Eigentlich handelt Harry Potter vom Aufstieg eines High Potentials. Jahrelang wird eine Nachwuchsführungskraft von seinem Mentor gehegt und gepflegt, um schließlich als Hoffnungsträger in das Unternehmen, die Zauberschule Hogwards, einzuziehen. Dort wird der Neue kritisch beäugt, wie das halt so ist, wenn der Chef jemand von außen reinholt. Jeder Karriereratgeber empfiehlt in dieser Situation, sich die richtigen Freunde zu suchen. Auch Harry tut das, instinktiv entscheidet er sich für das Wohnheim Gryffindor, obwohl ihn die zuständige Verteilstelle in Form des Zauberhutes lieber ins karriereorientiertere Slytherin stecken will – eine Wahl, wie sie auch dem Management-Bestseller “Blink” vom Malcolm Gladwell gefallen hätte, der die Entscheidung aus dem Bauch heraus fördern will. Warum Gryffindor? Klar, die anderen Mitbewohner haben einen höheren emotionalen IQ. Erkennt jeder, der schon mal Daniel Golemans Erfolgsbuch “EQ” gelesen hat. So geht es weiter, von Lehren für die Fortbildung (“Wenn dein Arbeitgeber sie nicht bezahlt, organisiere sie selbst”) bis zum Rat für Gründer (“Wenn andere sich für das begeistern, was dich begeistert, könnte das ein Geschäft werden”).
[Loslassen] ist ja ein fließender Übergang. Und Loslassen bin ich gewohnt: Das musste ich bei Spreadshirt schon immer. Nicht zuletzt, weil wir so schnell gewachsen sind. Und letztlich haben wir die Maxime, uns selbst überflüssig zu machen, indem wir Prozesse schaffen und Leute finden, die diese Prozesse managen.
Rule No. 1: Never lose money. Rule No. 2: Never forget Rule No. 1. (Warren Buffett)
In unserer Zeit [...] vermischt sich das Private und Öffentliche immer mehr. Meistens ist es nicht notwendig, eine Jeykyll-und-Hyde-Rolle zu spielen und unser Leben gewaltsam in eine private und berufliche Sphäre zu trennen. Allerdings sollten wir uns darüber bewusst sein, dass unsere Äußerungen längst öffentlich sind, wenn wir sie in Social Software-Tools, E-Mails und Chats unter unserem Realnamen publizieren.
Einen Aufschwung erleben Blogs als Medium für Spezialthemen. Für jedes Hobby, jeden Beruf und jede Frage des täglichen Lebens gibt es Spezialisten, die [...] authentisch und kompetent Lebenshilfe und Informationsaustausch organisieren. Diese Blogs erreichen ein paar hundert Leser, höchstens ein paar tausend, ermöglichen aber zielgenaue Werbung und verschaffen den Bloggern ein passables Auskommen. Zudem sind anerkannte Blog-Expertern in ihrem Gebiet gern gesehene Autoren, Gesprächspartner oder Berater.
Wem Gutes widerfährt, der versucht sich zu bedanken – frei nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir“. Ökonomen sprechen von „reziprokem Handeln“: Menschen erwidern freundliches oder faires Verhalten, auch wenn das für sie mit Kosten verbunden ist. Mit der Studie wurde jetzt von Charles Bellemare und Bruce S. Shearer von der Universität Laval im kanadischen Québec nachgewiesen, dass dieses reziproke Verhalten auch am Arbeitsplatz funktioniert. Aus rein ökonomischer Sicht ist ein Geschenk als Leistungsanreiz für Mitarbeiter aber nur dann sinnvoll, wenn sich die Kosten unterhalb des zu erwartenden Produktivitätsschubs bewegen.
Mir [ist] kaum etwas vor mir selbst so peinlich, als die verspätete Einsicht, mich auf einen von Grund auf dummen Menschen eingelassen zu haben. Der größte Fehler: aus gekränkter Eitelkeit auf die dummen Menschen eingehen. Mein Rat: nie tun. Ignorieren, löschen, was auch immer. Nur NIE reagieren. Das Übel schwallt in Potenz zurück.
The practice of being present and mindful in our leadership is an important discipline. [...] When navigating through uncertainty, especially during times to rapid change, crisis or when facing novel situations the ability to be fully present is critical. This is because in these types of situations, when faced with this kind of turbulence, mindfulness becomes even more important. You need more, rather than less, information, and it is generally more difficult to get. You need to leverage your strengths and find those people who are succeeding despite the disruptions. You need to stay calm.







Nicola
Schöne Zitate, schönes Blog. Das mit Harry Potter habe ich so noch nicht gesehen. Ist aber eine interessante Idee.
Jochen Mai
Fand ich auch…