Management-Studium: Wie werde ich Manager?

Sie wollen auf der Karriereleiter ganz nach oben? Dann können Sie bereits mit einem passenden Management-Studium die Grundlagen legen. Wege in eine Führungsposition gibt es viele und ein Management-Studium ist natürlich keine Garantie – doch schaffen Sie damit beste Voraussetzungen. Bleibt die Frage: Welche Studiengänge gibt es für die Macher und Lenker der Zukunft? Wir zeigen eine große Auswahl an Möglichkeiten sowie eine Liste der besten Business Schools für ein Management-Studium…

Management-Studium: Wie werde ich Manager?

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Management-Studium: Wie wird man Manager?

Eine klare und eindeutige Antwort auf die Frage „Wie wird man eigentlich Manager?“ gibt es nicht. Denn neben formalen Qualifikationen sind auch andere Qualitäten gefragt: Eigenmarketing, Netzwerke, Durchsetzungsvermögen.

Beispiel Bundesliga: Die Fußball-Vereine setzen jedes Jahr Millionen um. Umso kurioser, dass die Managerposten oftmals von lauter Ex-Kickern okkupiert werden – ohne jede akademische Ausbildung. Diese bringen formal sicher nicht die beste Ausbildung mit, werden bei der Besetzung aber trotzdem bevorzugt.

Dennoch lautet die häufigste Antwort für angehende Manager: das BWL-Studium ebnet den Weg in die Führungsetage häufiger als andere. Auch der MBA ist eine beliebte Qualifizierung – in den USA noch mehr als bei uns. Doch kann das akademische Fundament im Management-Studium sehr vielseitig sein.

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Spezialisierung beim Management-Studium

Ein Trend, der – alleine schon beim Blick in die Studienführer – sichtbar wird, ist die Spezialisierung. Denn klar ist: Manager ist nicht gleich Manager: Der Chef einer großen Klinik hat andere Rahmenbedingungen als der eines Automobilherstellers. Mit Gedanken an die zukünftige Position ist schon beim Management-Studium Branchen-Know-how ein entscheidender Faktor. Aus diesem Grund ist die deutsche Hochschullandschaft breit gefächert. Es gibt eine Vielzahl an spezialisierten Bachelor-, Master- und MBA-Programmen – beispielsweise auch für Studenten, die hinterher ausdrücklich in Hotels, NGOs oder Medienkonzernen anheuern wollen.

Grundsätzlich wichtig: Idealerweise bauen Bachelor und Master aufeinander auf oder ergänzen sich. Ein BWL-Bachelor könnte und sollte sich in einem Master-Studiengang spezialisieren, um anschließend in seiner Wunschbranche durchzustarten. Für einen Ingenieurswissenschaftler könnte ein MBA das richtige sein, um Managerqualitäten draufzusatteln.

Als kleine Übersicher und zur Inspiration haben wir eine Auswahl an an Management-Studiengängen aufgelistet, die derzeit von deutschen Hochschulen (ob staatlich oder privat) angeboten werden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Agrarmanagement
  • Bildungsmanagement
  • Finanzmanagement
  • Gesundheitsmanagement
  • Hotelmanagement
  • Immobilienmanagement
  • Innovationsmanagement
  • International Management
  • IT-Management
  • Kulturmanagement
  • Logistikmanagement
  • Medienmanagement
  • Modemanagement
  • Non-Profit-Management
  • Personalmanagement
  • Sportmanagement
  • Tourismusmanagement
  • Umweltmanagement
  • Verwaltungsmanagement
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Business Schools für das Management-Studium

Als zweiter Faktor neben dem Fach spielt beim Management-Studium auch die Wahl der Bildungseinrichtung eine Rolle. Daten von Linkedin legen nahe, dass Absolventen der Frankfurt School of Finance – nicht ganz überraschend – überproportional häufig bei Deutscher Bank, Commerzbank und HypoVereinsbank anheuern. Absolventen der Otto Beisheim School of Management wechseln dagegen häufig in eine Unternehmensberatung: McKinsey, Boston Consulting Group, Ernst & Young.

Fragen Sie sich deshalb: Welche Einrichtung passt zu mir und meinen beruflichen Zielen? Worauf will ich mich spezialisieren? Wer bietet mir die besten Rahmenbedingungen und Zukunftsaussichten?

Denn es macht einen gewaltigen Unterschied, an welcher Institution man seinen MBA erwirbt. Ein klangvoller Name mit viel Prestige kann ein Türöffner sein – ist aber teilweise mit horrenden Kosten verbunden. Das Geschäft mit den MBAs ist lukrativ – und wird von privaten Einrichtungen dominiert. Da gibt es die genannte Otto Beisheim School of Management (WHU) in Vallendar, die Cologne Business School oder die Kühne Logistics University in Hamburg. Möglich sind auch MBA-Fernstudiengänge – mit nicht minder hohen Kosten. Trotz niedriger Zulassungskriterien können hier 20.000 Euro auf Sie zukommen.

Die 10 besten Business Schools der Welt

Sie wollen Ihr Management-Studium an der wirklich besten Hochschule machen? Dann können Sie sich am Laut MBA-Ranking orientieren. Nachfolgend stellen wir Ihnen die 10 besten MBAs laut Financial Times vor – berücksichtigt wurden dabei Kriterien wie Gehalt, Perspektiven, Zufriedenheit, Empfehlungen, Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei sei gleich gesagt, dass Sie das nötige Kleingeld mitbringen sollten. Ein neunmonatiges MBA Programm an der Stanford Graduate School kann mehr als 100.000 Dollar kosten.>

Die internationalen Top 10 der Business Schools:

  1. Harvard Business School
  2. University of Pennsylvania Wharton
  3. Stanford Graduate School of Business
  4. Insead (Frankreich/Singapur)
  5. Ceibs (China)
  6. MIT: Sloan
  7. London Business School
  8. Columbia Business School
  9. HEC Paris
  10. University of Chicago: Booth


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Management-Studium: Die besten Business Schools Deutschlands

Die beiden besten Business Schools Deutschlands sind laut Financial Times-Ranking die Otto Beisheim School of Management (Platz 64), die Mannheim Business School (Platz 71) und die ESMT Berlin (Platz 81) in Berlin.

  • Mannheim Business School

    Drei Jahre nach Abschluss kommen die Absolventen laut FT-Auswertung auf ein jährliches Durchschnittsgehalt von 124.415 US-Dollar. Einer Erhebung zufolge haben 98 Prozent der Absolventen drei Monate nach Studienabschluss eine Beschäftigung gefunden.

    Für den Full-Time-MBA benötigen Bewerber mindestens Bachelor-Abschluss, Englischkenntnisse, Berufserfahrung und einen GMAT von 600 Punkten. Und sie müssen 36.000 Euro für die Programmgebühren auf den Tisch legen. Dafür kann man sich auch hier wieder (regional) spezialisieren: Es gibt einen German Track, Eurasian Track, Transatlantik Track, European Track oder Global Track.

    Für einen Executive MBA brauchen Bewerber neben akademischem Erstabschluss idealerweise acht Jahre Erfahrung als Führungskraft, Personal-, Budget- und internationale Erfahrung sowie ausreichende Englischkenntnisse. Auch der Executive MBA ist ein sündhaft teures Unterfangen. Die Programmgebühren liegen bei 47.500 Euro. Bei den Gehaltsaussichten kann sich die Investition aber natürlich lohnen.

  • ESMT Berlin

    Die European School of Management and Technology landet zählt ebenfalls zu den globalen Top100 und gehört zu den besten Managerschmiede Deutschlands. Durchschnittsgehalt drei Jahre nach Abschluss: 116.933 US-Dollar. Nach drei Monaten haben laut FT-Daten 82 Prozent der Absolventen ihre Jobsuche erfolgreich abgeschlossen – ein guter Wert, aber deutlich weniger als in Mannheim.

    An der privaten Hauptstadt-Hochschule gibt es drei Möglichkeiten: Master in Management, Vollzeit-MBA oder Executive MBA. Der Master dauert 24 Monate, beginnt im September, wird komplett in der Unterrichtssprache Englisch durchgeführt. Der Vollzeit-MBA dauert genau ein Jahr. In den ersten sieben Monaten sollen Managementkompetenzen ausgebildet, danach die Führungsqualitäten weiterentwickelt werden. Im Schnitt sind die Teilnehmer 30 Jahre alt haben sechs Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel.

    Der Executive MBA wiederum dauert 18 Monate, wird vollständig in englischer Sprache abgehalten und ist berufsbegleitend. An Programmgebühren veranschlagt die ESMT 43.500 Euro.

  • Management-Studium: Welche Alternativen gibt es noch?

    Wer weder Lust noch das nötige Kleingeld für einen MBA hat, findet auch an den staatlichen Einrichtungen – Unis wie FHs – eine gewaltige Auswahl an Möglichkeiten für ein spezielles Management-Studium. Manche skurril, manche Mainstream. Beispiel FH Stralsund: Die Norddeutschen haben als einzige den Bachelor-Studiengang Baltic Management Studies im Programm, der Wirtschaftswissen, Sprach- und interkulturelle Kompetenz sowie Spezialisierungswissen verknüpft.

    Hier vier weitere Beispiele für Richtungen, die Manager einschlagen können:

    • Finanzmanagement

      Beispiel Uni Augsburg: Sie bewirbt ihren Master-Studiengang Finance and Information Management als Eliteprogramm. Ein exzellenter Abschluss in BWL, Ingenieurswissenschaften oder Informatik ist Voraussetzung für die Aufnahme. Betont wir die interdisziplinäre Ausrichtung. In vier Semestern sollen die Master fit für Führungspositionen gemacht werden.

    • Gesundheitsmanagement

      Gesucht: die Klinikmanager von morgen. Gesundheitsmanager werden aber auch in Versicherungen, Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, in der Medizinprodukte- und Pharmaindustrie gebraucht. Beispiel Bayreuth: Der Bachelor of Science in Gesundheitsökonomie dauert sechs Semester und soll fächerübergreifendes Wissen vermitteln: BWL, VWL, Gesundheitswissenschaften und Medizinmanagement.

    • Marketingmanagement

      Sales Management und Marketingmanagement schulen die Verkäufer von morgen. Beispiel Leuphana Universität Lüneburg: Hier dauert der Master management & Marketing vier Semester und soll auf Führungsaufgaben in Werbeagenturen, Marktforschungsinstituten oder Unternehmensberatungen vorbereiten. Ohnehin haben Master in der Lüneburger Heide die freie Auswahl: Es gibt auch noch die Studiengänge Management and Data Sciene, Management and Business Development, Management and Engineering, Management and Finance and Accounting sowie Management and Human Resources.

    • Umweltmanagement

      Auch die Umwelt befindet sich im 21. Jahrhundert in einem Stadium, in dem sie aktiv gemanaged werden muss. Die Uni Gießen bietet sowohl den Bachelor als auch den Master in Umweltmanagement an. Und auch hier wird interdisziplinär gelehrt: neben ökologischen Inhalten stehen wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Module im Studienplan. Hinterher winken Führungspositionen in Verbänden, NGOs, aber auch in der Industrie oder öffentlichen Versorgungsbetrieben.

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    [Bildnachweis: Abcent by Shutterstock.com]

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