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Rückschläge überwinden: Tschüss Niederlage!

Rückschläge gehören zum Leben. Jeder muss sie mal einstecken. Jedes Mal, wenn wir Neues wagen, unsere Komfortzone verlassen oder unsere Grenzen überwinden, riskieren wir Fehltritte und Niederlagen. Dabei kommt es weniger auf die Rückschläge an, sondern vielmehr, wie wir darauf reagieren: Lassen wir uns davon ausbremsen, blockieren? Oder stehen wir einmal mehr auf und machen weiter? Die besten Tipps, wie Sie eine Niederlage bewältigen und persönliche Rückschritte überwinden…



Rückschläge überwinden: Tschüss Niederlage!

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Bedeutung: Was sind Rückschläge im Leben?

Ein Rückschlag beschreibt das Verfehlen eines persönlich wichtigen Ziels. Er ist ein entmutigendes Ereignis: Wir haben uns etwas Wichtiges vorgenommen, uns angestrengt, etwas riskiert – und sind damit gescheitert. Das schmerzt. Rückschläge begegnen uns im Sport, im Beruf oder privat in der Beziehung.

Gerade hatten wir noch Pläne, Träume, Ziele. Jetzt ist davon nur noch ein Scherbenhaufen übrig. Wir wollten hoch hinaus – und stürzen nun auf den steinharten Boden der Tatsachen. Alles zurück auf Anfang: Nach einem Rückschlag stehen wir vor der Wahl: aufgeben oder durchhalten und weitermachen?

Intensity-Bias: Rückschläge werden überschätzt

Wir überschätzen die Bedeutung künftiger Rückschläge massiv. Zu dem Ergebnis kommen holländische Studien. Ursache dafür ist der sogenannte Intensity Bias: Geht es um die Zukunft, werden viele zu Schwarzsehern – und überbewerten die Intensität und Dauer der negativen Gefühle (siehe: Spotlight-Effekt).


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Starke Persönlichkeiten zeigen sich in der Niederlage

Wer eine Niederlage erlebt, fürchtet häufig als Verlierer zu gelten. Der Rückschlag nagt am Selbstwertgefühl, schürt Selbstzweifel und verleiht dem Rückschlag das Gewicht, das uns am Boden hält.

Doch gerade jetzt – im tiefen Tal des Misserfolgs – zeigt sich eine reife Persönlichkeit und wahre mentale Stärke. Schönwetterkapitän kann jede(r) – erst im Sturm offenbart sich, wer sich nicht so leicht unterkriegen lässt oder über Resilienz verfügt.

Beispiele für Rückschläge im Leben

Jeder kennt sie: Wir alle haben schon den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen und verarbeiten müssen. Im Leben geht es eben nicht nur bergauf: Zwar ist jeder Lebensweg anders, doch gibt es Rückschläge, denen sich die meisten Menschen im Beruf oder Privatleben stellen und diese bewältigen müssen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Das Vermasseln in einer wichtigen Prüfung
  • Die Kündigung vom Arbeitgeber
  • Das schmerzhafte Ende einer Beziehung
  • Das Scheitern einer Idee
  • Die Sackgasse in einem eingeschlagenen Weg
  • Der Fehler, für den man die Konsequenzen tragen muss
  • Der Verlust eines Freundes oder Familienmitglieds

All diese Rückschläge haben eine Gemeinsamkeit: Sie tun zunächst weh. Begleitet werden manche von einer Enttäuschung oder starker Frustration. Und genau hier beginnt der Scheideweg: Lassen wir uns davon verunsichern und ins Bockshorn jagen – oder lernen wir daraus und nehmen nochmal Anlauf?!

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Was zeichnet Menschen aus, die Rückschläge überwinden?

Das Aufstehen lernt der Mensch von Fall zu Fall. Jede Krise ist zugleich ein Chance, um zu lernen und daraus gestärkt hervorzugehen. Allerdings gibt es Menschen, die Rückschläge leichter bewältigen als andere. Warum?

Tatsächlich gibt es ein paar Charaktereigenschaften, die helfen, Rückschläge leichter zu überwinden:

  • Selbstvertrauen
    Ohne den Glauben an sich und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ist das Aufstehen nach einem Rückschlag schwer. Generelles Selbstvertrauen ist eine zentrale Voraussetzung für Erfolg.
  • Optimismus
    Erfolgreiche Menschen verlieren trotz eines Rückschlags nie ihre Zuversicht. Wer wagt, kann auch verlieren. Aber der Optimismus erinnert sie daran, dass es noch mehr zu gewinnen gibt.
  • Selbstwirksamkeit
    Ein Rückschlag kann uns kurzfristig aus der Bahn werfen. Langfristig aber sind die Menschen davon überzeugt, dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben und die Richtung bestimmen, in die sie sich entwickeln (siehe: Selbstwirksamkeit).
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Rückschläge überwinden: Wie damit umgehen?

Die wichtigste Regel lautet: Versuchen Sie nach einem Rückschlag möglichst schnell wieder aufzustehen! Sie dürfen frustriert sein, trauern – aber nicht länger als 24 Stunden (siehe: 24-Stunden-Regel). Danach kommen Sie wieder auf die Beine – sonst wird es nur schwerer…

Machen Sie sich bewusst: Rückschläge sind nichts Negatives, im Gegenteil: Sie sind Teil des Erfolgs und gehören zum Leben und zu unserem persönlichen Wachstum zwingend dazu. Das Sprichwort sagt: „Es kommt nicht darauf an, wie oft du hinfällst, sondern dass du immer wieder aufstehst!“ Mit den folgenden Tipps und Taktiken können Sie, Rückschläge überwinden und in Zukunft besser damit umgehen:

1. Akzeptieren Sie die Niederlage

Der erste Schritt ist, sich das Missgeschick und die Niederlage einzugestehen. Verleugnen bringt Sie nicht weiter. Akzeptieren Sie, dass es noch (!) nicht geklappt hat und dass Sie einen anderen Weg finden müssen. Auch die Emotionen und negativen Gefühle dürfen Sie anfangs zulassen. Bloß nicht unterdrücken! Auch das ist ein Lernprozess, damit besser umzugehen.

2. Lassen Sie die Vergangenheit los

Was war, können Sie nicht mehr ändern. Lernen Sie daher loszulassen – gewinnen Sie emotionalen Abstand und richten Sie den Blick möglichst schnell wieder nach vorne: Was kann ich aus der Situation machen? Was habe ich für die Zukunft gelernt? Was ist das Positive an der Krise? Verschwenden Sie Ihre Energie nicht an die Vergangenheit, sondern fokussieren Sie sich neu. Von John D. Rockefeller stammt der schöne Spruch: „Ich habe immer versucht, jede Katastrophe in eine Chance zu verwandeln.“

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3. Analysieren Sie die Ursachen

Ob persönlicher Rückschlag oder beruflicher Misserfolg: Suchen Sie die Schuld nicht bei anderen! Wem wir die Schuld geben, dem geben wir auch die Macht (über unser Schicksal). Übernehmen Sie stattdessen Verantwortung und analysieren Sie – ganz sachlich – wie es dazu kommen konnte: Was genau ist schiefgelaufen? Warum? Was kann ich in Zukunft verhindern, besser machen? Konzentrieren Sie sich dabei auf die Dinge, auf die Sie Einfluss haben. So stoppen Sie einen möglichen Kreislauf aus Wagen und Scheitern.

4. Verlassen Sie ein negatives Umfeld

Manchmal ist ein Rückschlag nicht unsere Schuld allein. Unser Umfeld kann uns ebenfalls auf das falsche Gleis führen, falsch beraten oder gar demotivieren. Auch das gehört zur Analyse dazu: Wenn Sie erkennen, dass Sie in einem toxischen Umfeld leben, dann ändern Sie es! Das kann bedeuten, dass Sie sich von falschen Freunden trennen oder negative Kollegen meiden müssen.

5. Fokussieren Sie auf Ihre Stärken

Im ersten Moment des Rückschlags sehen sich viele als Opfer und bemitleiden sich selbst. Fehler – und viel zu passiv! So überwinden Sie gar nichts. Erinnern und fokussieren Sie lieber auf Ihre Stärken. Seien Sie überzeugt davon, dass Sie jede Lage selber ändern können. Unterschätzen Sie niemals die Macht positiver Gedanken!

6. Lernen Sie von Vorbildern

Eben weil Rückschläge zum Leben gehören, haben sie schon viele Menschen erlebt, durchlebt, überwunden. Davon können Sie wunderbar lernen und sich Lösungen abschauen. Denken Sie nur an Abraham Lincoln, Henry Ford, Astrid Lindgren oder Steve Jobs… Lincoln verlor zahlreiche Wahlkämpfe, bevor er Präsident wurde; Ford brauchte drei Anläufe, um die Ford Motor Company zu gründen; Lindgren fand keinen Verleger für „Pippi Langstrumpf“ und Steve Jobs wurde mit 30 von seiner eigenen Firma gefeuert. Sie alle haben trotzdem nie aufgegeben und es nach vielen Anläufen geschafft. Sie selbst vielleicht auch schon?! Erinnern Sie sich daran – das stärkt ebenfalls Ihr Selbstvertrauen.

7. Bitten Sie andere um Hilfe

Jetzt bitte keine falsche Scham! Wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht weiterkommen, fragen und bitten Sie andere um Hilfe. Auch falscher Stolz wird Sie nicht weiterbringen, mehr noch: Es kann den Rückschlag noch vergrößern. Klüger ist, wer sich Ratgeber sucht, die ähnliche Rückschläge schon überwunden haben und helfen können.

8. Wagen Sie den nächsten Anlauf

Und der letzte Tipp: Freuen Sie sich über die neue Herausforderung und etablieren Sie eine Art „Jetzt erst Recht“-Mentalität. Setzen Sie sich ein neues Ziel und nehmen Sie neuen Anlauf! Der beste Weg aus der Angst heraus, ist durch die Angst hindurch. Sie haben einen Rückschlag überstanden, sind davon gestärkt und bereit für Neues. Auch ein Schritt zurück, ist ein Schritt hin zum Ziel…


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