag vorbereiten wollen oder nach einem stressigen Arbeitstag runterkommen müssen. Probieren Sie verschiedene Atemtechniken aus und finden Sie heraus, welche für Sie am besten funktioniert. Das eignet sich vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, Autofahrer sollten sich nicht zu sehr durch solche Übungen ablenken.

31. Nutzen Sie Autogenes Training

Autogenes Training erfordert einige Übung, kann aber eine hilfreiche Übung zur Entspannung sein. Haben Sie den Dreh einmal raus, ist es egal, ob Sie im vollen Zug, im Bus oder noch am Bahngleis sitzen.

32. Lassen Sie die Gedanken schweifen

Manchmal reicht es bereits, wenn Sie aus dem Fenster schauen und dabei Ihren Gedanken freien Lauf lassen. Konzentrieren Sie sich nicht auf Probleme, Aufgaben, anstehende Termine oder Deadlines. Lassen Sie die Welt an sich vorbeiziehen und entspannen Sie sich – auch das leider für Berufspendler im Auto nicht möglich, die konzentriert bleiben müssen.

33. Führen Sie freundliche Gespräche

Ein netter Plausch mit dem Sitznachbarn im Zug oder dem Beifahrer im Auto kann Stress und Anspannung reduzieren. Idealerweise geht es dabei nicht nur um arbeitsrelevante Themen, sondern um eher leichten Smalltalk. Das Gespräch soll keine mentale Belastung sein, sondern einfach Spaß machen.

34. Versuchen Sie Kurzmeditationen

Über Kopfhörer können Sie in Bus oder Bahn nicht nur Musik, Podcasts oder Hörbücher hören. Auch kurze Meditationen können mit der nötigen Übung unterwegs gelingen. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Meditation dient vor allem der inneren Ruhe und Entspannung.

35. Hören Sie auf dem Heimweg immer die gleiche Playlist

Gewöhnen Sie sich an, die immer gleiche Playlist auf dem Heimweg abzuspielen. Nach wenigen Wochen wird diese Musik zu einem Ritual, dass auch Ihrem Unterbewusstsein den Wechsel von Arbeit zu Freizeit signalisiert.


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[Bildnachweis: graphic-line by Shutterstock.com]

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