Wissenswertes über Weihnachten
Fest der Verschwendung (Handelsblatt): Weihnachten ist eine Orgie der Wertvernichtung, behauptet der US-Ökonomieprofessor Joel Waldfogel. Jahr für Jahr beschenken sich die Menschen mit Kleidung, Schmuck und technischen Geräten, die die Empfänger (teils) geringer wertschätzen als sie gekostet haben. Allein in den USA summierten sich die Wohlfahrtsverluste so auf rund zwölf Milliarden Dollar – jedes Jahr.
Weihnachtskarten (Psychologie Today): 78 Prozent der Weihnachtskarten werden beantwortet, wenn Sie von einer Person mit hohem Status kommen. Karten von Fremden werden allenfalls von jedem Fünften beantwortet.
Mehrwert durch Verpackung (Scienceblogs): Weihnachtsgeschenke zu verpacken, steigert den empfundenen Wert für den Beschenkten. Je edler und verspielter das Geschenkpapier, desto besser.
Naschsucht (Alltagsforschung, Medical News Today): Je größer man sich die Kalorienanzahl von Süßigkeiten vorstellt, desto stärker wird die Fähigkeit, der Versuchung zu widerstehen.
Depression oder Winter-Blues (Psychcentral): Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden am Winter-Blues. Dagegen hilft: Bei Tageslicht viel spazieren gehen sowie Tageslichtlampen in der Wohnung.
Frust am Heiligen Abend (Psychology Today): In Nordamerika passieren 45 Prozent der Selbstmorde während der Weihnachtszeit – insbesondere weil die Betroffenen an den besinnlichen Tagen über ihr Leben reflektieren oder sich besonders einsam fühlen.
Stress ade (Psychology Today): Zehn Ideen wie sie dem XMAS-Stress entegehen.
Weniger Stress (Dumb Little Man): Haben Sie zu viel um die Ohren? Dann helfen Ihnen diese Ratschläge dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Erster Tipp: Erstellen Sie eine Liste.
Zahl der Woche
36 Prozent der Deutschen geht Weihnachten auf die Nerven, so eine repräsentative Studie.
Ein paar Knaller für Silvester
Vorsätze einhalten (Huffington Post): Viele machen zum Jahreswechsel neue Pläne, nur wenige halten sich auch wirklich daran. Vielleicht schaffen Sie es, wenn Sie sich diese fünf Fragen beantworten. Darunter: Was würde Sie glücklicher machen?
Warum wir tanzen (Guardian): Bis zum Alter von 16 Jahren tanzen wir (insbesondere Mädchen) zum Spaß. Ab 16 dient der öffentliche Tanz vor allem der sexuellen Selektion, bis zum 55. Lebensjahr.
Whiskey oder Wodka? (Eureka): Falls Sie es zu Silvester krachen lassen möchten, greifen Sie lieber zu Wodka. Der macht im neuen Jahr weniger Kopfweh.
5-Tipps gegen den Neujahrs-Kater:
- Vor dem Schlafen eine Aspirin-Tablette zu sich nehmen.
- Viel Wasser trinken – vor, während und nach der Party.
- Frisches Obst, Saft-Schorlen, ein Mineralien-Cocktail mit Magnesium.
- Statt salzhaltigen Rollmöpsen geht auch klare Gemüsebrühe.
- Und natürlich: Viel frische Luft. Sowohl in der Nacht (offenes Fenster) oder ein 20-minütiger Spaziergang am Morgen.
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Von A wie Auszeit bis Z wie Zukunft:
Das Beste aus den vergangenen Newslettern
- Auszeit nehmen (Imgriff): Wer viel arbeitet, muss auch ab und zu ein Päuschen einlegen. Worauf es dabei ankommt.
- Beziehungen nutzen (Focus): 40 Prozent der Arbeitslosen finden derzeit über ihr persönliches Netzwerk eine neue Stelle, nur 15 Prozent über die Bundesagentur für Arbeit.
- Chefs meistern (Business Week): So gehen Sie mit einem miesen Boss um.
- Dienstlich daddeln (Dr Shock): Computerspiele können die Produktivität steigern, denn dabei regeneriert man schneller und konzentriert sich danach besser auf die Arbeit.
- Frei machen (Jobacle): Um am Wochenende richtig von der Arbeit abzuschalten, sollte man Familie und Freunde nicht mit Geschichten von Kollegen nerven.
- Glücklich werden (Gründerraum): Wer (erfolgreich) gründet, ist glücklicher als jene, die kein Unternehmen aufbauen.
- Hormone ausschütten (Telepolis): Der Testosteronhaushalt bestimmt, wie freudig Frauen riskante finanzielle Entscheidungen treffen – damit legt das Hormon oft auch den Karriereweg fest.
- Identität pflegen (Jetzt): 5 Ratschläge zum Umgang mit der eigenen Persönlichkeit im Netz.
- Jobs finden (KnowHR): 50 Tipps für die Jobsuche.
- Kaffee trinken (Tagesspiegel): Das “braune Gold” hält nicht nur Millionen Menschen wach, die Kaffeebranche bietet den rund 10.000 Beschäftigten hierzulande auch gute Karrierechancen.
- Lieben! (Forbes): Beziehungen im Büro sind nicht selten, dafür enden sie selten glücklich. Tipps für die Büro-Romanze.
- Multitasking stoppen (FAZ): Möglichst viel gleichzeitig machen – auf Dauer hält das niemand durch. Warum weniger manchmal mehr ist.
- Nickerchen halten (Huffington Post): Ein Drittel der Amerikaner gönnt sich täglich ein Nickerchen – bei Männern ist der Powernap verbreiteter als bei Frauen.
- Optimal kündigen (SZ): Rational bleiben, sich Zeit nehmen, den richtigen Termin wählen und die Entscheidung begründen: Wie Arbeitgeber ihre Mitarbeitern kündigen sollten.
- Privat Surfen (Reuters): Wer bei der Arbeit privat surft, ist um neun Prozent produktiver, haben Forscher der Universität von Melbourne ermittelt.
- Qualmer rausschicken (SZ): Immer mehr Unternehmen verbieten das Rauchen: Manche verbannen Qualmer ausnahmslos nach draußen, andere besorgen spezielle Abzugshauben für Raucherecken.
- Regeln brechen (Evomend): Viele historische Beispiele zeigen, warum es manchmal besser ist, sich nicht an Spielregeln zu halten.
- Selbst vermarkten (JobMob): 50 Wege, wie Sie im Internet eine Eigenmarke aufbauen.
- Timing hinbekommen (Imgriff): Warum wir unpünktlich sind und was wir dagegen tun können.
- Umkleiden (NYT): Wer die Uni beendet, sollte erstmal shoppen gehen: In der Berufswelt gelten andere Kleidungsregeln als auf dem Campus.
- Vita polieren (Bewerberblog): Was es beim Layout des Lebenslaufs zu beachten gilt.
- Wohlfühlen (Focus): Schon minimale Geräusche und fahles Licht senken die Konzentration der Bürokräfte erheblich. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Fehler, so Bernd Jödicke von der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG).
- Xing & Co. nutzen (PsychCentral): Wer soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder Xing aktiv nutzt, lebt gesünder und womöglicher auch länger.
- Yoga machen (PsychCentral): Yoga ist einer der besten Stresskiller im Büro, auch wenn die Anwendung dort gewöhnungsbedürftig ist.
- Zukunft planen (Wired): Mit diesem interaktiven Tool planen Sie in fünf Schritten Ihre berufliche Zukunft.
Dieses Wissen haben Sie geschaffen:
Die besten Newsletter-Umfragen des Jahres 2009
- Bei 45 Prozent der Karrierebibel-Leser gibt es in diesem Jahr trotz Krise eine Weihnachtsfeier (zur Umfrage).
- Jeder Zweite gibt trotz (oder wegen) Krise zurzeit alles im Job (zur Umfrage).
- 47 Prozent machen sich trotz Krise Karrierehoffnungen (zur Umfrage).
- 73 Prozent würden derzeit ihren Job wechseln, jeder Dritte am liebsten noch heute (zur Umfrage).
- Jeder Dritte will sich demnächst definitiv selbständig machen, noch mal 48 Prozent spielen mit dem Gedanken daran (zur Umfrage).
- Mehr als 50 Prozent der Befragten verbringen mindestens drei Stunden pro Woche mit Twittern (zur Umfrage).
- 66 Prozent würden sich per Twitter bewerben – 16 Prozent haben es bereits getan (zur Umfrage).
- 56 Prozent können Name-Dropping im Job nicht ausstehen und halten es für eitel und unnütz (zur Umfrage).
- Jeder zweite Karrierebibel-Leser findet, dass es auf seiner Arbeit zu viele Meetings gibt (zur Umfrage).
- 38 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Vorgesetzten nur selten Fehler zugeben (zur Umfrage).
- 53 Prozent würden im Büro flirten, wenn sich was ergibt. 13 Prozent haben bereits eine Affäre dort (zur Umfrage).
- Zwei von drei Befragten trauen ihrem Bauchgefühl mehr als ihrem Verstand (zur Umfrage).
Hier noch einmal alle Umfragen im Überblick
Eine Frage noch…
Geben Sie in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke aus? Mitabstimmen
Worte des Jahres 2009
Januar:
Ich bin im Augenblick kein Millionär, war es aber mal. Das hat etwas mit der Finanzkrise zu tun.”
Jörg Wontorra, Sportjournalist, im Interview mit Börse Online.
Februar:
Ich glaube, auf vielerlei Weise war mein ganzes Leben bis zu diesem Zeitpunkt eine Vorbereitung auf diesen besonderen Augenblick.
Chesley Sullenberger, Pilot, nach der Notlandung eines Flugzeugs im Hudson River in New York, im Interview mit CBS.
März:
“Unser Fehler war, dass wir die Zukunft falsch eingeschätzt haben”
Maria-Elisabeth Schaeffler, weiterhin aufrechte Unternehmerin, im Spiegel.
April:
“Heute finden Sie über jeden etwas im Internet. In Zukunft sicher noch mehr, wenn die Generation StudiVZ selber Karriere macht. Deswegen sollten diese Leute darauf achten, was sie von sich im Netz preisgeben.”
Stefan Fischhuber , Personalberater, in der WirtschaftsWoche.
Mai:
“Ich muss gestehen, dass ein Titel – und sei es der des US-Präsidenten – sehr wenig darüber aussagt, wie gut man sein eigenes Leben gelebt hat. Ganz egal, wie viel ihr schon getan habt oder wie erfolgreich ihr bereits wart – es gibt immer noch mehr zu tun, noch mehr zu lernen und noch mehr zu erreichen.”
Barack Obama, US-Präsident, auf der Abschlussfeier der Arizona State Universität.
Juni:
“Das egoistische Streben, immer nur noch mehr Geld zu verdienen, schadet am Ende der Firma und dem Menschen.”
Der Dalai Lama, in der Berliner Morgenpost.
Juli:
“Ich will ja nicht, dass mein Sohn eines Tages zum Vorstellungsgespräch geht und sagt: Digger, weißte, ich dachte, ich komm hier mal wegen Kohle vorbei und so.”
Jan Delay, Rapper, erklärt dem SZ Magazin, warum er so viel Wert auf gutes Deutsch legt.
August:
“Ich bin schon als junger Mensch oft ins kalte Wasser gesprungen. Man muss das alle paar Jahre machen. Das ist mein zentraler Karrieretipp. Sobald man in eine noch so ausgezeichnete Routine kommt, wird man ineffektiv, wie der Hamster im Rad.”
Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, im Handelsblatt.
September:
“Wenn jemand, der ein insolventes Unternehmen leitet, für sechs Monate Arbeit das gesamte Gehalt von fünf Jahren bekommt, wie der Herr Eick in Höhe von 15 Millionen Euro, dann habe ich dafür absolut kein Verständnis.”
Angela Merkel, Bundeskanzlerin, im Bayrischen Rundfunk.
Oktober:
“Wir kommen nicht auf die Welt, um uns unsere Energie vollständig von einem Beruf absaugen zu lassen.”
Oliver Kahn, Ex-Nationaltorwart, im Interview mit Business Punk.
November:
“Ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie am Freitag vor einer Woche Ja gesagt hat zu meinem Ministerjob. Wenn sie gesagt hätte, mach es nicht, hätte ich es nicht machen können.”
Philipp Rösler, neuer Bundesgesundheitsminister, im Interview mit der Bild am Sonntag.
Dezember:
“Wohlstand alleine macht nicht kreativ. Kreativität ist ja ein menschlicher Reflex. Es muss eine Notsituation her. Nur ein Affe, der Hunger hat, kommt auf die Idee, zwei Kästen aufeinander zu stapeln, um die Banane zu bekommen, die an der Decke hängt.”
Smudo, Rapper der Fantastischen Vier, in der Süddeutschen Zeitung.
SCHLUSSWORTE
zuerst möchten wir uns bei Ihnen für die Treue bedanken. Seit wir den Karrierebibel-Newsletter vor rund 30 Ausgaben ins Leben gerufen haben, ist die Abonnentenzahl von Woche zu Woche deutlich gestiegen. Es hat uns viel Spaß gemacht, den Newsletter jede Woche zusammen zu stellen – es war aber auch viel Arbeit aus rund 300 Feeds und Webseiten, jede Woche die interessantesten Happen heraus zu picken. Leider hat sich in den vergangenen Wochen kein solides Refinanzierungsmodell für den Newsletter finden lassen, sodass wir uns schweren Herzens entschieden haben, das Projekt wieder einzustellen und die damit freiwerdende Zeit zu nutzen, neue und bessere Konzepte für Sie zu entwickeln. Dies ist der letzte Karrierebibel-Newsletter – mit diesem Special verabschieden wir uns und stellen den Service vorläufig ein.
Alle E-Mail-Adressen behandeln wir natürlich diskret. Nichts davon wird weitergegeben. Sollten wir in nächster Zeit ein ähnliches Angebot starten, würden wir uns lediglich erlauben, Sie noch einmal anzumailen. Wenn Sie dann nicht interessiert sind, können Sie den Service jederzeit per Mail abbestellen. Kosten entstehen Ihnen keine!
Falls Sie überdies weiterhin an Hinweisen zu interessanten Job- und Karriereartikeln interessiert sind, können Sie der Karrierebibel auch auf Twitter folgen. Dort werden schon seit einiger Zeit täglich vergleichbare nützliche Links publiziert. Es würde uns freuen, auch Sie dort unter den bereits über 4000 Abonnenten begrüßen zu dürfen.
Bis dahin wünschen wir Ihnen: Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010!



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