Kennen Sie die 72-Stunden-Regel? Sie sagt: Alles, was Sie sich vornehmen, müssen Sie auch innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass Sie das Projekt jemals umsetzen, auf ein Prozent.
Schuld daran ist nicht nur der innere Schweinehund, sondern mangelnde Entschlossenheit. Wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, der will damit auch loslegen. Und der erste Schritt ist dabei der Wichtigste. Andernfalls bleibt es nur ein frommer Vorsatz.
Wie reimte schon Erich Kästner: „Es gibt nicht Gutes: außer man tut es.“ Am besten sofort. Denn auch das eint Erfolgreiche: Sie halten den Graben zwischen Entschluss und Erledigung sehr schmal.







Simone Janson
Eine biologische Erklärung dazu liefert Psyhologlieprofessor Neal Roese in seinem Buch “Ach hätt ich doch”: Wenn man länger über eine Sache nachdenkt, wird das Gehirn einfach müde. Und wel das Hirn schlapp ist, empfindet man das Vorhaben als immer anstrengender, je länger man darüber nachdenkt – und lässt es.
Jan Schmidt
Ich glaube Peter Drucker war der erste, der diese Regel aufgestellt hat. Ich bin mir aber nicht sicher.
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Karrierepost
Es ist nicht zu fassen, doch die Regel ist wohl auch in der praktischen Anwendung nicht zu bestreiten. Immer wieder merke ich, dass neue Projekte auch nur dann erfolgreich werden, wenn man geradewegs die Idee umsetzt. Das Herzblut führt also automatisch auch zu mehr Erfolg am Projekt.
Was machen, wenn man täglich soooo viele Ideen hat, dass man gar nicht mehr alles angehen kann?
Was, wenn die Ideen so gut sind, dass man es müsste?
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Matthias
Na dann hinterlasse ich hier mal noch schnell einen Kommentar. Nach 72 Stunden hätte ich dieses Vorhaben bestimmt wieder vergessen.
@Karrierepost
Wenn eine der Ideen so gut wäre, dass ich Sie unbedingt umsetzen müsste und mir dafür die Zeit fehlt, dann übergebe ich die Ausführung dieser Idee einer Dritten Person, die das Vorhaben zuverlässig nach meinen Vorstellungen erledigt.
(am besten innerhalb von 72 Stunden :-) )
Viele Grüße
Matthias
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