Definition: Was ist ein befristeter Arbeitsvertrag?
Ein befristeter Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsverhältnis, das von vornherein zeitlich begrenzt ist oder an einen bestimmten Zweck geknüpft wird. Das Arbeitsverhältnis endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Die rechtliche Grundlage bildet das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Da der Gesetzgeber den unbefristeten Arbeitsvertrag als Regelfall ansieht und Arbeitnehmer schützt, sind Befristungen aber nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
Befristeter Arbeitsvertrag: Arten
Wichtig ist eine Unterscheidung der verschiedenen Arten eines befristeten Arbeitsvertrags. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
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Zeitbefristung
Bei einer Zeitbefristung wird im Arbeitsvertrag ein konkretes Enddatum festlegt. Zu diesem Zeitpunkt endet die Zusammenarbeit automatisch, keine Seite muss dazu gesondert kündigen. Diese Form ist besonders verbreitet und muss entsprechend deutlich im Vertrag vereinbart werden. Eine mögliche Formulierung: „Das Arbeitsverhältnis endet am TT.MM.JJJJ“.
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Zweckbefristung
Bei der Zweckbefristung endet das Arbeitsverhältnis mit Erreichen eines bestimmten Zwecks oder bei einem vereinbarten Ziel. Typisch ist etwa die Vertretung während der Elternzeit, eine Vertretung bei längerer Krankheit oder die Mitarbeit an einem großen Projekt. Ist dieser Zweck erreicht, endet der befristete Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber muss aber mindestens 2 Wochen vor dem Ende schriftlich informieren.
Wann ist ein befristeter Arbeitsvertrag erlaubt?
Das Arbeitsrecht in Deutschland hat einen ausgeprägten Arbeitnehmerschutz. So wird auch geregelt, unter welchen Voraussetzungen ein befristeter Arbeitsvertrag überhaupt erlaubt ist – um möglichst vielen Mitarbeitern eine unbefristete Anstellung zu ermöglichen.
Die wichtigste Unterscheidung dabei sind Befristungen mit und ohne Sachgrund.
Befristeter Arbeitsvertrag mit Sachgrund
Grundsätzlich ist ein befristeter Arbeitsvertrag mit Sachgrund erlaubt und zeitlich nicht strikt begrenzt. Kann ein Arbeitgeber einen solchen Sachgrund nachweisen, sind befristete Anstellungen möglich. Geregelt werden mögliche Sachgründe für eine Befristung in § 14 TzBfG:
- Elternzeitvertretung
- Krankheitsvertretung
- Projektarbeit
- Vorrübergehender Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern
- Erprobung des Mitarbeiters
- Saisonarbeit
- Arbeitnehmer möchte eine Befristung
Solange ein Sachgrund besteht, sind auch viele Verlängerungen über mehrere Jahre möglich. Arbeitsgerichte sehen befristete Arbeitsverhältnisse mit Sachgrund von bis zu 8 Jahren und maximal 12 Verlängerungen als unproblematisch.
Ausnahmen sind sogenannte Kettenbefristungen. In der Rechtsprechung laut dem Bundesarbeitsgericht gilt dabei ein dreistufiges Schema:
Rechtsprechung |
Dauer |
Verlängerungen |
| Erlaubt | bis 8 Jahre | max. 12 |
| Kritisch | 8-10 Jahre | 13-15 |
| Verboten | über 10 Jahre | über 15 |
Befristeter Vertrag ohne Sachgrund
Ohne Sachgrund ist eine Befristung für höchstens 2 Jahre erlaubt. In dieser Zeit darf ein befristeter Arbeitsvertrag ohne Sachgrund maximal drei Mal verlängert werden. Diese Variante wird häufig bei der Neueinstellung von Mitarbeitern gewählt. So können diese mit sachgrundloser Befristung für bis zu 24 Monate getestet werden, bevor eine unbefristete Stelle angeboten wird.
Beispiel: Ein neuer Mitarbeiter wird befristet für 6 Monate eingestellt. Im Anschluss erhält er eine weitere Befristung von 6 Monaten und einen Anschlussvertrag für 12 Monate. Will der Arbeitgeber den Mitarbeiter danach nicht unbefristet übernehmen, muss er Sachgründe vorweisen. Auch hier gibt es aber Ausnahmen, in denen längere befristete Arbeitsverträge ohne Sachgrund erlaubt sind:
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Startups
Neu gegründete Unternehmen (bis zu 4 Jahre nach Gründung) dürfen Mitarbeiter für bis zu 4 Jahre sachgrundlos befristet einstellen.
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Arbeitnehmer ab 52 Jahren
Arbeitnehmer ab 52 Jahren, die vorher mindestens 4 Monate lang arbeitslos waren, dürfen sachgrundlos für bis zu 5 Jahre befristet beschäftigt werden. Das soll den Wiedereinstieg erleichtern.
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Wissenschaftliche Mitarbeiter
An Universitäten oder in Forschungseinrichtungen ist für wissenschaftliche Mitarbeiter eine Befristung von bis zu 12 Jahren sachgrundlos erlaubt – 6 Jahre vor der Promotion, 6 Jahre im Anschluss.
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Tarifvertrag
In einem geltenden Tarifvertrag können abweichende Regelungen zum befristeten Arbeitsvertrag enthalten sein. Schauen Sie genau nach, ob dies auf Ihr Arbeitsverhältnis zutrifft.
Befristeter Arbeitsvertrag: Vorlage
Unsere kostenlose Vorlage zeigt, wie ein befristeter Arbeitsvertrag in der Praxis aussehen kann. Das Beispiel zeigt einen Vertrag mit Zeitbefristung ohne Sachgrund.
Sie können die Vorlage auch gleich im Browser anpassen, editieren oder kopieren. Klicken Sie dafür einfach in den nachfolgenden Kasten:
Befristeter Arbeitsvertrag
Zwischen
Beispiel GmbH
Hauptstraße 10
12345 Kleinstadt
– nachfolgend „Arbeitgeber“ genannt –
und
Herr Volker Vorlage
Bahnhofstraße 50
12345 Kleinstadt
– nachfolgend „Arbeitnehmer“ genannt“ –
wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen:
§ 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses
(1.1) Das Arbeitsverhältnis beginnt am TT.MM.JJJJ.
(1.2) Es ist zeitlich befristet und endet ohne dass es einer Kündigung bedarf am TT.MM.JJJJ.
(1.3) Die Befristung erfolgt ohne Sachgrund gemäß § 14 Abs. 2 TzBfG.
§ 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses
(2.1) Der Arbeitnehmer wird als Key Account Manager eingestellt. Zu den Aufgaben gehören insbesondere:
- Aufgabe 1
- Aufgabe 2
- Aufgabe 3
(2.2) Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Arbeitnehmer andere, gleichwertige und zumutbare Aufgaben zu übertragen, die seinen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen.
§ 3 Arbeitsort
(3.1) Der Arbeitsort ist der Hauptsitz des Arbeitgebers, Hauptstraße 10 in 12345 Kleinstadt.
(3.2) Der Arbeitgeber behält sich vor, dem Arbeitnehmer einen anderen zumutbaren Arbeitsort zuzuweisen, sofern betriebliche Gründe dies erfordern.
§ 4 Arbeitszeit
(4.1) Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche.
(4.2) Die tägliche Arbeitszeit liegt montags bis freitags zwischen 8:30 Uhr und 17:30 Uhr.
(4.3) Überstunden sind nur auf Anordnung oder mit Zustimmung des Arbeitgebers zu leisten und werden gemäß § 5 dieses Vertrages vergütet.
§ 5 Vergütung
(5.1) Der Arbeitnehmer erhält eine Bruttovergütung in Höhe von 4.200 EUR pro Monat.
(5.2) Die Vergütung ist jeweils spätestens am letzten Bankarbeitstag des Monats fällig und wird direkt auf das Konto des Arbeitnehmers überwiesen.
(5.3) Etwaige variable Vergütungsbestandteile sind einmalige und freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Sie werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung gewährt und begründen keinen Rechtsanspruch für die Zukunft.
§ 6 Urlaub
(6.1) Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf 30 Arbeitstage Urlaub pro Kalenderjahr.
(6.2) Der Urlaub ist dem Arbeitnehmer auf Antrag zum Wunschzeitpunkt zu gewähren, wenn keine dringenden betrieblichen Belange entgegenstehen.
(6.3) Der Urlaubsanspruch muss bis zum 31. Dezember des Kalenderjahres genutzt werden.
§ 7 Beginn des Arbeitsverhältnisses
(7.1) Im Krankheitsfall ist der Arbeitnehmer verpflichtet, den Arbeitgeber unverzüglich über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer zu informieren.
(7.2) Spätestens am dritten Kalendertag ist eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen.
(7.3) Ist der Arbeitnehmer infolge unverschuldeter Krankheit arbeitsunfähig, hat er Anspruch auf die Fortzahlung der Arbeitsvergütung bis zu einer Dauer von maximal 6 Wochen nach den gesetzlichen Bestimmungen aus dem Entgeltfortzahlungsgesetz.
§ 8 Kündigung
(8.1) Während der Befristung ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen.
(8.2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 9 Nebentätigkeit
(9.1) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, den Arbeitgeber vor der Aufnahme über Art und Umfang jeder entgeltlichen Nebentätigkeit zu informieren.
(9.2) Der Arbeitgeber muss seine Zustimmung erteilen, sofern berechtigte betriebliche Interessen nicht entgegenstehen.
§ 10 Verschwiegenheit
(10.1) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, über alle betrieblichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Stillschweigen zu bewahren.
(10.2) Die Pflicht zur Verschwiegenheit gilt auch über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus.
§ 11 Ausschlussfristen
Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb von 3 nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden.
§ 12 Schlussbestimmungen
(12.1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.
(12.2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(12.3) In diesem Fall sind die Vertragsparteien verpflichtet, umgehend rechtswirksame Ersatzregelungen zu treffen.
Kleinstadt, TT.MM.JJJJ
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Unterschrift Beispiel GmbH
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Unterschrift Volker Vorlage
Disclaimer: Dieses Muster dient lediglich als Beispiel und zur Orientierung. Es ersetzt keine fachliche Prüfung und Beratung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht. Falls Sie das Muster verwenden, übernehmen wir keinerlei Haftung für die korrekte Anwendung im Einzelfall.
Befristeter Arbeitsvertrag: Kündigung
Für einen befristeten Arbeitsvertrag ist eine ordentliche Kündigung grundsätzlich nicht vorgesehen. Das Arbeitsverhältnis endet automatisch durch die zeitliche Frist oder bei Erreichen des Zwecks. Das Recht zur ordentlichen Kündigung kann aber im Arbeitsvertrag oder durch einen Tarifvertrag vereinbart werden.
Mit entsprechender Klausel können beide Seiten den befristeten Arbeitsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist beenden. Für Arbeitnehmer greift in diesem Fall auch der gesetzliche Kündigungsschutz.
Fristlose Kündigung im befristeten Arbeitsvertrag
Unabhängig von vertraglichen Absprachen besteht beim befristeten Arbeitsvertrag das Recht auf eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund. Arbeitgeber und Mitarbeiter können außerordentlich ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die weitere Zusammenarbeit unzumutbar ist.
Mögliche Gründe sind schwerwiegende Pflichtverletzungen (Diebstahl, Beleidigungen) oder Verstöße des Unternehmens (kein Gehalt gezahlt, Urlaub nicht erlaubt).
Schwanger bei befristetem Arbeitsvertrag
Eine Mitarbeiterin mit befristetem Arbeitsvertrag wird schwanger – kann der Arbeitgeber sie dann kündigen? Laut § 9 im Mutterschutzgesetz gibt es bei Schwangerschaft ein Kündigungsverbot. Bei Kenntnis von der Schwangerschaft darf ein Unternehmen die Mitarbeiterin bis zum Ablauf von 4 Monaten nach der Entbindung nicht kündigen.
Der befristete Arbeitsvertrag ist ein Sonderfall, in dem der Mutterschutz nur theoretisch gilt. Es ist rechtens, wenn eine Befristung während der Schwangerschaft ausläuft. Ein befristeter Arbeitsvertrag kann somit während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt wirksam enden.
Befristeter Arbeitsvertrag: Wann wird er entfristet?
Für befristete Arbeitsverträge gelten einige Besonderheiten. Diese können dazu führen, dass Ihr Arbeitsvertrag in ein unbefristet Arbeitsverhältnis umgewandelt wird – dies ist auch ohne Absicht des Arbeitgebers möglich. In diesen Fällen kommt es zu einer Entfristung:
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Mündlicher Vertragsabschluss
Unbefristete Arbeitsverträge brauchen nicht zwingend die Schriftform – wir empfehlen dies trotzdem. Ein befristeter Arbeitsvertrag muss hingegen schriftlich vorliegen. Dies wird in § 14 Absatz 4 TzBfG geregelt. Eine mündliche Jobzusage begründet somit automatisch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
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Unwirksamer Sachgrund
Der Sachgrund für einen befristeten Vertrag muss explizit im Arbeitsvertrag genannt werden. Arbeitsgerichte erkennen aber nicht jede Begründung an. Bei einer Entfristungsklage entscheidet das Arbeitsgericht, ob ein wirksamer Sachgrund vorliegt. Sonst wird der Arbeitsvertrag in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis umgewandelt.
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Maximale Dauer
Liegt kein Sachgrund vor, muss der Arbeitgeber die Grenze von 2 Jahren und maximal drei Verlängerungen einhalten. Für einen längeren Zeitraum ist ein befristeter Arbeitsvertrag nicht erlaubt, der Job wird dann entfristet.
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Weiterbeschäftigung
Sie gehen am Tag nach Ablauf Ihres befristeten Arbeitsvertrag zurück zur Arbeit und gehen wie zuvor Ihrer Tätigkeit nach. Ihr Arbeitgeber muss Sie darauf hinweisen und nach Hause schicken. Sonst kann aus der Befristung eine unbefristete Anstellung werden.
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Neue Konditionen
Mit einer Fristverlängerung handeln Sie bessere Konditionen aus? Inhaltliche Änderungen werden als neuer befristeter Arbeitsvertrag gewertet. Da Mehrfach-Befristungen ohne Sachgrund rechtlich unwirksam sind, gilt der neue Vertrag dann als unbefristet. Dazu reichen schon Gehaltserhöhungen oder andere Aufgaben im neuen Vertrag.
FAQ: Fragen und Antworten zum befristeten Arbeitsvertrag
Zum Abschluss haben wir die wichtigsten und häufigsten Fragen zum befristeten Arbeitsvertrag für Sie in einem übersichtlichen FAQ beantwortet:
Was ist ein befristeter Arbeitsvertrag?
Ein befristeter Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsverhältnis, das von Anfang an zeitlich begrenzt oder an einen bestimmten Zweck gebunden ist. Er endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Zeit oder mit Erreichen des Zwecks. Eine Kündigung ist dafür grundsätzlich nicht erforderlich.
Welche Arten von befristeten Arbeitsverträgen gibt es?
Es gibt die Zeitbefristung mit einem festen Enddatum und die Zweckbefristung, die mit Erreichen eines bestimmten Zwecks endet. Zusätzlich wird zwischen Befristungen mit Sachgrund und ohne Sachgrund unterschieden. Die Art der Befristung hat erhebliche Auswirkungen auf Dauer, Verlängerung und Entfristung.
Wann ist eine Befristung ohne Sachgrund zulässig?
Eine sachgrundlose Befristung ist nur zulässig, wenn Sie zuvor noch nicht bei demselben Arbeitgeber beschäftigt waren. Sie darf maximal 24 Monate dauern und innerhalb dieses Zeitraums höchstens dreimal verlängert werden. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, gilt der Vertrag automatisch als unbefristet.
Was ist eine Befristung mit Sachgrund?
Bei einer Befristung mit Sachgrund liegt ein objektiver Grund für die zeitliche Begrenzung vor. Typische Sachgründe sind Vertretungen, Projektarbeit oder ein vorübergehender betrieblicher Bedarf. Solange der Sachgrund besteht, kann der Vertrag auch länger als 24 Monate befristet werden.
Wie oft darf ein befristeter Arbeitsvertrag verlängert werden?
Bei einer sachgrundlosen Befristung sind maximal drei Verlängerungen innerhalb von 24 Monaten erlaubt. Bei einer Befristung mit Sachgrund gibt es keine feste Höchstzahl an Verlängerungen. Jede Verlängerung muss jedoch rechtlich korrekt erfolgen und begründet sein. Ausgeschlossen sind Kettenbefristungen mit sehr häufigen Verlängerungen über viele Jahre.
Kann ein befristeter Arbeitsvertrag gekündigt werden?
Ein befristeter Arbeitsvertrag kann nur ordentlich gekündigt werden, wenn dies ausdrücklich im Vertrag oder im Tarifvertrag vereinbart ist. Ohne entsprechende Regelung endet der Vertrag ausschließlich mit Ablauf der Befristung. Eine fristlose Kündigung ist davon unabhängig möglich.
Haben befristet Beschäftigte weniger Rechte?
Befristet Beschäftigte haben grundsätzlich die gleichen Rechte wie unbefristet Beschäftigte. Dazu gehören Urlaubsanspruch, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Arbeitsschutz. Eine Benachteiligung aufgrund der Befristung ist gesetzlich verboten.
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