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5 von Jochen Mai am 17. Oktober 2007 → Studie in Psychologie
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F**k – Kraftausdrücke fördern Teamgeist

pflasterSo eine gequirlte Scheiße! Nicht, dass Sie denken, ich hätte keine Manieren oder würde gar den Gehalt des nun Folgenden disqualifizieren. Aber regelmäßiges Fluchen im Job fördert angeblich den Teamgeist. Das sagen zumindest die beiden britischen Wissenschaftler Yehuda Baruch, Professor für Management an der Univerität in Norwich, und der Absolvent Stuart Jenkins. Ihren Untersuchungen zufolge bilden Schimpfwörter “Schlüsselverbindung” zwischen Angestellten und können sogar motivationsfördernd wirken. Motto: Gewitter wirken reinigend. So nutzen Angestellte regelmäßig Kraftausdrücke, “aber nicht unbedingt in negativer und beleidigender Weise”, sagt Baruch. Allerdings sollten sie wissen, wann man Dampf ablassen kann und wann besser nicht (vor Kunden und dem Chef etwa). In anderen Situationen könne Fluchen und Schimpfen helfen, Solidarität zu fördern (Wir sitzen alle in einem Boot) oder starke Gefühle auszudrücken.



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1. Kommentar

Uwe
18.10.07 um 06:31 Uhr

Wahrscheinlich ist das wieder so ein Hoax, wie damals bei den “flasch gschreibnen Wrötren”.

Wenn eine Meldung “immer mehr”, “Englische Wissenschaftler” oder “Amerikanische Wissenschaftler” enthält, dann ist sie gelogen. Frag mal Walter Krämer.

2. Kommentar

Steffen Lelewel
04.01.08 um 11:52 Uhr

Interessante These. Vielleicht sollte man Kraftausdrücke durch offene Worte austauschen. Dann weiß jeder woran man ist. Wobei offene Worte und direkte Wunschäußerungen meist schwieriger sind als man denkt. Das merken wir immer wieder bei Trainings in Segelschiffen. Klare Kommandos an die Kollegen kommen erst nach einigen Hinweisen. Oft kommt “könntest Du mal bei Gelegenheit …”. Tipps für mehr Teamgeist gibt es auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Teamgeist. Sonnige Grüße! Steffen

3. Kommentar

Jochen Mai
04.01.08 um 17:54 Uhr

@Steffen: Meine Erfahrung ist: Direkte Worte (insb. bei Kritik) verletzen mehr als Schimpftiraden. Der Grund: Bei letzterem sieht es so aus als handele der andere im Affekt. Folge: Es wird nicht so ernst genommen. Ist der Kritiker dagegen sehr gefasst und sachlich, schlagen die Worte viel tiefer ein.

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