Schülerjobs: Die 11 bestbezahlten + Tipps und Regeln

Das Taschengeld reicht vorne und hinten nicht? Schülerjobs können Abhilfe schaffen. Aber nur unter strengen Voraussetzungen, schließlich ist Kinderarbeit verboten und es besteht hierzulande die Schulpflicht. Wo kann man als Schüler arbeiten? Wer darf überhaupt arbeiten?

Und gibt es überhaupt Schülerjobs in der Nähe? Jobs für 13- bis 19-jährige Pennäler sind keineswegs so zahlreich wie schlechte Noten in der Schule.

Welche Tätigkeiten eignen sich für Jugendliche? Und welche Offerten sollten Schüler unbedingt ausschlagen? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie rund um verschiedene Tätigkeiten und zeigen, worauf Sie achten müssen…

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Schülerjobs: Die 11 bestbezahlten + Tipps und Regeln

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Ab wann dürfen Schüler arbeiten?

Steine klopfen, Fußbälle zusammennähen, Autoscheiben putzen, Baumwolle pflücken – Kinderarbeit ist rund um den Globus ein gewaltiges Problem. Das deutsche Jugendarbeitsschutzgesetz gibt es deshalb nicht grundlos.

Abhängig vom Alter des Kindes beziehungsweise Jugendlichen, aber auch von der Tätigkeit, sind Grenzen gesetzt. Eine sittliche Gefährdung – wie sie etwa durch Jobs im Rotlichtmilieu gegeben wäre – ist auszuschließen. Die Altersgrenzen sehen folgendermaßen aus:


Kinder bis 13 Jahren

Hier sind die Auflagen am strengsten. Arbeit ist nicht erlaubt. Und Schülerjobs im klassischen Sinne schon gar nicht. Und trotzdem kennt jeder Kinder aus Film und Fernsehen. Für den Medien- und Kulturbereich – dazu zählen beispielsweise auch Musik- und Tanzaufführungen, Hörfunk oder Werbeveranstaltungen – gelten solche Ausnahmen. Allerdings muss zuvor vom Arbeitgeber ein Antrag beim örtlich zuständigen Gewerbeaufsichtsamt gestellt und bewilligt werden. Das ist möglich:

➠ Kindermodel
➠ Statistenrolle im Theaterstück
➠ Mitarbeit im Familienbetrieb (Hilfe bei der Ernte, Füttern der Tiere, Bürohilfe)



Kinder zwischen 13 und 14 Jahren

Schüler unter fünfzehn Jahren gelten vor dem Gesetz als Kinder. Um Schülerjobs in diesem Alter ausüben zu dürfen, benötigen die Kinder über 13 Jahren die Einwilligung ihrer Eltern. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigung leicht und kindgerecht ist. Das heißt, sie darf weder gesundheitlich riskant sein noch den Schulerfolg gefährden. Erlaubt sind maximal zwei Stunden täglich, in der Landwirtschaft bis zu drei Stunden. Nicht zulässig sind Schülerjobs, die in der Zeit von 18 bis 8 Uhr oder während des Schulunterrichts stattfinden. Diese Schülerjobs sind möglich:

➠ Austragen von Zeitungen
➠ Kinderbetreuung
➠ Nachhilfeunterricht
➠ Einkaufshilfe
➠ Hundesitting



Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren

Deutlich mehr Freiheiten haben Jugendliche ab 15 Jahren. Vor dem Hintergrund, dass viele Schüler in der Alterspanne eine Ausbildung machen, dürfen sie bis zu acht Stunden täglich arbeiten. Allerdings mit Einschränkungen: Nicht vor 6 Uhr morgens und nicht mehr nach 20 Uhr.

Es gibt aber Ausnahmen für Über-16-Jährige, zum Beispiel in Gaststätten, Bäckereien oder in der Landwirtschaft. Beispiel Bäckerei: Hier können Jugendliche schon um 4 Uhr am Ofen stehen – aber erst ab 17 Jahren. Die wöchentliche Arbeitszeit darf nicht mehr als 40 Stunden betragen und muss auf die Werktage von Montag bis Freitag verteilt werden. Ausnahmen für Azubis und Schülerjobs sind auch hier Tätigkeiten in diesen Bereichen:

➠ Gast- oder Hotelleriegewerbe
➠ Bäckereihandwerk
➠ Krankenhäuser und Altenheime
➠ Landwirtschaft
➠ Verkauf


Allerdings muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass zwischen zwei Arbeitsschichten 12 Stunden Freizeit liegen und im Falle von Samstagsarbeit ein Ausgleichstag freigegeben wird. Viele Schülerjobs sind daher ab der Altersgrenze von 16 Jahren, oftmals auch erst ab Volljährigkeit möglich.

Und die freie Auswahl haben Schüler auch nicht. Nicht in Frage kommen qua Gesetz zum Beispiel Arbeiten, die gefährlich sind, bei denen man übermäßiger Hitze, Kälte, Lärm oder Unfallgefahren ausgesetzt ist oder mit gefährlichen Stoffen arbeiten muss.



Verstößt ein Arbeitgeber gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz, drohen Geldbußen von bis zu 15.000 Euro. Geschieht das sogar vorsätzlich und sind Kinder in Schülerjobs konkreten Gefährdungen ausgesetzt, ist eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr möglich.

Schülerjobs: Wo finde ich welche?

Schülerjobs sind begehrt, aber oft gar nicht so einfach zu finden. Wo fange ich an zu suchen? Zum Beispiel hier:

  • Spezialisierte Portale wie schuelerjobs.de, aushilfsjobs.de, aushilfsjobs.info
  • Jobanzeigen in der lokalen Tageszeitung oder kostenlosen Stadtmagazinen
  • Kleinanzeigenportale wie Ebay-Kleinanzeigen
  • Anzeigenportale mit regionalem Bezug (beispielsweise meinestadt.de)
  • Auf eigene Faust (in Nachbarschaft, Dorf, Stadt, Bekanntenkreis)
  • Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit: Die Suche nach „Schülerjobs“ führt hier allerdings nicht weiter: Vielmehr müssen Sie im oberen Suchfeld „Geringfügige Beschäftigung/Minijob“ aus dem Drop-down-Menü und anschließend die gewünschte Branche wählen. Eine detaillierte Anleitung, wie die Jobbörse der Arbeitsagentur funktioniert, bekommen Sie hier.

Daneben informiert eine Vielzahl von Online-Stellenbörsen über ausgeschriebene Schülerjobs. Wenn Sie momentan etwas suchen, schauen Sie doch gleich mal in unserer Jobbörse Karrieresprung.de nach, was dort angeboten wird:

Zur Jobbörse

Was verdienen Schüler?

25 Euro – das ist der Richtwert der Jugendämter. So viel Taschengeld sollte ein 13-Jähriger im Monat bekommen. Mit 14 Jahren sind nach Einschätzung der Ämter 30 Euro angemessen, mit 17 sollten es 55 Euro sein und mit 18 Jahren 75 Euro.

In der Realität hat jeder Sechs- bis 13-Jährige durchschnittlich 44 Monat im Monat zur freien Verfügung. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Iconkids & Youth ergeben. Demnach sacken alleine die Kinder dieser Altersgruppe im Jahr insgesamt drei Milliarden Euro ein.

Was aber noch nicht die Frage nach der Verteilung beantwortet. Vermutung: Während manche locker über dreistellige Beträge verfügen, haben andere so gut wie gar nichts. Grund genug für viele, sich mit einem Schülerjob das Taschengeld aufzubessern.

Es gibt allerdings einen Haken: Was Sie in der Stunde verdienen, müssen Sie mit dem Arbeitgeber selbst aushandeln. Der wird konkrete Vorstellungen davon haben, was er in der Stunde zahlen möchte.

Wenn Sie Pech haben, liegt der Stundenlohn unter dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 9,35 Euro. Der gilt nämlich nicht für minderjährige Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung – also Schüler.

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Das sind die besten Schülerjobs

Nachfolgend stellen wir Ihnen typische Schülerjobs vor und solche, die sich für Schüler eignen:

Gartenarbeit

Die Hecke schneiden oder den Rasen mähen – vielleicht einfach mal beim Nachbarn anfragen. Körperliche Anstrengung aber bitte nicht unterschätzen. Vorteile: Bewegung, Frischluft, Natur. Nachteile: Gartenarbeit ist extrem wetterabhängig. Gießt es aus allen Kübeln, fällt der Job ins Wasser – und mit ihm die heiß ersehnte Entlohnung.

Babysitten

Den kleinen Hugo wickeln und die süße Sophie füttern – Babysitter sollten Kinder mögen. Schläft der Kleine durch, ist es leicht verdientes Geld. Aber: Die Verantwortung ist groß, höchste Aufmerksamkeit erforderlich! Wer die Zeit nur absitzen und sich eigentlich die Fingernägel lackieren oder Filme gucken will, könnte Probleme bekommen.

Nachhilfe geben

Dem Nachbarsjungen das Einmaleins näherbringen oder die binomischen Formeln. Vorteile: Man kann Freundschaften knüpfen und sogar selbst dazulernen. Und man merkt am eigenen Leib, welch schweren Job die eigenen Lehrer haben. Nachteile: Aufträge kriegt nur, wer in der Schule gute Noten ins Heft zaubert.

Gassi gehen

Noch eine klassische Nachbarschaftshilfe: Den Hund gegen einen Obulus ausführen. Nur für Tierfreunde geeignet. Und für Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich selbst einen Vierbeiner anzuschaffen und in den Hundealltag reinschnuppern wollen. Vorteile: Hält einen auf Trab – und fit. Nachteile: Das Vergnügen ist blitzschnell wieder vorbei.

Zeitung austragen

Schnell zugreifen, denn wer weiß, wie lange es diese Nebenbeschäftigung noch gibt. Die implodierenden Zeitungsauflagen lassen grüßen. Noch aber brauchen die Verlage Zeitungsausträger, die frühmorgens durch die Siedlung radeln. Wahlweise können auch Flyer und Werbeprospekte verteilt werden. Vorteile: Bewegung, Fitness, Frischluft. Nachteil: Der Wecker klingelt unangenehm früh.

Landwirtschaft

Früher der Normal-, heute eher ein Ausnahmefall. Kinder, die während der Erntezeit mithelfen, meist ihren Eltern. Das Jugendarbeitsschutzgesetz sagt: „In der Landwirtschaft dürfen Jugendliche über 16 Jahre während der Erntezeit nicht mehr als neun Stunden täglich und nicht mehr als 85 Stunden in der Doppelwoche beschäftigt werden.“

Lieferdienst

Pizzafahrer brauchen zunächst einmal was? Vor allem doch wohl einen Führerschein. Den hat man bekanntlich frühestens mit 18 in der Tasche. Aber: Wo die Entfernungen gering oder die Gassen eng sind, kommt man mit Rad oder Roller oft besser vorwärts. Also ruhig mal darauf achten, ob draußen Pizza-Biker unterwegs sind. Wenn ja, einfach beim Lieferdienst anfragen, ob der Job auch für Unter-18-Jährige in Frage kommt.

Webseitenbetreuung

Mini-Betriebe haben weder die Kapazitäten noch das Budget, um eine professionelle Agentur mit der Webseitenpflege zu betrauen. Für junge Digital Natives daher eine echte Option: Texte und Bilder bearbeiten, Social-Media-Kanäle befüllen, die ganze Firmenhomepage betreuen. Vorteile: Man hat hinterher eine Top-Referenz in der Tasche. Und der Job bereitet gut auf den – vermutlich sehr IT-lastigen – Arbeitsmarkt der Zukunft vor.

Regale auffüllen

Supermärkte und Handelsketten brauchen immer Leute, die Waren wieder nachräumen. Hier ist zügige, aber gewissenhafte Arbeit erforderlich: Verfallsdaten von Lebensmittel müssen beachtet werden. Außerdem muss die Ware ordentlich nach vorne gerückt und präsentiert werden. Kann die gelieferte Ware nicht komplett im Regal untergebracht werden, verstauen Sie sie an vorgesehener Stelle.

Promotion

Ein ausgeprägter Verkaufs- und Vertriebssinn – das könnte man grundsätzlich als Top-Skill bezeichnen. Wer also mag und kann, darf ruhig schon mal trainieren – als Promoter auf der Messe oder in der Fußgängerzone. Vorteile: Man lernt neue Leute kennen, reist vielleicht sogar von Stadt zu Stadt. Nachteile: Promoter müssen mit vielen kleinen Niederlagen leben – in Form von freundlicher Abfuhr und borstigen Körben.

Verkauf

Auf dem Wochenmarkt Gemüse, Kräuter oder Käse unters Volk bringen. Auch das ein schöner Schülerjob für alle, die gerne unter Leuten sind. Vorteil auch hier: Man trainiert – und prüft – das eigene Verkaufstalent, lernt meist schnelles Kopfrechnen. Nachteile: Wochenendarbeit ruft. Noch dazu ist sie körperlich anstrengend.

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Vor- und Nachteile von Schülerjobs

Money, money, money – die Hauptmotivation eines Schülerjobs bedarf keiner näheren Erklärung. Das neue Smartphone will bezahlt werden, die Sneakers, die teure Winterjacke – der Gossip auf dem Pausenhof kann erbarmungslos sein. Doch gibt es durchaus noch den einen oder anderen Vorteil, den man quasi nebenbei mitnimmt …

Vorteile eines Schülerjobs

  • Er schult den Umgang mit Geld.
  • Er stärkt Eigenverantwortung und Pflichtbewusstsein.
  • Der Schülerjob fördert neue Kontakte.
  • Er hilft, Interessen und Berufsziele zu finden.
  • Er kann neue Freundschaften entstehen lassen.
  • Der Schülerjob gibt dem Tag/der Woche eine feste Struktur.

Ein Job kostet Zeit. Freizeit, die man auch mit Freunden im Kino, für Hobbys, im Fitnessstudio – oder notfalls sogar beim Pauken verbringen könnte. Aus Schülersicht ein klarer Nachteil. Aber nicht nur das.

Nachteile eines Schülerjobs

  • Die schulischen Pflichten werden vernachlässigt.
  • Es kann zur Überforderung kommen.
  • Der Arbeitgeber nutzt die billige Arbeitskraft aus.
  • Körperliche und psychische Erschöpfung bei ungewohnter/harter Arbeit.
  • Eine verstärkte Konsumorientierung dadurch, dass mehr Geld verfügbar ist.

Spinnt man den Gedankengang noch weiter, kann ein Schülerjob sogar dick machen – ganz so wie bei den Erwachsenen. Wer arbeitet, in dieser Zeit nicht mit den Jungs auf den Bolzplatz kann und abends noch Big Macs mampft, legt zwangsläufig Pfunde zu.

Oder aber die Be- und Auslastung im Schülerjob führt dazu, dass man das Abitur gar nicht oder nur mit einer Abschlussnote von 3,7 schafft – und sich hinterher den Studienplatz in Medizin abschminken kann.

Die Beispiele sollen lediglich zeigen: Ein Schülerjob kann unter Umständen auch nach hinten losgehen. Das sollte man zumindest bedenken.

Was muss bei Schülerjobs beachtet werden?

Neben den oben angesprochenen Rahmenbedingungen – entsprechendes Alter, Einwilligung der Eltern – sollten Schüler bei der Wahl ihres Schülerjobs genau hingucken.

Unerfahrenheit und Naivität sind zwei Eigenschaften, die von skrupellosen Menschen ausgenutzt werden. Schüler sind wegen ihres jungen Alters besonders gefährdet. Daher gilt es von vornherein ein paar Warnhinweise zu beachten:

Achtung: Kostenpflichtige Telefonnummer

Niemals eine 0900- oder 0190-Telefonnummer anrufen, um die versprochenen Infos zum Nebenjob zu bekommen. Davor warnen die Verbraucherzentralen seit Jahren. Das Telefonat kostet Geld, den Job gibt es meist gar nicht. Abzockgefahr! Achten Sie auf eine reale Adresse in Ihrer Nähe, am besten unter Angabe einer Festnetznummer.

Achtung: Für Arbeitsmaterialien zahlen

Niemals in Vorkasse gehen. Bei diversen Anbietern muss man die Produkte, die man eigentlich zu Geld machen soll, vorher selbst kaufen. Oder Geld auf den Tisch legen, um in die Model-Kartei aufgenommen zu werden. Oder Info-Broschüren für einen nicht unerheblichen Geldbetrag bestellen. Unseriös!

Vor einigen Jahren schon warnte die Verbraucherzentrale Hamburg vor einer Werbeagentur, die im Netz nach Produkttestern suchte. Das Versprechen: Man erhalte ein Honorar für einen Produkttest, das Produkt dürfe man sogar behalten. Der Haken: Interessenten mussten zuvor ein zweijähriges Zeitschriftenabo abschließen.

Also nochmal: KEIN Angebot annehmen, bei dem der Bewerber in irgendeiner Form vorher zur Kasse gebeten wird!

Achtung: Großspurige Versprechen

Nicht auf billige Maschen reinfallen. „Leicht verdientes Geld nebenbei verdienen“. „2.500 Euro im Monat mit Nebenbeschäftigung!“ Derartige Formulierungen sollten die Alarmglocken schrillen lassen. Da draußen gibt es kein leicht verdientes Geld zu verdienen, und schon gar nicht für Schüler. Bestes Beispiel: Kugelschreiber-Montage. Im wahrsten Sinne des Wortes: Finger weg!

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Was gilt für Steuern und Abgaben?

Streng genommen gibt es nicht den Schülerjob, so wie es nicht den Studentenjob gibt. Es existieren verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, die jeder ausüben darf.

Für Schüler gelten lediglich die genannten Grenzen bezüglich des Alters und der Arbeitszeit. Klassische Schülerjobs wie Rasen mähen oder Einkaufshilfe können unter Nachbarschaftshilfe laufen.

Vorsicht aber bei regelmäßiger Beschäftigung: Sind sie nicht der Minijobzentrale gemeldet und ohne Steuerkarte, besteht die Gefahr der Schwarzarbeit!

Wer längere Zeit in den Ferien arbeiten möchte oder mit einem regelmäßigen Einkommen sein Taschengeld aufbessern möchte, wird unter sogenannten Minijobs fündig: Das sind geringfügige Beschäftigungen, die lediglich für wenige Stunden in der Woche Arbeit bieten.

Die Bezahlung liegt meist nicht über 450 Euro, daher auch die Bezeichnung 450-Euro-Job. Da neben der Schule ohnehin nicht übermäßig viel Zeit zum Arbeiten bleibt, sind solche Jobs ideal als Schülerjobs. Oft finden sie sich im Dienstleistungssektor, etwa als Verkaufshilfe oder an der Kasse.

Schülerjobs, die als Minijob ausgeübt werden, sind nicht sozialversicherungspflichtig, es werden also keine Abgaben in Kran­ken-, Pfle­ge- oder Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung gezahlt. Von der Rentenversicherung können Sie sich befreien lassen. Weiterhin fallen keine Steuern an.

[Bildnachweis: Diana Grytsku by Shutterstock.com]
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5. August 2020 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur der Karrierebibel. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt den Veränderungen des Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.


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