Macht Geld doch glücklich? Nunja, sagen wir so: Glücklich vielleicht nicht, es hilft aber offenbar dagegen, unglücklich zu werden. Denn wie jetzt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse ermittelt hat, leiden Menschen mit einem Nettoeinkommen von mehr als 4000 Euro monatlich wesentlich seltener an seelischen Beschwerden wie Depressionen, Burnout, Angst- oder Schlafstörungen, als Geringverdienende.

Laut Studie fühlen sich 21 Prozent der Besserverdienenden von psychischen Beschwerden geplagt, während es bei jenen mit einem niedrigen Einkommen (unter 1500 Euro Nettomonatseinkommen) schon 42 Prozent sind – also doppelt so viele.

Bei den chronischen Erkrankungen zeigt sich ein ähnliches Bild: Jeder fünfte Gutverdienende befindet sich aufgrund einer chronischen Erkrankung in regelmäßiger ärztlicher Behandlung – bei den Geringverdienern ist es dagegen mehr als jeder Zweite.

Auch beim allgemeinen Wohlbefinden zeigt sich ein deutlicher Unterschied: 31 Prozent der Befragten mit niedrigem Einkommen sagten, dass sie sich eher unwohl oder schlecht fühlen. Bei den Besserverdienenden waren es gerade einmal neun Prozent.