So eine gequirlte Scheiße! Nicht, dass Sie denken, ich hätte keine Manieren oder würde gar den Gehalt des nun Folgenden disqualifizieren. Aber regelmäßiges Fluchen im Job fördert angeblich den Teamgeist. Das sagen zumindest die beiden britischen Wissenschaftler Yehuda Baruch, Professor für Management an der Univerität in Norwich, und der Absolvent Stuart Jenkins. Ihren Untersuchungen zufolge bilden Schimpfwörter “Schlüsselverbindung” zwischen Angestellten und können sogar motivationsfördernd wirken. Motto: Gewitter wirken reinigend. So nutzen Angestellte regelmäßig Kraftausdrücke, “aber nicht unbedingt in negativer und beleidigender Weise”, sagt Baruch. Allerdings sollten sie wissen, wann man Dampf ablassen kann und wann besser nicht (vor Kunden und dem Chef etwa). In anderen Situationen könne Fluchen und Schimpfen helfen, Solidarität zu fördern (Wir sitzen alle in einem Boot) oder starke Gefühle auszudrücken.