Deutschlands beste Arbeitgeber: Ranking der Unternehmen

Egal ob Berufseinsteiger oder erfahrene Fach- und Führungskraft: Wer würde nicht gerne beim besten Arbeitgeber tätig sein? Das verheißt eine gute Arbeitsatmosphäre, Top-Aufstiegschancen und natürlich auch eine entsprechend gute Bezahlung. Doch welche sind Deutschlands beste Arbeitgeber? Das kommt ganz darauf an, wen man fragt: Es gibt inzwischen viele Arbeitgeber-Rankings, die zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Rankings vor und zeigen, welcher Arbeitgeber es hier wie dort bis ganz an die Spitze geschafft hat…

Deutschlands beste Arbeitgeber: Ranking der Unternehmen

Die besten Arbeitgeber Deutschlands

Ob ein Arbeitgeber gut, semi-gut oder hundsmiserabel ist – das ist sehr subjektiv. Jeder Mitarbeiter hat andere Präferenzen, lässt sich von persönlichen Befindlichkeiten leiten, kommt zu anderen Schlüssen. Als Gradmesser dienen zum Beispiel…

All diese Kriterien werden seit Jahren in diversen Arbeitgeberbewertungsportalen aggregiert. Daraus erstellen sie schließlich jedes Jahr die Rankings der besten (oder beliebtesten) Arbeitgeber Deutschlands.

Diese dienen vielen Absolventen und Jobwechslern als Orientierung. Entsprechend wichtig ist es für Arbeitgeber dort (möglichst weit oben) aufzutauchen. In Zeiten des Fachkräftemangels sorgen sie immerhin für einen nicht abreißenden Strom an Bewerbungen. Ein guter Arbeitgeber zu sein – und dies auch nach außen hin präsentieren zu können – ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Rankings sind aber auch nicht unumstritten.

Junge Talente und erfahrene Fachkräfte haben heute hohe Ansprüche an Arbeitgeber. Unternehmen müssen diesen Erwartungen gerecht werden, wenn sie im sogenannten War for Talents eine Chance haben und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen wollen. Mit einem eingestaubten Image lockt niemand gute Mitarbeiter an, die wiederum entscheidend zum Erfolg beitragen.

Entsprechend investieren viele Unternehmen heute in das sogenannte Employer Branding. Und die Rankings der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands spielen dabei eine wichtige Rolle.

Was macht einen Top-Arbeitgeber aus?

Was macht einen Top-Arbeitgeber aus?Unternehmen werben damit, ein besonders attraktiver Arbeitgeber zu sein. Klar, das Gegenteil wäre die Nachricht. Aber behaupten kann das schließlich jeder. Was aber macht wirklich einen Top-Arbeitgeber aus? Worauf achten Jobsuchende und Talente, wenn sie nach einem potenziellen Arbeitgeber suchen?

Allgemein lässt sich das nur schwer beantworten. Schließlich legt dabei jeder andere, individuelle Schwerpunkte. So werden zahlreiche Schlagworte genutzt, die einen besonders guten Arbeitgeber ausmachen können:

All diese Dinge sind wichtig und ergeben ein Gesamtbild. Doch je mehr Unternehmen damit werben, desto schneller werden solche Vorzüge zum Standard. Das Von-Einander-Abheben wird schwieriger und zu einem fortwährenden Prozess.

Wer Talente anziehen und auch halten will, steht also vor permanenten Herausforderungen. Immerhin: Sie lassen sich auf einen Grundsatz zurückführen:

Hoch qualifizierte Fachkräfte und Talente wollen sich im Unternehmen professionell und persönlich weiterentwickeln und ihre Fähigkeiten voll einbringen können. Gute Arbeitgeber machen deutlich, dass sie auf die Bedürfnisse der Person – und nicht nur die eines Mitarbeiters – eingehen.

Guten Arbeitgebern geht es also nicht um Hochglanz und ein perfektes Image. Es geht ihnen um die Weiterentwicklung von Stärken und Talenten – mit denen sich auch das Unternehmen positiv entwickelt.

Wir selbst haben dazu eine Umfrage gemacht und Karrierebibel-Leser befragt, was Sie von Top-Arbeitgebern erwarten. Die Ergebnisse können Sie sich hier in diesem kostenlosen PDF ansehen und herunterladen.

Kritik an Arbeitgeber-Rankings

Die meisten der Ranglisten basieren auf aktiven Befragungen (Umfragen). Dabei füllen Studenten, Absolventen, Bewerber oder Mitarbeiter Fragebögen aus und schicken diese anschließend an die Organisatoren zurück, die diese auszählen und auswerten.

Dabei tauchen gleich mehrere Probleme auf:

  • Listen

    Bewertet und zertifiziert werden die Unternehmen auf Basis von Listen. Zwar gibt es auch Freifelder für eigene Angaben. Klassischerweise erhalten die meisten Stimmen aber nur jene Unternehmen, die schon auf der Liste stehen. Das Problem: Size matters. Das Verfahren verstärkt vor allem die Beliebtheit großer und bekannter Marken und Unternehmen. Das Nachsehen haben kleine und weniger bekannte Arbeitgeber, die aber mindestens genauso gut sein können.

  • Bezahlmodelle

    Das zweite Problem: Die Teilnahme an manchen Rankings kostet Geld. Die Bewertungsplattformen Glassdoor und Kununu zum Beispiel arbeiten grundsätzlich mit Bezahlmodellen. Beispielsweise können Unternehmen bei Kununu gegen ein Entgelt ein werbewirksames Employer Branding-Profil einrichten. Wer zahlt, darf sich also aufhübschen – auch das fördert nicht zwingend die Objektivität der Abstimmung.

  • Manipulationen

    Auch sind die Plattformen nicht resistent gegen Manipulationen und interne Absprachen. Etwa wenn Mitarbeiter dazu angestiftet werden, an solchen Umfragen teilzunehmen – natürlich mit positiver Bewertung.

Solche Rankings sind also stets mit kritischer Distanz zu lesen und zu bewerten. Durchweg tauchen dort nur namhafte oder börsennotierte Konzerne auf. Der größte Arbeitgeber in Deutschland ist aber der Mittelstand insgesamt.

Was viele Jobsuchende nicht auf dem Radar haben: Zahlreiche KMU in Deutschland sind längst Global Player oder gar Weltmarktführer in ihrem Bereich. Entsprechend bieten sie internationale Karrieren, schnelle Aufstiegschancen und eine frühe Übernahme von Verantwortung. Nur sind ihre Standorte weniger attraktiv und ihre Marken weniger bekannt. Hinschauen sollten Bewerber hier aber trotzdem!

Ein anderer, immer wieder geäußerter Kritikpunkt an den Arbeitgeber-Rankings lautet: Diese bilden lediglich Imagewerte ab. Schließlich könnten Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger gar nicht wirklich beurteilen, wie gut es bei dem Arbeitgeber tatsächlich läuft…

Das stimmt allerdings nur zum Teil:

  • Sicher, niemand kann ausschließen, dass sich Bewerber und Umfrageteilnehmer vom Image eines Unternehmens leiten lassen.
  • Wahr ist aber auch: Gerade die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Master-Abschlüsse hat eine Vielzahl von Pflichtpraktika eingeführt. Etliche Young Professionals können sich daher durchaus aus eigener Erfahrung ein Urteil bilden. Hinzu kommen Werkstudenten, die ihre Abschlussarbeit in einem der bewerteten Unternehmen geschrieben haben. Oder der durchaus intensove Austausch der Studierenden untereinander.

Unterm Strich bedeutet das: Arbeitgeber-Bestenlisten bilden zwar kein Abschlussurteil und bilden auch nicht zu 100 Prozent die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse ab. Auch weil eben die eigenen Ansprüche dafür unterschiedlich sind. Sie sind aber auch nicht überflüssig oder verfälscht.

Im Ergebnis bieten solche Arbeitgeber-Ranglisten eine Orientierungshilfe und zeigen Trends auf.

Deutschlands beste Arbeitgeber 2019 laut…

Trendence

Trendence ermittelt jährlich in Umfragen unter mehr als 90.000 jungen Bewerbern die Rankings der 100 attraktivsten Arbeitgeber und gibt so einen Überblick über die attraktivsten Arbeitgeber einzelner Branchen und Bewerbergruppen. Dabei werden regelmäßig die Top-Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Ingenieure oder Naturwissenschaftler unterschieden. Schließlich haben die auch unterschiedliche Anforderungen an Jobs und Arbeitgeber.

Hier die Ranglisten im Überblick…

Deutschlands beste Arbeitgeber 2019 für Wirtschaftswissenschaftler sind demnach:

RangUnternehmenProzent
1
Daimler / Mercedes-Benz
11,8
2
BMW Group
10,8
3
AUDI AG
9,1
4
Adidas
8,5
5
Porsche
7,8
6
Lufthansa Group
7,7
7
Google
7,2
8
Bosch Gruppe
6,7
9
PwC
5,6
10
Apple
5,4


Deutschlands beste Arbeitgeber 2019 für Informatiker sind demnach:

RangUnternehmenProzent
1
Google
25,0
2
MICROSOFT
9,9
3
Apple
9,6
4
SAP
9,5
5
BMW Group
9,3
6
Daimler/ Mercedes-Benz
9,1
7
Amazon
8,6
8
AUDI AG
8,0
9
Blizzard Entertainment
7,9
10
Bosch Gruppe
7,3


Deutschlands beste Arbeitgeber 2019 für Ingenieure sind demnach:

RangUnternehmenProzent
1
AUDI AG
15,8
2
Daimler/ Mercedes-Benz
15,0
3
BMW Group
14,3
4
Porsche
12,9
5
Bosch Gruppe
10,8
6
Airbus
10,1
6
Siemens
10,1
8
Volkswagen AG
6,2
9
Fraunhofer-Gesellschaft
5,3
10
Lufthansa Technik
5,2


Für zwei weitere Absolventengruppen liegen bisher leider nur Zahlen aus dem Vorjahr vor.

Deutschlands beste Arbeitgeber 2018 für Naturwissenschaftler waren demnach:

RangUnternehmenProzent
1
Bayer
19,9
2
Max-Planck-Gesellschaft
15,6
3
BASF
14,3
4
Fraunhofer-Gesellschaft
13,1
5
Helmholtz-Gemeinschaft
8,0
6
Google
7,3
7
DLR
6,9
8
UBA
6,4
9
Roche
6,2
10
Merck KGaA
5,0


Deutschlands beste Arbeitgeber 2018 für Juristen waren demnach:

RangUnternehmenProzent
1
Auswärtiges Amt
20,2
2
Freshfields Bruckhaus Deringer
13,7
3
Europäische Kommission
13,3
4
Bundeskriminalamt
13,0
5
Hengeler Mueller
10,7
6
Gleiss Lutz
6,8
7
Clifford Chance
6,4
7
Linklaters
6,4
9
CMS Hasche Sigle
5,9
10
BMW Group
5,8

Glassdoor

Inzwischen veröffentlichte Glassdoor seine Deutschland-Rangliste bereits zum vierten Mal. Für das Ranking mussten pro Arbeitgeber mindestens 20 Bewertungen für jedes der acht Bewertungskriterien vorliegen und insgesamt mussten mindestens 1.000 Arbeitnehmer am Ende des Nominierungszeitraums teilgenommen haben.

Vergleicht man mit den Ergebnissen vom Vorjahr, ist die Fluktuation hoch. Aus den Top Ten des letzten Jahres haben es nur fünf Unternehmen wieder unter die besten zehn Arbeitgeber geschafft – wenn auch auf unterschiedlichen Plätzen. Vorjahressieger Bain & Company rutschte von Platz eins auf 16, nach wie vor vorne vertreten sind MHP Porsche, BMW, Daimler, Infineon und SAP.

Nicht mehr in den Top Ten sind dagegen Puma Group, Porsche, Adidas und der österreichische Möbelkonzern Mömax. Neu bei den besten Arbeitgebern Deutschlands 2019 sind das Beratungsunternehmen Capco und das Berliner Start-up HelloFresh. Die Details…

  1. SAP SE

    Von Platz drei an die Spitze schaffte es die Business-Software-Schmiede SAP mit der Punktezahl 4,6 von fünf möglichen Punkten. SAP zieht damit vorbei an MHP – A Porsche Company und stößt Bain & Company vom Thron. Positiv: Die Mitarbeiter geben SAP in sämtlichen Bereichen gute Noten – auch mit ihrer Work-Life-Balance sind sie zufrieden.

    Neben einer hervorragenden Unternehmenskultur führen die Mitarbeiter Kriterien wie Wertschätzung und ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern als Begründung an.

    Und: SAP schaffte es in allen fünf untersuchten Ländern – neben Deutschland noch USA, Kanada, Großbritannien und Frankreich – erneut auf die Liste der besten Arbeitgeber.

  2. Infineon

    Auch die Chips-Hersteller konnten sich verbessern. Letztes Jahr noch auf Platz vier, landet Infineon dieses Jahr auf Platz zwei. Auch in der Vergangenheit waren sie schon auf Platz eins. Diese Kontinuität unter den ersten zehn Plätzen spricht für die Münchener.

    Unternehmenskultur und Work-Life-Balance überzeugen die Mitarbeiter, die Karrieremöglichkeiten jedoch könnten besser sein. Auch bei den Führungskräften scheint noch Luft nach oben zu sein. Dennoch: 90 Prozent der Mitarbeiter würden das Unternehmen einem Freund empfehlen. Und nur vergleichsweise schlappe 83 Prozent sehen für das Unternehmen eine positive Geschäftsprognose – ein Wert, der angesichts der ungebremsten Chip-Nachfrage speziell im Automobilbereich verwundert.

  3. Robert Bosch

    Einen ordentlichen Sprung zurück in die Top Ten hat Robert Bosch geschafft – im Vorjahr noch auf Platz elf, hat der Konzern nun wie vor zwei Jahren wieder Bronzestatus. Deutlich hervor sticht die positive Bewertung des Geschäftsführers von immerhin 94 Prozent. Unternehmenskultur und Work-Life-Balance werden überdurchschnittlich bewertet, den Führungskräften hingegen eher durchschnittliche Bewertungen erteilt.

  4. Daimler

    Ebenfalls verbessert hat sich Daimler von Platz sieben auf Platz vier. Der Automobilkonzern ist ein Dauerbrenner: Daimler war bisher stets in den Top Ten von Glassdoor vertreten – das ist durchaus als Gütesiegel zu verstehen. Mehr als Platz sechs (2017) sprang bislang allerdings nicht heraus.

    Dass die Automobilbranche ordentlich zahlt, schlägt sich auch in der Bewertung für Daimler nieder. 4,2 Punkte gab in der Rubrik Vergütung und Zusatzleistungen im Schnitt. Mit den Karrieremöglichkeiten und Führungskräften sind dagegen nicht alle restlos glücklich: 3,5 Punkte beziehungsweise 3,4 Punkte.

    Auch die Verwerfungen in der Branche hinterlassen Fragezeichen. Eine positive Geschäftsprognose sehen nur 68 Prozent – ein vergleichsweise schwacher Wert.

  5. Capco

    Neu in der Liste der besten Arbeitgeber Deutschlands ist Capco, eine globale Management- und Technologieberatung für die Finanzdienstleistungsbranche. Sie schafft es direkt auf den fünften Platz und bekommt von ihren Mitarbeitern in allen fünf Kategorien durchweg respektable Punktwerte. Immerhin 83 Prozent würden das Unternehmen einem Freund weiterempfehlen.

  6. Fraunhofer Gesellschaft

    Von Platz 18 im Vorjahr schafft es die Fraunhofer Gesellschaft dieses Jahr unter die ersten zehn besten Arbeitgeber Deutschlands. Gelobt werden vor allem die flexiblen Arbeitszeiten und die Kollegen, auch die Büroausstattung gefällt. Mit 91 Prozent wird der Geschäftsführer sehr positiv bewertet.

    Weniger angetan sind die Mitarbeiter von Vergütung und Zusatzleistungen, hier werden nur 3,5 Punkte vergeben – aber auch das ist noch im Mittelfeld.

  7. BMW

    Einen Platz gutmachen konnte der Münchener Automobilkonzern, der es bisher stets in die Top Ten der Glassdoor-Charts geschafft hat. Diesmal reichte es mit 4,4 Punkten für Platz sieben. Auffällig: Für die Vergütung gibt es mit 3,9 Punkten deutlich schwächere Teilnoten als für Daimler und Audi. Entweder ist die Bezahlung bei BMW schlechter oder die Mitarbeiter sind anspruchsvoller (oder es handelt sich um eine statistische Zufälligkeit).

    In den Kategorien Karrieremöglichkeiten und Führungskräfte vergeben sie mittelmäßige Bewertungen. Eine positive Geschäftsprognose für BMW sehen lediglich 61 Prozent, hier waren es im Vorjahr noch 73 Prozent.

  8. Hello Fresh

    Der zweite Neuling in dieser Liste ist auf dem achten Platz Hello Fresh. Das Geschäftsmodell des Berliner Unternehmens beruht auf der Bequemlichkeit seiner Kunden: Es bietet sogenannte „Kochboxen“ an, das sind Pakete, in denen der geneigte Hobbykoch Rezepte nebst vorbereiteten Zutaten im Abonnement bestellen kann.

    Immerhin 81 Prozent schätzen den Geschäftsführer. Dennoch wird der Führungsebene unter sämtlichen Bewertungskriterien die vergleichsweise schlechteste Punktzahl mit 3,4 gegeben. Höher bewertet werden die Unternehmenskultur, Work-Life-Balance und die Vergütung.

  9. MHP – A Porsche Company

    Die Management- und IT-Beratung MHP ist dieses Jahr mit 4,4 Punkten im Schnitt vertreten. Die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten gefallen den Mitarbeitern bei der Porsche-Tochter am besten. Ebenfalls gelobt wird der Teamspirit und die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. In den Rubriken Work-Life-Balance und Vergütung stehen dagegen nur Bewertungen im oberen Mittelfeld im Profil.

  10. Continental

    Einen mächtigen Sprung zurück in die Top Ten machte auch der Hannoveraner Automobilzulieferer Continental: 2018 noch auf Platz 25, kämpft es sich wieder nach oben. Die Bewertungen können sich durchaus sehen lassen: Neben den Arbeitszeiten und dem guten Arbeitsklima wird vor allem die Kritikfähigkeit der Beschäftigten hervorgehoben.

    Kein Wunder, dass 90 Prozent sich für eine Weiterempfehlung an einen Freund aussprechen würden. Die beste Teilbewertung erreicht Continental übrigens bei Vergütung und Zusatzleistungen, wenngleich die anderen Kategorien nur minimal abweichen.

Die weiteren Platzierungen:

  • Siemens
  • Audi
  • Volkswagen
  • Capgemini
  • Bayer
  • Bain & Company
  • Nokia
  • KPMG
  • Airbus
  • HubSpot
  • Deutsche Bahn
  • Adidas
  • Vodafone
  • Amazon
  • Max-Planck-Gesellschaft

Kununu

Auch Konkurrent Kununu hat sein eigenes Ranking. Zum siebten Mal in Folge wurden die 1.000 besten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Dafür wurden mehr als 143.000 Arbeitnehmerbeurteilungen aus einer Online-Befragung ausgewertet, die bei Xing und Kununu geführt wurde.

Und es gibt Überschneidungen von Arbeitgebern, die es sowohl bei Glassdoor als auch bei Kununu auf die vorderen Plätze geschafft haben. Hier das Kununu-Ranking:

  1. SAP

    In diesem Punkt sind sich Kununu und Glassdoor einig: Der Softwarekonzern aus dem Schwabenländle belegt bei beiden den ersten Platz. Grund dafür: Sehr gute Unternehmenskommunikation und ein wertschätzender Umgang, der sich in vielen Bereichen zeigt. Ergonomie am Arbeitsplatz und die betriebseigene Kindertagesstätte spielen ebenso eine große Rolle wie gutes Gehalt und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten – und das alles bei kostenlosem Essen.

  2. Google Germany

    Google ist ein Dauergast in den diversen Popularitätsranglisten – und auch im Kununu-Ranking auf Platz zwei. Diesen Platz hatte der amerikanische Internetriese bereits im Vorjahr. Vor allem die Arbeitsatmosphäre und Arbeitsbedingungen gefallen den Mitarbeitern, hinzu kommt die überdurchschnittliche Bezahlung und besondere Fortbildungsmöglichkeiten.

  3. BMW

    Bei Glassdoor nur auf Platz sieben schafft es BMW hier glatt auf den dritten Platz im Ranking um Deutschlands beste Arbeitgeber. Der bayrische Automobilhersteller punktet mit freier Einteilung der Arbeitszeiten und freundlich gestalteten Arbeitsräumen nicht nur bei den Festangestellten. Auch die Praktikanten loben die Einbindung ins Team und die echte Herausforderung durch anspruchsvolle, interessante Aufgaben.

Die weiteren Top 10 Platzierungen gestalten sich wie folgt:

  • Paypal
  • Daimler
  • Bayer
  • Frosta
  • Adidas
  • Puma
  • Cisco Systems

Die besten Arbeitgeber jeder Branche

Auch die Branchensieger hatte Kununu gekürt. Das sind sie:

  • Versicherungen und Krankenkassen: Techniker Krankenkasse
  • Automobil und Zulieferer: BWM
  • Telekommunikation und IT: SAP SE
  • Schienenfahrzeug-, Schiffs-, Flugzeug- und sonstiger Fahrzeugbau: MBDA Deutschland
  • Bau: Diringer & Scheidel
  • Chemie und Pharma: Bayer
  • Maschinen- und Anlagenbau: Arburg
  • Elektronik und Elektrotechnik, Medizinische Geräte: Vector Informatik
  • Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung: Stadtwerke Kiel
  • Herstellung und Verarbeitung von Werk- und Baustoffen, Metallen und Papier: Uzin Utz
  • Fertig- und Gebrauchsgüter: Miele
  • Lebens- und Genussmittel, Tierfutter und Drogerieartikel, medizinische Verbrauchsprodukte: Frosta
  • Banken und Finanzdienstleistungen: Union Investment
  • Verkehr und Logistik: Flughafen München
  • Beratung, Agenturen, Kanzleien, Forschung und Technik: Bain & Company Deutschland
  • Dienstleistungen (Personal, Immobilien, Call-Center): Diringer & Scheidel
  • Gesundheit und Soziales: Barmherzige Brüder Trier
  • Großhandel: Pfeiffer & May
  • Einzelhandel (ohne Bekleidung) und Handwerk/einzelhandelsnahe Dienstleistungen: dm Drogeriemarkt
  • Bekleidung, Schuhe, Sportausstattung (Herstellung und Handel): Adidas
  • Gastronomie, Beherbergung, Entertainment, Fitness und Tourismus: Center Parcs
  • Internet (Infrastruktur, Portale, E-Commerce): Google Germany

Great Place to Work

Insgesamt 100 Unternehmen hat das Beratungsunternehmen Great Place to Work in diesem Jahr als beste Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Nach eigenen Angaben wurde dabei mit 680 Unternehmen aus allen Bereichen zusammengearbeitet und eine Befragung von mehr als 200.000 Beschäftigten durchgeführt.

Für die Unternehmen ist das Siegel ein starkes Marketinginstrument, um neue Mitarbeiter zu werben. Stichwort: Employer Branding. Spannend ist dieses Ranking aber dennoch, da sich hier nicht nur die großen und bekannten Unternehmen finden, sondern auch zahlreiche auf den ersten Blick kleine und eher unbekannte Arbeitgeber gelistet werden.

Wir stellen Ihnen die besten Arbeitgeber Deutschlands der ersten drei Plätze in Kategorien verschiedener Mitarbeitergrößen vor:

Großunternehmen mit über 5.000 Beschäftigten

  • Volkswagen Financial Services aus Braunschweig
  • Techniker Krankenkasse aus Hamburg
  • Infineon Technologies aus Neubiberg

Unternehmen mit 2.001 bis 5.000 Mitarbeitern

  • AbbVie Deutschland aus Wiesbaden
  • SICK AG aus Waldkirch im Breisgau
  • Tegut aus Fulda

Unternehmen mit 501 bis 2.000 Mitarbeitern

  • Cisco Systems aus Garching
  • Vector Informatik aus Stuttgart
  • DIS AG aus Düsseldorf

Unternehmen mit 251 bis 500 Mitarbeitern

  • MaibornWolff aus München
  • St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven
  • Jambit aus München

Unternehmen mit 101 bis 250 Mitarbeitern

  • Pascoe aus Gießen
  • Cofinpro aus Frankfurt am Main
  • Streit Service & Solutions aus Hausach

Unternehmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern

  • Gedankentanken aus Köln
  • Spirit Link aus Erlangen
  • Orderbase Consulting aus Münster
[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

9. Mai 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.



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