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Weihnachtsgedichte: Verse zum Fest für Kinder und Erwachsene

Es ist in vielen Familien eine der schönsten Traditionen rund um die Feiertage: Weihnachtsgedichte werden gemeinsam aufgesagt, um in feierliche Stimmung zu kommen und die Festtage einzuläuten. Aber wie viele Gedichte zum Fest kennen Sie? Die meisten kriegen eine Strophe von einem bekannten Klassiker zusammen, dabei ist die Auswahl so viel größer. Wir zeigen in unserer Übersicht die schönsten Weihnachtsgedichte für Kinder und Erwachsene – kurze Verse, alte Poeme und berührende Weihnachtsgedichte…


Weihnachtsgedichte: Verse zum Fest für Kinder und Erwachsene

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Die schönsten Weihnachtsgedichte

Ob Weihnachtsgedichte zum Vortragen unter dem Weihnachtsbaum im Kreise der Liebsten oder als feierliche Verse auf einer Karte mit netten Weihnachtsgrüßen – wir haben die schönsten Gedichte für Weihnachten und zur Weihnachtszeit zusammengestellt.

Strahlend, wie ein schöner Traum

„Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
„Frohe Weihnacht“ klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
hinunter auf die ganze Welt.“ (Unbekannt)

Noch einmal ein Weihnachtsfest

„Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm‘ ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus allem Braus
Doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.“ (Theodor Fontane)

O schöne, herrliche Weihnachtszeit

„Zwar ist das Jahr an Festen reich,
doch ist kein Fest dem Feste gleich,
worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
stets harren in süßer Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst und freu’n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.“ (Hoffman von Fallerleben)

Weihnachtsgedichte klassisch modern Beispiel Karte

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Weihnachtsgedichte für Kinder

Lieber, guter Weihnachtsmann

„Lieber, guter Weihnachtsmann,
zieh die langen Stiefel an,
kämme deinen weißen Bart,
mach dich auf die Weihnachtsfahrt.

Komm doch auch in unser Haus,
packe die Geschenke aus.
Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
Ja, ich kann es, hör mal zu:

Lieber, guter Weihnachtsmann,
guck mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
will auch immer artig sein!“ (Unbekannt)

Knecht Ruprecht

„Von drauß vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen: es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen,
sah ich goldene Lichtlein sitzen.

Und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich strolcht‘ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht!“, rief es, „alter Gesell“,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt‘ und junge sollen nun
von der Jagd des Lebens ruhn.

Und morgen flieg‘ ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!“
Ich sprach: O lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.

„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier.
Denn Apfel, Nuß und Mandekern
essen fromme Kinder gern.

„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: Die Rute, die ist hier,
doch für die Kinder nur, die schlechten
die trifft sie auf den Teil, den rechten.

Christkindlein sprach: „So ist es recht,
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauß vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find:
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?“ (Theodor Storm)

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen

„Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?

Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.“ (Gustav Falke)

Die Weihnachtsmaus

„Die Weihnachtsmaus ist sonderbar –
sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.“ (James Krüss)

Der Bratapfel

„Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.“ (Unbekannt)

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Weihnachtsgedichte für Kinder zum Aufsagen

Besonders schön sind Weihnachtsgedichte für Kinder zum Aufsagen. Ob direkt unterm Weihnachtsbaum oder einfach im Kreise der Familie an einem gemütlichen Adventsabend. Damit das klappt, sollten die weihnachtlichen Verse nicht zu lang oder kompliziert sein. Diese Beispiele eignen sich besonders als Weihnachtsgedichte für Kinder zum Aufsagen:

Knecht Ruprecht

„Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwalt?
Stipp, stapp, stipp, stapp und huckepack,
Knecht Ruprecht mit seinem Sack.

Was ist denn in dem Sacke drin?
Äpfel, Mandel und Rosin
und schöne Zuckerrosen
auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind.
Die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.“ (Martin Boelitz)

Holler boller Rumpelsack

„Holler boller Rumpelsack,
Niklaus trug sie huckepack,
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.

Knackt die Schale springt der Kern,
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus,
guter alter Nikolaus.“ (Albert Sergel)

Weihnachtsfest

„Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und’s Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.

Da kommt weit her aus dunklem Tann
der Liebe, gute Weihnachtsmann.“ (Unbekannt)

Schöne Weihnachtszeit

„Lametta, Fichten, Kugeln und Lichter,
Bratapfelduft und frohe Gesichter.
Freude am Schenken, die Herzen so weit.
Wir wünschen euch allen: Schöne Weihnachtszeit!“ (Unbekannt)

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Kurze Weihnachtsgedichte

Das Christkind aber möge euch bringen

„Das Christkind aber möge euch bringen,
die schönsten von allen schönen Dingen.

Und was ihr nur immer träumt, wünscht oder dachtet,
dass ihr es wohl gern haben möchtet.“ (Wilhelm Busch)

Zum neuen Jahr

„Ich wünsche euch zum neuen Jahr
des Himmels Segen immerdar
und zu der Erde Lust und Leid
stets Frieden und Zufriedenheit.“ (Friedrich Güll)

Hört, wie hell ein Glöckchen klingt

„Hört, wie hell ein Glöckchen klingt,
der Kinder Herz vor Freude springt,
erfüllt die Welt mit Lichterschein
und Weihnachtsfriede kehre ein.“ (Oskar Stock)

Advent, Advent

„Advent, Advent
ein Lichtlein brennt.
Erst ein, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.“ (Unbekannt)

O Weihnacht

„O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier!
Wir fassen ihre Wonne nicht,
sie hüllt in ihre heiligen Schleier,
das seligste Geheimnis dicht.“ (Nikolaus Lenau)

Weihnachtsgedichte kurz berührend Kinder Bild

Weihnachtsgedichte: Klassisch

Markt und Straßen stehn verlassen

„Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!“ (Joseph von Eichendorff)

Es treibt der Wind im Winterwalde

„Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.“ (Rainer Maria Rilke)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen

„Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen.“ (Anna Richter)

Bäume leuchtend

„Bäume leuchtend, Bäume blendend,
überall das Süße spendend,
in dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend.
Solch ein Fest ist uns bescheret,
mancher Gaben Schmuck verehret;
staunend schaun wir auf und nieder,
hin und her und immer wieder.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Christkind kam in den Winterwald

„Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
„Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!“

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet’s Äpfel ringsumher;
Christkindlein’s Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm’s,
und so zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!“ (Ernst von Wildenbruch)

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Weihnachtsgedichte: Moderne Verse

Fröhliche Weihnachtszeit

„Tannen, Lametta, Kugeln und Lichter
Bratapfelduft und frohe Gesichter
Freude am Schenken, das Herz wird weit
Ich wünsche Dir: Eine fröhliche Weihnachtszeit!“ (Unbekannt)

Adventszeit

„Es ist Advent auf uns’rer Welt,
der Lichter Glanz die Stadt erhellt.
Wir schmücken bunt das Tannengrün
und rote Weihnachtssterne blüh’n.

Wir backen und sind froh gestimmt,
es riecht nach Anis, Nelken, Zimt,
nach Früchtebrot und Marzipan –
das Selbstgeback’ne kommt gut an.

Denn Naschkätzchen sind niemals weit
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgerecht
was’s Christkind untern Baum wohl legt?

Die Spannung steigt – wann ist’s soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Jedoch viel schneller als man denkt,
die vierte Kerze plötzlich brennt.

Schon bald darauf die Glocke klingt –
„Vom Himmel hoch“ man fröhlich singt
und Jesu Christ ist uns ganz nah –
der Heilig Abend ist nun da.“ (Anita Menger)

Nur mit dem Herzen

„Den wundersamen Weihnachtsstern,
dort am Dezemberhimmel,
den sah ich schon als Kind so gern
im Sternenmeergewimmel.

Er zieht in jeder Weihnachtsnacht
um unsre Mutter Erde
und grüßt mit würdevoller Pracht
die große Menschenherde.

Er ist der Stern am Himmelszelt,
der vom Feste kündet,
bevor die weihnachtliche Welt
ins neue Jahr dann mündet.

So mancher Mensch erblickt ihn nicht,
wenn er vorüberzieht,
weil man sein wundersames Licht
nur mit dem Herzen sieht.“ (Alfons Pillach)

Berührende Weihnachtsgedichte

Weihnachtslied

„Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder, anbetend,
staunend muss ich stehn.
Es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder.
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.“ (Theodor Storm)

Die Nacht vor dem heiligen Abend

„Die Nacht vor dem heiligen Abend,
da liegen die Kinder im Traum.
Sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen
wird es am Himmel klar
und durch den Himmel fliegen
drei Englein wunderbar.

Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der heilige Christ.
Es ist so fromm und freundlich
wie keins auf Erden ist.

Und während es über die Dächer
still durch den Himmel fliegt,
schaut es in jedes Bettlein,
wo nur ein Kindlein liegt.

Und freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind,
denn solche liebt von Herzen,
das himmlische Kind.

Heut schlafen noch die Kinder
und sehen es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen sie
um den Weihnachtsbaum.“ (Robert Reinick)

Lustige Weihnachtsgedichte

Heiligabend

„Der Baum verbrannt, Geschenk vergessen,
die Gans ist auch schon anfgefressen
und auf dem Tisch nur blöde Gaben,
na dann, einen schönen Heiligabend!“ (Unbekannt)

Weihnachten

„Nüssen knachen
Plätzchen backen
Shoppen gehen
Däumchen drehen.

Bude putzen
Bäumchen stutzen
Lieder singen
Zeit verbringen

Förmchen stechen
Zweige brechen
Karten schreiben
… locker bleiben!“ (Sabine Umla-Latz)

Au Tanne

Umwerfend! denkt die Nordmanntanne,
als sie die Axt des Försters fällt.
Einleuchtend! dann im Weihnachtsbanne,
als sie der Kerzen Licht erhellt.

Au Tanne! brüllt sie laut und klar
als man sie schreddert Stück für Stpck
und schließlich ruft: Bin wieder da!
frisch kompostiert im Wald zurück.“ (Klaus-Gunther Häuseler)

Zur Erinnerung

Warum es letztes Jahr keine Weihnachtsgeschenke gab
Oh, du armer Weihnachtsmann
bist wirklich zu bedauern,
sah deinen Schlitten samt Gespann
hinter den hohen Mauern
des Fiskus stehen, denn man strich
auch dir die Fahrtpauschale,
pfändet den Schlitten vorsorglich
und macht auch noch Randale,

Nicht nur weil du ein Rentier hast
du hast auch die Pakete
zu deklarieren glatt verpasst,
jetzt will der Fiskus Knete –
sprich Schenkungssteuer pro Paket,
das ist ne ganze Masse,
selbst wenn es um die Weihnacht geht –
der Staat bittet zur Kasse.

Warum es dieser Jahr wieder Weihnachtsgeschenke gibt
Der Weihnachtsmann hat sich erholt
von dem Finanzdebakel
hat seine Stiefel neu besohlt
sich ’nen Gewerbeschein geholt
und zieht ohne Spektakel
von Haus zu Haus und bringt den Leut
Leasing-Geschenk-Pakete,
die sind noch steuerfrei bis heut –
den Weihnachtsmann besonders freut –
der Staat krieg keine Knete.

Sein Rentier aber sorgt ihn sehr
es stand zu lang beim Fiskus,
der Magen leer,
die Beine schwer,
jetzt schmerzt ihn sein Meniskus.
Ein Tierarzt sah – er kam vorbei –
legt ihm ums Knie Bandagen,
nun hilfts dem Weihnachtsmann dabei,
dass sein Geschenk erfolgreich sei,
verzichtet auf Courtagen.

Darum, wenn ihr ein Rentier seht
mit dicken Kniekompressen
und das von Haus zu Haustür geht –
dem Weihnachtsmann zur Seite steht –
so gebt ihm was zu fressen.“ (Hilde Hack)

Glühwein

„Um die Weihnachtszeit – es scheint verrückt –
ist schlagartig kein Mensch mehr bedrückt.
Jeder freut sich, lacht, macht Laune,
wie ich da doch jedes Jahr staune.
Wo ist der Frohsinn im restlichen Jahr?
Da kommt’s mir: ’s liegt am Glühwein – ist wohl klar!“ (Unbekannt)

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[Bildnachweis: tynyuk by Shutterstock.com]

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