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Renaissance: Bedeutung + Merkmale der Epoche

Die Epoche der Renaissance gilt oft als Wiedergeburt der Antike. In Vergessenheit geratene griechische und römische Vorbilder erfahren neue Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wird nicht nur antikes Wissen reaktiviert. Ausgehend von Italien, prägen zahlreiche Erfindungen und Entdeckungen den Zeitraum zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert. Diese spiegeln sich in Kunst, Architektur, Musik, Literatur und Wirtschaft. Über die Bedeutung der Renaissance, ihre typischen Merkmale und wichtigsten Vertreter…



Renaissance: Bedeutung + Merkmale der Epoche

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Definition: Was ist die Renaissance – kurz erklärt?

Die Renaissance bezeichnet eine Epoche zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert. Sie ging von Italien aus und erfasste ganz Europa. Ihr Einfluss zeigt sich in Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Ausgangspunkt war die Wiederentdeckung und Anerkennung der römischen und griechischen Antike.

Renaissance Bedeutung

Renaissance ist französisch und bedeutet übersetzt „Wiedergeburt“. In dieser Epoche begann der Mensch, bisherige Vorstellungen infrage zu stellen. Wichtige ideen- und geistesgeschichtliche Impulse nahmen dort ihren Anfang. Bedeutende Vertreter der Renaissance griffen antike Gedanken auf und kreierten daraus etwas Neues.

Eindrucksvolle Bauten, Gemälde und faszinierende Bildhauerei zeugen noch heute von der Schaffenskraft bekannter Künstler wie da Vinci oder Michelangelo. Ganz allgemein steht der Begriff Renaissance außerdem für die Wiederbelebung früherer Ideen.

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Renaissance Epoche

Hierzulande ist seit dem 19. Jahrhundert der Begriff Renaissance als Epochenbezeichnung üblich. Wesentlich älter ist das gleichbedeutende italienische Pendant „Rinascimento“. Der italienische Künstler Giorgio Vasari nutzte den Begriff schon im 16. Jahrhundert, um antike Strömungen in der zeitgenössischen Kunst zu charakterisieren.

Das 15. (Quattrocento) und 16. Jahrhundert (Cinquecento) gelten als Blütezeit. Insgesamt erstreckt sich diese Epoche allerdings über gut drei Jahrhunderte. Ihr geht die Gotik voraus, der Barock folgt als neue Epoche. Historisch betrachtet verbindet die Renaissance das Mittelalter mit der frühen Neuzeit.

Renaissance Zeitraum

Der Zeitraum einer Epoche lässt sich nie exakt eingrenzen, da es Überschneidungen gibt. Zudem kommt es darauf an, welchen Bereich man betrachtet. Beispielsweise treten bestimmte Entwicklungen in Literatur, Kunst oder Wirtschaft nicht zeitgleich, sondern verzögert auf.

Es existieren verschiedene Ansätze zur zeitlichen Eingrenzung, je nach geschichtlichem Orientierungspunkt. Meist wird zwischen diesen drei Phasen unterschieden:

  • Frührenaissance

    Um 1400 bis 1500

  • Hochrenaissance

    Ab 1500 bis 1530

  • Spätrenaissance

    Ab 1520 bis 1620

Manierismus

Die Spätrenaissance ist auch als Manierismus bekannt. Diese kunsthistorische Epoche bildet den Übergang zwischen Renaissance und Barock. Benannt ist sie nach der künstlerischen Forderung jener Zeit, dass jeder Künstler seinen eigenen Stil entwickeln solle. Der Manierismus begann in Italien (vor allem in Rom und Florenz) und ging außerhalb Italiens deutlich über das Jahr 1600 hinaus.

Renaissance Zeitstrahl

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Renaissance Merkmale und Entwicklungen (allgemein)

Die Epoche zeichnet sich durch diverse Entwicklungen aus. Nicht mehr einzig Adelige und Kirchenleute, sondern zunehmend das aufstrebende Bürgertum nehmen gesellschaftlichen Einfluss. Sichtbarstes Merkmal sind Zeugnisse aus Kunst, Bildhauerei und Architektur. Realistische und detaillierte Darstellungen, überwältigende Bauwerke, die in ihrer Pracht und Größe bis auf die heutige Zeit beeindrucken.

Wohlhabende Handwerker, Kaufleute und Bankiers sind begeisterte Förderer von Malerei und Architektur. Als Mäzene lassen Florentiner Patrizierfamilien wie die Strozzi, Peruzzi oder Medici, Bildnisse und Statuen anfertigen, Villen und Paläste erbauen. Ein weiteres Merkmal ist der rege Austausch auf vielen Ebenen: Handwerker und Architekten stehen im ständigen Kontakt mit Gelehrten und Künstlern. Die Erkenntnisse und Leistungen antiker Vorbilder spiegeln sich in verschiedenen Bereichen:

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Renaissance Kunst

Besonders sichtbar ist die Renaissance im Bereich der bildenden Künste. Aus der Bildhauerei sind Marmorskulpturen wie David (1501 – 1504, Michelangelo) oder Raub der Sabinerinnen (1574 – 82, Giovanni da Bologna) Zeugnisse großen Könnens.

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In der Malerei entwickeln sich Bildkomposition und Maltechnik im aktiven Austausch mit anderen europäischen Künstlern. Neu ist die Zentralperspektive, welche eine Dreidimensionalität erzeugt. Bekannte Beispiele dafür sind die Sixtinische Kapelle in Rom (1508 – 1512, Michelangelo) und das Trinitätsfresko in Santa Maria Novella (1425 – 1428, Masaccio).

Berühmte Vertreter

Donatello (1386 – 1466)

Der aus Florenz stammende Bildhauer (vollständiger Name: Donato di Niccolò di Betto Bardi) ist für Reliefs, Bronzen und Marmorstatuen berühmt. Typisch für die Statuen und Skulpturengruppen der Renaissance ist zum einen ihre Nacktheit: Hierin zeigt sich wieder der Rückgriff auf antike Ideale. Statt die menschlichen Körper in Gewänder zu kleiden, treten Muskeln und Knochen klar hervor.

Zum anderen greift er auf die Kontrapost-Stellung zurück. Diese hatte man zwar bereits in der Antike praktiziert, im Mittelalter jedoch war sie in Vergessenheit geraten. Die so bezeichnete Stellung von Stand- und Spielbein einer menschlichen Figur gleicht die Gewichtsverhältnisse aus. Somit ermöglicht Donatello seinen Statuen einen freien Stand.

Leonardo da Vinci (1452 – 1519)

Unbestritten zu den Universalgenies zählt Leonardo da Vinci. Er wirkt als bildender Künstler in Malerei („Mona Lisa“, „Das Abendmahl“) und Bildhauerei, gleichzeitig ist er Architekt und Erfinder. Beispielsweise entwickelt er verschiedene Fluggeräte, auch wenn sie praktisch untauglich sind. Zudem betätigt er sich auf dem Feld der Anatomie: Er trägt entscheidend zum Verständnis des menschlichen Körpers bei, indem er (damals verbotene) Sezierungen an Leichnamen vornimmt.

Berühmt ist zudem eine Zeichnung, die später unter dem Namen „Der vitruvianische Mensch“ (etwa 1490) bekannt wird. Die Grafik zu Beginn des Artikels basiert darauf. Da Vinci fertigt die Zeichnung nach den Abhandlungen des antiken römischen Architekten Vitruvius an. Dieser hatte sich mit dem menschlichen Körperbau und idealen Proportionen beschäftigt.

Leonardo Da Vinci Mensch Anatomische Zeichnung

Leonardo Da Vinci Panzer Mechanik Zeichnung

Leonardo Da Vinci Armbrust Raeder Mechanik Zeichnung

Leonardo Da Vinci Eroberungsturm Zeichnung Erfindung




Andere bekannte Künstler sind beispielsweise Sandro Botticelli (Geburt der Venus), Hieronymus Bosch in den Niederlanden oder in Deutschland Albrecht Dürer und Veit Stoss.

Architektur

In der Architektur sind geometrische Grundformen, symmetrischer Aufbau und römische Säulen beliebte Elemente, die aus der Antike übernommen werden. Die Architekten gestalten Säulen wie in der Antike mit dorischen, ionischen oder korinthischen Kapitellen. Als Materialien greift man bevorzugt auf Putz, Marmor und Naturstein zurück.

Berühmte Beispiele sind die Sakralbauten Santa Maria presso San Satiro (etwa 1480) sowie der Petersdom in Rom (ab 1506), die zu den Hauptwerken des Baumeisters Donato Bramante zählen. Die durch den Fernhandel reich gewordenen Patrizierfamilien konkurrieren untereinander und lassen prächtige Paläste, Bibliotheken und Kirchen erbauen.

Berühmte Vertreter

Filippo Brunelleschi (1377-1446)

Er gilt als einer der herausragendsten Architekten der Frührenaissance. Brunelleschi ist wie so viele seiner bekannten Zeitgenossen vielfältig talentiert. Die von ihm erbaute Florentiner Domkuppel (Santa Maria del Fiore) gilt als technische Meisterleistung. Sie besteht aus zwei Schalen, ist 107 Meter hoch und hat ein Durchmesser von 45 Metern. Von Anbeginn des Baus trug sich die Konstruktion von allein und kam vollständig ohne Lehrgerüst aus.

Andrea Palladio (1508 – 1580)

Sein Name ist untrennbar mit der Basilica Palladiana in Vicenza (auch als Palazzo della Ragione bezeichnet) verbunden. Hierbei baut er zwei mittelalterliche Paläste im gotischen Stil zu einem Rathaus im Renaissance-Stil um. Dazu kommen zahlreiche weitere öffentliche Gebäude, Stadtpaläste, Brücken, Kirchen und Villen. Viele davon zählen mittlerweile zum Weltkulturerbe.

Literatur

Schon im 14. Jahrhundert trugen verschiedene Krisen und Entwicklungen dazu bei, sich auf die Antike zurückzubesinnen. Als Vorläufer der Renaissance gelten Dante Alighieri und Gelehrte wie Francesco Petrarca.

Petrarca suchte gezielt nach antiken Schriften, um sie erneut zu übersetzen und das Wissen für eigene Werke zu nutzen. Gleichzeitig wurde es so anderen zugänglich und beeinflusste berühmte Dichter wie beispielsweise William Shakespeare.

Berühmte Vertreter

Giovanni Boccaccio (1313 – 1375)

Sein Werk „Decamerone“ ist eine Novellensammlung. Die Rahmenhandlung hat sieben junge Damen und drei junge Herren zum Inhalt, die sich zufällig begegnen. Sie alle sind vor der Pest aufs Land geflohen. Das Werk ist für die damalige Zeit ungewohnt realistisch und witzig gehalten. Es inspirierte zahlreiche andere berühmte Literaten. So etwa ist der Einfluss für Gotthold Ephraim Lessings Fassung der Ringparabel in „Nathan der Weise“ nachweisbar. William Shakespeare orientierte sich für sein Werk „Romeo und Julia“ am Novellenstil des Decamerones.

Sebastian Brant (1457/1458 – 1521)

Sebastian Brant gilt als deutscher Vertreter des Humanismus. Eins seiner berühmtesten Werke ist die 1494 veröffentlichte Moralsatire „Das Narrenschiff“. Das satirisch gehaltene Stück führt verschiedenste Narrheiten auf und hält den Menschen des 15. Jahrhunderts einen Spiegel vor. Zum menschlichen Fehlverhalten zählen einerseits Laster wie Ehebruch oder Schwätzerei, aber ebenfalls Unvernunft und fragwürdigen Neigungen, etwa Quacksalbertum oder Reliquienhandel.

Geistesgeschichte / Religion

Die Renaissance ist das Zeitalter des Humanismus. Der einzelne Mensch und seine Persönlichkeit stehen nun im Mittelpunkt. Ganz anders noch im Mittelalter mit seinen Ständegesellschaften: Hier gaben Kleriker mit ihren Vorstellungen von einem gottgefälligen Leben den Ton an. Im humanistischen Denken verliert die als gottgegeben erachtete Gesellschaftsordnung an Bedeutung. Stattdessen sollen sich Menschen ihres Verstandes bedienen und ihre Bildung und Fähigkeiten verbessern.

Viele Forschungen der damaligen Zeit grenzen aus kirchlicher Sicht an den Atheismus. Der Wissensdrang erstreckt sich auf Bereiche, die bis dahin tabu waren – bestes Beispiel dafür sind medizinische und anatomische Studien am Menschen.

Berühmte Vertreter

Erasmus von Rotterdam (circa 1466 – 1536)

Einer der bekanntesten und einflussreichsten Vertreter der Renaissance ist der niederländische Universalgelehrte. Er gilt als Wegbereiter der Reformation und Aufklärung, obgleich er Luthers Ansatz als zu radikal empfand. Er prangert kirchliche Missstände an, hofft jedoch eine Spaltung verhindern zu können. Überliefert ist von ihm das Zitat: „Ich Erasmus, habe das Ei gelegt und Luther hat es geöffnet.“

Stattdessen macht Erasmus sich für religiöse Toleranz stark und will Kirche von innen reformieren. Der Namenspatron des Erasmus-Programms war ein Menschenfreund und Kosmopolit: Er weilte in England, Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Martin Luther (1483 – 1546)

Während der Renaissance büßt die Kirche ihre ehemals starke Position ein. Damit eng verknüpft ist die Reformation. Als Bewegung kristallisiert sich die Reformation im frühen 16. Jahrhundert heraus. Einer ihrer bedeutendsten Vertreter war Martin Luther. Seine Bibelübersetzungen gestalten die deutsche Sprache.

Erstmals können weite Teile der Bevölkerung die heilige Schrift lesen, nicht nur des Lateinischen mächtige Gelehrte. Gleichzeitig wehrt sich Luther gegen bisherige Auslegungen der Bibel wie den Ablasshandel oder Gebote des Papstes. Für ihn sind einzig das Evangelium und der eigene Glaube maßgeblich.

Entdeckungen/Erfindungen

Es ist das Zeitalter der Erfindungen und Entdeckungen. Die Entdeckung des amerikanischen Kontinents (1492) durch Christoph Kolumbus fällt ebenso in diese Epoche wie Forschungen im Bereich Astronomie und Mathematik.

Diese bereiten den Weg für weitere Neuerungen wie beispielsweise die Erfindung eines Thermometers zur Messung von Temperaturen durch Galileo Galilei. Diese sind oftmals erst durch die humanistische Weltsicht ermöglicht worden: Das Deutungsmonopol der Kirche bröckelt in der Renaissance.

Berühmte Vertreter

Nikolaus Kopernikus (1473 – 1543)

Die Entwicklung des heliozentrischen Weltbilds fällt ebenfalls in diese Kategorie: Einerseits eine geistesgeschichtliche Leistung, andererseits ermöglicht sie weitere Erfindungen. So verhilft Nikolaus Kopernikus den Vorarbeiten antiker Gelehrter zum Durchbruch. Nicht die Sonne kreist um die Erde, sondern die Erde um die Sonne. Er entdeckte, dass die Laufbahnen der Himmelskörper nicht kreisförmig, sondern elliptisch sind.

Johannes Gutenberg (1400 – 1468)

Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg revolutioniert den Buchdruck. Zuvor wurden Bücher handschriftlich vervielfältigt. Aus Asien waren Lettern aus Wachs, Ton oder Holz bekannt. Durch Gutenbergs Erfindung können nun Bücher in Masse produziert werden. Das trägt nicht nur zur Standardisierung der Sprache bei: Informationen sind so in identischer Form, schnell und überregional verfügbar. Menschen haben ganz andere Möglichkeiten, Nachrichten zu erfahren. Die Verbreitung von Wissen fördert zudem die Alphabetisierung der Bevölkerung.

Wirtschaft

In der Renaissance bildet sich der Kapitalismus heraus. Nun regeln Angebot und Nachfrage den Preis. Ausgangspunkt ist das italienische Bankenwesen. Italienische Begriffe wie Giro, Bankrott, Kredit oder Konto stammen aus dieser Zeit.

Berühmte Vertreter

Medici

Zu einer der mächtigsten und bekanntesten Familien gehören die Medici. Durch Textilhandel reich geworden, steigen diese als Bankiers bis in die adelige Oberschicht auf und stellen sogar Päpste. Als Mäzen fördern sie Kunst und Architektur und tragen so zum Aufstieg der Stadt Florenz bei.

Musik

Der Buchdruck wirkt sich auch auf die Musik aus: Das alte Notationssystem wird durch die moderne Notenschreibung abgelöst. Ein Merkmal der Renaissance-Musik ist, dass die Komponisten stärker in den Fokus rücken. Zudem kommt ihr nicht mehr nur die Rolle als Gotteslob zu: Musik dient nun ebenfalls der Unterhaltung, wie in Liebes- und Volksliedern erkennbar.

Weitere Entwicklungen sind die Entstehung der Oper um 1600 sowie die Weiterentwicklung von Musikinstrumenten. Für die Epoche der Renaissance typische Musikinstrumente sind beispielsweise Laute, Spinett, Cembalo, Blockflöte und Krummhorn.

Berühmte Vertreter

Adrian Willaert (1490 – 1562)

Der franko-flämischer Komponist ist seit 1527 Kapellmeister am Markusdom (Basilica di San Marco) in Venedig. Das steigt unter ihm zum Zentrum der Renaissancemusik auf. Willaert gilt als Begründer der sogenannten „Venezianischen Schule“. Er hat zahlreiche geistliche, aber auch weltliche Musikwerke komponiert. Viele seiner Schüler werden ebenfalls bekannt; großen Einfluss übt er außerdem im Bereich der Musiktheorie aus.

Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525 – 1594)

Palestrina gilt als „Retter der Kirchenmusik“, da sein Stil als offizielles Vorbild gilt. Als Meister der Vokalpolyphonie schaffte er es, einerseits verständliche Texte, andererseits feierliche Musik zu komponieren. Seine Werke haben spätere große Komponisten beeindruckt, darunter Schütz, Bach und Alessandro Scarlatti.

Weitere große Komponisten der Renaissance sind der deutsche Organist und Madrigalist Hans Leo Haßler und der vermutlich aus Belgien stammende Komponist und Kapellmeister Orlando di Lassos.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]