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Bewerben mit Bachelor: Tipps, Strategien + Vorlagen

Der Berufseinstieg gelingt heute mit Bachelor- und Master-Abschluss gleichermaßen. Mit Bachelor sogar noch früher. Und das ist nicht mal schwer: Das Bewerben mit Bachelor läuft im Grundsatz nicht anders als bei jeder anderen Bewerbung auch: Sie brauchen dazu vor allem einen tabellarischen Lebenslauf und ein überzeugendes Anschreiben. Tipps für die perfekte Bachelor-Bewerbung – plus kostenlose Muster und Vorlagen…


Bewerben mit Bachelor: Tipps, Strategien + Vorlagen

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Wann bewerben mit Bachelor: Vor dem Abschluss?

Wenn Sie vorhaben, unmittelbar nach dem Studium ins Berufsleben einzusteigen, sollten Sie sich rechtzeitig bewerben. Faustregel: Beginnen Sie mit der Bewerbung 6-8 Monate vor dem geplanten Eintrittstermin. Der Bewerbungsprozess kann bei manchen Unternehmen einige Zeit dauern. Und manchmal wird der Traumjob nicht unmittelbar ausgeschrieben, nur weil Sie danach suchen. Deshalb: Rechtzeitig beginnen!

Und falls Sie partout keine passende Stelle finden, versuchen Sie es mit einer Initiativbewerbung. Die wird von vielen Studenten enorm unterschätzt. Dabei ist sie das Ticket in den verdeckten Stellenmarkt – und die Konkurrenz ist hier zugleich viel kleiner. Was haben Sie schon zu verlieren – außer etwas Zeit und Mühe? Es geht immerhin um Ihren Berufseinstieg – und der stellt schon viele wichtige Weichen.

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Bewerben mit Bachelor: Strategien für den Einstieg

Haben Sie für sich ein klares Berufsziel und Wunschjobs definiert, sollten Sie eine passende Bewerbungsstrategie entwickeln: Wo suchen Sie Jobs? Wie bewerben Sie sich? Mit welchen Argumenten und Alleinstellungsmerkmalen können Sie überzeugen?

Die Jobsuche kann manchmal zäh sein. Umso wichtiger ist, dass Sie mehrgleisig fahren und mehrere Optionen parallel nutzen. Zum Beispiel diese:

  • Bachelorarbeit

    Ein klassischer Weg zum Job führt über die Bachelorarbeit. Statt sich erst mit dem Bachelor zu bewerben, sollten Sie für Ihre Abschlussarbeit schon den Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern suchen. Wer dann im Unternehmen eine Bachelorarbeit mit Mehrwert für das Unternehmen schreibt, erhöht seine Chancen auf ein Jobangebot erheblich. Und selbst wenn nicht: So haben Sie immerhin eine gute Referenz gewonnen.

  • Passive Bewerbung

    Beginnen Sie frühzeitig damit, sich online verschiedene Profile (bei Linkedin oder Xing) aufzubauen und Kontakte zu knüpfen. Parallel empfehlen wir eine Bewerbungshomepage oder ein eigenes Blog, weil Sie damit Ihre Sichtbarkeit im Markt steigern und gleichzeitig Ihre Expertise darstellen können. Alles zusammen zahlt auf die passive Jobsuche ein. Bedeutet: Personaler und Headhunter werden auf SIE aufmerksam – der Job kommt zu Ihnen.

  • Alumni-Netzwerk

    Praktisch jede Hochschule besitzt ein Alumni-Netzwerk, in dem sich ehemalige Studenten und Absolventen vernetzen. Gerade Kandidaten, denen persönliche Kontakte lieber sind als die virtuelle Positionierung, sollten sich hier engagieren. Suchen Sie dort den Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen und potenziellen Arbeitgebern. Aber unaufdringlich! Tipps zum Netzwerken finden Sie HIER.

  • Trainee

    Auch eine Stelle als Trainee kann einen schnellen Berufseinstieg ermöglichen. Das Auswahlverfahren solcher Trainee-Programme ist aber anspruchsvoll. Stellen Sie sich auf längere Assessment Center oder einen Auswahltag ein. Auch bei der schriftlichen Bewerbung wird meist zusätzlich ein Motivationsschreiben verlangt.

  • Startup

    Junge, wachsende Unternehmen suchen immer qualifiziertes Personal. Entsprechend gering sind hier die Einstiegshürden für Bachelor-Bewerber. Ebenso gering sind allerdings die Gehaltsaussichten. Startups haben schlanke Budgets, die Hierarchien sind so flach wie ein Pfannkuchen. Überstunden stehen an der Tagesordnung. Immerhin: Sie können dort viel lernen und ausprobieren. Die Jobs sind abwechslungsreich. Die Erfahrungen reichen von kreativen Projekten bis zu wertvoller Aufbauarbeit. Das kann ein gutes Sprungbrett für den Traumjob in zwei bis drei Jahren sein. Worauf sich Bewerber bei einem Startup einstellen sollten, können Sie HIER nachlesen.

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Wie kann man sich als Bachelor bewerben?

Jede vollständige Bewerbung besteht wesentlich aus drei Bausteinen und Unterlagen:

  1. Bewerbungsanschreiben (max. 1 Seite)
  2. Tabellarischer Lebenslauf (1-3 Seiten)
  3. Zeugnisse & Zertifikate (max. 5 Dokumente)

Zu den Zeugnissen und Zertifikaten zählen natürlich Ihr Bachelorzeugnis (das sie auch nachreichen können), alternativ: Zwischenzeugnisse sowie Praktikumszeugnisse oder Zertifikate von relevanten Weiterbildungen – zum Beispiel Sprachzertifikate oder besuchte Webinare.

Klassisch wird die fertige Bewerbungsmappe in dieser Reihenfolge aufgebaut. Das gilt ebenso für die eMail-Bewerbung bei der alle Unterlagen in einem PDF zusammengefügt werden:

Bewerbungsmappe Aufbau Reihenfolge

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Wie schreibe ich das perfekte Anschreiben?

Die Bewerbung beginnt IMMER mit dem Bewerbungsschreiben. Es ist das Initial der Unterlagen und liegt obenauf. Auf rund einer DIN A4 Seite erklären Sie im Wesentlichen: Warum Sie sich hier bewerben (Motivation) und warum Sie die Bestbesetzung für den Job sind (Eignung). Vermeiden Sie dabei unbedingt alle typischen Floskeln oder Einstiegssätze vom Typ „hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stelle als…“ – punkten können Bewerber ausschließlich mit Originalität und Persönlichkeit.

Weil Bachelor-Absolventen noch über wenige Berufserfahrungen verfügen, müssen sie umso mehr mit ihrer Motivation überzeugen. Gibt es ein konkretes Stellenangebot, sollten Sie darauf eingehen und gesuchte Schlüsselbegriffe im Anschreiben wiederholen. Das zeigt: Die Bewerbung ist individuell formuliert – und Sie haben sich intensiv mit dem Job beschäftigt.

Was gehört in ein Anschreiben?

Folgende Pflichtangaben muss ein Bewerbungsschreiben immer enthalten:

  • Absender (Vor- und NachName, Anschrift, Telefonnummer, eMail-Adresse)
  • Datum (rechts)
  • Empfänger (Firma, Vor- und Zuname des Adressaten, Anschrift)
  • Betreffzeile (ohne das Wort „Betreff“)
  • Anrede (Persönlich, nie: „Sehr geehrte Damen und Herren“)
  • Grußformel
  • Unterschrift
  • Anlagen (Lebenslauf, Zeugnisse)

Wie ist ein Anschreiben aufgebaut?

Weiterhin besteht das Anschreiben selbst aus vier Bausteinen:

  1. Einleitung
    Der Einstieg sollte mit einem Knall beginnen – Ihrer Motivation, Ihrem stärksten Argument. Hauptsache keine 0815-Standardformulierung. Lassen Sie ruhig einfließen, dass Sie sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben.
  2. Hauptteil
    Den zweiten Teil bildet die Selbstdarstellung. Hier machen Sie als Bewerber klar, welche relevanten Stärken und Erfahrungen Sie mitbringen. Bitte nicht den Lebenslauf wiederholen, sondern das Besondere an Ihnen betonen!
  3. Unternehmensbezug
    Im dritten Teil wird eine Verbindung zum Unternehmen hergestellt: Warum bewerben Sie sich ausgerechnet hier? Jetzt geht es darum, zu zeigen, was Sie mit Ihrem Know-how und Ihren Fähigkeit im neuen Job bewirken könnten und wollen. Diesen Teil können Sie mit dem zweiten verweben oder gar zum Einstieg machen. Die Reihenfolge der ersten drei Punkte ist nicht fix.
  4. Schluss
    Am Ende sollten Sie noch einen Höhepunkt setzen: Betonen Sie nochmal Ihr Interesse und Ihre Leidenschaft für den Job. Danach schreiben Sie – ohne Konjunktiv -, dass Sie sich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen. Beispiele für überzeugende Schlusssätze in der Bewerbung finden Sie bei uns HIER.

Grundsätzlich gilt: Ihr Bewerbungsschreiben sollte frei von Rechtschreibfehlern sein und jedes Mal neu formuliert werden. Personaler erkennen lieblose Massenschreiben sofort – und erteilen ihnen auch sofort eine Bewerbungsabsage. Deshalb: Die Bewerbung immer nochmal Korrektur lesen lassen!

Wie schreibe ich einen professionellen Lebenslauf?

Im Lebenslauf beschreiben Sie Ihren bisherigen Werdegang. Er ist das Herzstück der Bewerbung und wird oft sogar zuerst gelesen. Strukturiert und aufgebaut wird er heute in tabellarischer Form: links die Zeitangaben, rechts die Stationen und Erfahrungen.

Den Lebenslauf können Sie chronologisch (beginnend mit der Grundschule) oder in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (beginnend mit der aktuellen Postion) aufbauen. Standard ist heute die sogenannte „amerikanische“ Form – also umgekehrt chronologisch. Orientieren können Sie sich beim Lebenslauf Aufbau an diesem Muster und Beispiel:

Tabellarischer Lebenslauf Muster Vorlage Aufbau Beispiel

Was gehört in einen Lebenslauf?

Folgende Angaben interessieren Personaler in der Vita. Sie gehören unbedingt in den Lebenslauf:

  1. Persönliche Daten
  2. Berufspraxis (Studentenjobs, Praktika)
  3. Bildungsweg (Schule, Studium)
  4. Besondere Kenntnisse (Sprachkenntnisse, Fortbildungen)
  5. Interessen und Hobbys)
  6. Ort, Datum, Unterschrift

Nennen Sie im Lebenslauf bitte nur Erfahrungen und Qualifikationen, die für die angestrebte Position relevant sind. Sonst bitte weglassen, weil es weder qualifiziert noch interessiert.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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