Frage-stellen-Wozu-Warum
Wenn etwas schief läuft im Leben, in der Liebe oder im Job, dann sind wir schnell bei der Analyse und fragen uns: Warum?

  • Warum ist das passiert?
  • Warum ist es überhaupt so weit gekommen?
  • Warum ist das gescheitert?
  • Warum passiert das immer mir?

Überhaupt: Warum ich? Doch die Frage nach dem Warum zielt ausschließlich nach hinten, forscht in der Vergangenheit nach vermeintlichen Ursachen, hadert mit dem Schicksal oder suhlt sich im Selbstmitleid...

Wozu versus warum

Gewiss, es ist nicht falsch, nach dem Grund zu fragen, insbesondere um daraus zu lernen.

Lernen kann aber auch, wer seinen Blick nach vorne richtet. Wer nicht sich selbst in den Mittelpunkt des Geschehens stellt, sondern den Zweck.

So jemand fragt nicht nach dem Warum, sondern: Wozu?

Es sind womöglich dieselben Fragen, aber sie bekommen ein ganz anderes Gewicht - genauso wie das Problem, die Niederlage, das Scheitern.

Die Frage nach dem WOZU verwandelt selbst den Schicksalsschlag in eine wichtige Station auf einem Weg, der ein Ziel verfolgt. Und das gibt Hoffnung und macht Mut.

Warum? Darum!

[Bildnachweis: Ollyy by Shutterstock.com]