Anzeige
Anzeige

Obligatorisch: Bedeutung, Beispiel, Synonym + Gegenteil

Ist etwas obligatorisch, dann haben Sie keine Wahl: Sie müssen zwingend eine Regel oder Vorschrift einhalten. Oft bezieht sich der Begriff auf ein Verhalten oder unabdingbare Erfordernisse. Beispiel: Die Unterschrift unter einem Vertrag ist obligatorisch. Die genaue Bedeutung und Beispiele, wie Sie das Adjektiv korrekt gebrauchen sowie Synonyme und das Gegenteil…



Obligatorisch: Bedeutung, Beispiel, Synonym + Gegenteil

AnzeigeKarrierebibel Podcast Teaser

Definition: Was bedeutet obligatorisch?

Das Adjektiv obligatorisch beschreibt, dass etwas verpflichtend, zwingend oder vorgeschrieben ist und bezieht sich meist auf Handlungen und Tätigkeiten. Das Fremdwort bedeutet, dass eine unbedingte Notwendigkeit, Regel oder Vorschrift besteht, an die Sie sich auf jeden Fall halten müssen.

Ursprünglich stammt das Wort vom lateinischen Verb „obligare“, was so viel bedeutet, wie anbinden, verbindlich machen oder verpflichten. Das Substantiv „Obligation“ stellt dagegen eine Form der Geldanlage dar und bezeichnet ein festverzinsliches Wertpapier.

Obligatorisch Synonym

Häufige Synonyme sind: angeordnet, bindend, endgültig, feststehend, mandatorisch, unabdingbar, verbindlich, zwingend. Um den dringenden Charakter des Adjektivs zu unterstreichen, können Sie die Synonyme zudem mit den Wörtern „zwingend“ und „unbedingt“ kombinieren, Beispiel: „Es ist zwingend erforderlich, dass…“


Anzeige

Obligatorisch Beispiele

Zum besseren Verständnis finden Sie hier einige Beispiele, wie Sie das Wort (Englisch: Mandatory, Plural: obligatorische) im Alltag gebrauchen können. Eine falsche Schreibweise ist übrigens „obligatohrisch“:

  • „Für die Ausbildung zum Fluglotsen ist das Abitur obligatorisch.“
    Bedeutet: Ohne Abitur bekommen Sie keinen Ausbildungsplatz.
  • „In Norwegen ist die Wehrpflicht für Männer und Frauen ab 19 Jahren obligatorisch.“
    Bedeutet: Jeder junge Mensch muss in Norwegen die Wehrpflicht absolvieren.
  • „Am FKK-Strand ist Nacktheit obligatorisch.“
    Bedeutet: Bekleidete Personen verstoßen gegen die Hausregeln.

Obligatorisch Gegenteil: fakultativ

Das Gegenteil zu obligatorisch ist der Begriff „fakultativ“ – in dem Fall ist etwas nicht verpflichtend, sondern freiwillig beziehungsweise der freien Wahl überlassen.

Beispiel: „Studierende haben an der Uni eine Auswahl an fakultativen Kursen.“ Bedeutet: Die Kurse sind zur Prüfung nicht zwingend notwendig, können aber das Wissen vertiefen.

ACHTUNG: Verwechseln Sie „obligatorisch“ nicht mit „optional“! Das Adjektiv ist ebenfalls ein Gegenteil und bedeutet, dass etwas frei wählbar ist – Sie können sich für oder gegen etwas entscheiden bzw. zwischen mehreren Optionen wählen.

Anzeige
Jetzt Karrierebibel Insider werden + Vorteile sichern!
Kostenlose News, frische Impulse für den Erfolg sowie geniale Deals mit satten Rabatten – exklusiv nur für Insider! Jetzt Newsletter holen...

Mit der Anmeldung zum Newsletter gibt es in den kommenden 4 Tagen täglich eine neue Folge unserer exklusiven Video-Serie zum Kennenlernen. Danach folgt unser regulärer Newsletter mit wertvollen Karrieretipps, Impulsen sowie exklusiven Deals und Rabatten. Die Einwilligung zum Empfang kann jederzeit widerrufen werden. Dazu gibt es am Ende jeder Mail einen Abmeldelink. Die Angabe des Vornamens ist freiwillig und dient zur Personalisierung. Die Anmeldedaten, deren Protokollierung, der Versand und eine Auswertung des Leseverhaltens werden über Klick-Tipp verarbeitet. Mehr Infos dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Verwendung: obligatorisch oder obligat?

Anstelle von obligatorisch können Sie auch die kürzere Variante „obligat“ verwenden. Das Adjektiv hat zwar dieselbe Bedeutung, allerdings häufig einen spöttischen Unterton – ebenso wie die Formulierung „rein obligatorisch“.

Beide Begriffe können Sie nutzen, wenn etwas im übertragenen Sinne verpflichtend ist – aus Tradition oder Pflichtgefühl

Beispiele:

  • „Die Rede vom Chef ist beim Betriebsfest jedes Mal rein obligatorisch.“
  • „Susanne schickt mir aus jedem Urlaub ihre obligate Ansichtskarte.“
  • Es folgte die obligatorische Frage, länger zu bleiben.

Falsche Verwendung

Eine falsche Verwendung des Adjektivs ist dann gegeben, wenn Sie tatsächlich eine Wahl haben. Beispiele

  • „Das gemütliche Beisammensein nach der Aufführung ist obligatorisch.“
  • Die Angebote zur Kinderbetreuung im Hotel sind obligatorisch.“

Was andere dazu gelesen haben

Anzeige

Nutzen Sie unsere kostenlosen Webinare!

Webinar Jobwechsel Platz Sichern Webinar Gehalt Platz Sichern
KarriereBibel Channels IFrame
Weiter zur Startseite