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Beileidsbekundungen: Karte schreiben oder kurzer Spruch?

Mit Beileidsbekundungen können Sie Angehörigen und Hinterbliebenen Trost spenden und Ihr herzliches Beileid aussprechen. Die richtigen und tröstende Worte für ihre Anteilnahme zu finden, fällt allerdings vielen schwer. Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung sowie Beispiele und kurze Texte, wie Sie ein pietätvolles Beileidsschreiben oder eine stilvolle Karte schreiben – kurz oder lang, für einen Freund oder Nachbarn. Dazu finden sie zahlreiche Trauersprüche für ein persönliches Kondolenzschreiben…


Beileidsbekundungen: Karte schreiben oder kurzer Spruch?

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Was sind Beileidsbekundungen?

Beileidsbekundungen sind in der Regel kurze Karten oder Briefe an trauernde Angehörige und Hinterbliebene des Verstorbenen. Synonyme sind auch Kondolenzschreiben, Beileidskarte, Beileidsschreiben, Kondolenzbrief, Trauerbrief oder Trauerschreiben. Es können aber auch mündliche Beileidsbekundungen sein – zum Beispiel am Grab und auf dem Friedhof. Dabei drücken Sie – falls erwünscht – den Familienangehörigen Ihr aufrichtiges Beileid und tief empfundenes Mitgefühl für den Tod und Verlust eines geliebten Menschen aus.

Die persönlichen Bekundungen und tröstenden Worte sollen aufrichtige Anteilnahme zeigen und den Angehörigen Trost spenden und Halt geben. Eine lange Rede braucht es dazu nicht. Kurze persönliche Verse oder wenige tröstende Worte sagen oft viel mehr – schriftlich wie mündlich.

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Aufrichtiges Beileid ausdrücken – mündlich oder schriftlich?

Beides ist korrekt: Sie können Angehörigen und Trauernden mündlich oder schriftlich herzliches Beileid wünschen (kondolieren). Welche Variante angemessener ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Das hängt davon ab, in welchem Verhältnis Sie zur trauernden Person stehen. Oft bieten sich sogar beide Formen der Beileidsbekundungen an: Zuerst mündlich und im Anschluss mit einer schriftlichen Karte. Bringen Sie etwa so am Telefon oder persönlich Ihre Anteilnahme kurz zum Ausdruck:

  • „Mein herzlichstes Beileid zu Deinem Verlust.“
  • „Mein aufrichtiges Mitgefühl.“
  • „Es tut mir so unfassbar leid für Dich.“
  • „Ich fühle mit Dir.“
  • „In Gedanken bin ich bei Dir und trauere mit Dir.“
  • „Ich bin tief erschüttert – mir fehlen die Worte.“

Auf diese Weise signalisieren Sie der trauernden Person, dass sie nicht alleine ist. Wenn Sie wiederum bei der Beerdigung und anschließenden Trauerfeier nicht anwesend sein können, sind schriftliche Beileidsbekundungen die bessere Alternative zur mündlichen. So können Sie die Hinterbliebenen wissen lassen, dass Sie an sie denken und ihnen beistehen.

Mündliche Beileidsbekundungen am Grab

Für mündliche Beileidsbekundungen ist die Beisetzung beziehungsweise die Phase nach der Beerdigung und die anschließende Trauerfeier meist der richtige Zeitpunkt. In diesem Fall gehen die Trauergäste nach der Beisetzung zu der Trauerfamilie am Grab und sprechen ihnen ihr Beileid aus. Kurze Worte der Anteilnahme reichen völlig. Beispiel: „Mein herzliches Beileid.“ Oder: „Ich trauere mit euch und wünsche viel Kraft.“ Dazu reichen Sie den Hinterbliebenen in der Regel die Hand. Wenn Sie sich lange und gut kennen, ist auch eine herzliche Umarmung angebracht. Vermeiden Sie allerdings erkennbare Floskeln oder abgenutzte Formulierungen. Die Beileidsbekundung sollte immer persönlich und aufrichtig klingen – nie auswendig gelernt oder nach aufgesagtem Trauerspruch.

Schriftliche Beileidsbekundung mit Karte

Angehörigen und Hinterbliebenen können Sie ebenso auf schriftlichem Weg kondolieren – mit einer Beileidskarte, einem Kondolenzbrief oder im Kondolenzbuch. Empfänger von Kondolenzschreiben können Freunde, Arbeitskollegen, Vereinskameraden sowie Nachbarn sein, denen Sie Ihr Beileid und Mitgefühl ausdrücken wollen. In den meisten Fällen richten sie sich an die hinterbliebenen Ehepartner, Kinder oder Eltern der verstorbenen Person. Wenn Sie für Ihre Beileidsbekundungen eine Karte schreiben, sollten Sie dies unmittelbar tun, nachdem Sie vom Todesfall gehört haben. Es empfiehlt sich, die Trauerkarte stets handschriftlich zu schreiben und die Beileidsbekundung so persönlich wie möglich zu formulieren.

Grundsätzlich gilt: Je näher Sie den Angehörigen eines Todesfalls stehen, desto persönlicher sollten Sie Ihr Beileid übermitteln – telefonisch oder gar mit einem persönlichen Besuch. Und auch nach der Beerdigung können Sie engen Freunden und Bekannten natürlich noch Trost spenden oder Hilfe anbieten.

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Wann schreibt man eine Beileidskarte?

Im Todesfall sollten Sie schnell reagieren. Beileidsbekundungen schreiben und verschicken Sie idealerweise am selben Tag, an dem Sie vom Todesfall erfahren. Spätestens aber am darauffolgenden Tag. Ganz gleich, ob ein Freund, Nachbar oder Angehöriger verstorben ist: Sinn und Zweck der Beileidsbekundung ist, den Angehörigen jetzt das Gefühl zu geben, dass Sie – trotz Verlust – nicht alleine sind. Indem Sie kondolieren und Ihr herzliches Beileid ausdrücken, helfen Sie den Betroffenen über den ersten Schmerz und Schock hinweg. Ziehen Tage oder gar Wochen ins Land, bis Sie eine Trauerkarte schreiben, bewirken Sie womöglich das Gegenteil: Wunden werden wieder aufgerissen. Die Beileidsbekundung lässt den Verlust erneut durchleben.

Schwarzer Rand für Briefpapier und Umschläge?

Trauerkarten sind in der Regel in Schwarzweiß gehalten und werden nur auf der rechten Innenseite beschrieben. Idealerweise enthalten Beileidsbekundungen neben einem Trauerspruch immer auch ein paar persönliche Worte. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Beileidsbekundungen und Trauerkarten sowie Umschläge KEINEN schwarzen Rand haben. Dieser ist ausschließlich der Familie und Verwandten vorbehalten, die damit Freunde, Nachbarn und Bekannte über den Todesfall informieren oder diese zur Beerdigung und Trauerfeier einladen.


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Was tun, wenn Beileidsbekundungen unerwünscht sind?

Nicht immer empfinden die Hinterbliebenen die Kondolenz und Beileidsbekundungen der Trauergäste als Unterstützung. Bei großen Beerdigungen, wenn der Verstorbene beliebt und bekannt war oder viele Kontakte hatte, werden Trauerbekundungen und das damit verbundene Händeschütteln eher als Belastung empfunden. Häufig findet sich in der Traueranzeige bereits der Hinweis: „Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir Abstand zu nehmen.“ Oder: „Wir bitten von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.“

Damit Trauergäste ihr Beileid aussprechen können, liegt in solchen Fällen auf dem Friedhof meist ein Kondolenzbuch aus. In das können Sie sich eintragen und liebevolle Worte schreiben. Auch bei der Trauerfeier selbst – beispielsweise vor der Trauerhalle – oder beim anschließenden Leichenschmaus kann sich die Gelegenheit ergeben, Ihr Beileid persönlich auszudrücken. Findet das Beisammensein nur im engsten Familienkreis statt, sollten Sie auf schriftliche Beileidsbekundungen per Karte zurückgreifen und den Wunsch der Hinterbliebenen aus Gründen der Pietät respektieren.

Richtig Anteilnahme ausdrücken: 7 Regeln

Beileidsbekundungen stecken voller Empathie. Der Empfänger durchlebt die wahrscheinlich schwerste und traurigste Zeit seines Lebens. Trotzdem sollten die Formulierungen nicht zu negativ sein, sondern einen positiven Beiklang vermitteln. Sie wollen Trost spenden, nicht die Phase des Trauerns verlängern! Idealerweise orientieren Sie sich dabei an folgenden Grundregeln für Beileidsbekundungen:

  1. Nehmen Sie sich Zeit
    Einfühlsame Beileidsbekundungen sind nicht in 5 Minuten geschrieben. Lassen Sie sich Zeit, denken Sie über Ihre tröstenden Worte und Ihren persönlichen Text nach. Was wollen Sie zum Ausdruck bringen? Wie können Sie Trost spenden?
  2. Nennen Sie gemeinsame Erinnerungen
    Welche gemeinsamen Situationen waren besonders prägend? Woran denken Sie gerne zurück? So machen Sie die Beileidsbekundung persönlicher und individuell.
  3. Gehen Sie auf Ihre Gefühle ein
    In Beileidsbekundungen dürfen Sie Ihre eigene Trauer, Bestürzung oder auch Verzweiflung dezent zum Ausdruck bringen. Zeigen Sie, dass Sie die Gefühle teilen, auch wenn der Schmerz der Hinterbliebenen kaum nachvollziehbar ist.
  4. Schreiben Sie nicht nur Floskeln
    Individuelle Formulierungen sind wichtig. Floskeln im Sinne von „Alles wird gut“ oder „Die Zeit heilt alle Wunden“ sind gut gemeint, erzielen aber kaum tröstende Wirkung. Wenn Sie solche Formulierungen nutzen, sollten sie immer mit persönlichen Worten ergänzt werden.
  5. Spielen Sie die Umstände nicht herunter
    Sie wollen trösten, Halt geben, den Schmerz lindern und darüber hinweg helfen – Beileidsbekundungen sollten die Umstände nicht herunterspielen oder verharmlosen. Entsprechend respektvoll wählen Sie bitte die kurzen Worte.
  6. Schreiben Sie Beileidsbekundungen handschriftlich
    Es ist ein Zeichen der Wertschätzung, eine Beileidsbekundung von Hand zu schreiben und keine vorgedruckte Karte zu nutzen. Für ein handschriftliches Schreiben haben Sie sich extra wertvolle Zeit genommen.
  7. Wählen Sie hochwertiges Papier
    Ein einfaches DIN A4 Papier aus dem Drucker ist nicht geeignet. Kaufen Sie entweder eine schöne und hochwertige Karte, auf der Sie Ihre Beileidsbekundungen schreiben oder nutzen Sie hochwertiges Papier für einen Brief. Ebenso hochwertig sollte der Stift sein. Ein Füller mit schwarzer Tinte ist die beste Wahl, um pietätvoll „herzliches Beileid“ zu wünschen.

Beileidsbekundungen kurz: Wie persönliches Beileid schreiben?

Es muss kein langer Text sein, mit dem Sie Ihr Beileid bekunden. Schon wenige Worte können reichen, um Ihre aufrichtige Anteilnahme auszudrücken. Beispiele und kurze Texte:

  • „Wir fühlen mit dir.“
  • „Ich bin tief erschüttert, mir fehlen die Worte.“
  • „In Gedanken bin ich bei Dir und trauere mit Dir.“
  • „Ich denke an Dich und trauere mit dir. Fühl Dich umarmt.“
  • „Wir sprechen Euch allen unser herzliches Beileid aus.“
  • „Du bist in dieser schweren Zeit nicht alleine.“
  • „Ich teile deine Trauer über diesen unfassbar schweren Verlust.“
  • „Ich möchte an dieser Stelle meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen.“
  • „Für deinen Verlust gibt es keine tröstenden Worte. Du bist nicht alleine.“
  • „Ich fühle mich Dir und Deiner Familie in diesen schweren Stunden verbunden.“
  • „In diesen schweren Tagen besteht unser Trost darin, schweigend mitzuleiden.“
  • „Über den plötzlichen Tod Ihrer Frau / Ihres Mannes sind wir alle sehr betroffen.“
  • „Mein tiefstes Mitgefühl und mein allerherzlichstes Beileid gelten Dir und Deiner Familie.“
  • „Worte mögen nicht trösten, aber vielleicht hilft, dass meine Gedanken bei dir sind.“

Förmlichere Formulierungen

  • „Mein Mitgefühl gehört Ihnen und Ihrer Familie.“
  • „Ich möchte Ihnen meine herzliche Anteilnahme aussprechen.“
  • „Wir alle trauern mit Ihnen und Ihrer Familie.“
  • „In tiefer Trauer fühle ich mich mit Ihnen verbunden.“
  • „Wir trauern mit Ihnen über Ihren Verlust.“
  • „Meine Gedanken sind bei Ihnen und Ihrer Familie.“
  • „Zum Tod Ihrer/Ihres ____ spreche ich Ihnen mein aufrichtiges Mitgefühl aus.“

Beileidsbekundungen für einen Freund

Lange Beileidsbekundungen und Texte für herzliches Beileid bieten sich dann an, wenn Sie eine besondere Beziehung zur verstorbenen Person hatten – etwa bei einem guten Freund oder einer guten Freundin. Beispiele:

  • „Tief erschüttert habe ich von deinem Verlust erfahren. Ich teile deine Trauer über einen so wunderbaren Menschen aus ganzem Herzen. Ich ziehe noch immer Kraft aus den schönen Erinnerungen und die Gedanken an unsere gemeinsame Zeit mit ____. Sollte es irgendetwas geben, das ich für dich tun kann, bin ich jederzeit für dich da. In tiefer Verbundenheit und stiller Trauer.“
  • „Mit großer Bestürzung habe ich vom ____ Tod erfahren. Mir fällt es unglaublich schwer, dir meine Trauer und Anteilnahme auszudrücken, so plötzlich kommt der Verlust. Ich werde sie immer als humorvollen, hilfsbereiten Menschen in Erinnerung behalten, auf den ich mich immer verlassen konnte. Ich werde sie schmerzlich vermissen.“
  • „Absolute Stille herrschte, als wir vom plötzlichen Tod deiner Frau erfuhren. Worte können nur schwer die Fassungslosigkeit und das Bedauern ausdrücken, das wir empfinden. Auch wenn dich im Moment die Trauer zu überwältigen droht: Vergiss nicht die vielen schönen Momente, die ihr, die wir miteinander hatten. Irgendwann wird die Dankbarkeit dafür überwiegen. In mitfühlender Anteilnahme.“
  • „Zum Verlust deines Ehemannes und Vaters möchte ich dir stellvertretend fürs gesamte Team unser Beileid aussprechen. ____ war ein lebensfroher Freund, mit dem mich mehr als nur die Arbeit verband. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke, und ich werde ihn immer in meinen Gedanken behalten.“
  • „Die Trauer ist grenzenlos und Worte verlieren jede Bedeutung. Ich kann noch immer nicht begreifen, was passiert ist. Umso mehr schaue ich auf die vielen Erlebnisse zurück, die wir alle gemeinsam erlebt haben. Es gibt keine Erinnerung, die mir wichtiger ist, als unser gemeinsamer Urlaub, in dem so viel gelacht wurde. Gemeinsam stehen wir diese schwierige Zeit durch! Ich bin jederzeit da und erreichbar, wenn du mich brauchst. Mit stillem Gruß.“

Beileidsbekundungen für Nachbarn

Auch wenn ein netter Nachbar verstorben ist, mit dem man vielleicht gut befreundet war, sind selbst emotionale Beileidsbekundungen erlaubt. Beispiele und Texte:

  • „Als wir die traurige Kunde erfahren haben, konnten wir es kaum glauben. Wir möchten dir unser aufrichtiges und tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. Durch ihre lebensfrohe Art war ____ ein Vorbild für uns alle, an das wir uns immer erinnern werden. Lass es uns wissen, wenn wir dir irgendwie helfen können. In stiller Trauer.“
  • „Die Nachricht vom Tod deines Mannes hat uns mit großer Trauer erfüllt. Ein Schock, den wir mit unseren Worten nur wenig schmälern können. Fühle dich von uns allen gedrückt und sei dir bewusst, dass du nicht allein bist.“
  • „Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod deines Partners erfahren. Zu diesem Verlust möchten wir dir von ganzem Herzen unser aufrichtiges Beileid wünschen. Ich werde ____ als lebensfrohen und aufrichtigen Menschen in Erinnerung behalten. Wenn es etwas gibt, das ich für dich in dieser Zeit tun kann, brauchst du nur Bescheid zu sagen.“
  • „Ich habe ____ nur kurze Zeit kennenlernen dürfen, bevor sie von uns gegangen ist. Von den anderen Nachbarn habe ich nun von ihrem Tod erfahren, und es ist mir ein ehrliches Bedürfnis, dir meine Anteilnahme auszusprechen. ____ war eine geduldige und gütige Frau und war für uns schon bei unserem Einzug eine wichtige Bezugsperson in einem noch unbekannten Umfeld. Ich bedaure deinen Verlust sehr und wünsche dir die Kraft, diese Zeit durchzustehen.“
  • „Ich habe von ____ vom Tode ____ erfahren. Mir war nicht klar, dass es so schlecht um ihn stand. Viel zu früh ist er von uns gegangen, der Schock ist hier in der Nachbarschaft überall spürbar. Ich möchte dich wissen lassen, dass ich in dieser schweren Zeit für dich da bin. Wenn ich dich irgendwie unterstützen kann – auf die Kinder aufpassen, oder organisatorische Hilfe – zögere nicht zu fragen.“
  • „Ich weiß nicht, was ich schreiben soll, stehe noch völlig unter Schock. ____ war eine herzensgute Frau und nun soll sie nicht mehr sein? Ich kann diese Nachricht noch gar nicht glauben. Bitte sieh es mir nach, wenn ich gerade nicht die richtigen Worte finde. Aber es war mir wichtig, dass du weißt, dass wir bei dir sind und deinen Verlust teilen.“
  • „Wir kennen uns nicht persönlich, aber es ist mir ein besonderes Anliegen, Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme zum Tode Ihrer geliebten Frau auszusprechen. Wir haben bisher nicht viele Worte gewechselt, die aber waren herzlich, und wir haben uns auf Anhieb hervorragend verstanden. Ich werde ____ als fröhlichen Menschen in Erinnerung behalten, der immer ein Lächeln auf den Lippen hatte. Umso bestürzter bin ich über ihren plötzlichen Tod. Ich wünsche Ihnen von Herzen die Kraft, diesen schweren Verlust zu überwinden.“

Beileidsbekundungen Spruch: Geht das?

Neben der aufrichtigen und persönlichen Anteilnahme können Sie Ihre Beileidsbekundungen mit pietätvollen Trauersprüchen oder stilvollen Zitaten ergänzen. Hier eine Auswahl an Formulierungen wie Sie Ihr Beileid schreiben können:

Trauersprüche (kurz)

  • „Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine weitere Tür.“
  • „Dem Auge fern, dem Herzen ewig nahe.“
  • „Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.“
  • „In schönen Erinnerungen lächelt die Vergangenheit.“
  • „Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit.“
  • „Es ist kein Abschied für immer, es ist ein auf Wiedersehen.“
  • „Du bist nicht fortgegangen, sondern nur vorausgegangen.“
  • „Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.“
  • „Trauern ist liebevolles Erinnern.“
  • „Jedes Wort – zu viel und doch zu wenig.“
  • „In Liebe geboren. In Liebe gelebt. In Liebe gestorben.“
  • „Ein Leben mag enden, doch Erinnerungen sind für die Ewigkeit.“
  • „Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.“
  • „Es ist die Zeit gekommen, die Hand loszulassen – doch niemals den Menschen.“
  • „Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.“
  • „Das Sichtbare ist vergangen, es bleibt nur die Liebe und Erinnerung.“
  • „Wenn wir dort sind, wo du jetzt bist, werden wir uns fragen, warum wir geweint haben.“
  • „Trauer ist grenzenlos. Trost spendet die Hoffnung auf ein Wiedersehen.“
  • „Vergangen ist nur, was man sehen kann. Es bleibt für immer, was gefühlt wird.“
  • „Deine Schritte sind verstummt, doch die Spuren Deines Lebens bleiben bestehen.“
  • „Der Tod kann zwei Menschen trennen, aber er kann ihnen nicht die Verbindung nehmen.“
  • „Wer einen geliebten Menschen verliert, gewinnt einen Schutzengel.“
  • „Aus dem Leben bist Du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.“

Zitate für die Trauerkarte

  • „Von guten Mächten wundersam geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ (Dietrich Bonhoeffer)
  • „Für jene, die in Gott verbunden sind gibt es keinen Abschied.“ (Papst Pius XII.)
  • „Die Liebe höret nimmer auf.“ (1. Korinther 13,8)
  • „Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.“ (Khalil Gibran)
  • „40 Kerzen haben wir in unserem Herzen, für den, den wir lieben. Wenn er geht, erlischt die erste Kerze. Mit jedem Lächeln von uns, die nächsten. Die allerletzte brennt aber, bis wir zu ihm gehen.“ (Persische Volksweisheit)
  • „Was immer du auf Erden verschenkst, es wird dich in den Himmel begleiten.“ (Koran)
  • „Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume: Ich leb‘ in euch und geh‘ durch eure Träume.“ (Michelangelo)
  • „Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.“ (Freiherr von Eichendorff)
  • „Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist überall, wo wir sind.“ (Victor Hugo)
  • „Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.“ (Thomas Mann)
  • „Danke für den Weg, den Du mit uns gegangen bist. Danke für die Hand, die uns so hilfreich war. Danke, dass es Dich gab.“ (Rainer Maria Rilke)
  • „Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.“ (Augustinus)
  • „Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen. Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Wie Beileidsbekundungen schreiben: Aufbau + Inhalt

Was schreibt man in eine Beileidskarte? – Aufgebaut werden Beileidsbekundungen nach folgendem Muster:

  1. Anrede
  2. Einleitung
  3. Kondolenz
  4. Persönlicher Bezug
  5. Angebot zur Unterstützung
  6. Zukunftswünsche
  7. Schluss

Für die einzelnen Abschnitte finden Sie im Folgenden kurze Beispiele und Texte.

1. Anrede der Beileidsbekundung

Je näher Sie sich den Angehörigen fühlen und je besser Sie den Verstorbenen kannten, desto persönlicher sollten Sie die Anrede in der Beileidsbekundung formulieren. Zur Auswahl stehen Formulierungen wie:

  • „Liebe(r) Martina/Thomas,“
  • „Liebe Frau / Lieber Herr Muster,“
  • „Liebe Familie Muster,“
  • „Liebe Trauerfamilie,“
  • „Sehr geehrte Frau / Sehr geehrter Herr Beispiel,“
  • „Sehr geehrte Familie Muster,“

2. Einleitung der Beileidsbekundung

Der erste Satz ist oft der schwerste. Zwei Tipps helfen dabei, die richtigen Worte zu finden: Sie starten mit einem stilvollen Trauerspruch als Einleitung. Oder Sie schildern Ihre Gefühle und wie Sie vom Tod des Verstorbenen erfahren haben. Beispiele:

  • „ich bin immer noch entsetzt über die Nachricht vom Tod Deines Mannes.“
  • „die Nachricht vom Tode Deiner Mutter hat mich ins Mark getroffen.“
  • „ich ringe um Worte. Mir will nichts Passendes einfallen, seit ich von Pauls Tod erfahren habe.“
  • „wir konnten es nicht fassen, als uns Petra vom plötzlichen Tod Deiner Frau erzählte.“
  • „noch immer sprachlos über die unendlich traurige Nachricht schreibe ich Dir.“
  • „ich kann noch immer nicht glauben, dass ____ von uns gegangen ist.“
  • „unter Tränen habe ich vom Tod Deiner/Deines ____ erfahren.“
  • „Mit großer Bestürzung habe ich vom tragischen Tod Ihres Sohnes erfahren.“

3. Kondolenz in der Beileidsbekundung

Im Anschluss folgt die eigentliche Beileidsbekundung. Die sogenannte „Kondolenz“ sollte Ihre aufrichtige Anteilnahme und Trauer über den Verlust ausdrücken – in kurzen Worten. Beispiele:

  • „Zum Tode Ihres Ehemanns möchte ich Ihnen mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.“
  • „Mein herzliches und aufrichtiges Beileid zum Ableben Deiner/Deines ____.“
  • „Wir sind unendlich traurig über den Verlust Deiner lieben Mutter.“
  • „Unser herzliches und aufrichtiges Beileid zum Tode Ihres Vaters.“
  • „Meine Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei Ihnen.“
  • „Seien Sie unserer Anteilnahme in dieser schweren Stunde versichert.“
  • „Dir gilt mein gesamtes Mitgefühl und all meine Gedanken begleiten Dich in dieser schwierigen Zeit.“

4. Persönlicher Bezug in der Beileidsbekundung

Wenn Sie eine längere Trauerkarte schreiben, sollten Sie einen persönlichen Bezug zur verstorbenen Person herstellen. Selbst bei flüchtigen Bekanntschaften sind ein paar pietätvolle Worte empfehlenswert. Sie machen den Unterschied zwischen einem Vordruck und echter Anteilnahme. Beispiele:

  • „Wir alle verlieren einen wundervollen Menschen, ich persönlich einen ganz besonderen Freund.“
  • „Ich weiß noch, wie Ihr nebenan eingezogen seid und wir das erste Mal gemeinsam gegrillt haben.“
  • „Paul habe ich in meinem ersten Jahr als Auszubildender als ruhigen, aber freundlichen Kollegen kennengelernt.“
  • Seine unerschütterlich positive Ausstrahlung werde ich für immer in Erinnerung behalten. Es waren jedes Mal großartigen Stunden, die ich mit Euch gemeinsam erleben durfte.
  • „Leider haben wir nur für die Dauer des Projekts zusammengearbeitet. Aber das werde ich nie vergessen, denn Sabines trockener Humor war selbst in Krisen erfrischend.“
  • „Martins Kenntnisse der Vereinsgeschichte waren beeindruckend. Alle lauschten fasziniert, wenn er von den Anfängen erzählte.“
  • „Auch nach dem Ruhestand riss der Kontakt nie ab. Ihr Mann war stets ein gern gesehener Gast auf dem Sommerfest.“

5. Angebot zur Unterstützung

Viele Angehörige sind mit dem plötzlichen Tod überfordert. In dem Fall können Sie Ihre Hilfe anbieten – etwa bei praktischer Unterstützung im Alltag, wie die Trauerfeier und Beerdigung mitorganisieren, Kinder betreuen oder Besorgungen erledigen. Die meisten Hinterbliebenen scheuen sich, um Hilfe zu bitten. Gute Formulierungen sind:

  • „Zögere nicht, mich anzusprechen, wenn Du Hilfe brauchst.“
  • „Gerne übernehme ich die Einkäufe oder sonstige Erledigungen für Sie.“
  • „Ich bin für Dich da, wenn Du jemand zum Reden brauchst.“
  • „Es macht mir nichts aus, mit Ihren Hund Gassi zu gehen.“
  • „Solltest Du in dieser schwierigen Zeit Hilfe benötigen, bin ich jederzeit da.“
  • „Ganz gleich, ob Du eine Schulter zum Ausweinen oder Unterstützung brauchst: Gib mir ein Zeichen.“
  • Geben Sie mir bitte Bescheid, wenn Sie sich einsam fühlen oder jemanden zum Zuhören brauchen.“

6. Zukunftswünsche in der Beileidsbekundung

Auch wenn Sie es so bitte nie ausdrücken: Natürlich geht das Leben nach einem Tod und Trauerfall weiter. Deshalb können Sie am Schluss mit wenigen Worten noch Trost und Zuversicht signalisieren. Beispiele:

  • „Wir wünschen Dir viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.“
  • „Für die Zeit der Trauer wünsche ich Dir alle nötige Kraft und blicke mit dir hoffnungsvoll in die Zukunft.“
  • „Ich hoffe, dass Du dennoch Trost in den vielen wundervollen Erinnerungen findest.“
  • „Nehmen Sie sich alle Zeit, die Sie für die Trauer brauchen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viel Kraft und Hoffnung aus dem Beistand Ihrer Freunde ziehen.“
  • „Ich wünsche Ihnen, dass Sie dankbar auf die vielen schönen Erinnerungen zurückblicken können. Mögen diese Ihnen die Zuversicht für eine hoffnungsvolle Zukunft geben.“

7. Schluss der Beileidsbekundung

Zum Abschluss setzen Sie einen (dem Anlass entsprechenden) Gruß und Ihre Unterschrift unter die Beileidsbekundung:

  • „In stillem Gedenken“
  • „In tiefer Trauer“
  • „In tiefem Mitgefühl“
  • „In mitfühlender Anteilnahme“
  • „In aufrichtiger Anteilnahme“
  • „In freundschaftlicher Verbundenheit“
  • „Mit stillem Gruß“
  • „Mit aufrichtiger Anteilnahme“
  • „Mit Dankbarkeit und Anteilnahme“
  • „Mitfühlende Grüße“
  • „Wir trauern mit Euch“
  • „Mein herzliches Beileid“
  • „Ein stiller letzter Gruß“

TIPP: An das Ende der Grußformel kommt formal weder Punkt noch Komma!

Wie den Umschlag beschriften?

Den Umschlag einer Beileidskarte beschriften Sie bitte nicht mehr „An das Trauerhaus Fam. Muster“. Das gilt als veraltet. Heute werden die Hinterbliebenen auf dem Umschlag direkt angesprochen. Bedeutet: Schreiben Sie ins Adressfeld entweder die klassische Anschrift wie bei offiziellen Schreiben oder richten Sie die Beileidsbekundung nur an „Familie Muster“. Den Schriftzug selbst, sollten Sie mit einem schwarzen Stift oder Füllfederhalter schreiben – möglichst kein Kugelschreiber, weil das weniger gehaltvoll aussieht.

Der Umschlag der Beileidsbekundung ist heute schlicht und weiß. Manchmal finden sich auch Umschläge mit christlichen Symbolen wie Kreuze oder betenden Händen im Handel. Als neutrale Alternative bieten sich Blüten, Blätter und Ranken an. Etwas hochwertigere Umschläge für Beileidsbekundungen sind zudem auf der Innenseite mit Schwarz gefüttert. Übrigens: Der Umschlag der Karte wird nur zugeklebt, wenn Sie mit der Beileidsbekundung Geld verschicken. Ansonsten wird die Lasche nur lose eingeklappt.

Wann wird der Beileidsbekundung Geld beigefügt?

In manchen Regionen Deutschlands besteht der Brauch, die Beileidsbekundung zusammen mit einem Geldschein zu verschicken. Das Geld und die Spende darin sind in der Regel für Blumenschmuck oder die Grabpflege gedacht. Um Missverständnisse zu vermeiden, schreiben Sie den Verwendungszweck – kurz! – dazu. Zum Beispiel: „Für Blumen“. Ohne dem Zweck, kann die Geste schnell falsch und negativ verstanden werden.

Beileidsbekundungen und Karte schreiben: 12 kostenlose Vorlagen

Taktvolle Beileidsbekundungen und Beileidstexte schreiben Sie – klassisch – auf Briefpapier oder verschicken sie als Postkarte. Digital per E-Mail oder Whatsapp geht heute aber auch, wenn Sie die Hinterbliebenen gut genug kennen.

Die folgenden Beileidsbekundungen und kostenlosen Trauerkarten Vorlagen können Sie online ganz einfach an Freunde oder Nachbarn versenden. Dazu auf das Bild klicken – es öffnet sich ein neues Fenster, und Sie können die Karte digital weiterleiten.

12 Muster für kurze Beileidsbekundungen per Karte

Beileidsbekundungen Karte schreiben kurz Beileidsbekundungen Karte schreiben Beispiel kurz
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Moderne Beileidsbekundungen per Whatsapp?

Der Kunsthistoriker Reiner Sörries sagte „Jede neue Technik, jedes neue Medium verändert die Trauerkultur.“ Trotzdem scheiden sich die Geister daran, ob moderne Beileidsbekundungen via Whatsapp oder ein Kondolenzschreiben als E-Mail angebracht sind. Elektronische Trauerkarten bieten bei großer Distanz zwar eine schnelle Rückmeldung. Allerdings ist Trauer etwas sehr Persönliches. Whatsapp-Nachrichten können schnell unverbindlich und unbedacht wirken.

Grundsätzlich geht das. Welche Form der Beileidsbekundung Sie wählen, hängt aber von Ihrem Verhältnis zu den Empfängern ab. Wir empfehlen aber weiterhin persönliche Beileidsbekundungen, indem Sie eine Karte schreiben und/oder direkt mündlich bei der Beerdigung auf dem Friedhof.

Häufige Fragen zu Beileidsbekundungen

Was schreibt man in eine Beileidskarte?

Ob Trauerkarte, Kondolenzschreiben oder Beileidsbekundung: Die Karte sollte immer handschriftlich und persönlich formuliert sein sowie Ausdruck aufrichtiger Anteilnahme und des ehrlichen und tief empfundenen Mitgefühls sein. Je authentischer, desto besser. Vermeiden Sie daher unbedingt leere Floskeln, weil diese eher noch verletzend wirken können. Zeigen und formulieren dürfen Sie dafür auch die eigene Trauer oder Fassungslosigkeit über den Tod des Verstorbenen.

Was bedeutet "mein herzliches Beileid"?

Der Ausdruck „mein Beileid“ oder „mein herzliches Beileid“ drückt Ihr Mitgefühl aus – und dass Sie mittrauern. Vielen Angehörigen spendet es in der schweren Phase zusätzlichen Trost, wenn Sie wissen und spüren, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Auch wenn es nicht immer leicht ist, die richtigen Wort zu finden, versuchen Sie wenigstens an ein paar schöne gemeinsame Momente zu erinnern und geben Sie den Hinterbliebenen emotionalen Rückhalt.

Wem wird das Beileid ausgesprochen?

Beileidsbekundungen und Kondolenzbriefe richten sich meist an die Ehepartner, Kinder oder Eltern des Verstorbenen. Bei der Bestattung und am Grab ist es üblich, den direkten Angehörigen das persönliche Beileid auszusprechen. Hierbei reicht ein kurzes Händedruck, verbunden mit den Worten „Mein herzliches Beileid“. Mehr müssen Sie nicht sagen und mehr wird auch nicht erwartet. Manchmal wird sogar explizit darum gebeten auf Beileidsbekundungen am Grab oder während der Trauerfeier zu verzichten. Diesen Wunsch sollten Sie unbedingt respektieren.

Was kann man noch sagen außer herzliches Beileid?

Auf viele wirkt die Formel „Mein herzliches Beileid“ wie eine Floskel. Ist sie aber nicht, wenn sie von Herzen kommt. Dennoch gibt es ein paar alternative Formulierungen für mündliche Beileidsbekundungen:

  • „Mein tiefstes Mitgefühl“
  • „Meine aufrichtige Anteilnahme“
  • „Ich trauere mit dir und deiner Familie.“
  • „In tiefer Trauer fühle ich mit dir verbunden.“
  • „Ich teile deine tiefe Trauer.“
Welche Worte trösten am besten wenn jemand gestorben ist?

Die richtigen tröstende Worte zu finden, hängt stark von der trauernden Person ab. Viel sagen muss man dazu nicht. Oft reichen ein kurzes „Es tut mir so unendlich leid“ oder „Ich bin in Gedanken und Gefühlen ganz nah bei dir“ völlig. Generell geht es darum, den Trauernden zu zeigen, dass man ihren Verlust teil, genauso empfindet und sie in dieser Situation mit dem Schmerz nicht alleine lässt.

Beileidsbekundung was schreibt man auf den Umschlag?

Vor Jahren noch war es üblich auf den Umschlag des Kondolenzschreibens oder einer Trauerkarte die Formulierung „An das Trauerhaus (NAME)“ zu schreiben. Das gilt inzwischen als überholt. Beleidsbekundungen und Trauerkarten werden heute, modern direkt an die Angehörigen des Verstorbenen gerichtet. Je näher man sich steht, desto weniger förmlich und umso persönlicher kann die Anrede formuliert werden.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de, Shutterstock.com]

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