Tunnelblick: Wie Sie ihm in 5 Minuten ein Ende setzen

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Beim klassischen Tunnelblick geht der Blick nur noch geradeaus, Sie schotten sich von allem anderen ab und kriegen kaum noch mit, was um Sie herum passiert. Gerade im Job ist dieses Phänomen weit verbreitet, macht Arbeitnehmern das Leben schwer und sorgt regelmäßig für Fehler, die von außen betrachtet kaum nachvollziehbar sind. Weil ein Tunnelblick unbewusst einsetzen kann, ist es schwer, ihn gänzlich zu verhindern. In manchen Fällen kann er sogar gewollt sein. Was Sie dazu wissen müssen…

Tunnelblick: Wie Sie ihm in 5 Minuten ein Ende setzen

Tunnelblick Bedeutung: Was genau ist das?

Tunnelblick Bedeutung Psychologie Der Begriff Tunnelblick hat verschiedene Bedeutungen:

  • Psychologie

    In der Psychologie wird so die Einschränkung des Sehfeldes genannt. Hervorgerufen werden kann sie bereits durch geringe Mengen an Alkohol. Die alkoholisierte Person hat dann das Gefühl, durch einen Tunnel zu schauen.

  • Medizin

    Auch krankheitsbedingt ist ein Tunnelblick möglich. Die Augenheilkunde bezeichnet so die Seheinschränkung beispielsweise bei Schädigung des Sehnervs oder durch Schlaganfall oder Schädelhirntrauma.

  • Software

    Daneben ist Tunnelblick ein Name für eine kostenlose App passend für Mac OS X, mit der sich VPN-Verbindungen aufbauen lassen.

  • Metapher

    Im übertragenen Sinn sprechen wir ohne äußere Einwirkungen von einer verengten Wahrnehmung, wenn Sie das große Ganze aus den Augen verlieren. Sie verlieren sich in Details, bekommen kaum noch mit, was um Sie herum geschieht, nehmen wichtige Informationen vielleicht gar nicht mehr wahr und verrennen sich immer weiter.

Um die letztgenannte Bedeutung von Tunnelblick geht es hier. Anstatt das Gesamtbild zu betrachten, ist Ihre Wahrnehmung auf einen winzig kleinen Teilaspekt konzentriert, wodurch Ihnen alles andere entgeht. Bildlich gesprochen können Sie sich vorstellen, Sie hätten Scheuklappen auf. Was links oder rechts passiert, bekommen Sie nicht mit.

In welchen Zusammenhängen taucht er auf?

Der Tunnelblick kann uns in verschiedenen Zusammenhängen begegnen, beispielsweise:

  • Im Job

    Im Job tritt ein Tunnelblick oftmals bei sehr umfangreichen und komplexen Projekten oder Aufträgen auf. Gerade hier wäre es wichtig, alle Puzzleteile zu einem Gesamtergebnis zusammenzufügen und den Überblick zu behalten, doch stattdessen wird sich nur auf ein einzelnes Problem oder einen eher unwichtigen Aspekt konzentriert. Folgende Ursachen sind möglich:

    • Stress

      Oft ist Stress die Ursache für einen Tunnelblick. Wenn die Aufgaben und Unterlagen sich auf Ihrem Schreibtisch stapeln und Chef oder Kollege im Minutentakt vor Ihrer Tür stehen und weitere Anliegen mitbringen, führt das zur Abschottung. Dahinter verbirgt sich erst einmal eine normale Schutzreaktion.

      Nimmt der Stress zu, droht die Überforderung Sie komplett in die Knie zu zwingen. Um das zu verhindern und überhaupt noch reaktionsfähig zu sein, konzentrieren Sie sich nur noch auf einen sehr kleinen Teil – den Sie kontrollieren, ohne das Gefühl zu haben, von der Arbeitslast erdrückt zu werden.

    • Schlafmangel

      Ein weiterer möglicher Grund für einen Tunnelblick ist Müdigkeit. Ob nun körperlich oder mental, wenn Ihnen die nötige Energie fehlt, fangen Sie an, Dinge auszublenden und nicht mehr wahrzunehmen.

    • Abschottung

      So kann auch Mobbing für einen Tunnelblick am Arbeitsplatz verantwortlich sein. Sie wollen sich selbst schützen und sind vermutlich bereits so frustriert, dass Sie sich nur noch um Ihre eigenen Anliegen kümmern wollen – was die anderen um Sie herum machen, wollen Sie überhaupt nicht wahrnehmen.

    • Selbstorganisation

      Die Ursachen für einen Tunnelblick können aber auch in einem Mangel an Organisation begründet liegen. Wenn Sie den Überblick verlieren, nicht mehr wissen, wo Ihnen der Kopf steht und überhaupt keinen Plan mehr haben, welche To-dos anstehen, wie diese mit dem Gesamtergebnis zusammenhängen und wo die Prioritäten liegen, bleibt Ihnen kaum etwas anderes übrig, als sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren.

  • In Beziehungen

    Manche Menschen haben auch auf der Beziehungsebene einen Tunnelblick. Sie haben ein paar gute Freunde aus der Sandkastenzeit und/oder sind in einer festen Beziehung. Auf diese Leute sind sie dann allerdings regelrecht fixiert und gehen darüber hinaus nur oberflächliche Bindungen ein. Dieses Phänomen lässt sich immer wieder bei Studierenden beobachten, die am Heimatort wohnen bleiben und zur Universität pendeln.

    Während neu Hinzugezogene darauf angewiesen sind, neue Kontakte zu knüpfen, haben die Pendler einen regelrechten Tunnelblick. Sie sind an neuen Bekanntschaften nur mäßig interessiert, zehren von der Sicherheit der alten Freunde. Bestehende Kontakte zu pflegen ist wichtig. Jedoch sollte eine generelle Offenheit für neue Kontakte bestehen. Gerade wenn es ums Netzwerken geht, ist es wichtig, seinen Horizont und seine sozialen Kontakte zu erweitern. Wer im Wesentlichen in denselben Kreisen wie zu Schulzeiten verkehrt, bringt sich um neue Perspektiven und mögliche Inspiration.

  • In Vorstellungen

    Geht es in den obigen Beispielen um die Sinneswahrnehmung, kann Tunnelblick auch ideologisch oder argumentativ vorliegen: So zum Beispiel, wenn Sie nur noch Ihre eigene Sichtweise sehen und andere Meinungen oder Standpunkte gänzlich ignorieren. In diesem Fall wird stur darauf bestanden, dass die eigene Ansicht stimmt und unantastbar ist. Wer gegensätzlich argumentiert oder Informationen vorbringt, die gegen die eigene Meinung sprechen, wird einfach ausgeblendet und gar nicht beachtet.

    Ein Tunnelblick kann auch für bestimmte Bereiche auftreten. Viele Menschen neigen beispielsweise dazu, nur das Negative um sie herum zu sehen, sich ausschließlich auf Kritik zu fokussieren und Positives gänzlich auszublenden.

Zwei Seiten der Medaille

Tunnelblick zwei Seiten einer MedailleWenn man es genau nimmt, gibt es zwei Seiten der Medaille. Und die hängen mit Stress zusammen. Es gibt zwei Arten von Stress: positiven und negativen.

  • Eustress

    Hierbei handelt es sich um positiven Stress, der bei kurzfristigen Belastungen auf und ist nicht weiter schädlich ist. Wir kennen das beispielsweise, wenn jemand hochmotiviert für eine Abschlussprüfung lernt, sich selbst anfeuert „Nur noch eine Woche – danach ist erst einmal Urlaub!“ und dank gutem Zeitmanagement alles schafft. Auch in solchen Lernphasen entwickeln viele Menschen einen Tunnelblick und der kann durchaus gewollt sein.

    Sich für eine bestimmte Zeit von sämtlichen Nebenaspekten – in diesem Fall Verlockungen wie Freunde treffen, Partys, Kino und dergleichen – freizumachen bedeutet, sich voll und ganz auf eine Sache zu konzentrieren: In diesem Fall die Prüfung. Diese Art von Tunnelblick gleicht dem Flow. Nach erfolgreicher Bewältigung der Prüfungssituation noch mit Glückshormonen wird der Standhafte letztlich belohnt. Gleiches lässt sich bei der Überwindung einer Krankheit beobachten.

  • Disstress

    Schädlich hingegen ist der dauerhafte, auch Disstress genannte Stress. Situationen oder Phasen werden dauerhaft negativ bewertet, weil jemand keine Bewältigungsstrategien zur Hand hat und Überforderung oder sogar Bedrohung empfindet. Bei bei dieser Sorte Stress, der Hauptursache für einen Tunnelblick, läuft dasselbe biologische Programm wie zur Steinzeit ab: Er versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Das wiederum hat den Vorteil, dass der Mensch – falls Gefahr in Verzug ist – schnell reagieren und flüchten oder kämpfen kann.

    Dabei macht es hunderttausende von Jahren später auch keinen Unterschied mehr, ob wir real von einem Säbelzahntiger (eher unwahrscheinlich, da ausgestorben) bedroht werden, uns in unserem Selbstwert bedroht fühlen oder unsere Belastungsgrenze erreicht haben.

    Gedanken wie:

    • Die Zeit reicht nicht, es ist zu viel Arbeit.
    • Ich kann das Projekt so unmöglich zu Ende bringen.
    • Wieso sieht keiner, wie viel ich arbeite?
    • Warum gibt es hier so wenig Unterstützung?

    sind mit negativem Stress verbunden, denn Sie kreisen permanent um ein Problem. Das ist einerseits normal, da so das Gehirn arbeitet. Denn Probleme bedeuten potenzielle Gefahr, also werden sie stärker beachtet und abgespeichert, um im Notfall eher reagieren zu können.

    Gleichzeitig sind positive Dinge zu vernachlässigen, da sie zwar schön und erstrebenswert sind, aber nicht essentiell notwendig sind, um uns aus einer Gefahrensituation herauszubringen. Und hier kommt wieder der Tunnelblick ins Spiel: Fühlen wir uns in irgendeiner Form bedroht, werden in einer Situation vorrangig die negativen Informationen selektiv herausgefiltert.

Darum ist ein Tunnelblick so schädlich für Sie

Der Tunnelblick bei Disstress ist selbstverstärkend, es wird mitnichten die Realität abgebildet, sondern lediglich ein Ausschnitt. Das führt unter Umständen dazu, dass sich jemand so sehr in eine Sache hineinsteigert, dass nur noch die Grundannahmen bestätigt werden.

Die größte Gefahr sind dabei vermeidbare Fehler. Wenn Ihre Wahrnehmung eingeschränkt ist und Sie nicht merken, was um Sie herum passiert, entgehen Ihnen wichtige Informationen oder neue Daten, die für die Erledigung Ihrer Aufgaben vielleicht benötigt werden.

Oder Sie sehen tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht und sind so sehr auf Ihren kleinen Teil fixiert, dass Sie offensichtliche Lösungen zu einem Problem schlichtweg übersehen und für Stunden an einem Problem festhängen, dass eigentlich keine Herausforderung sein müsste. Dies tritt besonders dann auf, wenn Sie die Meinungen und Ansichten Ihrer Kollegen oder anderer Beteiligter komplett ignorieren und nur noch Ihre eigene Perspektive betrachten und für richtig halten.

Problematisch ist außerdem die Abschottung durch den Tunnelblick – wenn Sie sich nicht von toxischen Menschen oder einem negativen Arbeitsumfeld trennen. Sie grenzen sich vom Team ab und schließen sich selbst aus der Gemeinschaft aus. Anstatt gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten, machen Sie Ihr eigenes Ding. Eine Botschaft, die Ihren Kollegen wahrscheinlich nicht entgeht.

So setzen Sie dem Tunnelblick ein Ende

Ist der Tunnelblick ungewollt, wird er einem plötzlich bewusst. Ehe Sie es überhaupt richtig mitbekommen, haben Sie keinen Überblick mehr, sondern konzentrieren sich nur noch auf Ihren kleinen Bereich. Hält diese Phase des negativen Stresses an, kann das dazu führen, dass manche aggressiv oder depressiv reagieren oder sogar komplett in Hilflosigkeit erstarren.

Wie kommen Sie da wieder heraus und überwinden den Tunnelblick? Glücklicherweise gibt es gleich mehrere Wege, mit denen Sie Ihren Blick wieder weiten, andere Meinungen zulassen und das Gesamtbild der Situation betrachten können:

  • Reduzieren Sie den Stress

    Der erste Schritt sollte es sein, die Ursachen zu bekämpfen und den Stress zu reduzieren, der den Tunnelblick überhaupt erst ausgelöst hat. Schaffen Sie sich mehr Freiräume, reduzieren Sie die Arbeitslast, die auf Ihren Schultern liegt oder verteilen Sie die Projekte neu, um sich selbst mehr Platz zum Atmen zu verschaffen.

    Auch Entspannungsübungen können helfen, weniger gestresst zu sein. Mit wachsender Entspannung im Job wird sich auch Ihre Wahrnehmung wieder verändern und der Tunnelblick schwindet in kurzer Zeit.

  • Betrachten Sie die Situation aus einer neuen Perspektive

    Um innerhalb weniger Minuten aus dem Tunnelblick hinaus zu kommen, sollten Sie versuchen, die Perspektive zu wechseln. Versetzen Sie sich in die Position Ihres Kollegen, des Chefs oder auch eines Kunden und betrachten Sie die Lage durch deren Augen. Was verändert sich aus dieser Sicht? Was haben Sie bisher vielleicht nicht mitbekommen?

    Mit Ihrem Tunnelblick schränken Sie sich selbst ein und ignorieren, was für alle anderen offensichtlich ist. Gerade wenn Sie sich festgefahren haben und nicht von Ihrer Meinung abrücken wollen, kann der Perspektivwechsel sofortige Ergebnisse erzielen, wenn Sie diesen offen angehen und sich darauf einlassen.

  • Praktizieren Sie Achtsamkeit

    Es gibt verschiedene Methoden, mit denen Achtsamkeit praktiziert wird. Allen gemeinsam ist das Ziel, dass sich jemand wieder auf sich besinnt und seine Wahrnehmung neu justiert: Weg von der einen Sache, die den Tunnelblick fördert – hin zu mehr Weitblick. Das gelingt, indem die Aufmerksamkeit bewusst auf andere sinnliche Wahrnehmungen konzentriert wird:

    Riechen, hören, schmecken, sehen, fühlen – gehen Sie beispielsweise in der Natur spazieren und hören Sie auf Tierstimmen, fühlen Sie Sonne, Regen oder Wind auf Haut und Haaren, achten Sie auf das Grün der Blätter, beobachten Sie Tiere, suchen Sie bestimmte Pflanzen und Bäume. Natur trägt nachweislich zur Erholung bei und bringt Sie auf andere Gedanken.

  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf

    Ein übermüdetes Gehirn ist nachweislich schneller im Stressmodus als ein ausgeruhtes. Studien mit übernächtigten Managern haben außerdem gezeigt, dass die Risikofreudigkeit dann steigt – solche Nebeneffekte sind nicht unbedingt wünschenswert und können Fehler eher verstärken. Stellen Sie daher sicher, dass Sie ausreichend Erholung bekommen.

  • Suchen Sie eine neue Umgebung

    Um etwas neues zu sehen und wahrzunehmen, ist es tatsächlich empfehlenswert, an einen anderen Ort zu gehen. Sind Sie an Ihrem Computer im Tunnelblick gefangen, gehen Sie in einen anderen Raum oder besser noch nach draußen in den Park oder in ein Café. Bringen Sie sich auf andere Gedanken und sorgen Sie für eine gewisse Zeit für Ablenkung. Wenn Sie sich anschließend wieder der Arbeit widmen, sehen Sie die Dinge meist schon mit ganz anderen Augen, haben neue Ideen oder sind offener für die Vorschläge, die Sie zuvor rigoros abgelehnt haben.

  • Pflegen Sie Ihre Psychohygiene

    Sich um die eigene Psychohygiene zu kümmern, heißt, dass Sie sich der Konsequenzen zu vieler negativer Gedanken und Einflüsse bewusst sind. Sie ergreifen daher Gegenmaßnahmen, um wieder mehr Positives in Ihr Leben zu lassen. Denn der Tunnelblick ist auf Probleme fixiert – das Leben besteht aber nicht nur aus Problemen.

    Selbst wenn auf der Arbeit einige Probleme dominieren – hohe Fluktuation, Auftragsmangel, schlechtes Betriebsklima – dann sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um sich von diesen negativen Dingen zu befreien. Statt sich auf Ängste und Sorgen zu konzentrieren, beschäftigen Sie sich bewusst mit Bewältigungsstrategien. Dazu gehört neben Achtsamkeits- und Entspannungsübungen eine grundsätzlich positivere Lebenseinstellung, beispielsweise durch positives Denken.

  • Machen Sie Sport

    Ähnlich wie ein Spaziergang in der Natur, helfen Sport und Bewegung dabei, den Kopf durchzupusten. Sie lenken den Fokus von Problemen weg zu körperlicher Aktivität, damit bauen Sie Stress ab und sortieren Ihre Gedanken neu. Plötzlich kommen Dinge zur Problemlösung infrage, die Sie zuvor gar nicht gesehen haben.

  • Optimieren Sie Ihr Selbstmanagement

    Ähnlich wie im ersten Punkt geht es darum, die Arbeitslast zu verringern. Delegieren und nein sagen sind wichtige Mittel, um nicht noch mehr Arbeit aufgebürdet zu bekommen und bei nachweislicher Überbelastung erneut einen Grund in ein Projekt hineinzubekommen.

    Grundsätzlich sollten Sie allerdings sicherstellen, dass die wichtigste Stellschraube, nämlich Ihre eigene Arbeitsorganisation, ebenfalls reibungslos funktioniert. Leicht wird Zeit durch ein Schwätzchen in der Teeküche oder den Blick aufs Smartphone vertrödelt. Ein gutes Selbstmanagement heißt, die Zeitfresser zu identifizieren und abzustellen.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]
16. Mai 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.


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