Kennen Sie die 72-Stunden-Regel? Sie sagt: Alles, was Sie sich vornehmen, müssen Sie auch innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass Sie das Projekt jemals umsetzen, auf ein Prozent.
Schuld daran ist nicht nur der innere Schweinehund, sondern mangelnde Entschlossenheit. Wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, der will damit auch loslegen. Und der erste Schritt ist dabei der Wichtigste. Andernfalls bleibt es nur ein frommer Vorsatz.
Wie reimte schon Erich Kästner: „Es gibt nicht Gutes: außer man tut es.“ Am besten sofort. Denn auch das eint Erfolgreiche: Sie halten den Graben zwischen Entschluss und Erledigung sehr schmal.
1. Kommentar
Simone Janson
10.01.08 um 20:42 Uhr
Eine biologische Erklärung dazu liefert Psyhologlieprofessor Neal Roese in seinem Buch “Ach hätt ich doch”: Wenn man länger über eine Sache nachdenkt, wird das Gehirn einfach müde. Und wel das Hirn schlapp ist, empfindet man das Vorhaben als immer anstrengender, je länger man darüber nachdenkt – und lässt es.
2. Kommentar
Jan Schmidt
10.01.08 um 23:04 Uhr
Ich glaube Peter Drucker war der erste, der diese Regel aufgestellt hat. Ich bin mir aber nicht sicher.
3. Kommentar
Karrierepost
03.06.09 um 10:36 Uhr
Es ist nicht zu fassen, doch die Regel ist wohl auch in der praktischen Anwendung nicht zu bestreiten. Immer wieder merke ich, dass neue Projekte auch nur dann erfolgreich werden, wenn man geradewegs die Idee umsetzt. Das Herzblut führt also automatisch auch zu mehr Erfolg am Projekt.
Was machen, wenn man täglich soooo viele Ideen hat, dass man gar nicht mehr alles angehen kann?
Was, wenn die Ideen so gut sind, dass man es müsste?
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