Studentenrabatte: Die besten Spartipps für Studenten

Studenten sind chronisch knapp bei Kasse. Umso besser, dass viele Unternehmen, Marken und Geschäfte Studentenrabatte bieten. Stubenhocker und Dosenravioli waren gestern: Trotz kleinem Budget müssen Sie auf nichts verzichten! Fashion, Elektronik, Reisen – wir zeigen, wo Sie überall Studentenrabatte bekommen können, um bares Geld zu sparen…

Studentenrabatte: Die besten Spartipps für Studenten

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Studentenrabatte: Spartipps für Studenten

Wer nicht gerade ein duales Studium absolviert oder geerbt hat, muss als Student aufs Geld achten. Ob Semesterbeitrag, Lernmaterialien oder Exkursionen: die Kosten sind nicht zu unterschätzen. Geld aus Studentenjobs, BAföG oder von den Eltern reicht gerade mal für Miete und Lebensmittel. Da bleibt dann nicht mehr allzu viel übrig, um das viel gepriesene Studentenleben zu genießen.

Um die finanzielle Lage ein wenig zu entspannen, gibt es zahlreiche Tipps und Ratschläge: Ins Studentenwohnheim oder eine Studenten-WG ziehen, statt die meist deutlich teurere Miete für eine eigene Wohnung aufbringen zu müssen, im Discounter einkaufen, Leitungswasser trinken… Solche Binsenweisheiten bringen zwar auch etwas, aber da geht mehr. Wir stellen Ihnen bessere Möglichkeiten vor, um Geld zu sparen – und zählen vor allem Punkte auf, von denen Sie bisher vielleicht noch nichts gehört haben.

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Studentenrabatte für Hard- und Software

Studenten lesen, schreiben und arbeiten auf Laptops. Leider sind gerade neuere Modelle alles andere als günstig. Zwar gibt es die Optionen Ebay oder Amazon, aber bei Geräten aus zweiter Hand ist immer zweifelhaft, ob das gekaufte Teil wirklich hält, was der Vorbesitzer verspricht. Eine Alternative sind neuwertige Geräte, die generalüberholt („refurbished“) und mit Garantie ausgestattet sind. Solche Angebote erhalten Sie beispielsweise bei apple.com und backmarket.de

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, um mit Vergünstigungen für Studenten an bezahlbare Laptops zu kommen. Spezielle Online-Shops wie beispielsweise notebooksbilliger.de oder campuspoint.de bieten Studentenrabatte auf Hard- und Software an, aber auch große Marken wie Apple, Acer, Dell, Samsung, HP oder Sony sind darunter.

Sollten Sie diese Studentenrabatte nicht finden, können Sie sich einfach an den Support wenden. Apple, Sony und HP bieten beispielsweise eigene Online-Shops für Studenten, auf denen die günstigen Angebote für angehende Akademiker zu finden sind. Denken Sie auch bei der Software daran, die entsprechenden Rabatte zu nutzen. Gerade für Studenten wichtige Anbieter wie etwa Adobe und Microsoft bieten verschiedene Studententarife an. Dabei handelt es sich meist um leicht abgespeckte Softwareversionen, die aber um ein Vielfaches günstiger sind als die Vollversion.

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Studenten-Spartipps für den Alltag

Viel Potenzial, das strapazierte Portemonnaie zu schonen, steckt außerdem in der Mitgliedschaft bei Studentenvorteils-Clubs wie allmaxx.de, studentenrabatt.com oder iamstudent.at aus Wien beziehungsweise der Schwesterseite iamstudent.de. Hier winken Rabatte auf Artikel aus den Bereichen Wohnen, Shopping, Medien, Fashion, Mobilfunk, Technik und vielen mehr.

Die Registrierung ist kostenlos, oft winken zusätzliche Gewinne. Daneben werben auch noch andere Sparseiten für Studenten mit satten Rabatten. Diese speziellen Rabattportale für Studenten bieten Dienstleistungen und Produkte aus vielen Bereichen zu ermäßigten Preisen an. Hier erstreckt sich das Sparpotenzial auf fast alle Bereiche des täglichen Lebens:

  • Technik
  • Reisen
  • Auto
  • Bücher
  • Bankkonto
  • Handy und Handytarife
  • Strom
  • DSL
  • Versicherungen

Exemplarisch zu empfehlen sind hier:

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Studentenrabatte für Bücher und Zeitschriften

Zahlreiche Magazine und Zeitungen wie Der Spiegel oder Die Zeit bieten Studentenrabatte und ermäßigte Preise bei Abonnements an. Eine weitere Möglichkeit ist, zeitliche begrenzte, dafür aber kostenlose Probeabonnements abzuschließen. So kommen Sie für einen bestimmten Zeitraum in den Lesegenuss der Zeitung. Hier sollten Sie aber unbedingt daran denken, das Abo rechtzeitig wieder zu kündigen, bevor der Preis sich erhöht beziehungsweise Sie ein reguläres Abonnement abschließen.

Bei Büchern wiederum lässt sich im Second-Hand-Bereich so manches Schnäppchen machen. Anders als bei technischen Geräten besteht nicht die Gefahr, ein nach kurzer Zeit defektes Exemplar zu kaufen. Viele höhere Semester verkaufen beispielsweise ihre Bücher an jüngere Studenten. Das lohnt sich gerade bei Fachliteratur, die zum Teil sehr teuer sein kein. Finden können Sie solche Angebote beispielsweise an den Aushängen Ihrer Universität, aber auch in den diversen Online-Foren. Auch hier gibt es im Internet spezielle Portale, auf denen Sie die gesuchten Bücher zu einem besseren Preis – oder vielleicht sogar zum kostenlosen Download – finden können. Hier gibt es beispielsweise:

Suchen Sie etwas Bestimmtes, das Sie nirgends finden, kann Ihnen das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (zvab.com) eventuell weiterhelfen.

Studentenrabatte für Girokonten und Bankgebühren

Für Girokonten fallen häufig Kontoführungsgebühren an. Je nach abgeschlossenem Vertrag lässt sich die Bank auch andere Leistungen wie beispielsweise Überweisungen gesondert bezahlen. Das muss aber nicht sein, wenn Sie Ihren Immatrikulationsnachweis vorlegen. Viele Banken bieten spezielle Studentenrabatte und -tarife an, die verschiedene Vergünstigungen beinhalten können:

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Kostenlose EC-Karte
  • Kostenlos Bargeld abheben an den meisten Geldautomaten im In- und Ausland
  • Kostenfreie Überweisungen und Daueraufträge
  • Kostenloses Online-Banking

Lassen Sie sich am besten in der Bank Ihrer Wahl beraten, vergleichen Sie aber unterschiedliche Angebote. Wer bereit ist, ein wenig Zeit zu investieren und die verschiedenen Angebote abzuwägen, holt meist ordentliche Studentenrabatte heraus.

Studentenrabatte beim Reisen

In den Semesterferien verreisen und was von der Welt sehen? Das muss kein Traum bleiben. Auch hier können Sie eine Menge Geld sparen. Viele Vorteile bieten Working Holidays oder Modelle wie Work & Travel. Wie der Name bereits sagt, reisen Sie hier nicht nur, sondern arbeiten auch vor Ort. Das ist dann kein reiner Erholungsurlaub, aber man verdient sich die Reise sozusagen auf dem Weg. Außerdem lernen Sie deutlich intensiver Land und Leute kennen, als wenn Sie nur am Strand lägen.

Vor allem in Australien, Neuseeland oder Kanada können Studenten ihr Geld vor Ort durch Aushilfsjobs verdienen. Im Gegensatz zu anderen Formen des Auslandsaufenthalts wie beim Schüleraustausch oder Au-pair sind Sie nicht an einen Ort gebunden. Stattdessen können Sie durch wechselnde Gelegenheitsjobs oder Praktika das Gastland in allen seinen Facetten kennenlernen. Die meisten Länder lassen sich mit dem sogenannten Working Holiday Visum bis zu zwölf Monate lang bereisen. Das Visum berechtigt dazu, während der Reise verschiedene Jobs anzunehmen.

Schon bei der Planung eines solchen Trips sollten Sie Studentenrabatte nutzen. Prüfen Sie, ob es bei den Flügen unterschiedliche Angebote gibt, da manche Fluglinien für Studenten bessere Angebote bereit halten. Wer dann noch richtig sparen möchte, kann zum Couchsurfer werden und sich in den Privatzimmern anderen Studis oder Couchsurfer auf der ganzen Welt einquartieren. Das ist nicht nur günstig, sondern auch persönlich und obendrein erfährt man von seinem Gastgeber viel mehr über die Stadt oder das Leben in einem fremden Land. Außerdem sollten Sie die International Student Identity Card beantragen, mit der sich weltweit eine ganze Reihe von Studentenrabatten nutzen lassen.

Hinweis zu Reisebeschränkungen

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es zu Einschränkungen und Einreiseverbote in bestimmten Ländern kommen. Bitte informieren Sie sich vorab über die aktuellen Konditionen.


Studentenrabatte für Bekleidung

Wer sich neu einkleiden möchte, muss dabei manchmal ganz schön tief in die Tasche greifen. Ein paar T-Shirts für den Sommer, ein oder zwei neue Hosen und vielleicht noch ein etwas schöneres Hemd – schon kommt eine Summe zusammen, die das knappe Budget schnell übersteigen kann. Die gute Nachricht für alle Studenten: Auch für Fashionistas und modebewusste Männer besteht die Möglichkeit zu Studentenrabatten.

Viele große Marken und Anbieter gehen auf die oft knappe finanzielle Situation von Studenten ein und bieten spezielle Studentenrabatte an, um beim Einkauf entgegenzukommen. So lassen sich bei der nächsten Shoppingtour recht einfach zwischen 10 und 20 Prozent des Gesamtpreises einsparen. Bei Asos gibt es beispielsweise einen Studentenrabatt von 10 Prozent auf jeden Einkauf, wenn Sie ein Formular ausfüllen, um Ihren persönlichen Rabattcode zu erhalten. Wer sich bei Zalando Lounge anmeldet, spart bis zu 75 Prozent im Mode- und Lifestylebereich. Aber auch andere bekannte Namen wie Nike, Levis, Vans, Urban Outfitters oder Ray-Ban bieten für Bekleidung und Accessoires Studentenrabatte an.

Begrüßungsgeld für Studierende bei Umzug

Einst lockten ostdeutsche Städte junge Studierende mit dem Begrüßungsgeld in ihr Einzugsgebiet. Dieser Trend erstreckt sich inzwischen über das gesamte Bundesgebiet. Viele Städte wollen mit dem Willkommensbonus neue Bürger anlocken. Wer seinen neuen Hauptwohnsitz in einer Universitätsstadt anmeldet, kann zwischen 50 und 250 Euro einstreichen. Freuen können sich über die Finanzspritze beispielsweise Neubürger von:

  • Berlin
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Chemnitz
  • Detmold
  • Dresden
  • Frankfurt/Oder
  • Flensburg
  • Greifswald
  • Kiel
  • Lübeck
  • Magdeburg
  • Oldenburg
  • Pforzheim
  • Rostock
  • Stralsund
  • Wolfenbüttel

Auch in anderen Städten sollten Sie sich erkundigen, um nicht die Chance auf den Willkommensbonus zu verpassen. Allerdings ist dieser Bonus wie alle Studentenrabatte nicht in Stein gemeißelt: Im Zuge klammer Kassen ist schon so mancher Zuzugsbonus wieder abgeschafft worden.

Bonus Spartipp: Befreiung von der Rundfunkgebühr

Ebenfalls bares Geld sparen können Bafög-Empfänger. Sie haben die Möglichkeit, eine Befreiung oder Ermäßigung von der Rundfunkgebühr (ehemals GEZ) zu beantragen. Diese Gebühr wird für die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender und Radioprogramme erhoben. Sollten Sie bereits angemeldet sein, suchen Sie Ihre Beitragsnummer heraus. Diese brauchen Sie beim Ausfüllen des Antrags. Wichtig: Sie müssen Ihren Studentenstatus nachweisen und werden immer nur für den Gültig­keitszeit­raum des vor­gelegten Nach­weises befreit.

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