Uniranking: Deutschlands beste Unis + Nachwuchsunis

Jedes Jahr stehen Tausende Abiturienten vor dem Problem, die richtige Universität zu finden – häufig völlig orientierungslos. Kein Wunder bei mehr als 400 Hochschulen und fast 9000 Studiengängen (nicht eingerechnet weiterführende Studiengänge) allein in Deutschland. Unser Uniranking hilft Suchenden und Zweiflern, die passende Hochschule zu finden. Eine, welche die eigenen Erwartungen erfüllt und die besten Zukunftschancen bietet. Denn Arbeitgeber achten nicht nur auf den Abschluss, sondern auch auf die besuchte Uni. Längst haben sie sogenannte Zieluniversitäten ausgemacht, von denen sie bevorzugt einstellen. Unser Uniranking zeigt Ihnen die besten Unis Deutschlands, die den Start in eine erfolgreiche Karriere ermöglichen…

Uniranking: Deutschlands beste Unis + Nachwuchsunis

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Uniranking: Welche deutschen Unis sind weltweit die besten?

Ein Studium im Ausland reizt viele Studenten und ein Semester an einer anderen Universität außerhalb Deutschlands ist eine beliebte Option. Für das Hauptstudium entscheidet sich der Großteil aber dann dennoch für einen Standort in der Heimat. Dennoch ist der Vergleich zwischen deutschen und internationalen Universitäten sehr spannend. Schließlich hört man immer wieder von Elite-Universitäten im Ausland, vor allem in den USA. Können deutsche Hochschulen im Uniranking mit der Konkurrenz mithalten? Glaubt man dem Times Higher Education World University Ranking, dann schaffen sie es nicht ganz. Verstecken müssen nationale Universitäten sich aber auch nicht.

Gewertet werden bei diesem Uniranking beispielsweise die Anzahl der Studenten, die wissenschaftlichen Veröffentlichungen einer Universität, die Internationalität des Lehrkörpers und auch die Bewertungen der Professoren. Wir zeigen die 16 besten deutschen Universitäten nach diesem Uniranking und wo diese im internationalen Vergleich stehen:

Uniranking (Internationaler Rang)

  • Ludwig-Maximilians-Universität München (32)
  • Technische Universität München (41)
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (42)
  • Charité Universitätsmedizin Berlin (75)
  • Eberhard Karls Universität Tübingen (78)
  • Humboldt-Universität zu Berlin (80)
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (83)
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (107)
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (114)
  • Freie Universität Berlin (118)
  • Georg-August-Universität Göttingen (130)
  • Universität Hamburg (135)
  • Universität Mannheim (140)
  • Technische Universität Berlin (140)
  • Universität Ulm (140)
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg (140)

Auf den ersten zehn Plätzen im Uniranking dominieren britische und amerikanische Eliteuniversitäten. Angeführt von der Universität Oxford, gefolgt von Stanford, Harvard, dem California Institute of Technology (Caltech) und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Unterbrochen wird die amerikanische Serie von der Universität Cambridge, bis erneut bis zum zehnten Platz die University of California, Yale, Princeton und Chicago folgen.

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Das deutsche Uniranking für verschiedene Fachbereiche

Die Uniwahl kann bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen. Das heißt nicht, dass Sie mit einem Abschluss an einer Universität, die im Uniranking weniger gut abschneidet, keine Chance haben. Aber es kann ein Vorteil sein, wenn Personaler mit Ihrer Universität gute Absolventen und eine fundierte Ausbildung verbinden. Das Uni Ranking (erstellt von der Wirtschaftswoche und Universum) zeigt, welche Universitäten in verschiedenen Fakultäten bei Personalern besonders gefragt ist und wo Sie ein Studium absolvieren, mit dem Sie in der späteren Bewerbung wirklich punkten.

Die Prozentzahl in Klammern gibt jeweils an, wie viele der befragten Personaler angegeben haben, Absolventen dieser Universität gerne als Bewerber zu sehen und gute Erfahrungen mit Studenten dieser Universität gemacht zu haben.

Uniranking für BWL

  • 1. Universität Mannheim (27,5)
  • 2. Ludwig-Maximilians-Universität München (21,2)
  • 3. Universität zu Köln (19,3)
  • 4. Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt (16,6)
  • 5. Frankfurt School of Finance & Management (privat; 15,8)

Uniranking für VWL

  • 1. Ludwig-Maximilians-Universität München (17,9)
  • 2. Universität zu Köln (17,2)
  • 3. Freie Universität Berlin (17,0)
  • 4. Universität Mannheim (16,9)
  • 5. Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt (16,9)

Uniranking für Informatik

  • 1. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (23,9)
  • 2. Technische Universität Berlin (23,9)
  • 3. Technische Universität München (22,9)
  • 4. Karlsruher Institut für Technologie (19,9)
  • 5. Technische Universität Darmstadt (17,8)

Uniranking für Elektrotechnik

  • 1. Technische Universität München (29,4 Prozent)
  • 2. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (28,5)
  • 3. Technische Universität Berlin (22,9 Prozent)
  • 4. Technische Universität Darmstadt (19,3)
  • 5. Karlsruher Institut für Technologie (19,1)

Uniranking für Jura

  • 1. Ludwig-Maximilians-Universität München (20,3)
  • 2. Universität Heidelberg (18,4)
  • 3. Universität Bayreuth (16,8)
  • 4. Universität Tübingen (16,2)
  • 5. Universität zu Köln (14,2)

Uniranking für Maschinenbau

  • 1. Technische Universität München (33,3)
  • 2. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (27,6)
  • 3. Karlsruher Institut für Technologie (23,1)
  • 4. Technische Universität Berlin (22,0)
  • 5. Universität Stuttgart (18,6)

Uniranking für Wirtschaftsinformatik

  • 1. Technische Universität München (27,1)
  • 2. Technische Universität Darmstadt (24,3)
  • 3. Universität Mannheim (18,1)
  • 4. Technische Universität Dresden (12,9)
  • 5. Universität Hohenheim/Stuttgart (12,1)

Uniranking für Wirtschaftsingenieurwesen

  • 1. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (41,6)
  • 2. Karlsruher Institut für Technologie (38,5)
  • 3. Technische Universität Darmstadt (32,9)
  • 4. Technische Universität Berlin (29,2)
  • 5. Technische Universität Dresden (23,5)

Uniranking für Naturwissenschaften

  • 1. Technische Universität Berlin 28,2 Prozent
  • 2. Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (22,1)
  • 3. Ludwig-Maximilians-Universität München (20,3)
  • 4. Technische Universität München (16,5)
  • 5. Humboldt Universität zu Berlin (15,2)
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Uni Ranking für Nachwuchsuniversitäten

Bei Universitäten denken die meisten sofort an alte Gebäude, eine lange Tradition über die Jahrhunderte hinweg. Oxford, Cambridge, Bologna oder auch Heidelberg sind die großen Namen altehrwürdiger Universitäten. Auch jüngere Universitäten haben aber einiges zu bieten. Das QS World University Ranking führt seit Jahren ein Ranking, das zunächst 50, mittlerweile 150 Universitäten im „50 under 50“-Ranking (sic) listet. In dieser Liste werden die besten Nachwuchsuniversitäten der Welt gekürt, die das Alter von 50 Jahren noch nicht überschritten haben. Deutsche Universitäten sind in der aktuellen Top Ten von QS leider nicht vertreten.

Auffällig: Bevor überhaupt auf Platz 5 eine europäische Universität – Université Paris Sciences & Lettres (PSL) in Frankreich – auftaucht, belegen diverse asiatische Hochschulen die vorderen Ränge. Auf dem ersten Platz ist die Nanyang Technological University in Singapur (NTU Singapore). Weltweit belegt sie den 11. Platz und ist bekannt für ihre Forschung zur künstlichen Intelligenz. Die meisten Top 50-Unis wiederum hat Australien mit 18. Die bestplatzierte ist die University of Technology in Sydney auf Rang 11. Zum Vergleich: Deutschland bringt 3 Hochschulen auf die Plätze 100 bis 150. Tipp für deutsche Studenten: Die Uni Maastricht auf Platz 19 zählt zu Europas Spitzengarde und liegt bekanntlich gleich hinter der Grenze. Die besten Unis unter 50 in Deutschland sind diese …

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Nachwuchsunis: Die besten in Deutschland

Die folgenden Hochschulen gehören zu den 100 jüngsten weltweit. Eine Sache sollte nicht unerwähnt bleiben: Wenn deutsche Hochschulen mit ausländischen konkurrieren, dann geht es in der Regel um staatliche Hochschulen. Diese sind öffentlich und kostenlos. Das heißt, sie müssen jeden nehmen, der sich über eine Hochschulzugangsberechtigung – meist die Hochschulreife – qualifiziert. Anders bei vielen Universitäten aus dem Ausland: Hierbei handelt es sich meist um amerikanische und britische Privatuniversitäten. Die Auslese findet oft über exorbitant hohe Studiengebühren statt.

Universität Duisburg-Essen

Die Rurhpott-Uni liegt aktuell auf Platz 16. Mit über 36.000 Studenten ist die UDE zahlenmäßig ein Gigant. 2003 schlossen sich Duisburger und Essener Uni zusammen, heute bilden sie eine Volluniversität mit besten Verbindungen zur Wirtschaft und vielen Drittmitteln. Lehre und Forschung sind dagegen, so THE, nur Mittelmaß.

Universität Passau

Platz 22 belegt die Uni, die in sieben Jahren ihren 50. Jahrestag feiern wird. Mit ihren 13.000 Studierenden aus über 100 Ländern bewertet das Uni Ranking die Hochschule als einen Ort für exzellente Forschung. Gleichwohl kommen 91 Studierende auf einen Lehrkörper.

Universität Potsdam

Mit rund 21.000 Studierenden ist die Universität Potsdam die größte im Bundesland Brandenburg. Platz 28 belegt sie im aktuellen Ranking. Die Zusammenarbeit mit namhaften Forschungseinrichtungen wie dem Max Planck-, Leibnitz-, Helmholtz-, und Fraunhofer-Institut schlägt sich in einem guten Wert in Sachen Forschung nieder.

Jacobs Universität

Platz 33 belegt eine Privatuni: die Bremer Jacobs Universität. Erst 2001 gegründet, zählt sie zu den jüngsten Universitäten Deutschlands. An der englischsprachigen Hochschule studieren derzeit 1.450 Studenten aus 110 Nationen. Lobenswert hebt das THE Unirankung den Betreuungsschlüssel hervor: gerade mal 18 Studenten kommen auf einen Dozenten.

Universität Bremen

Die Bremer, seit 2012 offiziell Eliteuni, landen auf Platz 49. Vor allem in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften ist Bremen stark. Die rund 18.500 Studenten könne sich auch über einen ausgezeichneten Betreuungsschlüssel freuen. Auf einen Professor kommen laut THE nur 32 Studenten – wenig für eine staatliche Uni.

Universität Bayreuth

Erst seit 1975 gibt es die Uni Bayreuth, mit sechs Fakultäten zählt sie zu den kleineren. Viele Punkte gab es für die internationale Ausrichtung in Oberfranken. Auch das Betreuungsverhältnis ist für die rund 10.000 Bayreuther Studenten mit 30:1 vorteilhaft. Insgesamt Platz liegt die Hochschule auf Platz 51.

Wie kommt ein Uniranking zustande?

Bei jedem Uniranking sollten Studierende berücksichtigen, was es abbildet und wie die Macher es erstellt haben. Manche befragen beispielsweise Studenten und Absolventen, um deren Meinung zu den unterschiedlichsten Bereichen des Studentenlebens abzubilden: Studienbedingungen, Wohnungsmarkt, Kursangebot, Professoren, die Chancen auf einen zeitigen Abschluss und dergleichen mehr. Ein solches Uniranking liefert Informationen aus erster Hand, um angehenden Studenten die Bedingungen näherzubringen und erste Einblicke in ein mögliches Studium zu liefern.

Andere Unirankings befragen Personaler und bitten sie um eine Einschätzung der verschiedenen Hochschulen. Das sind natürlich keine wissenschaftlich exakten Informationen, sondern eher Image– und Meinungswerte. Abtun sollte man sie deshalb aber nicht. Schließlich spiegeln die Ranking-Ergebnisse die Einstellung der Personalverantwortlichen zu Absolventen, die von bestimmten Hochschulen kommen. Diese könnten Personaler großer Unternehmen mit vielen Bewerbungen vergleichen. Außerdem offenbaren sie damit gewisse Vorurteile (im Wortsinn), die im Auswahlprozess eventuell den Ausschlag geben.

Bemerkenswert: Die Abschlussnote spielt bei der Beurteilung der Personaler übrigens nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich knapp 40 Prozent der Befragten achten darauf. Wesentlich wichtiger sind den Personalern bei der Bewertung von Hochschulabsolventen und Zielunis heute:

  • Praxiserfahrung
  • Selbstständiges und lösungsorientiertes Denken
  • Wie viele Absolventen von der Hochschule schon eingestellt wurden
  • Wie sich diese im Unternehmen seitdem entwickelt haben

Wer also seine Studienfachwahl bereits abgeschlossen hat, sollte die folgenden Hochschulen in seine Uniwahl miteinbeziehen – und könnte so seine späteren Jobchancen steigern.

Uniranking spielt eine Rolle bei der Employability

Haben Sie sich schon einmal über Ihre eigene Employability Gedanken gemacht? Vermutlich nicht, den meisten ist nicht einmal der Begriff bekannt. Ein Anglizismus, der auch dem Fakt geschuldet ist, dass es keine wirklich schöne Übersetzung gibt. Gemeint sind damit die Chancen, die ein Kandidat auf dem Arbeitsmarkt hat, um eine passende Position in einem Unternehmen zu finden.

Eine hohe Employability im Vergleich zu anderen Jobsuchenden haben Uniabsolventen im Allgemeinen, da sie die längere Ausbildung haben und gerade deshalb von vielen Arbeitgebern als besonders qualifiziert eingestuft werden. Aber auch die Universität selbst hat großen Einfluss darauf, wie Personaler auf Bewerber reagieren. Hat ein Personaler bereits häufiger Absolventen einer bestimmten Universität eingestellt und war mit deren Leistungen und Entwicklungen zufrieden, wird er auch künftig Absolventen dieser Hochschule positiv gegenüberstehen. Kurz gesagt: Studieren Sie an einer Universität mit hoher Employability, verbessern Sie Ihre Jobchancen ganz automatisch.

Kulinarisches Uni Ranking: Die beste Mensa Deutschlands

Ein Studium ist mehr als die Zeit, die Sie im Hörsaal sitzen, Notizen machen und dem Professor lauschen. Am Campus wollen Sie sich auch wohlfühlen und dabei spielt das Essen eine große Rolle. 85 Prozent der Studierenden gehen mittags in die Mensa, um günstig zu essen. Dabei muss nicht die Qualität des Essens leiden, denn egal ob Reisgericht, Salat, Schnitzel mit Pommes oder andere Klassiker der Mensa-Küche – es soll auch schmecken!

Auf MeineUni (meineuni.de/top/wohlfuehlfaktor/mensa/) können Studenten ihre Mensa mit maximal 5 Punkten bewerten und ihre ehrliche Meinung äußern. Herausgekommen ist das Uniranking für das beste Mensaessen in Deutschland:

  • Universität Rostock: 4,95
  • Universität Osnabrück: 4,32
  • Zeppelin Universität Friedrichshafen: 4,28
  • Technische Universität Dresden: 4,27
  • Georg-August-Universität Göttingen: 4,22
  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena: 4,21
  • Universität Siegen: 4,18
  • Deutsche Sporthochschule Köln: 4,15
  • Technische Universität Kaiserslautern: 4,15
  • Universität Leipzig: 4,15

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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22. April 2021 Jochen Mai Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Der Autor mehrerer Bücher doziert an der TH Köln und ist gefragter Keynote-Speaker, Coach und Berater.

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