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Schlechte Laune: Unerwartete Vorteile & Tipps

Wir alle haben hin und wieder schlechte Laune. Die Stimmung ist im Keller, alles und jeder nervt, man hat auf nichts Lust oder es kommen sogar Wut und Zorn dazu. Mal hat das konkrete Auslöser, mal ist es einfach ein mieser Tag. Was dabei übersehen wird: Schlechte Laune hat auch positive Seiten – was das eigene Stimmungstief aber nicht beliebter macht. Noch schwieriger ist die schlechte Laune von anderen Menschen. Mit dieser müssen Sie richtig umgehen, um nicht darunter zu leiden…


Schlechte Laune: Unerwartete Vorteile & Tipps

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Schlechte Laune ist nicht nur negativ

Dauerhaft gute Laune? Schöne Idee! Glückliche und zufriedene Menschen sind fröhlicher, lassen sich von Problemen nicht unterkriegen und haben einfach mehr Spaß im Leben. Doch der Wunsch von endloser Glückseligkeit bleibt genau das – ein Wunsch. Zur Realität gehört auch schlechte Laune: Manche Tage beginnen schwach und lassen dann stark nach…

Üble Laune ist anstrengend, sorgt für Ärger oder auch Konflikte. Schlechte Laune hat aber auch positive Seiten. Verstehen Sie das nicht falsch: Das bedeutet nicht, dass Sie von nun an immer übellaunig sein sollen. Doch es hilft, die eigene schlechte Laune leichter zu ertragen, wenn Sie die möglichen Vorteile darin erkennen:

  • Durchsetzungsvermögen
    In Verhandlungen oder Diskussionen kann schlechte Laune ein echter Pluspunkt sein. Wer hier mit allzu guter Stimmung startet, zieht häufiger den Kürzeren. Stimmungsschwankungen hingegen sorgen für mehr Durchsetzungsvermögen. Sie stimmen Ihrem Gegenüber nicht sofort zu, sondern beharren auf Ihrer Position. So verhandeln und argumentieren Sie erfolgreicher und holen mehr für sich heraus.
  • Produktivität
    Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass schlechte Laune die Produktivität steigert. Übellaunige Teilnehmer machten weniger Fehler und arbeiteten konzentrierter.
  • Eigeninitiative
    Mit schlechter Laune reden Sie nicht lange um den heißen Brei herum, sondern handeln. Sie entwickeln größere Eigeninitiative und ausgeprägte Hands-on-Mentalität. Der Grund ist Ihre Stimmung: Sie wollen handeln und aktiv sein, um etwas daran zu ändern.
  • Manipulation
    Miesepeter fallen nicht so leicht auf Manipulation herein. Durch Ihre Gemütslage stehen Sie anderen abgeneigter und skeptischer gegenüber. Sie lassen sich nicht beeinflussen, sondern hinterfragen das Verhalten Ihrer Mitmenschen kritischer.

Schlechte Laune Gründe Vorteile Tipps Umgang genervt durch andere Menschen Bild

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Akzeptieren Sie Ihre schlechte Laune

Haben wir schlechte Laune, wollen wir das meist ignorieren und überspielen. Im Job tun wir so, als ob nichts wäre und auch zuhause antworten wir auf die Frage „Wie gehts dir?“ mit „Alles gut…“ Genau das ist aber der falsche Umgang. Sie müssen Ihre schlechte Laune akzeptieren und dazu stehen. Diese Akzeptanz ermöglicht es, dass Sie negative Emotionen verarbeiten. In der Folge können Sie besser und gelassener damit umgehen.

Unterdrückte Emotionen sind hingegen gefährlich. Wer positive Emotionen vortäuscht und schlechte Laune überspielt, sorgt damit für großen Stress. Sie sind emotional ausgelaugt und können sogar krank werden. Anfangs sind es Erschöpfung oder Frust, doch auf Dauer schaden Sie Ihrer psychischen Gesundheit. Das kann sogar ein Risikofaktor für Burnout oder Depression sein.

Schlechte Laune kann trotzdem ein Problem sein

Bei den möglichen Vorteilen darf nicht vergessen werden: Für Betroffene kann schlechte Laune dennoch ein Problem sein. Sie fühlen sich schlecht, sind gereizt und launisch. Es kommt vermehrt zu Streitigkeiten oder vermeidbaren Konflikten. Und die schlechte Stimmung kann ernsthaft aufs Gemüt schlagen. Gerade wenn die negative Emotionslage länger andauert, sollten Sie deshalb etwas dagegen tun.


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5 Tipps gegen schlechte Laune

Haben Sie gerade schlechte Laune? Dann wollen Sie diese vermutlich schnell überwinden. Die gute Nachricht: Es gibt einige effektive Wege, um das Stimmungstief zu verlassen. Hier sind 5 Tipps für bessere Laune:

  1. Hinterfragen Sie die Auslöser
    Manchmal kann es schon reichen, wenn Sie sich ernsthaft fragen: Warum habe ich eigentlich schlechte Laune? Oft sind es kleine Auslöser, die Ihre Stimmung vermiesen. Solche Nichtigkeiten sind es gar nicht wert. Machen Sie sich bewusst, dass Sie selbst Ihre Emotionen kontrollieren können. Wenn Sie erkennen, dass Sie aufgrund von Kleinigkeiten schlechte Laune haben, kann die Stimmung schnell besser werden.
  2. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik
    Musik wirkt sich sehr direkt auf die eigene Gefühlslage aus. Setzen Sie Kopfhörer auf und hören Sie für ein paar Minuten Ihre Lieblingsmusik. Sie werden sofort merken, wie sich die aufgeheizte Stimmung beruhigt und Sie entspannter werden.
  3. Gehen Sie an die frische Luft
    Ein Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder bewirken. Die Bewegung tut gut, baut Stresshormone ab und Sie bekommen den Kopf wieder frei. In der Natur kommen Sie zur Ruhe und können sich beruhigen. Zusätzlich macht Sonne bessere Laune. Schon ein paar Sonnenstrahlen auf der Haut helfen gegen das Stimmungstief.
  4. Denken Sie an etwas Schönes
    Mit der Macht der Gedanken können Sie Ihre Gefühle steuern. Denken Sie dafür ganz gezielt für mindestens 60 Sekunden an etwas Schönes. Glückliche Momente mit der Familie, ein toller Urlaub, ein großer Erfolg, auf den Sie stolz sind… Positiv denken hebt in kurzer Zeit die Stimmung, weil Sie sich von all der Negativität ablenken und mehr Dankbarkeit empfinden.
  5. Lächeln Sie
    Ihnen ist gerade vermutlich gar nicht danach zumute, doch trotzdem sollten Sie unbedingt lächeln! Selbst wenn Sie eigentlich schlechte Laune haben, werden dadurch Glückshormone ausgeschüttet. Diesen körperlichen Zusammenhang können Sie nutzen, wenn Sie mal wieder mies gelaunt sind.
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Schlechte Laune bei anderen: Das können Sie tun

Gerade im Job müssen Sie immer wieder auch mit der schlechten Laune von anderen umgehen. Ein Kollege ist den ganzen Tag schlecht drauf oder der Chef ist mit dem falschen Bein aufgestanden? Das kann für miese Stimmung im gesamten Team sorgen. Denn: Schlechte Laune ist ansteckend. Der genervte Ton, die hängenden Mundwinkel, die triste Atmosphäre… All das zieht auch das Umfeld runter.

Dieser Effekt kann sogar mehrere Tage anhalten. Umso wichtiger, dass Sie richtig auf die schlechte Laune von anderen reagieren. Dabei haben Sie grundsätzlich drei Möglichkeiten:

  • Ignorieren

    Je mehr Sie sich mit der schlechten Laune anderer beschäftigen, desto eher lassen Sie sich selbst davon runterziehen. Besser ist es, diese einfach zu ignorieren. Wenn der Kollege rummeckert, beachten Sie ihn einfach nicht. Gehen Sie gar nicht auf sein Verhalten ein und falls Sie doch antworten müssen, tun Sie dies betont höflich und freundlich. Schotten Sie sich von den Emotionen anderer ab.

  • Ablenken

    Ein Kollege will wieder seinen Frust ventilieren oder von seiner schlechten Laune berichten? Dann lenken Sie das Gespräch sofort in eine andere Richtung. Fragen Sie beispielsweise nach, was der Kollege am Wochenende Schönes gemacht hat oder erzählen Sie selbst von einem positiven Erlebnis. So bieten Sie der Laune des Miesepeters erst gar keinen Raum.

  • Ansprechen

    Manchmal können Sie Ihrem Gegenüber den Wind aus den Segeln nehmen, wenn Sie seine Stimmung ganz direkt ansprechen. Dabei sollten Sie aber keine Vorwürfe machen, sondern das Verhalten zunächst neutral ansprechen oder hinterfragen. Mögliche Formulierungen sind „Kann es sein, dass du gerade wütend bist?“ oder auch „Du wirkst momentan sehr schlecht gelaunt, hat das einen Grund?“


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[Bildnachweis: Nicoleta Ionescu by Shutterstock.com]

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