Wir alle brauchen regelmäßig Feedback. Im Beruf sowieso. Privat aber auch.
Rückmeldungen sind unerlässlich für alle, die sich weiterentwickeln wollen.
Es stärkt das gegenseitige Verständnis, hilft dabei, Vertrauen aufzubauen und verbessert unsere Ergebnisse.

Aber Feedback ist nicht immer willkommen. Deshalb braucht es ein paar Regeln. Kaum etwas ist schlimmer, als unerbetener oder scheinheiliger Rat. So manche Ratgeber wollen sich durch das Feedback nur selbst erhöhen, indem sie anderen die Gunst des eigenen Wissensvorsprungs zukommen lassen. Peinlich!

Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie für Ihr Feedback den richtigen Rahmen wählen: Idealerweise ein 4-Augen-Gespräch oder eine private E-Mail. So verliert der andere nicht sein Gesicht und ist meist offener.

Das Zweite: Formulieren Sie Ich-Botschaften! Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen helfen niemandem. Sprechen Sie von Ihren persönlichen Beobachtungen und Eindrücken und sagen Sie, was Sie machen würden – nicht, was „man“ macht.

Das Dritte: Seien Sie konkret und konstruktiv. Feedback muss nachvollziehbar sein, damit es angenommen wird. Alternativ: Stellen Sie fragen! So ermöglichen Sie Ihrem Gegenüber, die Lösung selbst zu finden. Denn ein guter Ratgeber baut niemals Druck auf, das schürt nur Misstrauen. Den anderen dazu zu nötigen, sich zu rechtfertigen, ist immer tabu. Feedback will das Gute im anderen fördern.

So würden Sie es ja auch wollen…



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