Durchhalten: 8 Bilder, die Ihnen zeigen, warum es sich lohnt

Aufgeben ist einfach. Durchhalten dagegen schwer. Sobald wir Widerstände, Rückschläge oder Niederlagen erleben, geht unsere Motivation regelmäßig auf Talfahrt. Wenn es gerade nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat oder noch mehr Arbeit und Energie investieren muss, damit es weitergeht (wobei die Zukunft ungewiss bleibt), ziehen viele lieber die Reißleine und streichen die Segel. Das ist nachvollziehbar, menschlich geradezu. Schließlich ist der Weg des geringsten Widerstandes besonders leicht. Dabei war der erste Impuls hinter dem Vorsatz der richtige: Sie wollten etwas erreichen, abnehmen, gesünder essen, mehr Sport machen, sich weiterbilden, ein eigenes Online-Business aufziehen… Tun Sie das weiterhin! Wie Sie Ihre Ziele erreichen – und warum Sie durchhalten sollten…

Durchhalten: 8 Bilder, die Ihnen zeigen, warum es sich lohnt

Aufgeben statt durchhalten? Bequem, aber oft falsch

Das Studium abbrechen, den Job kündigen, die Selbstständigkeit nach ein paar Monaten wieder an den Nagel hängen… Es gibt unzählige Gelegenheiten, um (vorzeitig) aufzugeben und das Handtuch zu werfen. Für alle gilt: Aufgeben ist der leichteste Weg. Genau deshalb ist er auch so verlockend.

Mit dem Zerbröseln unserer Vorsätze und Vorhaben hört die Anstrengung unmittelbar auf, die Kritiker verstummen (triumphierend), das Leiden hat ein Ende. Vorerst. Doch was jetzt kommt, kann noch viel quälender sein. Die bangen Fragen:

  • Was wäre wenn…?
  • Was wäre, wenn ich nicht aufgegeben hätte?
  • Habe ich vielleicht zu früh hingeschmissen?

Auch wenn es bequemer, kurzfristig erleichternder wirkt: Aufgeben kann in vielen Fällen die falsche Entscheidung sein.

Machen Sie sich bitte immer klar: Unter Stress (und Widerstand verursacht großen Stress) reagiert unser Gehirn mit einem Automatismus: Wir spulen unser Urprogramm ab, der Verstand klinkt kurz aus und die scheinbar einzigen sichtbaren Optionen sind: Angriff, Erstarrung, Flucht. Durchhalten ist dabei nicht vorgesehen.

Wir wären aber töricht, unsere Träume, Ziele und Herzensangelegenheiten auf dem Altar einer simplen biochemischen Reaktion zu opfern. Was anfangs noch leicht aussieht, hat oft langfristige Konsequenzen, die uns bei der Entscheidung aufzugeben, noch gar nicht bewusst sind:

  • Wir erreichen unsere Ziele nicht.
  • Wir werden den eigenen Erwartungen nicht gerecht.
  • Wir entwickeln uns nicht weiter.
  • Wir müssen mit späteren Zweifeln zurecht kommen.
  • Wir verlieren zunehemend Selbstvertrauen.

Tatsache ist: Die meisten Menschen bereuen am Lebensende, nie die Dinge, die sie gewagt haben und die nicht geklappt haben – sie bereuen die Dinge, die sie immer tun wollen und nicht getan haben.

Durchhalten, ausharren, dranbleiben, sich gedulden, nicht aufgeben, überdauern, überwinden, standhalten, ertragen, aushalten, verbleiben, verharren, bewältigen, bezwingen, durchstehen, meistern, nicht nachlassen, besiegen – es ist kein Zufall, dass es so viele Synonyme für das Durchhalten gibt. Diese Tugend hat zahlreiche Formen. Wir benötigen sie immer wieder in unserem Leben, wenn wir etwas wirklich erreichen wollen.

Machen Sie sich klar:

Wer etwas versucht, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren.

8 Bilder: Darum sollten Sie durchhalten und nicht aufgeben

Viel zu oft wird aus den falschen Gründen aufgegeben. Und genau diese gilt es zu erkennen und zu hinterfragen. Die folgenden – zugegeben, etwas zugespitzten – 8 Durchhalten-Bilder sollen Ihnen dabei helfen, zu erkennen, warum Sie vielleicht doch nochmal all Ihre Energien aufbringen, weitermachen – und durchhalten sollen. Bevor der innere Schweinehund siegt:

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 01

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 02

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 03

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 04

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 05

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 06

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 07

Nicht Aufgeben Durchhalten Bilder Grafik 08

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]
23. Dezember 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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