„Newsletter vom 22. Juni: Krisenopfer, Überstunden, Banküberfall“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
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0 von Jochen Mai am 22. Juni 2009 → Fundsachen in Watchblog
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Newsletter vom 22. Juni: Krisenopfer, Überstunden, Banküberfall

Arbeitsmarkt Deutschland

Mann über Bord (Welt): Die Kündigungswellen treffen vor allem Männer – im Mai stieg deren Arbeitslosenquote in Deutschland um 13,4 Prozent, die der Frauen sank um 3,1 Prozent.

Karrierefrust (Zeit): Frauen machen inzwischen zwar häufiger Karriere, dafür sind sie unglücklicher als früher.

Marktplatz der Einzelheiten (idw): Jobbörsen sind beliebter als Jobsuchmaschinen – besonders in der Altersgruppe der 31- bis 50-Jährigen.

Pädagogenmangel (SZ): Den Schulen gehen die Lehrer aus – bis 2015 scheiden allein aus Altersgründen über 300.000 Pädagogen aus dem Dienst. Pro Jahr kommen im Schnitt aber nur 26.000 neue Lehrer auf den Markt.

Aus die Plätze (FAZ): Die Lage bei den Ausbildungsplätzen bleibt angespannt. Bei den 20- bis 29-Jährigen liegt die Quote der Ungelernten bei rund 15 Prozent. Das entspricht 1,5 Millionen Menschen.

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Arbeitsmarkt international

Mehr Arbeitslose (CNN): Die US-Arbeitslosenzahlen steigen weiter. Im Mai kletterten die Zahlen in 48 Bundesstaaten, die durchschnittliche Quote in den USA liegt nun bei 9,4 Prozent.

Papa ante portas (ABC): Den Job zu verlieren, ist bitter genug – seinen Kindern davon zu erzählen, gerät vielen Vätern zur Qual.

Bitte Gehaltsverzicht (Manager Magazin): Der Chef von British Airways hat an die 30.000 Mitarbeiter in Großbritannien per E-Mail appelliert, einen Monat lang umsonst zu arbeiten. Er selbst verzichtet im Juli auf sein Gehalt von 75.000 Euro.

Mageres Ergebnis (Esquire): Ein Redakteur begab sich versuchsweise auf Jobsuche. Anzahl der verschickten Bewerbungen: über 300. Einladungen zu Bewerbungsgesprächen: acht.

Tipps für mehr Erfolg

Ruhe im Bett (Zeit): Was es bei der Krankschreibung zu beachten gilt.

Erster Eindruck (Focus): Ein fester Händedruck, den Rücken gerade, den Po an der Stuhllehne – worauf es bei der Körpersprache im Bewerbungsgespräch ankommt.

Lernen vom Titan (Harvard Business Manager): Starker Wille, unbändiger Siegeswille, Sucht nach Erfolg – was man von Oliver Kahn lernen kann.

Hilfe für den Einstieg (Forbes): Praktika machen, freiwillige Arbeit verrichten, netzwerken – wie Hochschulabsolventen mangelnde Berufserfahrung wettmachen können.

Leitende Wölfe (Jon Gordon): Fünf Führungsstrategien in der Krise.

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Umfrage der Woche

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Neues aus der Forschung

Falscher Anreiz (FAZ): Wer nach Leistung bezahlt wird, arbeitet nicht unbedingt besser – im Gegenteil: Fällt die Belohnung zu hoch aus, fällt die Leistung dramatisch ab.

Steigender Druck (Escience News): Männer fühlen sich derzeit dazu gezwungen, bis zu 40 Überstunden pro Woche zu machen.

Sichtbares Glück (Medical News Today): Unser Gehirn verarbeitet positive Stimmungen schneller als negative – Fröhlichkeit wird schneller wahrgenommen als Trauer und Angst.

Weniger Stress (Psych Central): Stressresistenz hat offenbar mit unserer Persönlichkeit zu tun. Extrovertierte Menschen können Stress besser verarbeiten.

Einmal ums Blog

Auf dem Index (All Things Workplace): Wissenschaftler der Oxford Universität haben die zehn irritierendsten Phrasen ausgemacht. Auf Platz 1: “Am Ende des Tages”.

Hoher Gähn-Faktor (Bewerberblog): Warum sich Bewerber mit Standardanschreiben keinen Gefallen tun.

Wechsel-Gedanken (Secrets of the Job Hunt): Was es beim Jobwechsel zu beachten gilt.

Job-Gezwitscher (JobMob): 375 Twitter-Nutzer aus verschiedenen Ländern, die bei der Job-Suche helfen können.

Generation Y (My Global Career): 41 Prozent der 18- bis 34-Jährigen verließen ihren ersten Arbeitgeber nach weniger als zwei Jahren, 19 Prozent dachten jeden Tag an freiwillige Kündigung.

Campus-Reports

Steiler Aufstieg (LA Times): Eine 18-jährige Amerikanerin lebte jahrelang mit ihrer Mutter auf der Straße. Ab Herbst studiert sie an der renommierten Harvard Universität.

Koffer packen (WSJ): Weil die Jobaussichten schlecht sind, suchen viele Promotionsstudenten ihr Glück derzeit in Asien und Osteuropa.

Protest für Bildung (Zeit): Der bundesweite Bildungsstreik treibt seltsame Blüten – in Berlin überfielen Studenten symbolisch die Filiale der Hypo Real Estate.

Man spricht Deutsch (FTD): Einige deutsche Business Schools haben Englisch als Unterrichtssprache wieder abgeschafft.

Tabellen als Wahl-Helfer (Manager Magazin): Ein Drittel der Studenten nutzt Hochschulrankings bei der Wahl des Studienorts.

Knappe Kassen (NY Times): Festnetztelefone abschalten, Schwimmwettbewerbe abschaffen, Ausflüge absagen – wie US-Hochschulen Geld sparen.

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Worte der Woche:

“Ich habe mich ehrlich gesagt volle Kanne bei Giovanni di Lorenzo eingeschleimt, weil ich den Job haben wollte.”
Charlotte Roche, bald Co-Moderatorin der Talkshow “3 nach 9″, im Weser-Kurier.

“Ich werde erst einmal die Zeit bei den Bayern aufarbeiten. Gerade dann, wenn die Dinge nicht optimal gelaufen sind, kann man sehr viel daraus lernen, beruflich wie menschlich.”
Jürgen Klinsmann, Fußballtrainer, gegenüber der Bild-Zeitung.

“Die 68er konnten zumindest mit einem Uni-Abschluss alle irgendwo anfangen zu arbeiten. Bei meiner Einführungsvorlesung hat der Professor gesagt: Willkommen im Arbeitslosen-Zwischenlager.”
Timm Klotzek, “Neon”-Chefredakteur, gegenüber Spiegel Online.

Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche

  1. Freundeskreis – Ein Indikator für Erfolg?
  2. Lob mich! – Erwarten wir zuviel Anerkennung?
  3. Zelebrinator – Erfolge feiern, aber nicht übertreiben
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