Jagd auf Talente (FTD): Die Zeit der Stellenanzeigen ist vorbei. Headhunter suchen heute mit ausgefallenen Aktionen wie Flashmobs und Kissenschlachten nach neuen Mitarbeitern.
Einstiegsgehalt (Welt): Trotz Krise können Uni- und Fachhochschulabsolventen auf gute Einstiegssaläre hoffen. Dafür gibt es Branchenunterschiede: Medienunternehmen zahlen im Schnitt nur 35.000, Energieversorger knapp 46.000 Euro jährlich.
Keine Callgirls vom Amt (FAZ): Das Bundessozialgericht hat entschieden: Arbeitsagenturen müssen Bordellbetreibern keine Prostituierten vermitteln.
Brain Drain (Migazin): Nach ihrem Studium in Deutschland verlassen viele türkische Akademiker das Land. Grund: Sie fühlen sich nicht anerkannt.
Sorgentelefone machen gesund (DLF): Für jeden Euro, den ein Unternehmen ins betriebliche Gesundheitsmanagement steckt, bekommt es angeblich fünf zurück. Etwa, indem es seinen Mitarbeitern die Chance bietet, sich unter einer Kummer-Hotline auszuweinen.
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Der zweitbeste Job der Welt (Blog-Jobs): Am 1. Juli schreibt Taiwan den zweitbesten Job der Welt aus: Für 22.600 Euro einen Monat lang durch Taiwan reisen und darüber bloggen. Taiwan klappert damit Australien hinterher das gerade den besten Job der Welt an einen Briten vergeben hat.
Schreibtischfledderer (Forbes): Wenn der Kollege gehen muss, bleiben in seinem Büro oft nützliche Dinge zurück: Vom ergnomischen Stuhl bis zum neuen Flachbildschirm. Wer zuerst kommt, bekommt das Beste.
Krisenjobs (Summation): So paradox es klingt: Warum das Einstellen in der Krise schwerer ist.
Mehr Arbeitslose (Welt): Rund 540.000 Amerikaner haben im April ihren Job verloren. Jetzt ist die Arbeitslosenquote so hoch wie zuletzt 1983. Experten sind dennoch optimistisch: Sie hatten noch mehr Arbeitslose erwartet.
Arbeitslose Akademiker (College Recruiter): Ein Uni-Abschluss ist keine Jobgarantie mehr: Vom US-Abschlussjahrgang 2009 haben gerade einmal 19,7 Prozent einen Job – im Jahr 2007 waren es noch 51 Prozent.
Eine Million für den Master (Education Week): Wer in den USA einen Hochschulabschluss hat, verdient zu Lebzeiten angeblich eine Million Dollar mehr als Menschen mit High School-Diplom.
Arbeitslose ins Netz (NBC): Wer seinen Job verliert, sollte bei LinkedIn, Facebook und Twitter aktiv werden. Nur so werden Arbeitslose heute von den Recruitern gefunden.
Alles weg (WSJ): Mit der Entlassung ist nicht nur der Job futsch – sondern häufig gehen auch wichtige Dokumente, Kontaktdaten und Emails verloren. Darauf sollten Wackelkandidaten vorbereitet sein.
Pauken statt Zocken (New York Times): “Traders to Teachers” heißt ein Programm in den USA, das aus gescheiterten Finanzjongleuren gescheite Lehrer machen soll.
Managen und Bloggen (Personal Branding Blog): Jason Buss leitet ein Finanzunternehmen und bloggt parallel. Wie er beides managt und davon profitiert, erzählt er im Interview.
Mehrwert-Manager (Harvard Business Manager): Führungs-Guru Ken Blanchard erklärt, warum Manager statt ständig nach Anerkennung zu trachten, sich lieber mehr als Diener der Sache sehen sollten.
Karrierebeschleuniger Bescheidenheit (Uni Bonn): Eine neue Studie zeigt, bescheidene Berufseinsteiger verdienen mehr und machen schneller Karriere als Großspurige.
Twecruitment (Gründerszene): Zehn Tipps, wie Gründer Twitter zur Suche nach Mitarbeitern nutzen können.
Mehr Glück (Toilet Paper Entrepreneur): Auf dem Tisch tanzen, frische Luft schnappen, Geld spenden: Diese und 196 andere Tätigkeiten sollen schnell glücklich (und erfolgreich) machen.
Noch mehr Glück (Work Happy Now): Ehrlich sein, Fragen stellen, Nein sagen können, Lachen: 28 Empfehlungen für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz (aus Island, wo die Zeiten im Moment besonders schwer sind).
Mitarbeiterauswahl (Brazen Careerist): Suchen Sie Leute, die nicht besser aussehen als Sie; wählen Sie Frauen, die nicht vorschnell lächeln; engagieren Sie Menschen, die nicht vulgär sind – lauten die überraschenden Mitarbeiterkriterien von Penelope Trunk.
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Was zählt heute wirklich: Zeugnisse? Zertifikate? Netzwerke? Oder der Google-Rank? Mitabstimmen
Vorwochen-Umfrage: 53 Prozent würden im Büro flirten, wenn sich was ergibt. 13 Prozent haben bereits eine Affäre dort. Weitere Ergebnisse
La vie en rose (Reuters): Laut einer OECD-Studie schlafen und essen die Franzosen weltweit am längsten. Schlafen: täglich 9 Stunden, Essen: 2 Stunden.
Charakter schlägt Schönheit (Spiegel): Schönheit hat zwar Einfluss auf Schulnoten, aber wichtiger sind gepflegtes Aussehen und die Persönlichkeit. Das haben Forscher der US-Universität Miami herausgefunden.
Kündigungen machen krank (SZ): Wer seinen Job verliert, muss eher mit Bluthochdruck, Herzproblemen und Diabetes rechnen. Das belegt eine Studie der Soziologin Kate Strully von der US-Uni Albany.
Die Angst wächst (Zeit): Die Furcht vor dem Abschwung beherrscht zunehmend den Alltag der Europäer, so eine GfK-Studie.
Bewegung tut gut (Berliner Morgenpost): Kinder, die sich bewegen und Sport treiben, sind aufmerksamer und leistungsfähiger, so Forscher der University of Illinois.
Gene machen mutig (fitforfun): Eine Untersuchung von Forschern des University College in London zeigt: Ob wir Risiken eingehen und wie schnell wir uns in die Irre leiten lassen, hängt vom Erbgut ab.
Ruhm und Ehre (Penelope Trunk): Wer auf seinem Gebiet ein Superstar werden will, sollte sich auf einen harten Weg gefasst machen, mit Enttäuschungen rechnen und sein Ziel dennoch nicht aus den Augen verlieren.
Schlau aussehen (Karen Burns): Wer sich in Konferenzen öfter zu Wort meldet und Fragen stellt, wirkt smarter und gilt zumeist als kompetenter als stumme Herumsitzer.
Regelbrecher (Evomend): Viele historische Beispiele zeigen, warum es manchmal besser ist, sich nicht an Spielregeln zu halten.
Freitags-To-Dos (Web Worker Daily): Fünf Dinge, die man in den letzten zehn Minuten einer Arbeitswoche oft vergisst, aber tun sollte: Die nächste Woche planen, das Email-Postfach säubern, eine To-Do-Liste machen, den Arbeitsplatz aufräumen, die vergangenen Tage reflektieren.
Hierarchie von Tweets (The Innovation Diaries): Maslows Bedürfnispyramide angewendet auf Twitter: Zuerst kommen die Befindlichkeits-Tweets, am Ende steht der Respekt.
Soziale Ansteckungsgefahr (Persönlichkeits-Blog): Mehrere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Rauchen, Alkoholkonsum und Rückenschmerzen sozial ansteckend sind.
Sparzwang (FTD): In der Krise fördern weniger Unternehmen einen MBA für ihre Mitarbeiter. Sorgen müssen sich die Manager-Schmieden dennoch nicht: Etliche gekündigte Manager strömen derzeit in die Hörsäle.
Durchblick im Dschungel (Zeit): Studienanfänger können heute aus rund 9000 Studiengängen wählen. Zusätzlich zu ihrem neuen Hoschulranking bieten ZEIT und das CHE ein Tool, um schnell die passende Uni zu finden.
Streit ums Geld (Zeit): Ob es in den nächsten Jahren tatsächlich rund 18 Milliarden Euro für mehr Studienplätze und Forschungsförderung gibt, ist ungewiss: Die Krise belastet die öffentlichen Haushalte zu stark.
Stolperstein Fernstudium (DLF): Wer ein Fernstudium neben dem Beruf absolviert, beweist Disziplin und Zielstrebigkeit. Bei Arbeitgebern gilt das jedoch mitunter als übertriebenes Strebertum oder als Zeichen, dass einer seine Arbeit vernachlässigt.
Spendierlaune (IW Köln): Im Jahr 2008 hat sich jeder fünfte deutsche Industriebetrieb finanziell an einer Hochschule engagiert, hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln herausgefunden. Auch in der Krise wollen 82 Prozent der Firmen an ihrer Unterstützung festhalten.
Geheimnisvolle Geldgeber (Wiwo): Anonyme Millionen-Spenden sorgen derzeit für Rätselraten an US-Hochschulen. Die begünstigten Unis werden allesamt von Frauen geleitet.
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“Für meinen Beruf würde ich mein Leben riskieren.”
Lady Gaga, Sängerin, in der Bild-Zeitung
“Arbeit ist Arbeit, das war meine Devise, und die Dinge, die Spaß machen, macht man nach der Arbeit.”
Paul Potts, Sänger, in der Teleschau
“Die Freude an der Arbeit spielt für die meisten Beschäftigten nur eine untergeordnete Rolle.”
Horst W. Opaschowski, Zukunftsforscher, in der SZ
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