Jeder kennt jeden über maximal sechs Ecken. Als der Sozialpsychologe Stanley Milgram 1967 die Funktionsweise sozialer Netzwerke untersuchte, kannte er das Internet freilich noch nicht. Deshalb kam er bei seinen Versuchen zum Kleine-Welt-Phänomen auch nur auf das eingangs genannte Ergebnis, auch bekannt als die “six degrees of separation”. Nach einer neuen O2-Studie haben sich diese durch die virtuellen Social Networks jedoch auf drei reduziert:
O2 commissioned social organisational specialist Jeff Rodrigues to examine the impact of technology on how connected people are. The research included over 50 hours of in-depth interviews with adults across three different age groups, (18-25, 35-45, 55+) and found that the conventional notion of six degrees of separation is out of date. The O2 study reveals that within a shared ‘interest’ network (i.e. hobbies, sport, music, religion, sexuality etc), the average person is connected by just three degrees.Rodrigues finds that we are usually part of three main networks based on family, friendship and work. Outside of these we are, on average, part of five main shared ‘interest’ networks based on a range of personal interests from hobbies, sport, music and the neighbourhood we live in, to religion, sexuality and politics. It is the growth of these shared interest networks and the influence of technology on them that has led to the reduction in the number of degrees of separation.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie mehr Spam bekommen als andere? Nun, das könnte mit Ihrer E-Mail-Adresse zusammenhängen. So hat der Computersicherheitsexperte Richard Clayton mehr als 550 Millionen E-Mails untersucht, die an Kosumenten über die größten britischen Internet-Service-Provider zwischen Februar und März 2008 versendet wurden. Dabei kam heraus: E-Mail-Adressen, die mit einem A, M, P, R und S begannen, erhielten bis zu 40 Prozent Spam-Mails. Begannen die Adressen dagegen mit den seltener verwendeten Buchstaben Q, Y und Z sank die Quote auf 20 Prozent. Interessant ebenfalls: Der Buchstabe “U” verursacht am meisten Mail-Müll – ganze 50 Prozent. Clayton vermutet als Grund hierfür, dass einige E-Mail-Adressen mit “User1″, “User2″, etc. beginnen.
Wordle ist ein kostenloser Webservice, wo man sich – etwa für Powerpoint-Präsentationen – eine sogenannte Tagcloud erstellen kann. Lesern diese Blogs dürfte das Prinzip der Tagclouds bekannt sein (Sie finden meine unter dem Begriff “Schlagworte”): In jedem Artikeln werden Schlagworte vergeben, die sich in der Schlagwortwolke anschließend wiederfinden, wobei besonders häufig verwendete Suchbegriffe größer erscheinen, seltener verwendete dagegen kleiner. Bei Eingabe meine URL kam übrigens das heraus:
Auch Christoph Kenk von Crosswater Systems hat ein paar Impressionen von der Messe Zukunft Personal 2008 zusammengetragen.
Über das Textdepot habe ich diese Karte von Hotspots im deutschsprachigen Raum gefunden, leider ohne Suchmöglichkeit nach kostenlosen Hotspots.
PR-Blogger Klaus Eck hat nicht nur ein Buch über Reputationsmanagement geschrieben, das diese Tage erscheint, sondern er schreibt auch über Vertikale Netzwerke und deren Chance für Blogger:
Aus den USA schwappt derzeit eine Entwicklung über den Atlantik, die auch für Blogger interessant sein könnte, sofern sie mit Werbung dazu verdienen wollen: die sogenannten „vertikalen Netzwerke“. Nach der Devise „gemeinsam stark“ schließen sich Websites aus dem Long Tail und dem „Mid Tail“ zu einer Vermarktungsgemeinschaft zusammen. Sie verbindet das gleiche Oberthema, zum Beispiel Entertainment, Autos oder Wellness. In den USA gibt es inzwischen eine Fülle solcher „vertical networks“ aus Tausenden von Mitgliedern. Die US-Fachpresse berichtet ausführlich.
Von Jim Flora kommt diese zynische Illustration aus dem Jahre 1960:

1. Kommentar
Philipp Grunwald
13.09.08 um 19:07 Uhr
Sehr geehrter Herr Mai,
wo haben Sie denn diese Wirtschafts-Karikatur gefunden und welchen Titel hat sie? Und gibt es die auch in einer höheren Auflösung irgendwo im www? Ich habe das Bild auf die Schnelle weder via Google Bildersuche (die ersten 27 Seiten), noch auf seiner Website, seinem Blog oder bei Wikipedia gefunden und auch im Jim Flora flickr Pool habe ich es nicht entdecken können.
Besten Dank schon im Voraus.
Viele Grüße,
Philipp Grunwald
2. Kommentar
Jochen Mai
13.09.08 um 19:11 Uhr
@Philipp: So etwas bekomme ich per Mail von Freunden, Lesern und Bekannten.
3. Kommentar
Three degrees of separation? - NETworking 2.0
08.10.08 um 10:24 Uhr
[...] Das behauptet eine neue Studie von O2. Die ursprüngliche These des Harvard Professor Stanley Milgram ging davon aus, dass wir alle über Max. 6 Ecken miteinander vernetzt sind. In den 60er Jahren gestaltete der den Versuch des Kleine-Welt-Phänomens (small world phenomenon) [...]
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