Gehaltsreport: Verdienen Sie, was sie verdienen?

Über Geld spricht man nicht? Sollten Sie aber! Denn nur so können Sie die Frage beantworten: Verdienen Sie, was Sie verdienen? Ein Gehaltsreport liefert Informationen, Vergleichswerte und Anhaltspunkte. Dabei geht es nicht nur darum, die eigene Neugier zu stillen oder den Gehaltsreport als Vergleich zu anderen Arbeitnehmern zu nutzen. Es ist absolut notwendig, dass Sie Ihren eigenen Marktwert kennen. Das ermöglicht Ihnen bessere Gehaltsverhandlungen und gibt ein Verständnis, was Sie wirklich wert sind. Deshalb bieten wir für Sie in diesem Artikel gleich zwei Vorteile: Umfangreiche Informationen zum Gehalt in verschiedenen Bereichen und einen kostenlosen Service – Ihren persönlichen Gehaltsreport…




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Wer verdient was und wieviel? Die Karrierebibel liefert Ihnen in einer individuell für Sie erstellten Studie alle wichtigen Fakten und einen umfangreichen Gehaltscheck. Geordnet nach Branchen, Regionen und Berufserfahrungen bietet Ihnen der Gehaltsreport eine individuelle Orientierung und zeigt Ihnen zugleich die Durchschnittsgehälter je nach Branche, Bundesland oder akademischem Abschluss – alles auf Sie und Ihre Angaben zugeschnitten und trotzdem anonym.

Einfach das folgende Formular ausfüllen, E-Mail-Adresse angeben, fertig:


Da der Gehaltsreport basierend auf Ihren Angaben persönlich für Sie angefertigt wird, kann die Bearbeitung werktags bis zu drei Tage in Anspruch nehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Beispiel für unseren kostenlosen Gehaltsreport

Gehaltscheck-Beispiel-CoverFalls Sie sich noch unsicher sind, was Sie bei dem Gehaltsreport erwartet: kein Problem! Hier finden Sie ein Beispiel-Report als PDF, den Sie sich vorab gerne herunterladen können, um sich ein Bild zu machen. Es ist aber wirklich nur ein Beispiel mit fiktiven Zahlen. Und wie schon gesagt: Der Gehaltscheck beziehungsweise Gehaltsreport kostet Sie gar nichts und ist völlig unverbindlich. Wir bieten diesen vor allem als Leser-Service an – einfach, weil wir die beste Seite für Ihren beruflichen (und finanziellen) Erfolg sein wollen. In dem Fall dürfen Sie uns natürlich gerne weiterempfehlen…

Gehaltsreport: Wichtige Faktoren für die Bezahlung

Wie viel ein Arbeitnehmer letztlich verdient, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dass jemand im selben Beruf arbeitet, bedeutet noch lange nicht, dass die Bezahlung identisch ist. Schon das Verhandlungsgeschick kann einen spürbaren Unterschied ausmachen.

Während einer sich mit dem Angebot zufrieden gibt, schlägt der nächste 150 Euro mehr raus – schon ist das Jahresgehalt um 1.800 Euro höher. Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Einflussgrößen, die über die Höhe des Gehalts entscheiden. Entsprechend schwierig ist es, Vergleiche aus einem allgemeinen Gehaltsreport zu ziehen.

Sinnvoller ist es, einzelne Bereiche zu betrachten. So können Sie leichter beurteilen, wie gut – oder eben schlecht – Ihre Bezahlung ausfällt.

Gehaltsreport nach dem Alter der Beschäftigten

Berufseinsteiger verdienen naturgemäß noch nicht so üppig wie langjährige Fachkräfte. Laut Statistischem Bundesamt kommen die Unter-30-Jährigen auf einen Bruttostundenverdienst von rund 13 Euro.

Dieser steigt dann kontinuierlich an, bis er in der Altersspanne von 45 bis 49 Jahren seinen Höhepunkt erreicht. Dann sind es 19,18 Euro pro Stunde. Nun sinkt der Stundenverdienst wieder stetig ab. Bei den Über-60-Jährigen liegt er noch bei 17,25 Euro im Schnitt.

Durchschnittlicher Bruttostundenverdienst nach Alter:

  • Jünger als 30 Jahre: 13,02 Euro
  • 30 bis 34: 16,68 Euro
  • 35 bis 39: 17,87 Euro
  • 40 bis 44: 18,60 Euro
  • 45 bis 49: 19,18 Euro
  • 50 bis 54: 18,87 Euro
  • 55 bis 59: 18,84 Euro
  • 60 und älter: 17,25 Euro

Gehaltsreport nach Unternehmensgröße

Eine Formel besagt: Je größer das Unternehmen, desto besser das Gehalt. Sie hat weiterhin ihre Richtigkeit. Die Zahlen belegen das eindrucksvoll. Das ist der durchschnittliche Bruttostundenverdienst nach Unternehmensgröße laut Statistischem Bundesamt:

  • Mehr als 1000 Mitarbeiter: 21,99 Euro
  • 500 bis 999: 20,62 Euro
  • 250 bis 499: 18,77 Euro
  • 50 bis 249: 16,75 Euro
  • 10 bis 49: 14,39 Euro
  • 9 und weniger: 12,39 Euro

Auch im StepStone Gehaltsreport wird diese Kurve bestätigt. Nach dieser Studie verdienen Arbeitnehmer in Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern im Schnitt 52.220 Euro brutto, zwischen 501 und 1000 Mitarbeitern sind es 60.367 Euro und bei Arbeitgebern mit mehr als 1.000 Mitarbeitern liegt das Bruttodurchschnittsgehalt bei 66.810 Euro.

Gehaltsreport nach Bundesländern

Mit dem höchsten Durchschnittsgehalt steht Hessen im Gehaltsreport an der Spitze. Der StepStone Gehaltsreport ermittelt für das Bundesland ein Durchschnittseinkommen von mehr als 65.000 Euro brutto. Auf dem Podium ist zudem der Süden Deutschlands zu finden. Die neuen Bundesländer schneiden hingegen schlecht ab und landen auf den hinteren Plätzen.

Wichtig ist: Bei diesem Gehaltsreport wurden Fach- und Führungskräfte ausgewertet. Entsprechend hoch ist das durchschnittliche Gehalt. Berufsanfänger und weniger qualifizierte Arbeitnehmer verdienen natürlich weniger. Dennoch zeigt der Report eine repräsentative Verteilung der Gehaltsstruktur in Deutschland.

  • Hessen: 65.296 Euro
  • Baden-Württemberg: 62.296 Euro
  • Bayern: 62.172 Euro
  • Hamburg: 60.774 Euro
  • Nordrhein-Westfalen: 58.846 Euro
  • Bremen: 57.881 Euro
  • Rheinland-Pfalz: 55.275 Euro
  • Saarland: 54.710 Euro
  • Berlin: 54.247 Euro
  • Niedersachsen: 53.545 Euro
  • Schleswig-Holstein: 52.105 Euro
  • Brandenburg: 45.066 Euro
  • Thüringen: 44.102 Euro
  • Sachsen: 43.096 Euro
  • Sachsen-Anhalt: 42.340 Euro
  • Mecklenburg-Vorpommern: 42.063 Euro

Bei den Städten werden die höchsten Gehälter – wie zu erwarten – in den großen Städten der Top-Bundesländer gezahlt. In Frankfurt dürfen sich Fach- und Führungskräfte laut Gehaltsreport über durchschnittlich 73.170 Euro freuen. Aber auch in München (70.625 Euro) und Stuttgart (68.016 Euro) sind die Bezahlungen weit überdurchschnittlich.

Gehaltsreport nach Branchen

In einigen Branchen sind die Aussichten auf eine hohe Bezahlung deutlich besser als in anderen. Besonders gute Bezahlungen gibt es traditionell bei Banken und in der Pharmaindustrie, die auch im aktuellen Gehaltsreport die ersten Plätze belegen.

  • Banken: 70.823 Euro
  • Pharmaindustrie: 70.043 Euro
  • Fahrzeugbau und -zulieferer: 67.942 Euro
  • Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie: 67.753 Euro
  • Versicherungen: 66.327 Euro
  • Luft- und Raumfahrt: 66.188 Euro
  • Medizintechnik: 65.892 Euro
  • Maschinen- und Anlagenbau: 65.320 Euro
  • Konsum- und Gebrauchsgüter: 65.164 Euro
  • Finanzdienstleister: 64.735 Euro

Gehaltsreport nach Berufsgruppen

Eine etwas genauere Einteilung bietet der Gehaltsreport nach Berufsgruppen. Hier stehen Ärzte auf dem ersten Platz, die mit 77.359 deutlich mit einigem Abstand den größten Verdienst beziehen. Auch der Finanzbereich sowie Banken schneiden gut ab. Deutlich weniger gibt es laut Gehaltsreport im Handwerk, der Administration, im Design und auch im Einkauf.

  • Ärzte: 77.359 Euro
  • Finanzen: 72.222 Euro
  • Banken: 64.152 Euro
  • (Unternehmens-)Berater: 63.717 Euro
  • Ingenieure: 62.802 Euro
  • IT: 62.278 Euro
  • Recht: 61.690 Euro
  • Marketing: 60.468 Euro
  • Vertrieb: 58.020 Euro
  • Personal: 57.593 Euro
  • Naturwissenschaftliche Forschung und Labor: 56.317 Euro
  • PR: 56.000 Euro
  • Versicherungswesen: 55.874 Euro
  • Technische Ausbildungsberufe: 53.292 Euro
  • Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik: 47.907 Euro
  • Design und Gestaltung: 47.058 Euro
  • Administration und Sekretariat: 43.919 Euro
  • Handwerk: 43.034 Euro

Gehaltsreport: Erkenntnisse über aktuelle Gehälter

Zum Abschluss haben wir noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse und Informationen zum Gehaltsreport zusammengefasst:

  • Qualifikaton

    Ein Studium lohnt sich! Mit dem Abschluss von der Universität in der Tasche können Sie deutlich mehr verdienen. Schon für Berufseinsteiger kann die Bezahlung laut Gehaltsreport sehr unterschiedlich sein. Akademiker freuen sich nach dem Studium über ein durchschnittliches Bruttogehalt von 47.541 Euro, wer keinen akademischen Hintergrund hat verdient knapp 36.000 Euro im Schnitt.

    Noch größer wird der Unterschied mit steigender Berufserfahrung. Mit mindestens fünf Jahren Erfahrung bringt ein Universitätsabschluss eine durchschnittliche Bezahlung von 66.837 Euro, ohne Bachelor- oder Master liegt das Gehalt bei durchschnittlich 45.578 Euro.

  • Verantwortung

    Wenn Sie mehr verdienen wollen, sollten Sie daran arbeiten, mehr Verantwortung zu tragen. Arbeitnehmer, die im Job Personalverantwortung tragen, haben ein deutlich höheres Durchschnittsgehalt. Fach- und Führungskräfte, die keinerlei Personalverantwortung tragen, verdienen im Schnitt 51.176 Euro.

    Sind Ihnen hingegen ein oder mehrere Mitarbeiter unterstellt und Sie tragen die Verantwortung für ein Team, steigt die Bezahlung laut Gehaltsreport auf 67.868 Euro – ein Plus von mehr als 16.500 Euro im Jahr.

  • Unternehmen

    Bei einem Jobwechsel können Sie Ihr Gehalt neu verhandeln und dabei in der Regel ein Plus erzielen. Wenn Sie sich ohnehin nach einem neuen Job umschauen oder den Arbeitgeber wechseln wollen, sollten Sie bei der Wahl des Arbeitgebers überlegen, wo Ihre Prioritäten liegen.

    Je nach Standort und Größe des Unternehmens zeigt der Gehaltsreport, dass deutlich mehr auf dem Gehaltszettel stehen kann. Wer darauf aus ist, mehr zu verdienen, sollte dies bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers berücksichtigen.

  • Erfahrung

    Eine letzte Erkenntnis des Gehaltsreports: Geduld und Erfahrung machen sich bezahlt. Nur wenige starten mit einem sehr hohen Gehalt, für die meisten Arbeitnehmer kommt die Steigerung erst mit langjähriger Berufserfahrung. Lassen Sie sich deshalb nicht aus der Ruhe bringen, wenn Sie zu Beginn der Karriere noch nicht so viel verdienen, wie Sie gerne würden.

    Wichtig ist, dass Sie mehrere Jahre relevante Berufserfahrung sammeln, sich weiterbilden und mit Leistungen überzeugen. Dann wird sich das Gehalt mit der Zeit nach oben anpassen. Noch besser ist es laut Gehaltsreport, wenn Sie mit der Erfahrung im Job aufsteigen und mehr Verantwortung übernehmen.

Gehaltsverhandlung-Trick: Legen Sie eine Leistungsmappe an!

Viele hätten zwar gerne eine Gehaltserhöhung, doch fällt ihnen die Gehaltsverhandlung schwer. Vor allem, weil Ihnen gute Argumente fehlen. Ein ebenso wirksamer wie überzeugender Trick hierbei ist die sogenannte Leistungsmappe. Darin sammeln Sie harte Fakten und Argumente für mehr Geld. Wie das funktioniert, erklärt das folgende Video:

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