Berufsbegleitendes Studium: Tipps für den Master
Ob Bachelor oder Master - ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht Berufstätigen (nochmal) zu studieren und einen Hochschulabschluss zu absolvieren - und das neben dem Beruf. Zwar gibt es einige Teilzeitstudiengänge, Fernstudiengänge vor allem, die sich berufsbegleitend absolvieren lassen. Aber auch wer in Vollzeit arbeitet, kann bei entsprechender Organisation eine akademische Qualifikation realisieren. Wie das funktioniert und was Sie dabei beachten sollten...

Berufsbegleitendes Studium: Formale Voraussetzungen

Berufsbegleitende Studiengänge sind heute in fast allen Fachbereichen möglich. Vor allem in den Fachbereichen Betriebswirtschaft, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau und in der Sozialarbeit gibt es zahlreiche Angebote für begleitende Bachelor. und Master-Studiengänge.

Und das ohnehin schon breite Angebot wächst kontinuierlich weiter. Nicht zuletzt, weil immer mehr Arbeitnehmer Interesse an einem Studium haben, das sich mit ihrem Job vereinbaren lässt.

Die wichtigste Voraussetzung für die Aufnahme eines solchen Studiums ist natürlich die Berufstätigkeit selbst. In der Regel muss der ausgeübte Beruf in einem Zusammenhang zum Studium stehen. Eine Umschulung über ein berufsbegleitendes Studium anzustreben ist daher kaum möglich.

  • Formale Voraussetzungen für die Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums sind die Hochschulreife (Fachabitur, Abitur) sowie die Voraussetzungen der jeweiligen Hochschule (eventuell bestandene Aufnahmetests).
  • Wer einen weiterführenden Master-Abschluss oder MBA anstrebt, braucht darüber hinaus ein abgeschlossenes Erststudium (etwa einen Bachelor oder Magister).
  • Wirtschaftswissenschaftliche Master-Studiengänge setzen zudem häufig einen GMAT-Score voraus. Berufsbegleitende Studiengänge mit hohem Fremdsprachenanteil verlangen überdies oft noch die erfolgreich bestandenen Sprachtests TOEFL oder IELTS.

Daneben zählt vor allem die persönliche Eignung - also die hohe Eigenmotivation, gute Selbstorganisation, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen.

Berufsbegleitendes Studium: 3 verschiedene Studienformen

Angehende berufsbegleitende Studenten, die sich mit einem Bachelor, Master oder MBA weiterqualifizieren möchten, haben dabei die Wahl zwischen drei Organisationsformen des berufsbegleitenden Studiums:

  1. Berufsbegleitend studieren... im Abendstudium

    Bei dieser Studienform handelt es sich primär um ein Präsenzstudium, dass abends nach der Arbeit, an Wochenenden und in Blockseminaren stattfindet. Die berufsbegleitenden Studenten haben direkten Kontakt mit ihren Referenten und Kommilitonen. Hinzu kommen hierbei aber häufig auch noch einige virtuelle Lehrveranstaltungen und Begleitseminare. Die Lern- und Arbeitsweise unterscheidet sich, abgesehen von Umfang und Zeit, kaum von einem normalen Vollzeitstudium und hat primär den Charakter als Selbststudium.

  2. Berufsbegleitend studieren... im Fernstudium

    In der Reinform handelt es sich um ein Studium, das über E-Learning, virtuelle Studienräume und zu Hause stattfindet. Im Gegensatz zum Abendstudium können berufsbegleitende Studenten hier zeit- und ortsunabhängig lernen und arbeiten und das Studium so optimal auf ihre Arbeitszeiten abstimmen. Im Gegenzug fehlt jedoch der persönliche Kontakt. Allenfalls für manche Prüfung ist die Präsenz erforderlich.

  3. Berufsbegleitend studieren... im Präsenzstudium

    Diese Studienform hat in den letzten Jahren deutlich an Popularität gewonnen. Die Grundlage bildet zwar auch hierbei ein Fernstudium mit zahlreichen E-Learning-Elementen. Diese werden jedoch durch eingestreute Präsenzveranstaltungen ergänzt (oft an Wochenenden), die persönlichen Kontakt und ein etwas anderes Lernen ermöglichen. Die Kosten sind hier - bedingt durch Anreise und Co. - meist höher als bei reinen Fernstudiengängen.

Wobei man noch einmal unterscheiden kann zwischen einem berufsbegleitendem Studium und einem berufsintegrierten Studium:

  • Das berufsbegleitende Studium wird parallel zum eigentlichen Beruf absolviert. Hochschule und Unternehmen müssen dabei keinerlei Kooperation pflegen.
  • Das berufsintegrierte Studium dagegen beschreibt eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Arbeitgeber. Hier ist das Studium Teil einer internen Qualifizierung des Arbeitnehmers, wobei die Hochschule oft den Part der Theorie übernimmt, während der Job die Praxis darstellt. Synonym wird dafür oft auch der Begriff Duales Studium verwendet.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Studienformen sind charakteristisch für die Chancen und Risiken des berufsbegleitenden Studiums:

  • Einerseits können Arbeitnehmer so ihr Qualifikationsprofil erweitern und sich auf einem hohen Niveau fort- und weiterbilden.
  • Andererseits kann die Doppelbelastung aus Studium plus Arbeit zu einem enormen Stressfaktor werden. Wer weiß, dass er oder sie mit einem dauerhaft hohen Stresslevel nicht klar kommt, sollte sich möglicherweise nach Alternativen zum berufsbegleitenden Studium umsehen.

Darüber hinaus gibt es Branchen - beispielsweise im handwerklichen oder sozialen Bereich - in den berufsbegleitende Studiengänge nicht die beste Wahl sind. Hier können Fortbildungen von qualifizierten und in der Branchen anerkannten Bildungsträgern die größeren Berufsperspektiven eröffnen - zumal diese teils schneller und günstiger zu absolvieren sind.

Berufsbegleitendes Studium: Die Kosten im Blick behalten

Ein berufsbegleitendes Studium ist alles - nur nicht günstig. Die Kosten hierfür können gewaltig auf das eigene Budget drücken. Denken Sie vor allem an:

  • Studiengebühren (von hundert bis 25.000 Euro pro Jahr etwa für einen MBA)
  • Reisekosten (bei Präsenzveranstaltungen)
  • Lernmaterial (Bücher, Kopien, Leihgebühren)
  • Zusätzliche Gebühren (zum Beispiel Tutorien, Immatrikulations- und Prüfungsgebühren)

Hinzu kommen gegebenenfalls indirekte Kosten durch den Verdienstausfall, falls für das Studium eine Arbeitszeitreduzierung erforderlich wird.

Das alles kann - aufsummiert und über die Gesamtdauer des Studiums - einige 10.000 Euro verschlingen.

Studienfinanzierung: Fördergelder für Arbeitnehmer

Immerhin: Einige Arbeitnehmer können ihr berufsbegleitendes Studium über Stipendien finanzieren.

Zahlreiche Stipendien setzen allerdings überdurchschnittliche Leistungen voraus. Das bedeutet aber nicht, dass sich nur Hochbegabte oder überragende Arbeitnehmer bewerben können. Es empfiehlt sich also durchaus ein Blick in die Vorgaben und Anforderungen der verschiedenen Träger und Vergabestellen: Nicht immer stehen Noten im Mittelpunkt, teilweise sind auch Ihre Arbeitsleistung und Ihr Werdegang von Bedeutung für die Stipendienvergabe. Zum Beispiel:

  • Eine der bekanntesten Fördermöglichkeiten ist das Deutschland-Stipendium. Dieses richtet sich an Studenten, die herausragende Leistungen erbracht haben oder bei denen diese zu erwarten sind. Primär ist das Stipendium zwar auf Vollzeitstudenten ausgerichtet, ein berufsbegleitendes Studium kann jedoch - die entsprechenden Leistungen vorausgesetzt - ebenfalls gefördert werden. Der Stipendiat erhält dann 300 Euro im Monat, welche von privaten Förderern und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung jeweils zur Hälfte finanziert werden.
  • Eine weitere Option ist das Weiterbildungsstipdendium. Diese Leistung ist ein Programm der Begabtenförderung und richtet sich an unter 25-jährige Arbeitnehmer, die ihren Berufsabschluss mit einer Note von 1,9 oder besser bestanden haben. Der Gesamtförderbetrag kann bei maximal 6000 Euro liegen. Das Stipendium ist nur für ein Erststudium nutzbar, das auf der Berufsausbildung aufbaut.
  • Die dritte Fördermöglichkeit richtet sich explizit an berufserfahrene Studenten, die sich neben ihrem Beruf weiterbilden. Das Aufstiegsstipendium ist Teil der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" der Bundesregierung, Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der offiziellen Homepage der Qualifizierungsinitiative.


Stiftungen stellen eine weitere Fördermöglichkeit dar.

Die Stiftungskultur in Deutschland ist breit gefächert, mehr als 9000 Stiftungen sind in Deutschland registriert. Für berufsbegleitende Studenten ist das ein Glücksfall, da sich zahlreiche Stiftungen die Unterstützung von Studenten und beruflicher Weiterbildung auf die Fahnen geschrieben haben.

Bei der Vielfalt an Stiftungen ist eine vollständige Übersicht hier zwar unmöglich, dennoch haben wir einen guten Tipp: Werfen Sie unbedingt einen Blick in den deutschen Stiftungsindex, der über eine gute Suchfunktion verfügt.

Eine eigene Recherche in diesem Verzeichnis fördert vermutlich mehr Stiftungen zu Tage, als wir Ihnen hier präsentieren könnten.

Berufsbegleitendes Studium: Unterstützung vom Chef

Berufsbegleitendes Studium: Unterstützung vom ChefEinen Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung zum berufsbegleitenden Studium gibt es für Arbeitnehmer natürlich nicht. Das berufsbegleitende Studium dient ja in erster Linie dem Arbeitnehmer.

Weil von den neuen und erweiterten Qualifikationen allerdings auch der Arbeitgeber profitiert, können Sie versuchen, hier etwas Unterstützung vom Chef heraus zu handeln. Die muss nicht zwingend finanzieller Natur sein. Auch von anderen Leistungen können Studierende profitieren. Zum Beispiel so:

  • Ein Teil der Kosten wird - verbunden mit Auflagen - übernommen.
  • Der Arbeitgeber finanziert die Fahrt- und Übernachtungskosten.
  • Der Chef zeigt Entgegenkommen bei der Urlaubsplanung.
  • Das gelernte Wissen wird im Betrieb unterstützend umgesetzt.
  • Der Mitarbeiter wird durch Kollegen fachlich unterstützt.
  • Es werden Kooperationsprojekte mit einem Bildungsträger gesucht.
  • Der Mitarbeiter wird nach der Qualifizierung befördert.
  • Bei internen Terminen wird Rücksicht auf Anforderungen der Fortbildung genommen.
  • Studienarbeiten werden mit Projekten des Unternehmens verknüpft.
  • Der betroffene Mitarbeiter wird von Mehrarbeit kategorisch freigestellt.
  • Der Mitarbeiter hat einen festen Ansprechpartner im Unternehmen.

Ergänzend sollten Vorgesetzte und Arbeitnehmer gemeinsam prüfen, ob eine Reduktion der Arbeitszeit oder eine Umverteilung der Aufgaben temporär möglich sind.

Berufsbegleitendes Studium: Vorbereitung und Einstieg

Wer vor dem Berufseinstieg schon studiert hat, könnte meinen, dass das berufsbegleitende Studium für ihn - dank seiner Studienerfahrung - kein Problem darstellt. Das bewahrheitet sich allerdings nur selten.

Tatsächlich stellt die Doppelbelastung von Arbeit und Studium hier ganz andere Anforderungen an die Studierenden. Haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden, ist eine solide und rechtzeitige Vorbereitung unverzichtbar. Diese sollte sich aber nicht nur auf fachliche Fragen beschränken:

  • Ziele setzen

    Machen Sie sich klar, warum Sie das berufsbegleitende Studium überhaupt absolvieren und was Sie damit für sich erreichen wollen. Setzen Sie dieses Ziel dann bitte in Relation zu Ihrem Privatleben, Ihrer Beziehung, Familie, Freunden und ähnlichem. Nehmen Sie sich mindestens einmal im Monat Zeit und wiederholen Sie diesen Vorgang. So machen Sie sich die Bedeutung des Studiums - vor allem im Verhältnis zu den anderen wichtigen Dingen und Menschen in Ihrem Leben - immer wieder bewusst.

  • Umfeld einbeziehen

    Ohne Ihre Familie, Ihren Partner und Freunde werden Sie Studium und Arbeit nicht parallel bewältigen. Diese sollten Ihr berufsbegleitendes Studium zumindest mittragen, besser unterstützen. Nehmen Sie sich dazu bitte vor Beginn des Studiums die Zeit, die möglichen Auswirkungen des Studiums mit diesen Menschen zu besprechen. Nur wenn alle wissen, worauf sie sich einlassen, werden Sie sich auch noch in privaten Debatten aufreiben müssen.

  • Budget planen

    Berechnen und planen Sie im Vorfeld das notwendige Budget und klären Sie, wie Sie das Studium finanzieren können. Fastregel: Gut 2000 Euro als Reserve einplanen. Zu dieser Planung gehören auch die Einschränkungen, die Ihr Privatleben und Ihre Familie aufgrund der Studienkosten hinnehmen müssen. Diese sollten vor Beginn des Studiums klar sein.

  • Arbeitsplatz finden

    Da der größte Teil der berufsbegleitenden Studiengänge als Fernstudium angeboten werden, dominiert E-Learning als Lernmethode. Für Sie als Student bedeutet das, dass Sie den größten Teil der Zeit zu Hause, also im Home-Office, arbeiten werden. Genau wie bei der Arbeit sollten Sie auch für das Studium und die Lerneinheiten hier feste Zeiten und Zeiträume festlegen und als Termine in Ihren Kalender eintragen. So verhindern Sie, dass das Studium zu viel Zeit von Ihrem Privatleben in Anspruch nimmt.

  • Urlaub planen

    Auch wenn ein Studium erst mal stressfrei klingt: Es macht mindestens genau so viel Arbeit, wie der Job. Um der wachsenden Doppelbelastung zu begegnen und sich die Freude am Studium zu erhalten, sollten Sie zwischendurch bewusst Urlaub einplanen. Drei bis vier Tage oder ein Kurzurlaub hin und wieder reichen schon. Wahrscheinlich müssen Sie zu Beginn das bewusste Abschalten noch üben, im Laufe der Zeit aber werden Sie daraus viel Kraft schöpfen.

Die Vorbereitung eines berufsbegleitenden Studiums erfordert natürlich auch die Abstimmung mit dem Arbeitgeber. Finanziert der Arbeitgeber beispielsweise einen Teil des Studiums, sind Arbeitnehmer umgekehrt meist einige Zeit an das Unternehmen gebunden. In den entsprechenden Vereinbarungen verpflichten sich Arbeitnehmer dazu, das Studium erfolgreich abzuschließen und danach noch einige Zeit beim Unternehmen zu bleiben.

Bei einer Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Frist muss in der Regel ein Teil der finanziellen Unterstützung an das Unternehmen zurückgezahlt werden.

Wenn Sie allerdings merken, dass ein berufsbegleitendes Studium im Unternehmen gar nicht erwünscht ist und der Chef partout nicht mitspielt, kann das auch ein Zeichen für einen nötigen Jobwechsel und fehlende Perspektiven im Unternehmen sein.

Berufsbegleitendes Studium: Diese Fehler bitte vermeiden

Natürlich kann man beim berufsbegleitenden Studium auch einiges falsch machen. Davon geht zwar die Welt nicht unter, aber es kostet Sie womöglich unnötig Zeit, Geld und Nerven.

Oft sind das nur Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Zeit aber aufsummieren und zu echten Problemen erwachsen können. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie Fehler von vornherein erkennen, haben wir die
häufigsten hier für Sie aufgelistet:

  • Der Zeitbedarf für das berufsbegleitende Studium wird deutlich unterschätzt.
  • Familie und Freunde werden nur grob über das berufsbegleitende Studium informiert.
  • Die Arbeitszeit wird - auch während Prüfungsphasen - nicht reduziert.
  • Das Studium wird unstrukturiert und ohne Planung angegangen.
  • Studenten übertragen Ihre Lernleistung aus dem Erststudium eins zu eins auf das berufsbegleitende Studium.
  • Im Vorfeld findet keine Beschäftigung mit Lernstrategien und -methoden statt.
  • Der Student informiert sich nur unzureichend über den Studiengang und dessen Aufbau.
  • Das Tutorial des E-Learning-Systems wird übersprungen.
  • Es wird kein fester Lernrhythmus etabliert.
  • Lerneinheiten werden hektisch und unter Zeitdruck absolviert.
  • Studenten nehmen nur unregelmäßig an den E-Learning-Sitzungen teil.
  • Die Möglichkeit, den Dozenten per E-Mail oder via Skype Fragen zu stellen, wird nicht genutzt.
  • Es werden keine (virtuellen) Lerngruppen gebildet.
  • Die Studenten stellen sich untereinander nur flüchtig vor.
  • Es findet wenig Austausch zwischen den Studenten statt.
  • Präsenzphasen werden nicht ausreichend vorbereitet.
  • Vorlesungen und E-Learning-Module werden passiv konsumiert statt aktiv bearbeitet.
  • Der Arbeitgeber wird nicht über das berufsbegleitende Studium informiert.
  • Dem Studium wird zu wenig Priorität eingeräumt.
  • Trotz Studiums werden in den anderen Lebensbereichen keinerlei zeitliche Einschränkungen vorgenommen.
  • Lerneinheiten werden müde und gestresst angegangen.
  • Studenten nehmen Arbeit mit nach Hause - zusätzlich zu den Lerneinheiten.
  • Die individuellen Lernziele werden zu hoch gesteckt.
  • Inhalte werden nicht strukturiert gelernt und bearbeitet.
  • Quellen und Literaturangaben werden nicht von Anfang an systematisch archiviert.
  • Probleme im Studium oder mit einzelnen Themen werden nicht mit den Dozenten besprochen.
  • Geplante Lerneinheiten werden nicht im Kalender fixiert.
  • Mit der Klausurvorbereitung wird zu spät begonnen.
  • Die individuellen Ziele und die Motivation für das Studium werden nicht regelmäßig reflektiert.
  • Die verwendeten Programme werden von den Studenten nicht beherrscht.
  • Für Studienarbeiten werden keine Formatvorlagen verwendet.
  • Die Studenten kennen ihren Lerntyp nicht und probieren zu wenig Lernmethoden aus.
  • E-Mails und Hinweise der Hochschule werde nur flüchtig oder gar nicht gelesen.
  • Die Literaturrecherche wird im Vorfeld nicht trainiert.
  • Grundlagen-Seminare der Hochschule zu Arbeitstechniken und ähnlichem werden von den Studenten ignoriert.
  • Eine Verknüpfung der theoretischen Inhalte mit dem Arbeitsalltag der Studenten findet nicht statt.
  • Studenten übernehmen am Arbeitsplatz zusätzliche Aufgaben - obwohl sie im Studium unter Druck stehen.
  • Auch im Urlaub wird gelernt, aktive Erholung gibt es nicht.
  • Studenten richten sich kein dezidiertes Home Office oder zumindest einen festen Arbeitsplatz ein.
  • Die Kommunikation mit den Dozenten und Kommilitonen wird auf das notwendige Minimum beschränkt.
  • Privatleben und Familie werden zugunsten des Studiums vernachlässigt.
  • Das Studium wird auf Druck anderer Menschen begonnen oder fortgesetzt.
  • Es wird nicht die richtige Lernumgebung geschaffen.
  • Studenten eignen sich die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens nicht oder zu spät an.
  • Themen werden nur auf die Klausuren hin vorbereitet und nicht nachhaltig gelernt.
  • Die Vorteile des E-Learnings - beispielsweise interaktive und multimediale Inhalte - werden von den Studenten kaum oder gar nicht genutzt.
  • Es wird ausschließlich schriftlich gelernt, Medien wie Videos oder Podcasts werden ignoriert.
  • Studenten lernen nur am Computer, Stift und Papier - die kreative Prozesse fördern können - kommen nicht zum Einsatz.
  • Studienarbeiten werden unter Zeitdruck und kurz vor der Deadline geschrieben.
  • Zu großer Ehrgeiz lässt das Studium statt zu einer wertvollen Erfahrung zur lästigen Pflicht werden.
  • Der Vorgesetzte wird nicht über den Verlauf des Studiums informiert.
  • Die Abschluss- oder Master-Arbeit wird thematisch nicht auf den - aktuellen oder angestrebten - Job der Studenten abgestimmt.
[Bildnachweis: LarsZ by Shutterstock.com]

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