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Römische Zahlen übersetzen: Regeln, Liste, Tabelle


Mit römischen Zahlen kommen viele im Geschichtsstudium in Berührung. Aber wie war das noch: Was bedeuten die einzelnen Buchstaben? Das ist nämlich eine Besonderheit der römischen Zahlschrift: Lateinische Buchstaben entsprechen natürlichen Zahlen. Wie Sie ein Datum damit schreiben, welche Regeln Sie beachten müssen und eine Liste mit Zahlen finden Sie hier.


Römische Zahlen übersetzen: Regeln, Liste, Tabelle

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Liste: Wie lauten die römischen Zahlen?

Erst seit dem 12. Jahrhundert schreibt man hierzulande mit den bekannten arabischen Ziffern, also 1, 2, 3… und so weiter. Bis dahin galten römische Zahlen. Diese können Sie auch als Inschrift an zahlreichen alten Gebäuden und Kirchen bis heute sehen. Im Wesentlichen verwendete man die folgenden Buchstaben:

  • I entspricht eins
  • V entspricht fünf
  • X entspricht zehn
  • L entspricht fünfzig
  • C entspricht hundert
  • D entspricht fünfhundert
  • M entspricht tausend

Das Besondere an der römischen Zahlschrift sind allerdings nicht nur die Buchstaben, sondern die Schreibung von Zahlen. Basierend auf 5 und 10 stellen Sie mithilfe von Addition und Subtraktion Zahlen dar. Diese Schreibweise erfordert nicht nur gutes Kopfrechnen, sondern die Kenntnis bestimmter Regeln.

Merkhilfe römische Zahlen

Einprägen sollten Sie sich I, X, C, D und M. Um sich die römischen Zahlen besser merken zu können, gibt es einige Eselsbrücken. Zunächst einmal ist römisch eins (I) ein Strich, wie man ihn aus einer Strichliste kennt: IIII (entspricht der Zahl 5). Die römische Zahl 5 (V) ist optisch und vom Zahlenwert ein halbes X. Das X steht nämlich für Lateinisch decem und heißt übersetzt zehn. Die Hälfte davon ist fünf.

Die römische Zahl C stammt von Lateinisch centum (hundert). Das römische L ähnelt einem halben C, so können Sie sich merken, dass es für die Hälfte von 100, also fünfzig steht. M stammt von Lateinisch mille (tausend). D stammt von Lateinisch dimidius, was so viel wie halb bedeutet – und steht für 500, exakt die Hälfte von tausend.


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Römische Zahlen Regeln

Um die römische Zahlschrift zu verstehen und römische Zahlen korrekt schreiben zu können, muss man einige Regeln kennen. Da es sich um eine additive Zahlschrift handelt, errechnen Sie den Wert, indem Sie von links nach rechts die Ziffern zusammenziehen. 1 entspricht römisch I, 2 entspricht römisch II. Allerdings reicht es nicht, einfach die Buchstaben hintereinanderzusetzen. Wollten Sie beispielsweise die Zahl 14 schreiben, wären folgende Schreibweisen falsch: IIIIX oder XIIII. Die korrekte Darstellung von 14 als römische Zahl ist XIV.

Als erste Regel müssen Sie sich merken, dass römische Zahlen mit dem höchsten Wert beginnen. Die Zehner sind größer als die Einer, also muss X am Anfang stehen. Man schreibt die Zahlen ihrem Wert entsprechend zusammen.

Subtraktionsregel

Danach folgt etwas, was als Subtraktionsregel bekannt ist und eine Ausnahme von obiger Regel zulässt:

Es stehen nie mehr als drei identische Buchstaben beziehungsweise Zahlzeichen hintereinander. Um genau das zu vermeiden, stellt man den kleineren Wert dem größeren voran. Dann subtrahiert man den kleineren Wert vom größeren. Deshalb sind beispielsweise vier Einer (IIII) falsch. Demzufolge existiert auch keine Zahl XXXX für 40.

Stattdessen schreiben Sie IV für 4, gerechnet 5-1. Analog dazu verfahren Sie mit XL für 40, gerechnet 50-10, oder XC für 90, gerechnet 100-10. Für die Zahlzeichen I, X und C gilt die Regel, dass Sie sie ihren beiden jeweils nächstgrößerem Zahlzeichen voranstellen und vom größeren Wert abziehen dürfen. Außerdem dürfen Zahlzeichen der Fünferbündelung (V,L, D) niemals vor einem Zahlwert stehen. Zusammengefasst sollten Sie sich folgende Regeln merken:

  • I steht nur vor V und X
  • X steht nur vor L und C
  • C steht nur vor D und M
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Römische Zahlen addieren und umrechnen

Unter ästhetischen Gesichtspunkten sind römische Zahlen beliebt – Zifferblätter von Uhren und Inschriften tragen bis in die heutige Zeit die Zahlzeichen. Auch bei der Angabe von Adelsgeschlechtern nummeriert man bis in die heutige Zeit, etwa König Charles III., König des Vereinigten Königreichs. Leider ist die Berechnung etwas umständlich, weshalb sich ab dem Hochmittelalter das System der arabischen Zahlen durchsetzte.

Römische Zahlen kennen keine Null

Eine Null müssen Sie sich nicht merken – die existiert in der römischen Zahlschrift nicht. Es reichen die oben angegebenen Zahlen und Regeln. Der Wert der einzelnen römischen Zahl wird von links nach rechts kleiner. Einige Beispiele:

19 als römische Zahl

19 ergibt umgerechnet XIX
Rechenweg: 10 + 10 – 1 = 19
Falsch hingegen ist XVIIII, da niemals vier gleiche Ziffern hintereinanderstehen dürfen. Somit greift die Subtraktionsregel, wonach Sie den kleineren Buchstaben (beziehungsweise kleinere römische Zahl) dem größeren voranstellen, also erst X für 10, dann IX für 9 = 19.

42 als römische Zahl

42 ergibt umgerechnet XLII
Rechenweg: 50 – 10 + 1 + 1 = 42
Nach einer Mischung aus Addition und Subtraktion funktioniert diese Zahl: Da keine vier gleichen Ziffern hintereinanderstehen dürfen, wäre XXXXII als Schreibweise falsch. Also stellen Sie dem größeren L für 50 das X für 10 voran. Kleinere vorangestellte Zahlen subtrahiert man von der nachfolgenden, macht also 40. Dann noch II für 2 ergibt zusammen 42.

125 als römische Zahl

125 ergibt umgerechnet CXXV
Rechenweg: 100 + 10 + 10 + 5 = 125
Beim letzten Beispiel müssen Sie lediglich die römischen Zahlwerte auswendig kennen und von links nach rechts addieren.

Datum und hohe Zahlen

Wie sieht es umgekehrt aus, wenn Sie römische Angaben entziffern wollen? Um diese römische Zahl MDCCXXIV in eine Dezimalzahl umzuwandeln, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • M steht für 1000
  • D steht für 500
  • C steht für 100 (kommt zweimal vor)
  • X steht für 10 (kommt zweimal vor)
  • IV steht für 4

Bedeutet: 1000 (M) + 500 (D) + 100 (C) + 100 (C) + 10 (X) + 10 (X) + 4 (IV) = ergibt die Jahreszahl 1724. In dem Jahr wird Pietro Francesco Orsini zum Papst gewählt (Name: Benedikt XIII. = der Dreizehnte), und zwar am 29. Mai. In römischer Schreibung entspricht das: XXIX.V.MDCCXXIV.

Übung

Welche Jahreszahl verbirgt sich hinter der römischen Angabe MMXXIII?

Höchste römische Zahl

Eine weitere Besonderheit des römischen Zahlsystems: Die höchste römische Zahl ist 3999 (MMMCMXCIX). Warum? Weil M mit 1000 das höchste Symbol für eine Zahl ist. Gleichzeitig greift die Regel, dass nie mehr als drei identische Zahlen hintereinanderstehen dürfen. MMMM ist daher ausgeschlossen, somit existiert die Zahl 4000 nach herkömmlicher römischer Zählweise nicht.

Um sich für höhere Beträge und Berechnungen zu behelfen, gab es zwei Möglichkeiten: Entweder definierte man neue Zeichen, so etwa ↁ oder IↃↃ für 5000. Dies nennt sich Schreibweise mit Apostrophus. Oder man multiplizierte die Anzahl der M, beispielsweise V∙M = 5∙1000 = 5000.


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Römische Zahlen Tabelle

Die nachfolgende Tabelle erklärt anhand der Zahlen 1 bis 10, wie die römische Zahlschrift funktioniert:

Dezimalzahl Römische Zahl Erklärung
1 ➠ I ➠ 1
2 ➠ II ➠ 1 + 1
3 ➠ III ➠ 1 + 1 + 1
4 ➠ IV ➠ 5 – 1
5 ➠ V ➠ 5
6 ➠ VI ➠ 5 + 1
7 ➠ VII ➠ 5 + 1 + 1
8 ➠ VIII ➠ 5 + 1 + 1 + 1
9 ➠ IX ➠ 10 – 1
10 ➠ X ➠ 10


Römische Zahlen von 1 bis 100

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Diese Grafik sowie eine Liste mit allen römischen Zahlen bis einschließlich 100 sowie etlichen Beispielen stellen wir Ihnen kostenlos zur Verfügung. Sie können sie HIER als Word-Dokument herunterladen, kopieren oder weiter fortführen. Oder klicken auf den nachfolgenden Download-Button für die PDF-Datei:

Römische Zahlen von 1 bis 100 (PDF)

Auflösung

Weiter oben hatten wir gefragt, welche Jahreszahl sich hinter der römischen Angabe MMXXIII verbirgt. Lösung: 2023.



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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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