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Selbstwahrnehmung: Wer bin ich?

Es ist eine scheinbar simple und trotzdem bedeutsame Frage: Wer bin ich? Oberflächlich betrachtet ist es verwirrend, sich überhaupt Gedanken darüber zu machen. Keiner kennt einen so gut wie man selbst und natürlich weiß jeder ganz genau, wer er ist. Aber ist das wirklich so? Beim Thema Selbstwahrnehmung können gleich zwei Probleme auftreten: Entweder machen wir uns erst gar keine Gedanken über die eigene Persönlichkeit mitsamt allen Stärken und Schwächen. Oder die eigene Wahrnehmung ist verzerrt, weil wir uns selbst belügen oder eigene Fähigkeiten falsch wahrnehmen. Warum Selbstwahrnehmung einen so großen Stellenwert hat, und wie Sie lernen können, die Frage „Wer bin ich?“ besser zu beantworten…


Selbstwahrnehmung: Wer bin ich?

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Selbstwahrnehmung: Was ist das?

Selbstwahrnehmung (auch Eigenwahrnehmung) hat eine hohe Bedeutung für unsere Persönlichkeitsentwicklung. Laut Definition beschreibt der Begriff die objektive Wahrnehmung der eigenen Person. Das bedeutet, sich selbst zu kennen und die eigenen Stärken ebenso wie die Schwachstellen und seine Gefühle einordnen und verstehen zu können sowie zu wissen, wie man selbst auf andere wirkt.

Noch einfacher lässt sich die Selbstwahrnehmung als Gegenstück zum Fremdbild verstehen: Es ist unser – möglichst realistisches und ungetrübtes – Selbstbild. Also all das, was wir normalerweise bei einer anderen Person bemerken, angefangen von offensichtlichen Dingen bis hin zu kleinen Details. Nur dass wir diese Fremdwahrnehmung dabei auf die eigene Person beziehen.

Johari Fenster Selbstwahrnehmung

Entscheidend für eine ausgeglichene Selbstwahrnehmung ist, dass wir uns dabei nicht nur auf Positives oder Negatives beschränken. Ein vollständiges Bild der eigenen Person kann nicht entstehen, wenn man – bewusst oder unbewusst – einen großen Teil außen vor lässt und sich beispielsweise nur auf seine Stärken und besonderen Fähigkeiten konzentriert.

Zwischen Selbstwahrnehmung und Selbstbetrug

Genau hierin liegt aber ein großes Problem der Selbstwahrnehmung: Es ist schwer, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, sich Schwächen und Fehler einzugestehen und zu verstehen, warum diese uns selbst nicht zu einer schlechteren Persönlichkeit machen. Oft ist es der einfachere Weg, sich selbst zu belügen, doch eine auf diese Weise verdrehte Selbstwahrnehmung bringt auch viele Risiken mit.

Echte Authentizität und eine gesunde Grundhaltung entstehen nicht aus Schönreden oder einer rosa roten Brille. Sie sind die Folge einer achtsamen Selbstwahrnehmung, eines hohen Bewusstseins für die eigenen Stärken sowie Ecken und Kanten und deren wohlwollende Annahme.

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Warum sollte ich mich mit Selbstwahrnehmung beschäftigen?

Wer es mit der Selbstwahrnehmung nicht so hat, vertritt gerne den Standpunkt, dass es gar nicht so wichtig sei, sich selbst so gut zu kennen. Oder dass eine ausgeprägte Selbstwahrnehmung auch zu Verunsicherung führen kann. Nicht jeder kann sofort damit umgehen, wenn ihm bewusst wird, was er ist beziehungsweise nicht ist oder nicht kann, worin ihn oder sie andere übertrumpfen und welche Defizite wir möglicherweise verdrängen.

Die meisten Menschen mögen ihre eigenen schlechten Seiten bei anderen so gar nicht.

Die Auswirkungen einer ungesunden Selbstwahrnehmung können jedoch noch schlimmer sein. Betroffene haben dann das Gefühl, keinen Sinn in ihren Handlungen finden zu können, sind häufig niedergeschlagen und demotiviert und können sogar Depressionen entwickeln. Tatsächlich ist es leichter, sich mit sich und einer ehrlichen Selbstwahrnehmung auseinanderzusetzen, statt durch andere darauf gestoßen zu werden. Spätestens wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Fremdwahrnehmung absolut nichts mit der Selbstwahrnehmung zu tun hat, entsteht ein Störgefühl – oder wie es die Psychologie nennt: kognitive Dissonanz. Und die lässt sich nur durch ehrliche Betrachtung der eigenen Person wieder auflösen.

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Anzeichen, dass Sie an Ihrer Selbstwahrnehmung arbeiten sollten

Generelle Auswirkungen einer mangelnden Selbstwahrnehmung gibt es nicht. Auch die Symptome können individuell verschieden sein. Ein klassisches Beispiel für ein solches Anzeichen falscher Selbstwahrnehmung ist etwa das Gefühl, häufig von anderen missverstanden zu werden. Reagiert Ihr Umfeld immer wieder anders, als Sie es erwartet haben? Dann könnte das daran liegen, dass Ihre Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung nicht übereinstimmen.

Mögliche Folgen können jedoch noch negativer sein:

  • Das Gefühl von Sinnlosigkeit des eigenen Handeln.
  • Eine steigende Belastung durch Stress.
  • Fehlende Motivation im Berufs- und Privatleben.
  • Hilflosigkeit und das Gefühl, die Dinge nicht zu ändern.
  • Hoffnungslosigkeit im Blick auf die Zukunft.
  • Zweifel und offene Fragen zur aktuellen Situation.
  • Wachsende Unzufriedenheit.
  • Das Gefühl, nicht selbst entscheiden zu können.
  • Die Sorge, es nicht allen recht machen zu können.
  • Anhaltende Negativität in den Gedanken.
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Tipps, um die Selbstwahrnehmung zu verbessern

Will Ihnen auf die Frage „Wer bin ich?“ keine gute Antwort einfallen und das einzige, dass Ihnen in den Sinn kommt, ist: „Ich bin eben ich“ – dann sollten Sie etwas an Ihrer Selbstwahrnehmung ändern. Die gute Nachricht: Selbstwahrnehmung lässt sich lernen. Auch wenn es nicht immer einfach ist, alte Gewohnheiten zu durchbrechen, mit denen man die eigene Wahrnehmung bisher ausgeblendet oder verfälscht hat. Wir haben einige Tipps und Methoden zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, Ihre Selbstwahrnehmung zu verbessern. Suchen Sie sich bitte die Alternative heraus, die am besten zu Ihnen und Ihrer Situation passt:

Reflektieren Sie sich und Ihr Verhalten

Kaum jemand nimmt sich Zeit, um bewusst die eigene Situation, Gefühle und Gedanken zu hinterfragen. Nur eine solche Selbstreflexion führt jedoch zu einer gesunden Selbstwahrnehmung. Gehen Sie bewusst in sich und beantworten dabei wichtige Fragen: Was beschäftigt Sie? Was denken Sie über Ihre aktuelle Lage?

Schreiben Sie wichtige Dinge auf

Ein Tagebuch bietet die Gelegenheit, wichtige Erkenntnisse aufzuschreiben, Gedanken oder auch Gefühle festzuhalten und zuzuordnen, wann diese auftauchen. Viele Dinge, die sonst in Vergessenheit geraten würden, können aufgeschrieben und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal gelesen werden. So können Sie lernen, was Ihnen wichtig ist, welche Bedürfnisse Sie haben, aber auch, woran Sie möglicherweise noch arbeiten müssen.

Sein Sie aufmerksam

Nicht immer ist es nötig, tief in sich selbst hineinzuhorchen, um das eigene Selbstbild zu verbessern. Auch der aufmerksame Umgang mit anderen Menschen kann dazu beitragen. Bitten Sie Personen, denen Sie vertrauen, um eine Einschätzung Ihrer Stärken und Schwächen – ohne eine ehrliche Antwort übel zu nehmen. Vergleichen Sie diese mit Ihrer Selbstwahrnehmung und fragen Sie sich, woher die Unterschiede kommen können.

Nehmen Sie sich Zeit für sich

Eine funktionierende Selbstwahrnehmung ist keine einmalige Angelegenheit. Vielmehr sollten Sie es als einen Prozess verstehen, der andauert und regelmäßig aktualisiert werden muss. Mit der Zeit können sich eine Menge Dinge ändern – allen voran auch Sie selbst. Diese Veränderungen sollten sich auch in Ihrer Selbstwahrnehmung widerspiegeln. Am besten lässt sich dies erreichen, indem Sie es zur regelmäßigen Gewohnheit machen, Zeit für sich selbst zu nehmen. Im Alltag fällt dies vielen schwer, der Stress ist groß, die Zeit knapp. Doch hilft es ungemein, sich ein paar Gedanken über die eigene Situation, das eigene Leben und die eigene Person zu machen. So erfahren Sie eine Menge über sich und können gleichzeitig Abstand vom Stress gewinnen.

Nutzen Sie Entspannungstechniken

Vielen Menschen fällt es leichter, sich mit den eigenen Gedanken und Gefühlen zu beschäftigen, wenn sie dies mit einer Entspannungsübung kombinieren. Die Möglichkeiten dabei sind sehr breit gefächert und Sie haben die Wahl, welche Methode für Sie am besten funktioniert. Gerade am Anfang sind vor allem verschiedene Atemübungen vielversprechend, die leicht anzuwenden sind und dennoch gute Ergebnisse erzielen. Nutzen Sie beispielsweise die 4-6-8-Methode: Langsam und tief einatmen und dabei bis vier zählen, die Luft sechs Sekunden lang anhalten und anschließend langsam ausatmen und dabei bis acht zählen. Wiederholen Sie dies einige Male und die Entspannung und Konzentration setzt ganz automatisch ein.

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Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen

Die eigene Selbstwahrnehmung lässt sich deutlich verbessern, wenn Sie Ihren eigenen Entscheidungen treffen und diesen auch vertrauen. Oft handeln wir in einem bestimmten Muster, weil wir glauben, dass diese Reaktion von uns erwartet wird. Dabei muss man sich allerdings immer wieder verstellen und bringt das Bild von sich selbst eher noch durcheinander. Besser ist es, einfach ab und zu auf das Bauchgefühl zu hören, die Dinge so anzugehen, wie man sie selbst für richtig hält. Und sollte dies nicht möglich sein, weil Sie einen Kompromiss eingehen müssen: Merken Sie sich dennoch, wie Sie selbst reagiert hätten. Dies wird Ihnen zeigen, worauf es Ihnen selbst am ehesten ankommt.

Treiben Sie Sport

Ein sportlicher Lebensstil hat ohnehin viele Vorteile und auch bei der Selbstwahrnehmung kann es helfen, regelmäßig Zeit für sportliche Aktivitäten einzuplanen. Zunächst einmal hilft das Auspowern dabei, Unzufriedenheit und Stress abzubauen und durch positive Energie zu ersetzen. Wer sich beim Ausdauersport richtig verausgabt hat, kennt das Gefühl, dass sich im Anschluss einstellt und am ehesten mit Zufriedenheit und glücklicher Erschöpfung beschrieben werden kann. Gleichzeitig ist Sport aber auch eine gute Gelegenheit, um in sich selbst hineinzuhorchen, andere Gedanken abzustellen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Gerade Langstreckenläufer berichten immer wieder, dass der Rhythmus des Laufens ihnen hilft, die eigenen Emotionen besser zu verstehen.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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