Trendberufe: Diese Jobs sind bald richtig gefragt

Neues Jahr, neues Glück: Das gilt auch für Arbeitssuchende oder Wechselwillige, die sich vom Jahresbeginn eine attraktive neue Stelle erhoffen. Trendberufe versprechen besonders gute Aussichten. In diesen Branchen und Jobs wird großes Wachstum erwartet – entsprechend werden zahlreiche Stellen besetzt. Bereits seit einiger Zeit lassen sich Trendberufe mit positiven Entwicklungen identifizieren und beobachten. Wir zeigen Ihnen, welche Trendberufe es aktuell gibt und in welchen Trendberufen Sie sich auch in Zukunft über gute Aussichten freuen dürfen…

Trendberufe: Diese Jobs sind bald richtig gefragt

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Trendberufe: Aussichten für Arbeitnehmer

Der Coronavirus und die damit verbundene Krise hat viele Branchen und Berufe beeinflusst. Viele Arbeitnehmer sind von Kurzarbeit oder sogar Entlassungen betroffen. Bleibt die Frage: Wie geht es in Zukunft weiter?

Trotz schwieriger Phase sind die Aussichten positiv – gerade für Trendberufe. Über Jahre war die Entwicklung stets aufsteigend, die Quote für Arbeitslosigkeit so gering wie nie. Nach überwundener Krise mit dem verbundene Aufstieg der Wirtschaft kann dieser Trend weitergehen.

Antrieb des Arbeitsmarktes durch Trendberufe

Wie wichtig Trendberufe dabei sind, zeigen bereits die letzten Jahre: Es wurden hunderttausende Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, Erziehungs- und Gesundheitsbereich, bei Unternehmensdienstleistern, im Handeln, Verkehr oder auch im produzierenden und Baugewerbe geschaffen.

Vor allem sozialversicherungspflichtige Stellen kamen hinzu – nicht nur Minijobs oder kurzfristige Beschäftigungen. So sind Trendberufe eine wichtiger Antrieb für den Arbeitsmarkt und können diesen auch in Zukunft beflügeln.

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Arbeitsmarkt: Wie entwickeln sich die Branchen?

Ganz genau lassen sich Trendberufe und zukünftige Entwicklungen natürlich nie voraus sagen. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, zu schnell können sich Rahmenbedingungen ändern – wie das letzte Jahr gezeigt hat. Dennoch geben Experten regelmäßig Einschätzungen ab.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sieht (abgesehen von Corona) in den letzten Jahren eine gute Entwicklung und deutsche Wirtschaftsverbände blicken optimistisch in die Zukunft. Selbst kritische Verbände, etwa die Ernährungsindustrie, die aufgrund von steigender Konkurrenz und hohen Kosten zurückhaltende Prognosen ausgibt, erwarten Stellenzuwachs.

Auflistung der Entwicklung einzelner Branchen

Im folgenden haben wir für Sie übersichtlich aufgelistet, welche Stellenentwicklung in den verschiedenen Branchen erwartet wird:

Voraussichtlich weniger Stellen gibt es in diesen Wirtschaftszweigen:

  • Banken
  • Bergbau
  • Druckindustrie
  • Holzverarbeitung
  • Keramische Industrie
  • Papierfabriken
  • Sparkassen
  • Versicherungswirtschaft
  • Volksbanken

Gleich bleiben wird die Zahl der Beschäftigten voraussichtlich in diesen Branchen:

  • Einzelhandel
  • Energie- und Wasserwirtschaft
  • Entsorgungswirtschaft
  • Forschende Pharmaunternehmen
  • Gastgewerbe
  • Gießereien
  • Immobilien
  • Investment
  • Leasing
  • Lederindustrie
  • Luft- und Raumfahrzeugbau
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Mineralölverarbeitung
  • NE-Metallindustrie
  • Papierverarbeitung
  • Stahl- und Metallverarbeitung
  • Steine-und-Erden-Industrie
  • Zeitschriftenverlage
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Trendberufe: Hier gibt es mehr Jobs

Gleichbleibende Zahlen geben Arbeitnehmern bereits Sicherheit. Trotz Digitalisierung und modernen Entwicklungen werden keine Stellen gestrichen.

Noch besser ist es, wenn die starke Konjunktur und Nachfrage dafür sorgen, dass Branchen kräftig neue Jobs schaffen können. Darüber freut sich nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem Arbeitnehmer und Arbeitssuchende, die hier gute Chancen haben. Von diesen Trendberufen gibt es aktuell gleich eine ganze Reihe. Vor allem in diesen Branchen, die Aufstieg erwarten:

  • Automobilindustrie
  • Baugewerbe
  • Bauindustrie
  • Chemische Industrie
  • Elektroindustrie
  • Ernährungsindustrie
  • Feinmechanik und Optik
  • Glasindustrie
  • Groß- und Außenhandel
  • Gummiverarbeitung
  • Handwerk
  • Informationswirtschaft
  • Kunststoffverarbeitung
  • Messewirtschaft
  • Privater Rundfunk und Telemedien
  • Schiffbau und Meerestechnik
  • Speditionen
  • Textil- und Modeindustrie
  • Tourismus
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Liste aktueller Trendberufe

Alte Jobs verschwinden, neue erscheinen auf der Bildfläche. Welche Trendberufe bieten eine glänzende Perspektive? Das Gehaltsportal gehalt.de hat einige Trendberufe gekürt. Das sind sie:

Category Manager

  • Job
    Category Manager sind strategische Einkäufer – und in Zeiten boomenden E-Commerces immer zahlreicher. Sie sind für Auswahl und Preisgestaltung der Produkte zuständig, zum Beispiel eines (Online-)Shops. Dazu analysieren und planen sie Sortimente, führen Marktbeobachtungen durch und sagen, welche Produkte den Absatz steigern können. Zudem helfen Sie bei Absatzkanalstrategie, Verhandlungen mit Lieferanten und Preisgestaltung.
  • Voraussetzungen
    Erwartet wird oft ein BWL-Studium oder ein Background in der Marktforschung. Ebenfalls gute Referenzen für die Bewerbung: eine kaufmännische Ausbildung oder Erfahrungen in einer Unternehmensberatung. Ohne profundes Zahlenverständnis und analytische Fähigkeiten geht ohnehin nichts.
  • Gehalt
    Category Manager gehören zu den Besserverdienern. Das Durchschnittsgehalt beträgt rund 60.000 Euro.

Umwelttechniker

  • Job
    Kontaminierte Böden, vermüllte Meere und verschmutzte Luft sind globale Probleme. Umwelttechniker helfen dabei, diese zu lösen. Sie führen Messungen und Analysen durch, entwickeln mögliche Antworten auf Umweltfragen und stehen beratend zur Seite. Angesichts der steigenden Bedeutung wird dieser Trendberufe in Zukunft noch größere Nachfrage erfahren.
  • Voraussetzungen
    Fachschulen bieten Weiterbildungen zum staatlich geprüften Techniker mit Spezialisierung auf Umweltschutz an. In Vollzeit dauert sie zwei Jahre, in Teilzeit drei bis vier Jahre.
  • Gehalt
    Umwelttechniker in Deutschland verdienen durchschnittlich über 50.000 Euro.

Hörakustiker

  • Job
    Der demographische Wandel klingt uns seit Jahren in den Ohren. Oder auch nicht, denn wer altert, hört oft schlecht. Hörakustiker helfen. Sie führen Hörtests durch, fertigen und passen Hörgeräte an und warten sie. Auch neue Technologien – moderne Apps zum Beispiel, mit denen man auch in lauter Umgebung Mobilgespräche führen kann – erweitern das Tätigkeitsfeld.
  • Voraussetzungen
    Zum Hörakustiker werden Sie durch eine klassische duale Ausbildung. Ausbildungsbetriebe setzen in der Regel die mittlere Reife voraus, die Ausbildung dauert drei Jahre.
  • Gehalt
    Das Gehalt liegt durchschnittlich bei einen Bruttojahresgehalt von 34.000 Euro.

BIM Manager

  • Job
    BIM steht für „Building Information Modelling“ und gewinnt in der Immobilienbranche zunehmend an Bedeutung. Architekten oder Fachplaner können so Änderungen an einem digitalen Modell vornehmen und allen Beteiligten zur Verfügung stellen. Neue Gebäude können dadurch besser geplant werden. Der BIM-Manager erarbeitet ein digitales 3D-Modell, optimiert Prozesse und steuert den Informationsfluss.
  • Voraussetzungen
    Eine direkte Ausbildung gibt es nicht. Erste Hochschulen beginnen damit, passende Kurse anzubieten – etwa als berufsbegleitendes Studium. Um als BIM Manager zu arbeiten braucht es aber vor allem Weiterbildungen zu den benötigten Fähigkeiten sowie Berufserfahrung in verwandten Bereichen.
  • Gehalt
    Rund 50.000 Euro verdient ein BIM Manager durchschnittlich. Abweichungen nach oben sind durchaus möglich.

Drohnen-Pilot

  • Job
    Drohnen sind keineswegs ein neues Gadget. Sie übernehmen jedoch immer mehr professionelle Aufgaben, in den verschiedensten Branchen: Werbefotografie, Wetterdaten, Wissenschaft, Logistik und Lieferdienste, natürlich auch im militärischen Bereich.
  • Voraussetzungen
    Oft werden als Drohnen-Piloten Maschinenbauingenieure eingesetzt, da diese technologisches Verständnis mitbringen. Die Bundeswehr bietet aber auch einen eigenen Ausbildungsweg zum Drohnen-Pilot an. Für diese müssen Sie allerdings einige Voraussetzungen erfüllen und müssen auch bereit sein, nicht nur bundesweit, sondern möglicherweise im Ausland eingesetzt zu werden.
  • Gehalt
    Der Verdienst hängt stark vom genauen Aufgabenfeld ab. Wer als Maschinenbauingenieur zum Drohnen-Pilot wird, kann sehr gut verdienen da die Ingenieure ein Durchschnittsgehalt von 65.000 Euro haben.

15 weitere Trendberufe für das Jahr 2021

Auch das Karriere-Netzwerk Linkedin hat sich der Frage gewidmet, welche Trendberufe besonders gefragt sind. Dazu analysierte die Plattform die Jobtitel öffentlicher Profile, um zu vergleichen, welche Berufe ein besonders starkes Wachstum erlebt haben. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, welche Jobs aktuell besonders gefragt sind und deshalb zu den wichtigsten Trendberufen zählen.

Eine deutliche Erkenntnis: Technische Berufe und die IT-Branche sind in den Trendberufen sehr weit vorne. Das bestätigt den fortschreitenden Trend der Digitalisierung in verschiedenen Branchen. Die 15 Trendberufe sollten Sie im Auge behalten:

  • KI-Spezialist
  • Site Reliability Engineer
  • Customer Success Specialist
  • Datenschutzbeauftragter
  • Human Ressources Partner
  • Data Consultant
  • Data Engineer
  • Data Scientist
  • IT-Security-Spezialist
  • DevOps Engineer
  • Chief Digital Officer
  • Utility Entwickler
  • Produktmanager Digital
  • Agile Coach
  • Salesforce Consultant

Trendberufe der Zukunft

Trendberufe sind schon jetzt gefragt, in Zukunft werden sie sogar noch wichtiger. Nicht alle Branchen werden auf lange Sicht den Aufwärtstrend beibehalten können. Technologie löst Arbeitnehmer ab, Nachfrage verschiebt sich. Umso besser, wenn Sie sich bereits heute für einen Trendberuf mit Zukunft entscheiden.

Die Klischees „Irgendwas mit Menschen, irgendwas mit Medien oder irgendwas mit IT“ sind mehr als das – es sind drei Bereiche, die in Zukunft besonders gute Perspektiven bereithalten und viele Trendberufe beinhalten, wenn man den Weissagungen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpropheten glaubt. Doch auch eher klassische Branchen und Jobs finden sich in den Trendberufen.

Wir wagen einen Ausblick und stellen Trendberufe vor, die in Zukunft noch stärker gebraucht und nachgefragt werden. Hier sind unsere 11 Trendberufe mit Perspektive:

Content Manager

  • Job
    Ein Content Manager hilft dabei, Content-Konzepte zu erstellen, vor allem aber verwaltet er die Online-Inhalte. Themenplan, Recherche, Erstellung und Gestaltung von Content ebenso wie Optimierung von Seite oder Online-Shop sind die Hauptaufgaben. Will ein Unternehmen eine professionelle Homepage betreiben, braucht es Content Manager. Auch eine Unternehmensblog kann dazu zählen.
  • Voraussetzungen
    Ein IT-Studium – oder eines im Dunstkreis des Journalismus – ist optimal´, aber keine zwingende Voraussetzung. Auch eine Ausbildung (etwa zum Mediengestalter) kann qualifizieren. Ein souveräner Umgang mit Content-Management-Systemen ist Pflicht. SEO- und SEA-Kenntnisse sind die Kür, technisches Know-how ist wünschenswert. Mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop sollte sich ein Content Manager auskennen, HTML-Kenntnisse schaden ebenfalls nicht.
  • Gehalt
    Beim Gehalt ist die Spanne groß. Abhängig von Unternehmen, Ausbildung und Tätigkeit können zwischen 2.300 und 3.500 Euro verdient werden.

Pflegekräfte

  • Job
    Das Institut der Deutschen Wirtschaft sieht die Gefahr, dass in 15 Jahren mehr als 300.000 Pflegekräfte fehlen. Im Beruf sind Sie für die Pflege und Betreuung kranker, alter oder pflegebedürftiger Menschen zuständig. In der Altenpflege unterstützen Sie bei täglichen Aufgaben wie dem Essen, Anziehen oder Körperpflege. Im medizinischen Bereich werden Medikamente verabreicht, Verbände gewechselt oder kleine Behandlungen durchgeführt.
  • Voraussetzungen
    Typischerweise führt der Weg über eine dreijährige Ausbildung, es gibt aber auch Weiterbildungen und Umschulungen, um den großen Bedarf zu decken. Ein guter Umgang mit Menschen ist wichtig, ebenso körperliche Belastbarkeit.
  • Gehalt
    Ein häufiger Kritikpunkt ist das geringe Gehalt für Pflegekräfte, wodurch der Berufszweig unattraktiv wird. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei circa 2.400 Euro brutto monatlich. Mit Erfahrung steigt es noch etwas an. In Zukunft soll eine Verbesserung der Bezahlung und eine Ausweitung der Ausbildungs- und Weiterbildungsplätze den Trendberuf weiter stärken.

Lehrer

  • Job
    Unterricht vorbereiten, Wissen vermitteln und der Jugend etwas beibringen – die zentralen Themen für Lehrer. Abhängig vom jeweiligen Unterrichtsfach sind die Schwerpunkte unterschiedlich, Sie orientieren sich dabei am vorgegebenen Lehrplan.
  • Voraussetzungen
    Vor dem Trendberuf als Lehrer steht das Lehramtsstudium, aber auch Seiteneinsteiger werden gesucht. Im Anschluss an das Studium steht das Referendariat als Praxiszeit als Vorbereitung.
  • Gehalt
    Hier gibt es Unterschiede je nach Schulform. An Grundschulen verdienen Lehrer circa 45.000 Euro brutto jährlich, an Realschulen sind es 50.000 Euro und an Gymnasien 55.000 Euro.

Feelgood Manager

  • Job
    Feelgood Manager haben die Aufgabe, eine betriebliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Mitarbeiter wohl fühlen. Aufgabenspektrum: Für das leibliche Wohl am Arbeitsplatz sorgen, Lauftreffs vereinbaren, Gesundheitswochen planen, Partys und Events auf die Beine stellen, Mitarbeiter in allen Belangen unterstützen und glücklich machen. Ziel: Weniger Stress und zufriedene Mitarbeiter.
  • Voraussetzungen
    Wünschenswert ist ein Studium in Psychologie, Soziologie oder BWL mit Schwerpunkt Personalwesen. Entscheidend fürs Feelgood Management: Organisationstalent, eine Prise Kreativität und Soft Skills.
  • Gehalt
    Der Trendberuf ist noch jung, es gibt wenig vergleichbare Zahlen. Im Schnitt können Sie aber rund 40.000 Euro brutto im Jahr erwarten.

Data Scientist

  • Job
    Ein Data Scientist übernimmt im Grunde Aufgaben einer internen Unternehmensberatung. Er soll die gewaltigen Datenmengen in konkrete Handlungsanweisungen für das Unternehmen überführen. Dazu führt er Daten aus verschiedenen Abteilungen zusammen, baut daraus übergreifende Analysen und Modelle. Daten aufbereiten, Lösungen entwickeln und Ergebnisse präsentieren sind wichtige Aufgaben.
  • Voraussetzungen
    Als Data Scientist haben Sie in der Regel ein Studium in Mathematik oder Informatik absolviert und am besten den Schwerpunkt Statistik gewählt. Auch Wirtschaftsmathematiker und Wirtschaftsingenieure sind Kandidaten. Mittlerweile gibt es an den Unis auch vermehrt Studiengänge in Data Science, in München und Darmstadt zum Beispiel. Statistiktools, Programmiersprachen und Datenbanksysteme sind wichtige Fähigkeiten.
  • Gehalt
    Mit guter Ausbildung und im entsprechenden Unternehmen können zum Teil 60.000 Euro und mehr verdient werden – andere Stellen werden allerdings deutlich geringer entlohnt.

Mobile Developer

  • Job
    Mobile Entwickler tüfteln und entwickeln Apps fürs Smartphone und Tablet. Eine Aufgabe, die angesichts steigender Smartphone-Absatzzahlen so schnell nicht aus der Mode kommen wird. Apps werden entwickelt und für verschiedene Endgeräte optimiert. Es werden Schnittstellen zum Datenaustausch konzipiert, Algorithmen entwickelt und die User Experience sichergestellt.
  • Voraussetzungen
    Ein Informatik-Studium ist der Königsweg, angesichts der großen Nachfrage reicht oft aber auch eine IT-Ausbildung. Wichtig: Als Bewerber kennt man sich mit Softwarearchitektur, Browsertechnologie und Internet-Standards aus, beherrscht Programmiersprachen. Must-Haves: Gute Schulnoten in Mathe, Informatik und auch in Physik.
  • Gehalt
    Die jährlichen Durchschnittseinkommen liegen zwischen 41.000 und 61.000 Euro. Wie überall gilt: Das Gehalt ist von unterschiedlichsten Faktoren wie Berufserfahrung, Arbeitgeber, Standort und Verhandlungsgeschick abhängig.

E-Sports-Manager

  • Job
    Elektronischer Sport ist keine Hinterzimmer-Veranstaltung, sondern eine lukrative Branche mit einem Millionenbudget. Als E-Sports-Manager werden junge Talente beraten und betreut. Auch das Management einer eigenen Organisation ist möglich, um mit eigenen Teams und Spielern erfolgreich zu sein.
  • Voraussetzungen
    Typische Studiengänge rund ums Management können zielführend sein, Hochschulen bieten aber auch gezielte Studiengänge zum E-Sports-Management an, um auf die Besonderheiten der Branche vorzubereiten.
  • Gehalt
    Circa 40.000 Euro im Jahr können als Durchschnittsgehalt angesehen werden. Bei den teils enormen Investitionen, die in E-Sport-Organisationen getätigt werden, sind aber auch deutlich höhere Summen vorstellbar.

Robotik-Ingenieur

  • Job
    Wo Roboter ganze Produktionabläufe übernehmen, fallen Arbeiter-Jobs weg. Doch im Dunstkreis der Maschinen entstehen auch neue. Schließlich müssen die Roboter ja erst entwickelt, programmiert, gewartet und repariert werden. Genau hier arbeiten Robotik-Ingenieure. Auch alle Anwendungen rund ums autonome Fahren gehören zum Trendberuf.
  • Voraussetzungen
    Gut ausgerüstet sind Sie mit einem Studium in Robotik oder Elektrotechnik. Hilfreich sind zudem Kenntnisse in Simatic, Java- oder Kuka-Programmierung.
  • Gehalt
    Als Robotik-Ingenieur können Sie in einem durchaus lukrativen Trendberuf arbeiten. Ein Jahreseinkommen von bis zu 65.000 Euro ist keine Seltenheit.

Lebensmitteltechniker/-kontrolleur

  • Job
    Produktneuheiten im Lebensmittelbereich müssen entwickelt, kontrolliert und weiterverarbeitet werden, bevor sie das Supermarktregal erreichen. In diesem Verantwortungsbereich sind Lebensmitteltechniker und Lebensmittelkontrolleure unterwegs und arbeiten an dem, was die Menschen in Zukunft essen werden.
  • Voraussetzungen
    Beste Chancen haben Sie mit einem Studium der Lebensmitteltechnologie. Gerade wer auf der Karriereleiter nach oben will, kommt damit weiter. Es gibt aber auch den Weg über eine Ausbildung zum Lebensmitteltechniker.
  • Gehalt
    Das Gehalt liegt bei durchschnittlich 36.000 Euro im Jahr. Mit einem entsprechenden Studium können Sie mehr verdienen.

Software-Entwickler

  • Job
    Gerade Virtual-Reality steht im Fokus der Software-Entwicklung. Ob Health Care, Reisen, Edutainment, Games – für VR-Anwendungen sind die abenteuerlichsten Anwendungen denkbar. Software-Entwickler sind für die Umsetzung verantwortlich und erarbeiten die benötigten Programme, um die VR-Erlebnisse umzusetzen.
  • Voraussetzungen
    Software-Entwickler sind in der Regel Informatiker, die eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben. Überzeugen können Sie aber vor allem mit bereits selbst erstellen Programmen oder Projekten, an denen Sie mitgearbeitet haben.
  • Gehalt
    In der IT-Branche verdienen Sie überdurchschnittlich, das gilt auch für Software-Entwickler. Das Durchschnittsgehalt liegt bei rund 56.000 Euro jährlich.

Luft- und Raumfahrtingenieure

  • Job
    An Triebwerken für Flugobjekte arbeiten, neue Systeme zur optimalen Energieversorgung entwickeln oder die Ausrüstung für Flugzeuge und Raketen weiterentwickeln – typische Aufgabenbereiche für Luft- und Raumfahrtingenieure. In Zukunft wird die Branche immer wichtiger und die Nachfrage steigt.
  • Voraussetzungen
    Ein guter Abschluss in einem Studium für Luft- und Raumfahrttechnik wird von den meisten Arbeitgebern erwartet.
  • Gehalt
    Ingenieure verdienen gut, der Luft- und Raumfahrtbereich ist keine Ausnahme. Das durchschnittliche Gehalt liegt bei 60.000 Euro im Jahr.

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[Bildnachweis: FGC by Shutterstock.com]

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11. Januar 2021 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.

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