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Heute Morgen oder heute morgen: Groß oder klein?


Heute Morgen sind Sie ausgeruht aufgestanden – aber wie sieht es morgen früh aus? Nachfolgend geht es aber nicht um Befindlichkeiten, sondern um die Rechtschreibung von „heute Morgen“. Bei Zeitangaben bestehen immer wieder Unsicherheiten – schließlich heißt es ja auch „morgens“ – also klein geschrieben. Wir klären, ob Sie „heute Morgen“ groß oder klein schreiben müssen und welche Besonderheiten es gibt…


Heute Morgen oder heute morgen: Groß oder klein?

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Rechtschreibung: Heute Morgen groß oder klein?

Bei „heute Morgen“ handelt es sich um eine feste Formulierung. Sie setzt sich aus dem Zeitadverb (Umstandswort der Zeit) „heute“ und dem Substantiv (Hauptwort, Nomen) „Morgen“ zusammen. Adverbien schreibt man grundsätzlich klein, Substantive immer groß. Beispielsweise heißt es:

  • Frank hatte das Meeting heute Morgen ganz vergessen.
  • Sie gab heute Morgen ihre Entscheidung bekannt.
  • Heute Morgen hat es stark geregnet.

Ob es sich bei einer Wortart um ein Substantiv handelt, ist häufig am bestimmten (der, die, das) oder unbestimmten (ein, eine) Artikel ersichtlich. Da es „der Morgen“ heißt, ist es ein Substantiv. Steht in einem Text kein Artikel, können Sie testen, ob Sie die Präposition „am“ einfügen können und der Satz immer noch sinnvoll klingt. Sie können beispielsweise ebenso sagen: Frank hatte das Meeting heute am Morgen ganz vergessen. Ähnliche Formulierungen folgen denselben Regeln der Rechtschreibung. Es heißt also auch „heute Mittag“ und „heute Abend“ oder „gestern Vormittag“, „übermorgen Abend“.

Duden: Korrekte Schreibweise

Zu beachten ist, dass Sie „heute“ als Adverb immer klein schreiben. Einzige Ausnahme ist der Satzanfang. Schreibweisen wie die folgenden sind also falsch:

  • Sie wollen Heute morgen streiken.
  • Es gab heute morgen einen Stau auf der Autobahn A1.
  • Der Autor verkündete Heute Morgen das Aus der Serie.

Richtig hingegen:

  • Heute Morgen fiel der Startschuss für das neue Projekt.
  • Der Chef hatte heute Morgen richtig gute Laune.

Die Verwirrung um die korrekte Schreibweise rührt unter anderem von der Rechtschreibreform. Denn früher mussten Tageszeitangaben aus Adverb und Substantiv komplett kleingeschrieben werden – heute morgen war also korrekt.

Bedeutung + Unterschied: Der Morgen, morgen, morgens

Ob Sie groß oder klein schreiben müssen, hängt von den Zeitangaben ab, die Sie machen wollen. Es lassen sich konkrete und weniger konkrete Angaben machen. Neben Tageszeiten wie Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend und Nacht können Sie auf bestimmte Wochentage zurückgreifen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, durch Zeitadverbien wie heute, gestern, vorgestern und so weiter relative Wochentagsangaben zu machen.

  • Substantiv: der Morgen

    Als Substantiv bezeichnet der Morgen einen bestimmten Tagesabschnitt. Dieser liegt nach Mitternacht und vor Mittag. Genau genommen bezeichnet man damit die Zeit von Sonnenaufgang bis zum Vormittag, also etwa zwischen sechs und zehn Uhr. Wenn Sie eine Redewendung wie „heute Morgen“, „gestern Nachmittag“ oder Ähnliches verwenden, beziehen Sie sich auf einen bestimmten, nicht wiederkehrenden Zeitpunkt.

  • Adverb: morgen

    Hierbei handelt es sich um eine relative Wochentagsangabe. Heißt: Morgen ist immer vom jetzigen Zeitpunkt aus betrachtet einen Tag später. Es kann aber immer ein anderer Wochentag sein – abhängig ist das vom Sprecher.

  • Adverb: morgens

    Zeitangaben wie morgens, mittags oder abends zeigen den Wechsel vom Substantiv zum Adverb durch das angehängte s an. Diese Adverbien zählen zu den wiederkehrenden Zeitangaben. Sie müssen grundsätzlich kleingeschrieben werden. Das gilt übrigens auch für die Wochentage, die adverbial genutzt werden, also: montags, dienstags und so weiter.

Beispiele

  • Ich gehe dienstags immer Volleyball spielen.
  • Abends höre ich immer Musik.
  • Er geht mittags meistens in die Kantine.
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Morgen früh / morgen in der Früh als Variante

Richtig verwirrend ist allerdings für viele, dass es andere Zeitangaben gibt, die zwar inhaltlich ähnlich sind, jedoch eine andere Schreibweise erlauben. Die Redewendung „morgen früh“ weist beispielsweise zeitlich darauf hin, dass am nächsten Tag am Morgen (in aller Frühe) etwas anliegt. Sie bedeutet also „morgen (am) Morgen“ – solche Dopplungen sind aus sprachlicher Sicht jedoch unsinnig, weshalb man „morgen früh“ sagt. In der Redewendung „morgen früh“ stehen zwei Adverbien hintereinander, weshalb die Kleinschreibung beider Worte korrekt ist. Beispiele dafür:

  • Ich gehe morgen früh als Erstes einkaufen.
  • Falls erwünscht, kann ich bis morgen früh die Präsentation erstellen.
  • Geben Sie mir bis morgen früh dafür Zeit.

„Früh“ existiert allerdings auch als Substantiv. Besonders im süddeutschen und österreichischen Raum ist „die Früh(e)“ neben dem Substantiv „der Morgen“ als Alternative verbreitet. Da Substantive grundsätzlich großgeschrieben werden, ist also auch diese Schreibweise möglich:

  • Ich gehe morgen Früh als Erstes einkaufen.
  • Falls erwünscht, kann ich bis morgen Früh die Präsentation erstellen.
  • Geben Sie mir bis morgen Früh dafür Zeit.

Entscheidend dafür, ob Sie „früh“ groß oder klein schreiben, ist also die Bedeutung. Sie könnten diese Beispiele ebenso mit „morgen in aller Frühe“ oder „morgen bei Tagesanbruch“ umformulieren. Wollen Sie jedoch „früh“ im Sinne von „zeitig“ ausdrücken, ist die Kleinschreibung die bessere Wahl. Die Zusammenschreibung ist übrigens nie korrekt. Falsch sind also folgende Schreibweisen:

  • Sie wollen morgenfrüh aufbrechen.
  • Er versicherte, die Heizung Morgen früh zu reparieren.
  • Die Geschäfte haben Morgen Früh geschlossen.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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