Glaube an Dich: 9 Schritte zum Erfolg

Haben Sie sich schon mal überlegt, warum manch einer erfolgreicher ist, als andere? Liegt es an Zielstrebigkeit, Disziplin oder Gelassenheit? Klar, all diese Charakterstärken sind wichtig, es gibt aber eine Eigenschaft, die sie alle vereint und aus der alle erwachsen: der Glaube an sich selbst. Sie können schön und schlau, sportlich und erfinderisch sein – aber ohne den Glauben an sich selbst werden Sie diese Eigenschaften nicht im vollen Maße ausschöpfen können. Menschen mit starkem Glauben an sich kennen wir alle. Schauen Sie sich um – im TV, im Web, im Radio: Es sind Menschen die erfolgreich sind, über die gesprochen wird und die bewundert werden. Diese neun Schritte führen Sie zum stärkeren Glauben an sich selbst und damit zum Erfolg…

Glaube an Dich: 9 Schritte zum Erfolg

Glaube an dich: Was heißt es?

Der Glaube an sich selbst ist die Muttererde, aus dem der Baum des Erfolgs wächst – wie im Privatleben, so im Beruf. Der Glaube ist eng mit Eigenschaften, wie Selbsteinschätzung und Selbstwertgefühl verbunden, deren Grundlagen schon in der Kindheit gelegt werden.

Nehmen wir ein Beispiel – die Kündigung. Viele Arbeitnehmer versuchen sie zu vermeiden. Sie machen den Job weiter, der sich seit Jahren nicht geändert hat und der sie womöglich nicht mehr befriedigt.

Alleine der Gedanke daran, gefeuert zu werden, lässt entmutigende Fragen durch den Kopf schwirren: Finde ich dann einen neuen Job? Bekomme ich mehr Geld? Was, wenn ich nicht mit den Anforderungen zurechtkomme? Was, wenn ich nicht zum Team passe?

Eben diese Gedanken halten sie davon ab, sich weiter zu entwickeln, neue Wege zu gehen. Starker Glaube an sich selbst bedeutet aber Risiken einzugehen, Chancen für sich zu entdecken, um sein Leben zu verbessern.

Häufige Anzeichen für schwachen Selbstglauben

Es gibt drei deutliche Anzeichen für schwachen Glauben an sich selbst:

  • Zweifel an eigenen Fähigkeiten.

    Wenn Menschen mit schwachem Vertrauen in eigene Fähigkeiten vor neuen und komplizierten Aufgaben gestellt werden, gehen sie diese nur zögerlich an oder vermeiden sie ganz. So entstehen Misserfolge, die sie entmutigen (Ich kann das nicht!), und die Vorstellung der eigenen Unfähigkeit wird noch mehr verstärkt. Es entsteht eine Abwärtsspirale, die immer schwerer zu durchzubrechen ist.

  • Wunsch nach Beliebtheit.

    Schwacher Glaube an sich selbst führt zum Bedürfnis nach Unauffälligkeit. Statt Kritik offen zu äußern oder sich von der Masse abzuheben, halten sich diese Menschen lieber im Hintergrund auf und vermeiden es, aufzufallen oder sich Ablehnung einzuhandeln. So werden sie aber quasi unsichtbar, ihre Fähigkeiten aber bleiben verborgen und sie werden häufig unterschätzt oder gar für inkompetent gehalten.

  • Permanente Bestätigung.

    Dieses Bedürfnis äußert sich sowohl im Beruf und im Privatleben und kann sich für Partner, Familie und Kollegen zu einer großen Belastung entwickeln, indem Betroffene ständig Bestätigung brauchen und suchen. Zum Beispiel können diese Menschen nicht glauben, dass der eigene Partner sie liebt – also muss dieser das permanent beweisen. Schon alleine der Schritt zu einer Beziehung fällt den Betroffenen schwer. Eine Partnerschaft einzugehen, bedeutet für sie gleichzeitig, dass man abgelehnt und verlassen werden könnte. So bildet sich ein ständiger und wachsender Stressfaktor, der wiederum zu großer Unzufriedenheit in der Beziehung führt.

Glaube an dich: 9 Schritte zum stärkeren Glauben.

Selbstglaube-Glaubandich-FrauStarker Glaube an sich selbst entsteht aus Erfolgen, die wiederum durch den Glauben an eigene Fähigkeiten gefördert werden. Stärkt man den Selbstglauben, kommt auch der Erfolg. Das hat aber nichts mit stumpfer Tschakka-Rhetorik zu tun. Um an das gewünschte Ziel zu gelangen und erfolgreich zu sein, bedarf es Arbeit an sich selbst und an der eigenen Umgebung. Diese 9 Schritte können Ihnen dabei helfen:

  1. Machen Sie eine Liste Ihrer Erfolge

    Sind Sie so weit, den Kopf auf den Tisch zu legen und alles aufzugeben? Machen Sie eine Liste Ihrer Erfolge, machen Sie diese sichtbar. Mit Sicherheit gab es in Ihrem Leben schon schwierige Situationen, die Sie gemeistert haben – Kämpfe aus denen Sie als Sieger hervorgegangen sind, auf die Sie stolz sind. Diese Liste ist ein guter psychologischer Motivator, der den Glauben an eigene Kräfte und an sich selbst zurückbringt.

  2. Sammeln Sie Menschen um sich, die an Sie glauben

    Wenn die erste Geige in Ihrem Leben von Menschen gespielt wird, die nur Kritik und Zweifel für Sie übrig haben, dann verwundert es nicht, dass Sie nicht hochfliegen können. Meiden Sie diese Menschen oder verringern Sie den Umgang bis auf ein Minimum. Suchen Sie lieber Gleichgesinnte; Menschen mit ähnlichen Werten und Interessen, die Sie unterstützen und Ihre Entwicklung fördern. So wird Ihr Glaube an sich wachsen.

  3. Akzeptieren Sie sich selbst

    Um an sich zu glauben, müssen Sie sich so annehmen, wie Sie sind. Und das ist übrigens genau richtig und gut! Wie können Sie an Etwas glauben, das Sie nicht vollständig akzeptieren? Es gibt keinen anderen Weg zu einem stärkeren Glauben an eigene Fähigkeiten, als sich voll und ganz zu lieben, mit allen guten und schlechten Eigenschaften.

  4. Verändern Sie den Blickwinkel

    Lassen Sie die Gedanken an Unvollkommenheit und Unrecht hinter sich. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf interessante und gute Dinge, danken Sie dem Schicksal dafür. Bevor Sie sich über Schwierigkeiten beschweren, suchen Sie lieber einen Funken Gutes in jeder Situation. Wie heißt es so schön: Wenn dir das Schicksal Zitronen schenkt, mach Limonade draus!

  5. Machen Sie kleine Schritte

    Vielleicht haben Sie gerade eine längere dunkle Lebensphase, in der es nur Schwierigkeiten gibt. In diesem Fall sollten Sie kleine Schritte wagen: Stellen Sie sich zuerst ein kleines, erreichbares Ziel. Wenn Sie dort angekommen sind, wird ein nächster kleiner Schritt getan – und so weiter. So kommen Sie langsam aber sicher zum Ziel. Wo es Schatten gibt, muss schließlich auch Licht scheinen.

  6. Erkennen Sie sich selbst

    Schon Francis Bacon sagte: „Wissen ist Macht. Wenn Sie mit einem bestimmten Problem nicht zurechtkommen, dann analysieren Sie alle Fakten, die bei der Lösung helfen können – auch bei sich selbst. Denn wenn das Problem bei Ihnen liegt, können Sie am meisten daran ändern. Beginnen Sie etwa mit dem Lesen von Ratgebern, dem Besuch von Seminaren oder praktischen Übungen zur Stärkung des Selbstvertrauens. Je besser Sie sich kennen und über sich lernen, desto mehr Ruhe und Sicherheit wird in Ihr Leben kommen.

  7. Leben Sie eigene Ziele

    Machen Sie eine Inventarisierung der Ziele, die Sie im nächsten Jahr, in nächsten fünf Jahren oder allgemein im Leben erreicht wollen. Bewerten Sie jedes dieser Ziele: Ist es tatsächlich Ihr Ziel oder ist es ein Bild aus einer Zeitschrift, das im Gedächtnis geblieben ist? Wollen Sie es wirklich oder hängt es mit Ihrem Partner, Vorgesetzten oder Kollegen zusammen? Eventuell wollen Sie statt einer Reise in den Regenwald sich lieber im Büro einschließen und ein Programm oder einen Roman schreiben? Der Glaube an sich selbst beginnt mit Ehrlichkeit zu sich selbst – aber eben auch mit dem Leben des eigenen Lebens. Sie können kein Leben führen, in dem Sie nur fremde Wünsche erfüllen UND sich gleichzeitig treu bleiben.

  8. Vergleichen Sie sich nicht mir anderen

    Hören Sie auf, sich mit dem Aussehen, Können oder Wohlstand oder Einkommen anderer zu vergleichen. Jeder hat einen eigenen Weg und eigene Errungenschaften. Verschwenden Sie Ihre Lebenszeit nicht damit, Wettrennen mit anderen zu absolvieren, sonst verbringen Sie diese in der Haut eines Rennpferdes, das von der Peitsche der Eitelkeit und den Sporen des Ehrgeizes angetrieben wird.

  9. Widmen Sie sich ehrenamtlicher Arbeit

    Wir wollen es nicht sehen oder übersehen es gerne: In jeder erfolgreichen Gesellschaft gibt es Menschen, die Ihre Hilfe brauchen. Dies können Kinder ohne Eltern, Obdachlose, Rentner in Ihrem Haus oder eine einfache Blutspende sein. Schenken Sie jemandem Freude – nichts verbessert das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl so sehr, wie das Gefühl, gebraucht zu werden und genutzt zu haben. Ehrenamt und freiwilliges Engagement werden nicht nur anderen bei Lösung von Problemen helfen, Sie erlangen dadurch auch ein beständiges Selbstwertgefühl.

Den Glauben an sich selbst baucht jeder. Er ist wie ein Leitstern. Er hilft dabei, eigenen Weg zu gehen, ohne sich nach böswilligen Stimmen umzudrehen oder vom Kurs im Wirrwarr falscher Ziele abzukommen.

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[Bildnachweis: Syda Productions, Marijus Auruskevicius by Shutterstock.com]
9. Juni 2016 Autor: Vera Moor

Vera Moor-Stepanov ist studierte Archäologin und wohnt in Bochum. In der Zeit von Juni bis August 2016 absolvierte sie ein Praktikum bei Karrierebibel.de.

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