Ausbildung: Erfolgreich mit beruflicher Ausbildung

Viele Schüler freuen sich, wenn sie ihr Abschlusszeugnis in der Hand halten. Nie wieder büffeln – das ist die oft irrige Annahme. Denn eine Schule ist nur der erste Teil der Berufsbildung, meist schließt sich eine Ausbildung oder ein Studium daran an. Auf Drängen der Wirtschaft wurden Studiengänge mit der Bologna-Reform überarbeitet. Ziel: mehr Studierende innerhalb kürzerer Zeit. Und das funktioniert – zurück bleiben zahlreiche Betriebe, die darüber klagen, dass sie keine passenden Kandidaten finden. Eine Ausbildung erscheint vielen jungen Menschen heutzutage wenig attraktiv, da Karriere immer mit einem Studium verbunden wird. Dass diese Annahme falsch ist, erläutern wir nachfolgend. Außerdem erfahren Sie alles Wichtige zur Ausbildung und wie Sie eine finden…

Anzeige
Ausbildung: Erfolgreich mit beruflicher Ausbildung

Was ist eine Ausbildung?

Der Begriff Ausbildung hat zweierlei Bedeutungen. In der weiter gefassten Definition bedeutet Ausbildung, dass jemand allgemein noch im Lernen begriffen ist und Fertigkeiten und Wissen von einer Institution vermittelt bekommt.

Das kann ein Ausbildungsbetrieb sein, der nach staatlichen Vorgaben dazu befugt ist. Das kann aber ebenso gut eine Hochschule sein – und die bildet nicht zwangsläufig für einen bestimmten Beruf aus. Meist wird der Begriff Ausbildung wie hier im Artikel deutlich enger gefasst und als Berufsausbildung verstanden.

Hier gibt es zwei Arten der Ausbildung zu unterscheiden:

  • Duale Ausbildung

    In Deutschland ist das duale Ausbildungssystem vorherrschend. Das bedeutet für die Auszubildenden (oft Azubi oder Lehrling genannt), dass Sie während ihrer zwei- bis dreijährigen Ausbildung einen Teil in einem Ausbildungsbetrieb absolvieren und an ein bis zwei Tagen wieder die Schulbank drücken.

    Im Ausbildungsbetrieb ist Learning by doing angesagt, das heißt, es werden praktische Kenntnisse erworben beziehungsweise die Theorie aus der Berufsschule in die Praxis umgesetzt. In der Berufsschule wird einerseits in Fächern wie Deutsch, Politik und Sport das Allgemeinwissen vertieft.

    Auf der anderen Seite werden für den zu erlernenden Beruf fachspezifische, relevante Theoriekenntnisse vermittelt. Da die duale Ausbildung in einem Betrieb stattfindet, wird sie auch als betriebliche Ausbildung bezeichnet.

  • Schulische Ausbildung

    Die schulische Ausbildung hingegen heißt so, weil sie tatsächlich überwiegend in der Berufsfachschule stattfindet. Vor allem Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch einige technische Berufe werden per Vollzeitunterricht vermittelt, weshalb die schulische Ausbildung auch als vollschulische Ausbildung bezeichnet wird.

    Im Gegensatz zur dualen Ausbildung findet der Praxisteil nicht fortwährend in jeder Woche, sondern meist in Form von Blockpraktika statt. Je nach Ausbildungsberuf können die Lehrgänge ein bis dreieinhalb Jahre dauern. Am Ende wird eine staatliche Prüfung abgelegt.

Gesetzliche Grundlage bei Ausbildungen

Ausbildung Berufsbildungsgesetz Die betriebliche Ausbildung wird im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO) gesetzlich geregelt.

§ 1 Absatz 2 BBiG erläutert, worum es bei der Ausbildung geht und welche Ziele verfolgt werden:

Die Berufsausbildung hat die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Sie hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen zu ermöglichen.

Geregelt wird die Ausbildung durch den Berufsausbildungsvertrag – oft auch nur Ausbildungsvertrag genannt – den ein Auszubildender mit dem Arbeitgeber oder der Einrichtung, die die Ausbildung übernimmt, abschließt. In diesem müssen wie in einem Arbeitsvertrag grundlegende Aspekte festgehalten werden. Neben den Informationen zu Azubi und Ausbildungsstätte zählen dazu:

  • Das Ziel der Ausbildung sowie eine Gliederung des Ausbildungsablauf
  • Der genaue Beginn und die voraussichtliche Dauer der Ausbildung
  • Die Dauer der Probezeit der Ausbildung (mindestens ein Monat, höchstens vier Monate)
  • Der Ort, an dem die Ausbildung stattfindet
  • Die Ausbildungsvergütung in den einzelnen Jahren der Ausbildung
  • Die Arbeitszeit des Azubis
  • Der Urlaub (als Jahresurlaub angegeben)
  • Die Kündigungsmöglichkeiten

Die schulische Ausbildung hingegen ist nicht im BBiG oder der HWO geregelt. Gesetzliche Grundlage sind hier Regelungen nach Bundesrecht oder Landesrecht:

Ausbildungen nach Bundesrecht

Hierzu gehören Gesundheitsfachberufe, die in den jeweiligen Berufsgesetzen und den bundesgesetzlich geregelten Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen beschlossen sind. Die Ausbildung dauert hier in der Regel drei Jahre:

  • Altenpflege
  • Ergotherapie
  • Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflege
  • Logopädie
  • Physiotherapie
Ausbildungen nach Landesrecht

Die Ausbildung bei landesrechtlich geregelten Berufen liegt in der Regel bei zwei Jahren. Hierzu zählen einerseits die Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufe, beispielsweise:

  • Sozialassistent
  • Altenpflegehilfe
  • Kinderpfleger

Andererseits sind Assistentenberufe ebenfalls landesrechtlich geregelt, beispielsweise:

  • staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent
  • staatlich geprüfter bekleidungstechnischer Assistent
  • staatlich geprüfter biologisch-technischer Assistent
  • staatlich geprüfter chemisch-technischer Assistent

Anzeige

Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Checkliste Azubi Rechte Pflichten PDF eBook CoverIn der Ausbildung geht es darum, die nötigen Kenntnisse und Qualifikationen zu erwerben, um nach erfolgreichem Abschluss in den gewählten Beruf starten zu können. Während der Ausbildung haben Azubis dabei einige Pflichten, denen Sie nachkommen müssen – und auf der anderen Seite stehen Ihnen Rechte zu, die der Ausbildungsbetrieb berücksichtigen muss.

Zwar heißt es: Lehrjahre sind keine Herrenjahre und Unternehmen erwarten Engagement, Ehrgeiz und Eigeninitiative – in der Ausbildung sollten Sie aber auch Ihre Rechte kennen.

Wir haben einige der Rechte und Pflichten während der Ausbildung aufgelistet – die vollständige Liste finden Sie im kostenlosen PDF zum Download

Rechte in der Ausbildung
  • Freistellung

    Ausbildungsbetriebe dürfen nicht verhindern, dass Azubis am Unterricht in der Berufsschule teilnehmen. Für diese Zeiten müssen Sie während Ihrer Ausbildung vom Unternehmen freigestellt werden.

  • Anleitung

    Sie haben in der Ausbildung das Recht, eine qualifizierte Anleitung und fachliche Betreuung zu erhalten. So soll gewährleistet werden, dass Sie die Ziele der Ausbildung tatsächlich erreichen können und auf dem Weg unterstützt werden.

  • Zeugnis

    Zum Abschluss Ihrer Ausbildung haben Sie das Recht, ein Ausbildungszeugnis zu verlangen. Dieses muss nach Ihrem Wunsch entweder in einfacher oder in qualifizierter Form erstellt werden.

Pflichten in der Ausbildung
  • Sorgfalt

    In Ihrer gesamten Ausbildung sind Sie zur Sorgfalt verpflichtet. Konkret bedeutet das, dass Sie alle Aufgaben, die Ihnen übertragen werden, gewissenhaft und so gut wie möglich ausführen. Auch müssen Sie mit allen Arbeitsmitteln, die Ihnen zur Verfügung gestellt werden, sorgfältig umgehen.

  • Berichtsheft

    Eine weitere Pflicht in der Ausbildung ist das Führen eines Berichtshefts. Dieses sollte immer aktuell sein – Ihr Ausbildungsbetrieb hat das Recht, dieses zu kontrollieren. Es muss Ihnen aber auf der anderen Seite gestattet sein, während der Arbeitszeit das Berichtsheft zu führen.

  • Anwesenheit

    Sowohl für die Arbeit im Betrieb als auch für den schulischen Teil der Ausbildung haben Sie eine absolute Anwesenheitspflicht. Und zwar pünktlich! Sollten Sie aufgrund einer Krankheit ausfallen und nicht erscheinen, müssen Sie sich sofort beim Ausbildungsbetrieb und auch in der Berufsschule krankmelden.

Ausbildung finden: Was passt zu mir?

Nur wenige haben nach der Schule eine wirklich konkrete Vorstellung davon, welchen Beruf sie ausüben wollen und welche Ausbildung entsprechend die richtige für sie ist. Ein häufiger Kritikpunkt besteht darin, dass während der Schule zu wenig darauf vorbereitet und eingegangen wird und die Orientierung fehlt. Mit dem Abschluss in der Tasche muss also in kurzer Zeit eine wichtige Entscheidung getroffen werden: Welche Ausbildung möchte ich machen?

Die Möglichkeiten sind riesig, es gibt allein über 300 duale Ausbildungsberufe in Deutschland, die in den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen angesiedelt sind – eine Übersicht haben wir weiter unten im Artikel für Sie erstellt. Keine leichte Aufgabe, das passende Sandkorn herauszupicken, mit dem ein Azubi im besten Fall nicht nur die nächsten drei Jahre, sondern im Anschluss an die Ausbildung für das restliche Berufsleben glücklich wird.

Entscheidend für die Auswahl einer Ausbildung sind zwei Faktoren: Selbstreflexion und Information. Manche Fragen – etwa die nach Ihren persönlichen Stärken und Schwächen – müssen Sie ehrlich mit sich selbst klären, die Antworten kann Ihnen niemand geben.

Andere Überlegungen hingegen sind unabhängig von Ihrer Person zu sehen: Bestimmte Ausbildungsberufe sind je nach Region völlig überrepräsentiert. Das heißt, Sie müssen mit einem angespannten Arbeitsmarkt oder zumindest starker Konkurrenz rechnen.

Stellen Sie sich die folgenden Fragen und beantworten Sie sie ehrlich:

  • Wo lagen meine Stärken in der Schule und welches Berufsbild passt dazu? Welche Schwächen habe ich, die für manche Ausbildungen nachteilig sind?
  • Welche Arbeitsfelder, Erwartungen und Möglichkeiten haben die Ausbildungen, die mich interessieren?
  • Wie lassen sich Hobbys und Dinge, die mir Spaß machen, mit der Arbeit verbinden?
  • Welche Jobchancen, Verdienst und Voraussetzungen sind in der anvisierten Ausbildung gegeben?
  • Was ist mir für die Ausbildung und im späteren Beruf besonders wichtig?
  • Wie sehen die zukünftigen Perspektiven für verschiedene Branchen und Ausbildungen aus?
  • Was sagt mein Umfeld dazu, welche Ansichten werden vertreten, gibt es die Möglichkeit, objektivere Einschätzungen zu erhalten?
  • Wer kann mir Auskunft über die angestrebte Ausbildung erteilen, weil er sie bereits absolviert hat?
  • Wie kann ich mir einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe verschaffen und mich informieren?

Eine umfangreiche Liste mit insgesamt 66 Fragen und Auswahlkriterien für den Ausbildungsplatz finden Sie in diesem kostenlosen PDF.

Um Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildung zu helfen, gibt es auch zahlreiche Tests. Diese funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Nach einer Selbsteinschätzung über verschiedene Fragen erhalten Sie Vorschläge zu möglichen Ausbildungen, die zu Ihren Angaben passen. Wir haben eine kleine Auswahl verschiedener Tests für Sie zusammengestellt:



Berufe Entdecker

Bei diesem Test können Sie zu Beginn auswählen, ob Sie schon eine Vorstellung haben oder Ihnen noch jede Idee für eine Ausbildung fehlt. Falls Sie noch keine Ausbildung ins Auge gefasst haben, werden Ihnen beim Test verschiedene Bilder gezeigt. Innerhalb von drei Sekunden müssen Sie dann entscheiden, ob Sie in dem gezeigten Bereich arbeiten wollen oder nicht. Anschließend können Sie sich genauer über die Bereiche informieren, die Sie als interessant ausgewählt haben.

Check-U

Check-U ist ein Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit. Im Test sollen verschiedene Stärken ermittelt werden, die zu geeigneten Ausbildungsberufen (oder auch Studiengängen) führen. Aus Ihren Stärken und Interessen werden Berufe abgeleitet, die Ihnen Spaß machen und in denen Sie gut sind.

Borakel

Für die Frage Welche Ausbildung passt zu mir?“ hat die Ruhr-Universität Bochum das Borakel entwickelt. Über ausführliche Fragebögen und Tests wird ein Profil erstellt, um verschiedene Berufe vorzuschlagen, die zu Ihren Vorlieben passen.

Berufe Checker

Können Sie sich eine Karriere im Handwerk vorstellen, ist der Berufe Checker das richtige Tool für Sie. Durch Einstellung Ihrer individuellen Wünsche können Sie passende Vorschläge erhalten und bekommen Informationen zu mehr als 130 Ausbildungsberufen im Handwerk.

Geva-Test

Der Geva-Test prüft nicht nur berufliche Interessen, sondern auch das bevorzugte Arbeitsumfeld sowie vorhandene Schlüsselqualifikationen. Dabei setzt der Test auf wissenschaftlich fundierte Verfahren zur Ermittlung und Auswertung. Somit liefert der Orientierungstest nicht nur individuelle Berufsvorschläge, sondern auch Ihre Leistungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen. Allerdings ist dieser Test kostenpflichtig und wird auf der Seite für 38 Euro angeboten.



Zusätzlich haben wir einen kleinen Selbsttest erstellt, der Ihnen dabei helfen soll, eine Richtung für Ihre Ausbildung festzulegen, die zu Ihnen passt. Klicken Sie sich dazu einfach durch die Fragen, beantworten Sie diese für sich selbst so ehrlich wie möglich und merken Sie sich, für welche Option Sie sich am häufigsten entschieden haben.



Welche Eigenschaften würden Sie sich am ehesten selbst zuschreiben?

  • Ich probiere gerne neue Sachen aus, bin stolz auf meine Fantasie, lebe diese gerne aus und habe einen Faible für Kunst. (A)
  • Meine vielleicht größte Stärke ist meine Fingerfertigkeit. Ich bin sehr geschickt und technisch begabt. (B)
  • Ich bin ordentlich, lege großen Wert auf eine gute Organisation und Planung. Ich hasse es, unvorbereitet zu sein und verliere nur ungern die Kontrolle. (C)
  • In erster Linie bin ich kontaktfreudig, freundlich und fürsorglich. Ich bin sehr empathisch und freue mich, wenn ich anderen helfen kann. (D)

Wie reagieren Sie auf Überraschungen?

  • Ich war schon immer pragmatisch und nehme die Dinge so, wie sie eben kommen. Kommt eine Überraschung, passe ich mich daran an und mache weiter. (B)
  • Ich liebe Überraschungen. Es macht mir viel Spaß, Neues zu erleben und neue Erfahrungen zu machen. (D)
  • Man kann aus jeder Situation das Beste machen. Egal, ob positive oder negative Überraschung, mir wird schon etwas einfallen, um damit umzugehen. (A)
  • Überraschungen weiß ich in der Regel zu vermeiden und bin darauf vorbereitet. Aber ich kann mich auch damit arrangieren, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. (C)

Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

  • Eigentlich bin ich immer mit meinen Freunden unterwegs, aber auch Zeit für meine Familie ist mir sehr wichtig. Diese Kontakte machen mir nicht nur Spaß, sondern geben mir auch neue Energie. (D)
  • Ich unternehme gerne die verschiedensten Dinge. Ich suche mir im Internet ein Ziel oder eine Veranstaltung und überlege mir dann genau, was ich mir alles ansehen werde. (C)
  • Da gibt es kein genaues Muster. Mal dies, mal das. Ich bin dabei einfach spontan und mache, was mir gerade in den Sinn kommt. Hauptsache es macht Spaß und vertreibt die Langeweile. (A)
  • Ich bin bastle sehr gerne und baue die unterschiedlichsten Sachen zusammen. Ich helfe aber Freunden und der Familie auch gerne, wenn es darum geht, etwas zu reparieren. (B)

Sie wollen Ihren Geburtstag feiern: Wie sieht die Planung aus?

  • Zuerst lade ich alle Freunde und die gesamte Familie ein. Es soll ein großes Fest mit den wichtigsten Personen werden. (D)
  • Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die ersten sieben Ideen habe ich wieder verworfen, bevor ich mich für eine ausgefallene 90er-Jahre-Party entscheide und als erstes anfange, eine Kulisse zu bauen. (A)
  • Großes Tamtam passt nicht zu mir und so will ich auch nicht feiern. Ich sag meinen Freunden Bescheid, wir hören gute Musik und bestellen was zu essen. (B)
  • Sowas darf man nicht überstürzen. Erstmal mache ich mir eine Gästeliste, um den Umfang der Feier zu kennen und schaue dann, ob ich zuhause feiern kann oder doch ein Lokal mieten muss. (C)

Was hat Ihnen in der Schule am besten gefallen?

  • Ich war in Mathe immer ziemlich gut. Aber auch in die anderen Fächer konnte ich mich einarbeiten und hatte dann Spaß daran, wenn ich das Thema verstanden habe. (C)
  • Eigentlich war ich in allen Bereichen gleichermaßen gut. Besonders gefallen hat mir aber die Technik und Handwerks AG. (B)
  • Mir hat vor allem Spaß gemacht, was ein wenig ausgefallener war. Ich wollte immer neue Dinge ausprobieren, anstatt immer nur das gleiche zu machen. Leider kam das nicht immer gut an. (A)
  • Ich habe den Klassenverband gemocht. Jeden Tag mit den Freunden zusammen sein, da waren auch die schlimmsten Fächer erträglich. (D)

Bei der Arbeit in einem Team: Welche übernehmen Sie am liebsten?

  • Mich selbst sehe ich dabei gerne ans Motor. Ich bringe viele Ideen und Vorschläge ein, die gemeinsam diskutiert werden können. Eigentlich habe ich für jedes Problem gleich mehrere mögliche Lösungen. (A)
  • Wenn es eine Aufgabe zu erledigen gibt, übernehme ich sie und gebe dabei mein Bestes. Wenn das Ergebnis am Ende stimmt, können alle stolz darauf sein. (B)
  • Zum einen sorge ich dafür, dass die Stimmung im Team gut bleibt und Diskussionen nicht in Streit ausarten. Ich kann aber auch zupacken und tatkräftig unterstützen. (D)
  • Ich bin gut darin, den Überblick zu behalten und die Abläufe und einzelnen Aufgaben zu strukturieren. Wenn Hilfe gebraucht wird, springe ich aber auch überall ein. (C)


Auswertung des Selbsttest zur Ausbildung

Für welche Antwortmöglichkeit haben Sie sich am häufigsten entschieden? Hier finden Sie die entsprechenden Auflösungen mit Tipps und Berufsvorschlägen, in welche Richtung Ihre Ausbildung gehen könnte:

Übersicht: Mehr als 300 Berufe für Ihre Ausbildung

Die Auswahl an möglichen Berufen für eine Ausbildung ist in Deutschland riesig. Bei all der Vielfältigkeit ist für jeden eine passende Ausbildung dabei, doch ist es auch leicht, den Überblick zu verlieren. Hinzu kommt: Einen großen Teil der Ausbildungen kennen die meisten angehenden Azubis gar nicht. Vielmehr gibt es einige bekannte Ausbildungen und die Jobs, die aus dem eigenen Umfeld bekannt sind – darüberhinaus ist das Wissen über die vielen Berufe für eine Ausbildung sehr eingeschränkt.

Um Ihnen die Möglichkeiten einer Ausbildung näher zu bringen, haben wir eine umfangreiche Übersicht mit mehr als 300 Berufen für Ihre Ausbildung zusammengestellt:



  • Agrartechnischer Assisstent
  • Altenpfleger
  • Anästhesietechnischer Assistent
  • Anlagenmechaniker
  • Arbeitstherapeut
  • Arzthelfer
  • Asphaltbauer
  • Audio-Designer
  • Aufbereitungsmechaniker
  • Augenoptiker
  • Ausbaufacharbeiter
  • Automatenfachmann
  • Automobilkaufmann
  • Assistent für Tourismus und Hotelmanagement
  • Änderungsschneider
  • Bäcker
  • Bäckereifachverkäufer
  • Bankkaufmann
  • Baugeräteführer
  • Baustoffprüfer
  • Bauten- und Objektbeschichter
  • Bauwerksabdichter
  • Bauzeichner
  • Beamter im gehobenen, technischen Dienst
  • Beamter im mittleren, nichttechnischen Verwaltungsdienst
  • Beamter im mittleren Justizdienst
  • Beamter im mittleren Steuerdienst
  • Beamter im mittleren Zolldienst
  • Behälter- und Apparatebauer
  • Beikoch
  • Bergbautechnologe
  • Berufskraftfahrer
  • Bestattungsfachkraft
  • Beton- und Stahlbetonbauer
  • Betonfertigteilbauer
  • Binnenschiffer
  • Biologielaborant
  • Biologisch-technischer Assistent
  • Bodenleger
  • Bootsbauer
  • Brauer und Mälzer
  • Brunnenbauer
  • Buchbinder
  • Buchhändler
  • Büchsenmacher
  • Bühnenmaler und Bühnenplastiker
  • Bürokaufmann
  • Chemielaborant
  • Chemielaborjungwerker
  • Chemikant
  • Chemieverfahrenstechniker
  • Chemisch-technischer Assistent
  • Chirurgiemechaniker
  • Croupier
  • Cross Media Produktion
  • Dachdecker
  • Denkmaltechnischer Assistent
  • Designer
  • Destillateur
  • Diamantenschleifer
  • Diätassistent
  • Dolmetscher
  • Drahtzieher
  • Drechsler
  • Drogist
  • Edelmetallprüfer
  • Edelsteinfasser
  • Edelsteingraveur
  • Edelsteinschleifer
  • Eisenbahner im Betriebsdienst
  • Elektroanlagenmonteur
  • Elektroinstallateur
  • Elektroniker (verschiedene Fachrichtungen)
  • Energieelektroniker
  • Ergotherapeut
  • Erzieher
  • Estrichleger
  • Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistungen
  • Fachangestellter für Bäderbetriebe
  • Fachangestellter für Markt- und Sozialforschung
  • Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste
  • Fachberater für Softwaretechnik
  • Fachinformatiker
  • Fachkraft für Abwassertechnik
  • Fachkraft für Agrarservice
  • Fachkraft für Automatenservice
  • Fachkraft für Fruchtsafttechnik
  • Fachkraft für Hafenlogistik
  • Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
  • Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Fachkraft für Lebensmitteltechnik
  • Fachkraft für Lederherstellung und Gerbertechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik
  • Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
  • Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit
  • Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
  • Fachkraft im Fahrbetrieb
  • Fachkraft im Gastgewerbe
  • Fachmann für Systemgastronomie
  • Fahrradmonteur
  • Fahrzeuginnenausstatter
  • Fahrzeuglackierer
  • Feinoptiker
  • Feinwerkmechaniker
  • Fertigungsmechaniker
  • Feuerungs- und Schornsteinbauer
  • Finanzassistent
  • Flachglasmechaniker
  • Flechtwerkgestalter
  • Fleischer
  • Fliesenleger
  • Florist
  • Fluggerätemechaniker
  • Fluglotse
  • Forstwirt
  • Fotodesigner
  • Fotograf
  • Friedhofsgärtner
  • Friseur
  • Gärtner
  • Game Designer
  • Gebäudereiniger
  • Geigenbauer
  • Geomatiker
  • Gestaltungstechnischer Assistent
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Gerüstbauer
  • Gestalter für visuelles Marketing
  • Glas- und Porzellanmacher
  • Glasapparatebauer
  • Glaser
  • Gleisbauer
  • Goldschmied
  • Grafikdesigner
  • Graveur
  • Hafenschiffer
  • Handelsassistent
  • Handelsfachwirt
  • Handzuginstrumentenmacher
  • Haus- und Familienpfleger
  • Hauswirtschafter
  • Hebamme
  • Heilerziehungspfleger
  • Heizungsinstallateur
  • Hochbaufacharbeiter
  • Holz- und Bautenschützer
  • Holzbearbeitungsmechaniker
  • Holsbildhauer
  • Holzspielzeugmacher
  • Hotel- und Gastgewerbeassistent
  • Hotelfachmann
  • Hörakustiker
  • Hygienekontrolleur
  • IT-Systemelektroniker
  • Immobilienkaufmann
  • Industrieelektriker
  • Industriemechaniker
  • Industrietechnologe
  • Informatikkaufmann
  • Isolierfacharbeiter
  • Investmentfondskaufmann
  • Journalist
  • Jugend- und Heimerzieher
  • Justizfachangestellter
  • Justizfachwirt
  • Justizvollzugsbeamter
  • Justizwachtmeister
  • Kanalbauer
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker
  • Kaufmann für audiovisuelle Medien
  • Kaufmann für Bürokommunikation
  • Kaufmann für Büromanagement
  • Kaufmann für Dialogmarketing
  • Kaufmann für Einzelhandel
  • Kaufmann für Groß- und Außenhandel
  • Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
  • Kaufmann für Marketingkommunikation
  • Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen
  • Kaufmann für Tourismus und Freizeit
  • Kaufmann für Verkehrsservice
  • Kaufmann für Versicherungen und Finanzen
  • Kerzenhersteller
  • KFZ-Mechatroniker
  • Kinderpfleger
  • Klavierbauer
  • Klempner
  • Koch
  • Kommunikationsdesigner
  • Konditor
  • Konditoreifachverkäufer
  • Konstruktionsmechaniker
  • Kosmetiker
  • Kürschner
  • Lacklaborant
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker
  • Landschaftsgärtner
  • Landwirt
  • Lebensmitteltechnischer Assistent
  • Lektor
  • Logopäde
  • Luftverkehrskaufmann
  • Maler und Lackierer
  • Maschinen- und Anlagenführer
  • Maskenbildner
  • Mathematisch-technischer Softwareentwickler
  • Maurer
  • Mechatroniker
  • Mediengestalter Bild und Ton
  • Mediengestalter Digital und Print
  • Medienkaufmann
  • Medientechnologe
  • Medizinischer Fachangestellter
  • Metallbauer
  • Metallblasinstrumentenmacher
  • Mikrotechnoloe
  • Milchwirtschaftlicher Laborant
  • Modist
  • Musikfachhändler
  • Nageldesigner
  • Naturwerksteinmechaniker
  • Nautischer Offiziersassistent
  • Notarfachangestellter
  • Notfallsanitäter
  • Oberflächenbeschichter
  • Ofen- und Luftheizungsbauer
  • Operationstechnischer Assistent
  • Orgelbauer
  • Orthopädieschuhmacher
  • Orthopädietechnik-Mechaniker
  • Orthoptist
  • Packmitteltechnologe
  • Papiertechnologe
  • Parkettleger
  • Patentanwaltsfachangestellter
  • Personaldienstleistungskaufmann
  • Pferdewirt
  • Pflanzenfachberater
  • Pflanzentechnologe
  • Pharmakant
  • Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter
  • Pharmazeutisch-technischer Assistent
  • Physiklaborant
  • Physiotherapeut
  • Pilot
  • Polizist
  • Polster- und Dekorationsnäher
  • Produktionsfachkraft Chemie
  • Produktionsmechaniker
  • Produktionistechnologe
  • Raumausstatter
  • Rechtsanwaltsfachangestellter
  • Reiseverkehrskaufmann
  • Restaurantfachmann
  • Rettungsassistent
  • Rohrleitungsbauer
  • Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker
  • Sattler
  • Schauspieler
  • Schifffahrtskaufmann
  • Schilder- und Lichtreklamehersteller
  • Schneidwerkzeugmechaniker
  • Schornsteinfeger
  • Schuhmacher
  • Schädlingsbekämpfer
  • Segelmacher
  • Seiler
  • Servicefachkraft für Dialogmarketing
  • Servicefahrer
  • Servicekaufmann im Luftverkehr
  • Servicekraft für Schutz und Sicherheit
  • Sozialpädagogischer Assistent
  • Sozialversicherungsfachangestellter
  • Sparkassenbetriebswirt
  • Spielzeughersteller
  • Sport- und Fitnesskaufmann
  • Steinmetz
  • Steuerfachangestellter
  • Stoffprüfer
  • Straßenbauer
  • Stuckateur
  • Systemelektroniker
  • Systeminformatiker
  • Tanzlehrer
  • Technischer Assistent für Informaik
  • Technischer Konfektionär
  • Technischer Modellbauer
  • Technischer Offiziersassistent
  • Technischer Produktdesigner
  • Technischer Systemplaner
  • Technischer Zeichner
  • Textil- und Modenäher
  • Textillaborant
  • Textilreiniger
  • Tiefbaufacharbeiter
  • Tierheilpraktiker
  • Tiermedizinischer Fachangestellter
  • Tierpfleger
  • Tierwirt
  • Tischler
  • Tourismuskaufmann
  • Trockenbaumonteur
  • Übersetzer
  • Uhrmacher
  • Umweltschutztechniker
  • Veranstaltungskaufmann
  • Verfahrensmechaniker
  • Verfahrenstechnologe Metall
  • Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft
  • Verkäufer
  • Vermessungstechniker
  • Vermögensberater
  • Verwaltungsfachangestellter
  • Wachszieher
  • Wasserbauer
  • Webdesigner
  • Weintechnologe
  • Werkfeuerwehrmann
  • Werkgehilfe
  • Werkstoffprüfer
  • Werkzeugmacher
  • Winzer
  • Wirtschaftsassistent
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer
  • Zahnmedizinischer Fachangestellter
  • Zahntechniker
  • Zerspanungsmechaniker
  • Zimmermann
  • Zugbegleiter
  • Zweiradmechatroniker


Anzeige

Tipps für eine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche

Zu wissen, welche Ausbildung Sie anstreben, ist der erste große Schritt. Nun folgt gleich der nächste: Sie müssen einen Ausbildungsplatz finden. Die größte Herausforderung dabei ist der Bewerbungsprozess, aber auch dafür haben wir einige grundsätzliche Tipps zusammengetragen:

  • Timing

    Damit zwischen dem Schulabschluss und dem Beginn Ihrer Ausbildung keine Lücke entsteht, sollten Sie am besten schon ein Jahr vor Ihrem Schulabschluss mit der Stellensuche starten und anfangen Bewerbungen zu schreiben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Sie noch früher mit der Orientierung für eine passende Ausbildung beginnen müssen.

  • Beurteilung

    Legen Sie Kriterien für die Bewertung von Lehrstellen und potenziellen Ausbildungen fest. Beispielsweise möchten Sie in Ihrem ersten Ausbildungsjahr noch nicht von zu Hause wegziehen oder können es sich nicht leisten, ist es für Sie wichtig, dass ihr zukünftiger Ausbildungsplatz in der Umgebung liegt. Eines Ihrer Kriterien wäre also gute Erreichbarkeit. Erfüllen potenzielle Arbeitgeber diese Kriterien nicht, sollten Sie sich auch nicht dort bewerben.

  • Beratung

    Sie sind bei der Suche nach einem Platz für Ihre Ausbildung nicht komplett auf sich allein gestellt. Nutzen Sie Informations- und Beratungsangebote, die Ihnen dabei helfen können, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Erste Anlaufstelle kann hier die Agentur für Arbeit sein.

  • Spektrum

    Beschränken Sie Ihre Suche nach einer Ausbildung nicht von Anfang an, indem Sie nur auf einem Weg nach Ausbildungsplätzen schauen. Die Wahrscheinlichkeit, den passenden Ausbildungsplatz zu finden, ist größer, wenn Sie eine breit angelegte Suche durchführen. Dazu zählen natürlich zuerst passende Jobbörsen, die wir Ihnen im nächsten Abschnitt vorstellen.

    Eine weitere Möglichkeit sind Ausbildungs- und Jobmessen. Hier stellen sich Unternehmen vor und informieren über offene Ausbildungen. Nutzen Sie auch die Social-Media-Kanäle von Unternehmen, viele Arbeitgeber bieten entsprechende Portale an. Wer sich lokal bewirbt, sollte auf Stellenanzeigen in Zeitungen achten – gerade kleinere und ortsansässige Unternehmen inserieren hier.

  • Alternativen

    Mit den obigen Tipps und Tests haben Sie eine Ausbildung gefunden, die Ihnen zusagt? Dann sollten Sie Ihre Bemühungen natürlich darauf konzentrieren. Es kann jedoch hilfreich und sinnvoll sein, einen Plan B als Alternative in der Hinterhand zu haben. Wenn es mit der anvisierten Ausbildung einfach nicht klappen will, können Sie sich frühzeitig auf Stellen in einer anderen Ausbildung bewerben.

    Dies ist besonders wichtig, wenn Ihre erste Wahl eine besonders hart umkämpfte Ausbildung ist. Hier gehen zwangsläufig einige Interessenten leer aus – umso besser, wenn Sie bereits wissen, welche Ausbildung Sie sich ebenfalls vorstellen können.

  • Ausdauer

    Es ist frustrierend, wenn es mit einer passenden Ausbildung nicht sofort klappen will, doch leider gehört es dazu. Also: Keine Panik, wenn Sie nicht sofort eine Zusage für Ihre Wunschstelle erhalten. Ausdauer und Durchhaltevermögen sind wichtige Faktoren bei der Ausbildungsplatzsuche. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Absagen kommen oder die Suche insgesamt länger dauert, als erhofft. Sollte es mit der Suche nach einer Ausbildung überhaupt nicht klappen wollen, so dass Sie ohne Ausbildungsplatz dastehen, gibt es einige Alternativen (PDF), die Sie in Betracht ziehen können.

Jobbörsen: Hier finden Sie eine passende Ausbildung

Jobbörsen vermitteln nicht nur Positionen für bereits ausgebildete Mitarbeiter, sondern auch Ausbildungen. Wenn Sie einen Ausbildungsplatz suchen, sind die unterschiedlichen Angebote im Internet deshalb Ihre erste Anlaufstelle. Der große Vorteil: Sie können sich alle für Sie relevanten Stellenanzeigen filtern lassen und erhalten eine Übersicht über alle interessanten Ausbildungen.

Eine Möglichkeit ist unsere Jobbörse Karrieresprung, in der tausende Ausbildungen gelistet sind. Tippen Sie dazu einfach ins erste Feld das Wort „Ausbildung“ und ins zweite Ihre Postleitzahl oder Wunschort und klicken Sie auf „Jobs finden“.


Weitere Stellenbörsen für die Ausbildungsplatzsuche

Eine beliebte Option ist auch die Bundesagentur für Arbeit. Hier können Sie entweder bei einem persönlichen Termin mit Ihrem Berater oder auch online in der Jobbörse der Arbeitsagentur eine Ausbildung finden.

Online gibt es zudem zahlreiche Alternativen, die sich teilweise speziell auf Azubis und Ausbildungen konzentrieren:


AOK Azubibörse

Die Azubibörse der AOK Nordwest fokussiert sich ganz auf die Regionen Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Für diese Bereiche bietet das Portal eine hervorragende – vielleicht sogar die beste – Auswahl an Ausbildungsstellen. Andere AOKs bieten zwar auch Ausbildungsstellen in ihren Portalen an, filtern diese jedoch so gut heraus, wie die beiden genannten Portale.

Ausbildungsstelle.com

Der Name ist Programm. Auf dieser Plattform finden Sie als angehender Azubi zahlreiche Ausbildungsstellen aus fast allen Bereichen und Branchen. Die Ausschreibungen sind dabei nicht regional limitiert, es finden sich Angebote aus dem gesamten Bundesgebiet. Da hier auch Ausbildungsträger kooperieren, finde sich auch Hinweise auf Ausbildungsangebote und Fachmessen.

Aubi Plus

Auf Aubi Plus finden Sie sowohl Ausbildungsstellen als auch (duale) Studienplätze. Die Plattform arbeitet nach eigener Aussage eng mit verschiedenen Unternehmen und Messen zusammen und bietet daher, ebenfalls nach eigener Aussage, die größte Auswahl an Ausbildungs- und Studienstellen. Die Zahl der ausgeschriebenen Ausbildungsstellen variiert zwar regional, grundsätzlich finden sich jedoch Angebote aus dem gesamten Bundesgebiet.

Berufsstart.de

Berufsstart.de wirbt mit der enormen Zahl von über 28.000 freien Stellen für Absolventen und Praktikanten, die sich über das Portal finden lassen. Bei genauer Betrachtung sind das nicht viel mehr als auf anderen Portalen, die Zahl klingt jedoch gut. Allerdings bietet die Suchfunktion in unserem Test gute Ergebnisse und ist oft präziser als auf anderen Portalen. Einen Blick ist die Plattform daher wert.

IHK Lehrstellenbörse

Auch hier ist der Name Programm. Auf dem Portal der IHK lassen sich – logischerweise – primär Ausbildungs- und Lehrstellen aus IHK nahen Berufen finden. Wer in diesem Bereich sucht, ist hier hervorragend aufgehoben. Durch den thematischen Fokus lässt sich die Suchzeit spürbar verkürzen.



Gehalt: Wie viel verdient man in der Ausbildung?

Zwischen dualer und schulischer Ausbildung gibt es zwei zentrale Unterschiede: Während die duale Ausbildung in Schule und Betrieb stattfindet, ist die schulische auf den Unterricht beschränkt. Und ein weiterer entscheidender Faktor: Nur in einer dualen Ausbildung erhalten Sie ein Gehalt als Ausbildungsvergütung.

Ausnahmen kann es bei schulischen Ausbildungen geben, die bundeseinheitlich geregelt sind – etwa die zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Hebamme oder Sanitäter. Diese werden oftmals tariflich vergütet und erhalten ebenfalls während der Ausbildung ein Gehalt.

In der schulischen Ausbildung haben die Lernenden im Gegensatz zu den Auszubildenden den Status des Schülers beziehungsweise der Schülerin, da Sie einen Vertrag mit der Schule abgeschlossen haben. Bei privaten Einrichtungen kann es sogar sein, dass Sie kein Gehalt in der Ausbildung bekommen und gleichzeitig selbst noch Schulgeld zahlen müssen.

Für viele Azubis ist das Gehalt in der Ausbildung ein wichtiger Faktor. Schließlich können auch in dieser Zeit schon Kosten anfallen, die gedeckt werden müssen. Nicht jeder wohnt während der Ausbildung weiterhin kostenlos zuhause. So kann es sein, dass je nach Job während der Ausbildung eine finanzielle Unterstützung der Familie notwendig ist, um die Kosten zu decken und den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Auch kann während der Ausbildung a href=“https://karrierebibel.de/bafoeg/“ rel=“noopener noreferrer“ target=“_blank“>Bafög beantragt werden. Dieses muss zwar teilweise zurückgezahlt werden, doch kann es helfen, während der Ausbildung die finanzielle Situation zu entlasten.

Wie hoch das Gehalt in der Ausbildung letztlich ist, variiert sehr stark. Ausschlaggebende Faktoren sind dabei vor allem der Ausbildungsberuf, aber auch Standort, Größe des Arbeitgebers und Branche können sich auf das Gehalt während der Ausbildung auswirken.

So gibt es in manchen Berufen zu Beginn zwischen 300 und 400 Euro pro Monat – in anderen Jobs können hingegen schon im ersten Ausbildungsjahr 1.000 Euro oder mehr pro Monat sein. In den meisten Berufen dürfen Sie sich zudem darauf freuen, dass das Gehalt im Laufe der Ausbildung ansteigt. In der Regel gibt es mit jedem Ausbildungsjahr mehr Gehalt als im Vorjahr. Je weiter Sie in der Ausbildung fortgeschritten sind, desto mehr verdienen Sie.

Anzeige

Ausbildung: Notlösung oder Alternative zum Studium?

Die Zahlen der Studenten an Universitäten und Hochschulen steigt seit Jahren an, die Hörsäle platzen aus allen Nähten, auf der anderen Seite gibt es in Deutschland immer weniger Auszubildende. Die Ausbildung lockt immer weniger junge Menschen an, stattdessen möchte jeder um jeden Preis studieren.

Natürlich gibt es auch gute Gründe, die für ein Studium sprechen. Es ist die höchste Schulausbildung, die in Deutschland möglich ist, die Jobchancen für Akademiker sind besonders hoch, im Schnitt ist der spätere Verdienst mit einem Studiumabschluss höher. Der eigenen Unsicherheit und dem Ruf des scheinbar besten Wegs folgend zieht es viele an die Universität. Spätestens dort müssen viele aber feststellen, dass die universitäre Ausbildung nicht für jeden geeignet ist – und das andersrum nicht jeder für die Uni gemacht ist.

Die Quote für den Studienabbruch liegt bei rund 30 Prozent, je nach Studiengang sogar noch deutlich darüber. Jeder Dritte Student verlässt die Uni also ohne Abschluss. Die Anforderungen an Universitäten sind hoch, das Pensum teils enorm. Hinzu kommt, dass selbst Studiengänge, die als praxisnah beschrieben werden, fast ausschließlich theoretisch ablaufen. Manch einer braucht mehr Praxis als ein kurzzeitiges Praktikum in den Semesterferien.

Auch eine Ausbildung wird nicht immer beendet, wer feststellt, dass er sich doch falsch entschieden hat, bricht die Ausbildung ebenso vorzeitig ab wie ein Studium. Doch wer die Wahl zwischen Studium oder Ausbildung hat, entscheidet sich häufig für das Studium – ohne sich große Gedanken darüber zu machen, sondern hauptsächlich aus dem Grund, dass der Wert einer Ausbildung von jungen Menschen weniger anerkannt wird.

Was spricht für eine Ausbildung?

  • Praxisnähe und Berufserfahrung beim Abschluss
  • Vergütung (sofern dual)
  • Kürzere Ausbildungsdauer im Vergleich zum Studium
  • Häufige Übernahmegarantie
  • Keine Zugangsbeschränkungen wie etwa ein Numerus Clausus
  • Anschließender Meister-Abschluss und Selbständigkeit möglich

Wer sich nicht sicher ist, ob Ausbildung oder Studium für ihn oder sie infrage kommen, kann sich für einen Mittelweg entscheiden: das duale Studium.

Wichtig ist, dass Ihre Wahl individuell anhand persönlicher Eigenschaften, Vorlieben, Ziele und Stärken getroffen werden sollte. Einfach nur zu studieren, weil eben alle studieren, führt mit großer Wahrscheinlichkeit in die falsche Richtung – oder selbst wenn Sie das Studium durchziehen, stehen Sie am Ende mit einem Abschluss dar, der Ihnen vielleicht gar nichts bringt, weil Sie lieber in einem anderen Bereich arbeiten wollen.

[Bildnachweis: Dim Tik by Shutterstock.com]
15. Mai 2020 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



Weiter zur Startseite