Medizinstudium: Zulassung, Noten (NC), Ablauf & Dauer

Das Medizinstudium gehört zu den beliebtesten Studienfächern in Deutschland. Jedes Jahr bewerben sich tausende Abiturienten für einen Studienplatz. Wer Arzt oder Ärztin werden will, muss sich allerdings auf ein mindestens 6-jähriges, anspruchsvolles Studium einstellen. Es wird rigoros gesiebt. Schon bei der Zulassung und mittels Numerus Clausus (NC). Ein Abitur mit der Note 1,0 ist bei vielen Universitäten eine Voraussetzung. Wir zeigen Ihnen, wie und wo Sie Medizin studieren können, welche Noten Sie brauchen und welche Umwege vielleicht doch noch zu einem Medizinstudium führen…

Medizinstudium: Zulassung, Noten (NC), Ablauf & Dauer

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Medizinstudium Ablauf und Inhalt

Leben retten und Krankheiten heilen: für viele ist das ein Traumjob. Der Weg dorthin aber ist schwer: Allein für das Fach Humanmedizin gab es im vergangenen Semester deutschlandweit rund 45.000 Bewerber, aber nur knapp 9.200 Studienplätze.

Interessenten sollten sich daher im Vorfeld genau mit Ablauf und Studienfach Voraussetzungen auseinandersetzen, um zu klären, ob sie für das Studium überhaupt infrage kommen. Die Humanmedizin ist durch die Ärztliche Approbationsordnung (ÄAppO) bundeseinheitlich geregelt. Wer sich zu einem medizinischen Studium entschließt, bekommt die geballte Ladung an Naturwissenschaften, zumindest zu Beginn. Aufgebaut ist das Medizinstudium folgendermaßen:

Grundstudium (Vorklinik)

Das Grundstudium wird als Vorklinik bezeichnet. Es schließt nach vier Semestern mit dem „Physikum“ (erste ärztliche Prüfung) ab. Inhalt sind naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagen. Studierende müssen folgende Fachgebiete pauken und lernen:

  • Biologie
  • Chemie
  • Biochemie
  • Physik
  • Anatomie
  • Physiologie
  • medizinische Psychologie
  • Soziologie

Gute Latein-Kenntnisse sind für die meisten Medizin-Studiengänge übrigens nicht mehr erforderlich. Diese werden im sogenannten Terminologie-Modul im Grundstudium vermittelt.

Hauptstudium (Klinik)

Der zweite Teil des Medizinstudiums nennt sich Klinik. Er umfasst regulär sechs Semester. Hier stehen die mit dem Arztberuf assoziierten Inhalte wie Krankheiten und deren Behandlung im Vordergrund. Die Studierenden absolvieren Vorlesungen, Seminare und Praktika. Dazu gehört auch ein 4-monatiges Pflichtpraktikum (Famulatur). Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie:

  • Anästhesiologie
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Innere Medizin
  • Neurologie
  • Notfallmedizin
  • Orthopädie
  • Pharmakologie
  • Urologie

Nach dem zehnten Semester folgt mit dem „Hammerexamen“ die zweite ärztliche Prüfung.

Praktisches Jahr (PJ)

Im letzten Jahr des Medizinstudiums wird die Berufspraxis intensiviert. Das PJ ist in drei Fächer unterteilt: Chirurgie, Innere Medizin und ein Wahlfach. Das praktische Jahr stellt die Voraussetzungen für die dritte und letzte ärztliche Prüfung dar. Sie besteht aus einem mündlichen und einem praktischen Teil.

Alle Teile des Medizinstudiums zusammen bilden das dreiteilige Staatsexamen, auf das die Approbation erfolgt – die Genehmigung, als Arzt arbeiten zu dürfen. Die meisten Studierenden schließen daran noch eine medizinische Dissertation an, um den Doktortitel zu erwerben. Auch wenn man Sie im Volksmund so nennt: Ein Arzt ist nicht automatisch Doktor!

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Medizinstudium Dauer

Das Medizinstudium dauert im Schnitt mindestens sechs Jahre und drei Monate. Danach folgt die Facharztausbildung, die ebenfalls fünf bis sechs Jahre dauert. Im Gegensatz vielen anderen Studiengängen ist Medizin nicht in Bachelor und Master unterteilt. Mediziner schließen mit dem Staatsexamen ab.

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Häufige Fragen und Antworten zum Medizinstudium

Wie viele Jahre braucht man für ein Medizinstudium?

Für das Medizinstudium brauchen Studierende einen langen Atem: Angesetzt ist das Studium auf mindestens sechs Jahre und drei Monate. Das beinhaltet aber noch nicht die Ausbildung zum Facharzt, die sich üblicherweise an das Studium anschließt. Diese dauert weitere fünf bis sechs Jahre, je nach Fachbereich.

Diese zusätzliche Spezialisierung ist notwendig, wenn Sie Patienten ärztlich behandeln wollen. Wer darauf verzichtet, darf nicht als Arzt praktizieren, hat aber andere berufliche Möglichkeiten, beispielsweise in der Wirtschaft in Bereichen wie Medizintechnik und Medizininformatik.

Was sind die Voraussetzungen für ein Medizinstudium?

Ein sehr gutes Abitur ist üblicherweise die Eintrittskarte fürs Medizinstudium. Sehr gut bedeutet, dass Ihre Abinote in der Regel nicht schlechter als 1,0 sein darf. Die Universitäten ermitteln den Numerus clausus jedes Jahr aus den abgelegten Abiturprüfungen neu, aber im Schnitt variiert der NC-Wert nur wenig.

Die Besten haben gute Aussichten: So wollen die Hochschulen sicherstellen, dass die Bewerber das harte Studium packen. Neben einem sehr guten Abiturzeugnis tragen Eignungstests und seit einiger Zeit die Eignungsquote dazu bei, aus dem Bewerberpool passende Studierende für das Medizinstudium zu wählen. So honorieren die Hochschulen auch medizinische Vorkenntnisse durch artverwandte Ausbildungen (zum Beispiel Ergotherapeut oder Arzthelfer).

Wie viel kostet es, Medizin zu studieren?

An staatlichen Universitäten ist das Studium in Deutschland kostenlos. Finanzielle Aufwendungen fallen einzig für Semesterbeitrag, Lehrmaterialien, Lebenshaltung und Studentenbude an. Anders an privaten Hochschulen: Die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) veranschlagt für das Medizinstudium 125.000 Euro plus 230 Euro Semesterbeitrag pro Semester.

Teuer wird ein Auslandsstudium: Je nach Studienort sind jährlich zwischen 7.500 (Rumänien) und 25.000 Euro (Österreich) möglich. Außerhalb der EU zählen Großbritannien und die USA zu beliebten Ländern fürs Medizinstudium. Konkrete Angaben sind schwierig, da die Hochschulen die Studiengebühren selbst festlegen. In Großbritannien sind bis zu 50.000 Pfund pro Jahr, in den USA zwischen 25.000 und 43.000 Dollar pro Semester (!) möglich. Verbindliche Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Hochschulen.

Welchen NC für ein Medizinstudium?

Der jeweilige NC im Jahr variiert leicht von Bundesland zu Bundesland. Daran lässt sich ablesen, welchen Abischnitt Bewerber vorweisen können sollten, um mittels Abiturbestenquote einen Studienplatz zu bekommen.

Derzeit müssen Sie für ein Medizinstudium in Berlin beispielsweise einen NC von 1,0 vorweisen können, zumindest an staatlichen Universitäten. Keinen NC benötigen Sie an privaten Hochschulen oder wenn Sie sich für ein Bundeswehrstudium entscheiden.

Was kann man mit einem Medizinstudium machen?

Das gesamte Medizinstudium ist auf ein klares Berufsbild zugeschnitten – anders beispielsweise als bei geisteswissenschaftlichen Fächern. Eine Tätigkeit als Arzt ist aber nicht die einzige Möglichkeit für Hochschulabsolventen.

Das Studium qualifiziert Sie ebenfalls für eine wissenschaftliche Karriere an der Hochschule oder in der Forschung. Je nach Zusatzqualifikation ist auch ein Berufseinstieg als medizinischer Fachjournalist, in der Klinikverwaltung, Pharmabranche, Medizintechnik, Unternehmensberatung oder Versicherungsbranche möglich

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Medizinstudium Voraussetzung

Wer ein Medizinstudium anstrebt, benötigt mindestens die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Hinzu kommen diverse Zulassungsbeschränkungen, darunter der Numerus Clausus (NC) sowie Auswahlverfahren an den Universitäten. Für das Medizinstudium müssen Studierende viel auswendig lernen, Fachvokabeln pauken und äußerst diszipliniert ihr Studium organisieren.

Sonst kommen sie nicht durch. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören ein ausgeprägtes Verständnis für Naturwissenschaften und Technik. Hinzu kommen gute Englischkenntnisse sowie hohe Stressresistenz und Empathie. Schließlich arbeiten Sie später direkt am und mit Patienten.

Auch wenn der Beruf des Arztes zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland gehört: Wer Medizin studieren will, sollte das aus Berufung tun und nicht wegen des späteren Gehalts.

Medizinstudium Zulassung

In Deutschland gibt es rund 40 Universitäten, die ein Medizinstudium anbieten. Fünf davon sind private Hochschulen. Zu den renommierten Medizinhochschulen in Deutschland gehören die Unis in Heidelberg, Göttingen, Münster, Greifswald sowie die LMU München.

Im jüngsten „Staatsvertrag über die Hochschulzulassung“ wurde die Vergabe der Studienplätze im Medizinstudium neu geregelt. Aktuell gibt es keine Plätze mehr durch Wartezeit oder Wartesemester. Stattdessen sieht die Medizinstudium Zulassung so aus:

  • 30 Prozent der Plätze werden mittels NC vergeben.
  • 60 Prozent werden durch Auswahlverfahren an den Hochschule besetzt.
  • 10 Prozent durch die „zusätzliche Eignungsquote“.

Die Idee dahinter: Die Vergabe der Studienplätze für ein Medizinstudium soll nicht mehr ausschließlich über Noten laufen (auch wenn diese einen hohen Stellenwert haben). Generell sollen die Hochschulen mehr Möglichkeiten bekommen, geeignete Kandidaten schulnotenunabhängig auszuwählen. Zum Beispiel durch Interviews und Auswahltests oder anhand der Ausbildung oder Berufserfahrung in verwandten Fächern.

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Medizinstudium NC: Diese Noten brauchen Sie

Was für Noten braucht man für Medizinstudium? Kurze Antwort: absolute Top-Noten. Das gilt für alle medizinischen Fächer wie Humanmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Tiermedizin. Ideal ist ein Abitur von 1,0 oder besser. Schon ein Abi-Schnitt im mittleren Einser-Bereich bedeutet schlechtere Chancen. Das Studium der Tiermedizin kann sogar nur zum Wintersemester begonnen werden.

Eine Chance, unmittelbar in den Hörsaal aufgenommen zu werden, haben angehende Mediziner (laut Stiftung für Hochschulzulassung) vor allem mit diesen Noten:

Abitur erworben in Medizin Zahnmedizin Pharmazie Tiermedizin
Baden-Württemberg 1,1 1,2 1,7 1,2
Bayern 1,1 1,2 1,7 1,2
Berlin 1,0 1,5 1,3 1,4
Brandenburg 1,0 1,2 1,6 1,2
Bremen 1,0 1,2 1,5 1,6
Hamburg 1,1 1,6 1,6 1,3
Hessen 1,0 1,3 1,5 1,3
Mecklenburg-Vorpommern 1,1 1,3 1,6 1,4
Niedersachsen 1,1 1,6 1,7 1,4
Nordrhein-Westfalen 1,0 1,3 1,6 1,3
Rheinland-Pfalz 1,0 1,1 1,7 1,3
Saarland 1,3 1,6 1,8 1,3
Sachsen 1,2 1,5 1,8 1,1
Sachsen-Anhalt 1,2 1,5 1,8 1,2
Schleswig-Holstein 1,2 1,5 1,6 1,4
Thüringen 1,1 1,4 1,3 1,0



Tipp: Machen Sie einen TMS!
Mit dem sogenannten TMS („Test für medizinische Studiengänge“ oder „Medizinertest“) können Sie Ihren NC um bis zu 0,8 Punkte für die Medizinstudium-Bewerbung verbessern. Der Test prüft kein Fachwissen, sondern vor allem logisches Denken. Den TMS bieten verschiedene Hochschulen an.

Medizinstudium ohne NC: Alternative Wege

Falls Sie keine ausreichende Abiturnote haben, aber dennoch einen Medizinstudienplatz bekommen möchten, gibt es noch ein paar Alternativen:

  • Bundeswehr
    Die Bundeswehr verfügt über ein Reservekontingent von 2,2 Prozent der Medizinstudienplätze. Allerdings muss man sich für ein Bundeswehrstudium auf 17 Jahre bei der Bundeswehr verpflichten und beim Eignungsverfahren für Offiziersanwärter besonders gut abschneiden.
  • Auslandsstudium
    Da Medizin eine internationale Disziplin ist, können Sie das Fach auch im Ausland studieren. Vor allem dort, wo die Zulassungsbeschränkungen lockerer sind. Beliebt sind Plätze in Österreich und Ungarn. Hier gibt es deutschsprachige Medizinstudiengänge. In England, Lettland, Polen und Tschechien können Sie auf Englisch studieren. Wer innerhalb der Europäischen Union Medizin studiert, dessen Abschluss wird laut Bundesärztekammer anerkannt.
  • Privathochschule
    Die private Universität Witten/Herdecke (UHW) und die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) bieten ein Medizinstudium ohne NC an. Die Kosten an der UHW liegen bei rund 50.000 Euro. An der UHW gibt es einen Generationenvertrag. Heißt: Der Studienbeitrag wird entweder sofort, während des Studiums in festgelegten Raten oder nach Abschluss des Studiums gezahlt, sofern die Mindesteinkommensgrenze von 21.000 Euro jährlich nicht unterschritten wird. Hier gibt es zur Finanzierung des Medizinstudiums auch Stipendien.
  • Studienplatzklage
    Haben Sie Zweifel am Vergabeverfahren können Sie auch eine Studienplatzklage einreichen. Die zielt meist auf „außerkapazitäre Studienplätze“. Die werden nicht offiziell ausgeschrieben, sind aber vorhanden. Die Studienplatzklage kann allerdings mehrere tausend Euro kosten – bei ungewissem Ausgang.
  • Losverfahren
    Die letzte Chance bietet das Losverfahren. Die Note zählt dabei nichts, nur Glück. Dazu muss man sich direkt bei der Hochschule einschreiben und jeweilige Fristen beachten.

Medizinstudium ohne Abitur

Durch neugeregelte Auswahlkriterien treten neben dem NC weitere Qualifikationen in der Vordergrund. Zugang zum Studium erhalten nun auch Bewerber, die vielleicht schlechtere Noten oder kein Abitur haben. Dafür müssen Sie aber eine medizinische Vorbildung nebst Berufserfahrung nachweisen können, beispielsweise eine Ausbildung zur Pflegefachkraft, zum Rettungsassistenten oder Arzthelfer.

Wichtig: Sie sollten über die mittlere Reife verfügen, die Ausbildung wenigstens mit einer Abschlussnote von 2,5 beendet und drei Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Sollten Sie auch keine medizinische Ausbildung absolviert haben, können Sie über eine Eignungsprüfung oder ein Probesemester Ihre Tauglichkeit nachweisen.

Medizinstudium Kosten

Wie viel kostet es, Medizin zu studieren? Keine Sorge! Auch wenn die Zulassungsbedingungen hoch sind: An staatlichen Hochschulen gibt es neben dem Semesterbeitrag keine großen Kosten für das Medizinstudium. Lediglich für den Lebensunterhalt (Essen, Miete, Lernmaterial) müssen Studierende selbst aufkommen.

Wer an privaten Hochschulen Medizin studiert, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Hier betragen die Kosten schnell 10.000 bis 15.000 Euro pro Jahr. Dafür können Ärzte nach dem Medizinstudium mit einem Einstiegsgehalt von 5.000 Euro brutto im Monat rechnen.

Medizinstudium Bewerbung

Im Regelfall bewerben Sie sich für das Medizinstudium zuerst bei der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH). Deren Plattform Hochschulstart koordiniert die Bewerbungsverfahren. Ausnahme: Wer an einer privaten Hochschulen Medizin studieren will, bewirbt sich unmittelbar dort.

Bei der SfH reichen Sie alle erforderlichen Unterlagen (zum Beispiel Abiturzeugnis) ein. Im Erfolgsfall wird Ihnen ein (einziger) Studienplatz zugeteilt. Ihre Ortspräferenzen können Sie zwar in einer Liste angeben (bis zu sechs Hochschulen), eine Garantie darauf gibt es aber nicht. Ihre Chancen auf den Studienplatz erhöhen Sie, wenn Sie Standorte auswählen, die weniger stark überlaufen sind.

Die Chancen auf ein Medizinstudium am Wunschort erhöhen sich, wenn Sie Sozialkriterien anführen können. Zum Beispiel wenn Sie verheiratet oder schwerbehindert sind, Kinder haben oder einen nahen Angehörigen pflegen.

Medizinstudium: Berufschancen und Karriereaussichten

Jedes Jahr verlassen rund 10.000 Humanmediziner die Hochschule. Ihre Berufschancen sind exzellent – in Deutschland wie im Ausland. Junge Ärzte finden im Krankenhaus ebenso Stellen wie als niedergelassener Arzt. Vor allem in ländlichen Regionen werden dringend Ärzte und Hausärzte gesucht. Auch in der Telemedizin gibt es zahlreiche Fortschritte, sodass hier in Zukunft noch ganz neue Berufsbilder und Jobprofile entstehen.

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