Studienwahl - passenden Studiengang finden
Wie geht es nach der Schule weiter? Bei der Studienwahl und der Suche nach dem perfekten Studienfach tun sich viele schwer - selbst Arbeitnehmer auf der Suche nach einem berufsbegleitenden Studium. Angesichts der Masse an Studienangeboten und Studiengängen ist das auch kein Wunder. Um Ihnen bei der Studienorientierung und Studienwahl zu helfen, haben das folgende Dossier zusammengestellt - mit zahlreichen Tipps, Links zu kostenlosen Online-Test und Orientierungs-Fragen, mit denen Sie Ihr Traumstudium leichter finden...

Studienwahl Hilfe: Ratschläge - Meinungen - Erfahrungen

Studienwahl HilfeWer sich auf die Suche nach dem passenden Studiengang begibt, wird geradezu mit wohlwollenden Ratschlägen, Meinungen und Erfahrungen überflutet. Wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift: Zu viele Meinungen und Tipps - und man blickt gar nicht mehr durch.

Um sich davon bei der Studienwahl nicht irritieren zu lassen, sollten Sie sich immer drei Fragen stellen:

  • Wer gibt den Ratschlag?
  • Was und wann hat derjenige studiert?
  • Wie relevant ist diese Einschätzung für mich?

Letztlich geht es immer darum, die Relevanz und Qualität der Quelle zu hinterfragen. Was nutzen Ihnen die Erfahrungen von Menschen, die zum Beispiel noch zu Zeiten des Diploms studiert haben und den Bachelor gar nicht kennen? Und wie übertragbar sind die Erfahrungen eines geisteswissenschaftlichen Studiums auf ein Fach wie Betriebswirtschaftslehre oder Ingenieurwissenschaften?

Klar, sind Ratschläge meist gut gemeint. Letztlich müssen aber Sie (und nicht die anderen) mit den Konsequenzen Ihrer Studienwahl leben. Lassen Sie sich daher bitte nicht verrückt machen. Die folgenden Tipps und Tests können Ihnen bereits eine gute Orientierung geben.

Studienwahl: Den perfekten Studiengang finden

Studienwahl Studiengang findenManche Schüler und Abiturienten wissen schon Jahre im voraus, für welchen Studiengang sie sich nach dem Schulabschluss einschreiben. Vermutlich gehören Sie zu den anderen (erst recht, wenn Sie weiterlesen).

Willkommen im Club! Und lassen Sie sich gesagt sein: Sie gehören zur Mehrheit. Also kein Grund, um sich Sorgen zu machen. Dass Ihnen die Studienwahl schwer fällt, geht auch anderen so.

Die Auswahl an Studiengängen ist ja auch groß. Nicht wenige plagt da die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen. Zum Beispiel:

  • Sie wählen einen Studiengang, der Sie hoffnungslos überfordert.
  • Oder Sie stellen erst nach ein paar Semestern fest, dass Ihnen das Studienfach überhaupt nicht liegt.
  • Oder Sie wählen das Studienfach nur, weil Sie glauben damit später bessere Jobchancen zu haben (Obacht "Schweinezyklus"!).

Zugegeben, dies alles kann passieren. Es ist aber auch kein Weltuntergang. Aus allem lässt sich etwas machen. Brüche im Lebenslauf sind keine Schande. Tatsächlich sind die Karrierepfade heute weit verzweigt, sie haben Ecken und Kanten und verlaufen auf Irr- und Umwegen. Also bitte entspannen.

Gleichzeitig ist es natürlich auch weiterhin wichtig, seine Studienwahl gründlich vorzubereiten und systematisch vorzugehen.

Wie das geht? In drei klassischen Schritten...

  1. Analysieren Sie Ihre Interessen und Stärken

    Um herauszufinden, welches Studium zu Ihnen passt, sollten Sie wissen, was Sie gerne tun und wofür Sie viel Zeit verwenden. Diese Fragen können Ihnen Aufschluss darüber geben:

    • Was machen Sie in der Freizeit? Hobbys sind ein erstes gutes Indiz: Sind Sie beispielsweise begeisterter Leistungssportler, könnte ein Sportstudium oder ein Sportmanagement-Studium das Richtige für Sie sein.
    • Welche Fächer lagen Ihnen in der Schule besonders gut? Und vor allem: Warum? Waren Sie gut in Mathe und fällt Ihnen logisches Denken leicht, könnten Ihnen Studiengänge wie beispielsweise Maschinenbau oder Informatik zusagen.
    • Gibt es ein Thema, über das Sie stundenlang erzählen könnten? Falls Sie sich etwa für die Ereignisse im zweiten Weltkrieg interessieren oder mit Begeisterung Museen besuchen und historische Bücher lesen, deutet das auf eine Eignung für ein Geschichtsstudium hin.
    • Wo engagieren Sie sich ehrenamtlich? Helfen Sie beispielsweise bei der örtlichen Tafel aus oder begleiten Sie als Jugendleiter Ausflüge der Pfadfinder? Sind Sie Mitglied in einer Partei oder in einem Verein für Umweltschutz? Auch daraus lassen sich mögliche Studiengänge ableiten.
    • Was empfehlen Eltern und Freunde? Okay, die Einschätzung der Eltern ist in der Regel wenig populär. Aber die kennen Sie nun mal sehr gut. Sie können aber auch Freunde interviewen? Vielleicht haben die auch ältere Geschwister, die schon studiert haben und daher mit ein paar Insider-Informationen dienen können? Beide sind auf jeden Fall gute Inspirationsquellen. Zudem haben Sie so die Möglichkeit, Ihr Selbstbild mit deren Fremdbild abzugleichen.
  2. Klären Sie die Rahmenbedingungen

    Nachdem Sie Ihre Interessen und Stärken eingegrenzt haben, besitzen Sie schon mal eine grobe Vorstellung davon, was Sie machen möchten und was Ihnen gefallen könnte. Jetzt gilt es, herauszufinden, wie die Vorstellungen zur Realität passen. Folgende Fragen können dabei helfen:

    • Möchten Sie zuhause wohnen oder ausziehen? Oft ist das eine Frage der Finanzen. Können Sie es sich schon leisten auszuziehen, etwa weil Sie schon einen typischen Studentenjob haben? Ansonsten prüfen Sie doch gleich mal, ob Sie Anspruch auf Bafög haben.
    • Wären Sie bereit, in eine andere Stadt zu ziehen? Nicht wenige junge Menschen zieht es in die Welt und vom Heimatort auf dem Land in eine pulsierende Stadt. Das klingt erst einmal nach Abenteuer. Machen Sie sich aber auc bewusst: Stadtleben ist teuer - und Ihre Freunde würden Sie vermutlich auch seltener sehen.
    • Möchten Sie ins Ausland ziehen? Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten von Anfang an im Ausland zu studieren, beispielsweise in unseren Nachbarländern in der EU. Es gibt aber auch Studiengänge, die beides kombinieren. Dann studieren Sie die Hälfte der Zeit in Deutschland und die andere Hälfte an einer Partneruniversität im Ausland.
    • Lernen Sie besser theoretische Inhalte am praktischen Beispiel? Die Frage zielt vor allem darauf ab, ob Sie sich bei der Studienwahl eher in Richtung Universität oder Fachhochschule orientieren. Die meisten Studiengänge an einer Uni sind theorielastig und bereiten tendenziell auf eine akademische Laufbahn oder Promotion vor. Fachhochschulen orientieren sich stärker an der Wirtschaft.
    • Trauen Sie sich eine Kombination aus Arbeit und Studium zu? Ein duales Studium bietet die Möglichkeit, Theorie und Praxis direkt miteinander zu kombinieren. Es bedeutet aber auch eine doppelte Belastung.
  3. Recherchieren Sie die Studienfach-Angebote

    Nachdem Sie nun auch mehr über geeignete Studienformen wissen, sollten Sie breite Informationsangebot nutzen, um ein geeignetes und passendes Studienfach zu finden:

    • Fragen Sie Freunde und Bekannte, die bereits studieren. Erkundigen Sie sich nach deren Erfahrungen. Fragen Sie nach, ob sie mit ihrer Studienwahl zufrieden sind und ob sie rückblickend etwas anders machen würden. Dadurch bekommen Sie einen ersten Eindruck.
    • Nutzen Sie das Internet zur Recherche. Online finden Sie eine große Auswahl an Tests und Tools, die Ihnen bei der Studienwahl helfen. Alle Hochschulen und Universitäten bieten heute ausführliche Informationen zu ihrem Angebot auf der eigenen Website. Es lohnt sich zudem bei einem Studiengang, der Sie interessiert, das Vorlesungsverzeichnis anzuschauen. Dann sehen Sie, wie das Studienfach aufgebaut ist, welche Module angeboten werden und was auf Sie zukommt.
    • Lassen Sie sich beraten. Nehmen Sie die Studienberatung der Universitäten in Anspruch. Die kostet nichts und kann Ihnen in der engeren Auswahl gute Tipps geben. Ebenso können Sie sich dort gleich über formale Voraussetzungen informieren und eventuell auch mal mit Dozenten sprechen.
    • Überzeugen Sie sich vor Ort. Nutzen Sie sogenannte Hochschulinformationstage oder das Unischnuppern, um sich ein Bild von der Hochschule vor Ort zu machen. Diese Veranstaltungen sind extra für Schulabgänger gemacht und bieten DIE Gelegenheit, den Unibetrieb kennenzulernen. Sie können sich auf dem Campus umsehen, mit Studenten aus höheren Semestern sprechen und Vorlesungen besuchen. Oft gibt dieser Eindruck vor Ort später den Ausschlag für eine Hochschule.

Studienwahl Online Test: Studium finden per Mausklick

Studienwahl Online TestWenn Sie externes Feedback für die Wahl des Studienganges brauchen, gibt es auch im Internet eine ganze Reihe von entsprechenden Studienwahl Online-Tests.

Die Entscheidung für oder gegen einen Studiengang nehmen Ihnen ein solcher Studienwahl Test zwar nicht ab. Eine gute Hilfe bei der Orientierung bieten die Ergebnisse aber allemal.

Wir haben drei dieser Tests genauer unter die Lupe genommen und stellen Ihnen diese vor:

  • Was-studiere-ich.de

    • Beschreibung

      Hierbei handelt es sich um einen Selbsttest zur Studienorientierung. Der Test wurde für die Hochschulen Baden-Wüttembergs entwickelt und umfasst deren Studienangebot. Der Test umfasst vier Teile: Einen Interessentest und drei Fähigkeitstests. Für den Interessentest erhält man eine Auswahl an verschiedenen Tätigkeiten und soll diese auf einer Skala bewerten.

    • Zeitaufwand

      Der Interessentest dauert rund zehn Minuten und die Fähigkeitstest dauern alle jeweils eine halbe Stunde. Insgesamt sollte man sich also mindestens eineinhalb Stunden Zeit nehmen.

    • Auswertung

      Diese besteht aus drei Teilen. Man kann sein Interessenprofil einsehen und erhält den Vergleich mit einer ähnlichen Altersgruppe. Man erhält auch eine Studienfachempfehlung sowie einen Vorschlag zu passenden Berufen. Ein farbiger Balken zeigt an, wie gut die vorgeschlagenen Berufe zu einem passen.

    • Extra

      Mit einer persönlichen Tan können Sie Ihr Testergebnis jederzeit noch einmal einsehen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit per E-Mail Kontakt aufzunehmen und Fragen zu stellen.

    • Einschätzung

      Es schränkt die Studienwahl natürlich deutlich ein, wenn bei der Auswertung nur die Studiengänge an baden-wüttembergischen Universitäten in Betracht gezogen werden. Dafür wird der Studiengang direkt mit einem Beruf verknüpft. So studiert man nicht einfach drauf los, sondern mit einem beruflichen Ziel. Praktisch ist auch, dass das Ergebnis später noch einmal abgerufen werden kann - ebenso die Hinweise unter dem Punkt "Wie geht es weiter": Dort werden Beratungsangebote und weiterführende Informationen geboten.

  • Borakel

    • Beschreibung

      Das Borakel ist ein Beratungstool der Ruhr-Uni Bochum. In einem dreistufigen Test können Studieninteressierte herausfinden, welcher Studiengang und welcher Beruf zu ihnen passt sowie die Hochschule kennenlernen. Es ist ein sehr ausführlicher Studienwahl Test, der sowohl den Ist-Stand (Abiturnote, Noten in verschiedenen Schulfächern), als auch die Interessen und die Motivation abfragt.

    • Zeitaufwand

      Es handelt sich um einen der ausführlichsten Tests. Einige der Fragen sind durchaus anspruchsvoll. Diesen Studienwahl Test können Sie nicht zwischendurch machen. Dafür sollten Sie sich gut ein bis zwei Stunden Zeit nehmen. Sollten Sie bei der Bearbeitung unterbrochen werden, ist es jedoch möglich den Test zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Der Test "Mein Berufsweg" ist deutlich umfangreicher als der Fragebogen zu "Mein Studiengang". Für den Test zum Berufsweg werden Sie zum Beispiel auch gebeten, kreative und analytische Aufgaben zu lösen.

    • Auswertung

      Für jeden Testabschnitt erhalten Sie eine gesonderte Auswertung, die Ihnen bestimmte Arbeitsfelder und Studiengänge empfiehlt. Sie erhalten ein ausführliches Dokument mit weiterführenden Links und Informationen zu Beratungsangeboten, das Sie ausdrucken oder abspeichern können.

    • Extra

      Sollten Sie bereits mit einem Studiengang liebäugeln, können Sie diesen zu Beginn des Studiengangtests in die Bewertung einbeziehen lassen.

    • Einschätzung

      Der Aufwand für diesen Studienwahl Test lohnt sich. Bereits während des Tests, erhält man Rückmeldung zu seinem Antworten. Kreuzen Sie beispielsweise bei der Frage "Wie viel Stunden Arbeitsaufwand pro Woche planen Sie für Ihr Studium ein?" die Antwort "weniger als 10 Stunden" an, werden Sie darauf hingewiesen, dass diese Vorstellung unrealistisch ist und damit ein Großteil der Studiengänge für Sie ausfällt. Die Auswertungen, die man erhält, sind ausführlich und leiten direkt auf die Website des jeweiligen Fachbereichs weiter. Ein Pluspunkt sind die eingebundenen Interviews und Erfahrungsberichte von Studenten aus den vorgeschlagenen Studiengängen. Einziges Manko des Test ist, dass er nur Studiengänge der Ruhr-Uni Bochum berücksichtigt.

  • Studium-Interessentest

    • Beschreibung

      Dieser Selbsttest wurde von ZEIT Online und der Hochschulrektorenkonferenz entwickelt und besteht aus 72 Fragen, bei denen Interessierte Tätigkeiten auf einer Skala von 0 bis 100 einschätzen sollen. Dem Studienwahl Test liegen die sechs Interessenbereiche (kreativ-kulturell, sozial, wirtschaftlich-unternehmerisch, administrativ, technisch-praktisch und theoriegeleitet-forschend) nach John Holland zugrunde.

    • Zeitaufwand

      Die Beantwortung der Fragen nimmt ungefähr eine Viertelstunde in Anspruch.

    • Auswertung

      In der Auswertung sieht man in einem persönlichen Profil, wie ausgeprägt die sechs Bereiche bei einem sind. Im zweiten Teil der Auswertung werden Ihnen, entsprechend der Ausprägung, verschiedene Studiengänge vorgeschlagen.

    • Extra

      Die vorgeschlagenen Studiengänge können in einer individuellen Merk- und Vergleichsliste festgehalten werden.

    • Persönliche Einschätzung

      Der Test ist schnell und unkompliziert. Sie müssen lediglich die Regler auf der Skala von 0 bis 100 verschieben und damit die Tätigkeit bewerten. Die Liste der vorgeschlagenen Studiengänge ist umfangreich und es ist auf einen Blick ersichtlich, wo Sie diesen Studiengang studieren können und wie lange die Regelstudienzeit dauert. Bei Interesse können Sie auf den jeweiligen Studiengang klicken und erhalten so einen Steckbrief mit Basisinformationen. Der große Pluspunkt dieses Studienwahl Tests ist, dass sowohl Studiengänge an Universitäten als auch an Fachhochschulen in ganz Deutschland berücksichtigt werden.

Studienwahl Finder: 2 weitere Tests

Nicht mehr ganz so ausführlich besprochen aber doch erwähnenswert sind noch zwei weitere Tests zur Studienwahl, die ebenfalls bei der Orientierung helfen können:

  • Abitur-und-Studium.de Der Studienwahl Test arbeitet ebenfalls mit Schiebereglern, die verschiedene Fachbereiche repräsentieren. Je nach Interesse bewegt der Anwender den entsprechenden Regler und erhält so ein Ergebnis. Dieses kann er dann im angeschlossenen Forum diskutieren und Fragen stellen. Es ist nur ein kleiner Test, der lediglich die eigenen Interessen berücksichtigt. Zur ersten Orientierung aber durchaus nützlich.
  • Testedich.de Eher unterhaltsam ist dieser Test angelegt. Die Fragen - und damit auch das Ergebnis - kommen zwar nicht an die anderen Tests der obigen Liste heran, dafür können sie den angehenden Studenten zum Nachdenken anregen. Auch eine wichtige Funktion.

Studienwahl: Selbstreflexion für die Entscheidung

Studienwahl: Selbstreflexion für die EntscheidungNeben den erwähnten Kriterien und Tests kommen Studenten in spe nicht umhin, sich eingehend mit sich selbst zu beschäftigen. Da die Wahl des passenden Studienganges stark von den persönlichen Interessen und Stärken abhängt, sollten Sie sich diese bewusst machen.

Der beste Weg dorthin: Selbstreflexion.

Um Ihnen diese ein wenig zu erleichtern, haben wir 33 Fragen zusammengestellt, die Ihnen sowohl bei der Selbstreflexion selbst als auch bei der Studienwahl oder der Suche einer passenden Hochschule helfen.

Unser Tipp: Machen Sie sich zu jeder Frage einige Gedanken und Notizen. Manchmal kommt die zündende Erkenntnis erst auf den zweiten Blick...

    Wahl des Studienganges

  • Welche Themen und Fächer liegen mir besonders?
  • Gibt es Bereiche, mit denen ich mich bereits intensiv beschäftige?
  • Welche Berufe und Richtungen kenne ich überhaupt und kann ich mir zumindest ansatzweise als Tätigkeit vorstellen?
  • Welche meiner Hobbys bieten Anknüpfungspunkte zu Berufen?
  • Welche Themen verfolge ich bereits mit leidenschaftlichem Interesse?
  • Mit welchen Themen würde ich mich gern - unabhängig von konkreten Berufsbildern - beschäftigen?
  • In welchen Bereichen bin ich bereits ehrenamtlich aktiv?
  • In welche Studiengänge habe ich - beispielsweise über Freunde - bereits Einblick?
  • Wie ansprechend wirken die Lehrpläne der einzelnen Studiengänge auf mich?
  • Fühle ich mich zu einem bestimmten Studiengang intuitiv hingezogen?
  • Welche Vorschläge machen mir Freunde und Familie?
  • Wahl der Studienform

  • Lege ich den Schwerpunkt eher auf Theorie oder Praxis?
  • Will oder muss ich während meines Studiums Geld verdienen?
  • Sehe ich meine Zukunft eher bei einem Unternehmen oder reizt mich der Forschungsbereich?
  • Wie viel Zeit kann und will ich für das Studium investieren?
  • Liegt mir das Arbeiten nach wissenschaftlichen Regeln und Anforderungen oder tue ich mir damit schwer?
  • Brauche ich zu theoretischen Inhalten einen direkten Praxisbezug?
  • Traue ich mir eine Kombination aus Studium und Arbeit zu?
  • Will ich möglichst schnell Berufserfahrung sammeln?
  • Kann ich mir vorstellen, bereits während des Studiums bei einem Unternehmen zu arbeiten?
  • Will ich mein Studium selbst organisieren oder brauche ich Vorgaben?
  • Will ich selbstständig lernen oder bevorzuge ich eine feste Lernstruktur?
  • Wahl der Hochschule oder Universität

  • Wie sehen die Erfahrungen ehemaliger und aktiver Studenten mit der Bildungseinrichtung aus?
  • Wie gut ist der Ruf der Hochschule oder Universität?
  • Werden die Absolventen der Hochschule von Unternehmen geschätzt?
  • Bin ich bereit, im Studium jeden Tag zu pendeln?
  • Kommt ein Umzug - auch finanziell - in Betracht?
  • Werden Studiengebühren in einer vertretbaren Höhe fällig?
  • Welchen Eindruck macht die Bildungseinrichtung - beispielsweise an einem Tag der offenen Tür - auf mich?
  • Welche Professoren und Dozenten lehren dort?
  • Wie sieht das Umfeld der Universität oder Hochschule und die Stadt aus?
  • Welche Möglichkeiten bietet mir die Bildungseinrichtung beispielsweise im Blick auf Auslandssemester?
  • Wie gut ist die Ausstattung der Hochschule oder Universität, beispielsweise im Blick auf Räumlichkeiten, Technik und Bibliothek?

Schon die Bandbreite der Fragen zeigt, dass Sie sich für den Auswahlprozess Zeit nehmen sollten. Es geht schließlich um Ihre Zukunft, mindestens aber die nächsten vier Jahre.

Studienwahl: Eignungstests für die Studienfachwahl

Falls Sie schon einen bestimmten Studiengang ins Auge gefasst haben, können Sie mit Hilfe der folgenden Selbsttests und Assessments herausfinden, ob Sie den Anforderungen gewachsen sind:

  • SelfAssessments der RWTH-Aachen: Dieser Test dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Ihnen werden dabei verschiedene Fragen gestellt, um zu ermitteln, wo Ihr Interesse liegt. Dem Test liegen elf mögliche Studiengänge zu Grunde. Sie können sich beispielsweise im Bereich Psychologie, Gesellschaftswissenschaften oder Bauingenieurwesen testen.
  • CCT-Career Counselling for Teachers: Wer überlegt, Lehrerin oder Lehrer zu werden, findet hier eine Online-Laufbahnberatung. Dies ist kein Test im eigentlichen Sinn, hilft jedoch, sich darüber klar zu werden, ob der Beruf zu einem passt.

Ressourcen zur Studienwahl auf KARRIEREBIBEL.DE

Ressourcen zur StudienwahlNatürlich finden auch auch bei uns noch zahlreiche weitere nützliche Ratgeber und Ressourcen rund um das Studium. Diese helfen Ihnen nicht nur bei der Studienwahl, sondern auch darüber hinaus während des Studiums - etwa bei der Organisation, dem Lernen und Vorbereiten auf Prüfungen.

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[Bildnachweis: Syda Productions, Lightpoet by Shutterstock.com]

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