Arbeitsmarkt Deutschland

Jobmotor Beziehungen (Focus): 40 Prozent der Arbeitslosen finden derzeit über ihr persönliches Netzwerk eine neue Stelle, nur 15 Prozent über die Bundesagentur für Arbeit.

Jobbremse Bachelor (Manager Magazin): Jedes vierte Unternehmen sieht Bachelor-Absolventen skeptisch, so eine Staufenbiel-Studie. In einigen Fächern stößt der Abschluss gar auf Widerstand.

Teurer Stunk (Welt): Burnout und Mobbing verursachen allein in Deutschland einen volkswirtschaftlichen Schaden von 6,5 Milliarden Euro – jährlich.

Oben ohne (Deutschlandradio): In den 200 größten deutschen Unternehmen sind nur 2,5 Prozent Frauen im Vorstand, bei Banken sind es nur 1,3 Prozent, so eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Grund zur Freude (Optimismushoch1000): 1000 Menschen liefern optisch wie inhaltlich gute Gründe, um optimistisch zu sein.

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Arbeitsmarkt international

Twitter-Effekt (Brandrepublic): Über 60 Prozent der Twitter-Nutzer vernachlässigen nach durchschnittlich einem Monat ihre Sozialen Netzwerke.

Nix zu tun (CNN): Dutzende US-Anwaltskanzleien stellen Absolventen für 80.000 Dollar pro Jahr ein und schicken sie gleich wieder nach Hause – zum bezahlten Daumendrehen.

Arme Chefs (ABC News): Die Chefs der größten US-Firmen haben 2008 sieben Prozent weniger verdient. Das Median-Einkommen lag aber immer noch bei 7,6 Millionen Dollar.

Frei statt fest (Economist): Die Unternehmen beschäftigen zunehmend Freiberufler, feste Stellen gibt es dafür kaum noch.

Neue Heimat (ABC News): In Las Vegas und Florida sind die Job-Chancen derzeit am besten, in Ohio und Michigan sieht es dagegen mies aus.

Tipps für mehr Erfolg

Vorstellungs-Desaster (Howtonailaninterview): Ein Praxisversuch ergibt 22 Tipps, was im Jobinterview wirklich funktioniert – und was nicht.

Pokerface (Zeit): Wie Frauen sich in Gehaltsverhandlungen verhalten sollten (mit Video).

Junge Besen (Harvard Business Manager): Junge Vorgesetzte älterer Mitarbeiter sollten diese Regeln gerade am Anfang beherzigen.

Von Null auf 100 (FreelanceSwitch): 50 Marketing-Ideen für Freiberufler.

Aktiv durch die Krise (Forbes): Lebenslauf polieren, Bewerbungsgespräche üben, Selbstbewusstsein stärken – wie Sie die arbeitslose Zeit nutzen sollten.

Traumjob jetzt? (Forbes): Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich seinen beruflichen Traum zu erfüllen.

Wunder Punkt (HRM Business): So erklären Sie bei der Bewerbung, dass Sie im letzten Job gefeuert wurden.

Nutzen ungewiss (NBC): Warum Job-Messen und Rekrutierungsveranstaltungen häufig Zeitverschwendung sind.

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Neues aus der Forschung

Schlaue Anleger (Physorg): Eine Studie stellt fest: Wer über einen hohen IQ verfügt, trifft finanziell die besseren Entscheidungen.

Gute Besserung (ScienceDaily): Aus Sorge um den Job gehen Arbeitnehmer derzeit auch krank zur Arbeit. Fatal: So steigt die Wahrscheinlichkeit richtig krank zu werden.

Bis der Tod uns scheidet (PsychCentral): Frauen, die besonders gewissenhafte Männer ehelichen, sind im Alter gesünder.

Job-Effekt (Physorg): Die Arbeit der Mutter wirkt auf die Kindesentwicklung: Je schlechter ihre Bezahlung, desto schlechter die verbalen Fähigkeiten des Nachwuchses.

Einmal ums Blog

Rasterfahndung (Career Solvers): 86 Prozent der Personaler googlen Bewerber, 44 Prozent der Kandidaten fallen dabei durchs Online-Raster.

Doppeltes Unglück (Blogaboutjob): Nachdem er gefeuert wurde, fuhr ein Amerikaner nach Hause und entdeckte: Sein Haus war kurz davor abgebrannt (mit Video).

Hiermit bewerbe ich mich… (Bewerberblog): Was der Lebenslauf enthalten muss – und was nicht.

Kind und Karriere (Penelope Trunk): Sechs Wege, ein Unternehmen zu führen und sich trotzdem um seine Kinder zu kümmern.

Timing ist alles (Imgriff): Warum wir unpünktlich sind und was wir dagegen tun können.

Top-Entscheider der Geschichte (Best-Practice): Im zweiten Teil dieser interessanten Serie geht es um die riskanteste Entscheidung der Fugger – und wie eine Symbiose aus gegenseitiger Abhängigkeit erfolgreich wird.

Offene Ohren (John Baldoni): Fünf Methoden, seine kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern.

Campus-Reports

Manager-Schmieden (Wiwo): An welchen deutschen Unis die meisten Dax-Vorstände studiert haben.

Plagiierende Profs (UniSpiegel): 16 Wissenschaftler der Uni Göttingen müssen sich einer Untersuchungskommission stellen: Sie sollen Veröffentlichungen teils erfunden haben.

Öfter ins Ausland (FAZ): 20 Prozent aller Bachelor-Studenten sollen künftig mindestens ein Semester im Ausland verbringen. Darauf haben sich 46 EU-Länder geeinigt.

Nächste Instanz (Focus): Die Studiengebühren in NRW sind rechtmäßig, erklärte jetzt das Bundesverwaltungsgericht. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schaltet nun den Sozialausschuss der UN ein.

Zu viele Profs (Manager Magazin): Der Weg zur Professur ist derzeit versperrt. Habilitanden brauchen deshalb einen Plan B.

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Worte der Woche:

“Beruflicher Erfolg kann privates Unglück nicht ausgleichen.”
Sean Hepburn Ferrer
, Sohn von Audrey Hepburn, im Interview mit der SZ

“Das System der Zielvereinbarungen spült tendenziell die falschen Leute nach oben: die im System besonders gut funktionieren. Letztendlich ist das eine Eselskarriere: Vorn wird die »System-Rübe« hingehalten und hinten die Peitsche.”
Rüdiger Hossiep
, Psychologe, im Interview mit der ZEIT

“Ich habe überhaupt keine Angst. Warum auch? Schauen Sie mal Nachrichten: Viele Menschen verlieren ihren Job oder ihre Altersvorsorge. Sie machen Schulden oder können die Sicherheit ihrer Kinder nicht mehr gewährleisten. Das ist schlimm. Dagegen geht’s mir doch blendend. Und außerdem dreht sich auch nicht die ganze Welt um mich.”
Michael Rensing
, Ex-Stammtorwart des FC Bayern München, erklärt dem SZ Magazin, wie er seine Degradierung auf die Ersatzbank verarbeitet.

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