Inneren Frieden finden: 11 einfache Wege zu mehr Harmonie

Innerer Frieden beginnt, wenn wir uns dazu entscheiden, uns weder von Ereignissen noch anderen Menschen beeinflussen zu lassen. Erst so finden wir zurück zu Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit und leben in Harmonie und Einklang mit uns selbst. Egal, wie groß das Chaos ringsherum ist. Doch wie gelingt das? Wie können wir inneren Frieden finden? Wir zeigen Ihnen hier mindestens 11 einfache Wege zu mehr Balance und mentaler Unabhängigkeit…

Inneren Frieden finden: 11 einfache Wege zu mehr Harmonie

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Bedeutung: Warum ist innerer Friede so wichtig?

Innerer Friede ist kein passiver Zustand. Er ist eine Lebenshaltung und mentale Stärke. Ohne sie bleiben wir Getriebene – beeinflusst und aufgerieben von Menschen, Umständen, Stress oder Lärm. Wer es dagegen schafft, seinen inneren Frieden zu finden, der erlangt nicht nur Freiheit, Gelassenheit und Unabhängigkeit. Viele erleben dabei enorm harmonische Momente der Ruhe, Klarheit und Sicherheit.

Inneren Frieden zu finden, ist eine Notwendigkeit. Keinesfalls nur eine religiös-spirituell motivierte Vorstellung oder ein Konzept im Buddhismus. Wir würden ohne ihn schlicht verrückt werden, in einer zunehmend hektischen Welt im permanenten Wandel. Innere Ruhe und Frieden bilden die Gegenpole dazu und ermöglichen ein ein Leben in der Gegenwart – im Hier und Jetzt.

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Inneren Frieden finden: 11 einfache Tipps

1. Vergleiche vermeiden

Wer sich ständig mit anderen vergleicht, erkennt und bewertet Unterschiede. Sind wir ohnehin in schlechter Stimmung, schneiden die anderen dabei deutlich besser ab als wir selbst. Andere sind klüger, schöner, erfolgreicher… Das fördert eine Mangelsicht und Defizitorientierung. Statt zu sehen, was wir können und schon alles (erreicht) haben, sehen wir nur, was fehlt. Innerer Frieden kann aber nie aus Unzufriedenheit entstehen. Das Positive, Ihre Stärken, Fähigkeiten und Schätze – darauf sollten Sie achten. Und dankbar dafür sein.

2. Gegenwart leben

Viele Menschen schwelgen im Wunschdenken, in Tagträumen oder verharren nostalgisch in der Vergangenheit, Motto: „Früher war alles besser.“ Die Verklärung und das ­täg­li­che Gedan­ken­ka­rus­sell führen aber nur dazu, dass wir den Fokus verlieren. Erstens lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen. Zweitens neigen wir dazu, die Zukunft oder Vergangenheit zu rosig zu malen. Innerer Frieden beginnt aber stets in der Gegenwart. Leben und genießen Sie den Moment, das Heute, Hier und Jetzt. Ganz bewusst. Darin steckt enorme Energie und Kraft.

3. Unterschiede akzeptieren

Viele Menschen – viele Meinungen. Sie wären verrückt, wenn Sie versuchen, es allen recht zu machen oder eine Art Beliebheitswettbewerb zu gewinnen. Einer der wichtigsten Schritte zu innerem Frieden ist, Meinungsverschiedenheiten zu akzeptieren und gegebenenfalls die Meinung anderer zu ignorieren. Kritik kann wertvoll sein, wenn sie konstruktiv ist. Sie muss aber nicht zwangsläufig richtig oder zutreffend sein.

4. Zeit nehmen

Tun Sie sich selbst etwas Gutes. Das fängt bei gesunder und abwechslungsreicher Ernährung an. Damit stärken Sie Ihr biologisches Immunsystem. Danach ist das seelische Immunsystem dran: Belohnen Sie sich für Erfolge, pflegen Sie Beziehungen zu Menschen, die Ihnen gut tun. Und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Zur Entspannung. Oder um den Kopf frei zu bekommen. Was immer hilft: Sport, Entspannungsübungen, Meditation (zum Beispiel die Metta-Meditation) oder Yoga. Je mehr Sie davon in den Alltag integrieren, desto ausgeglichener werden Sie.

5. Anderen vergeben

Eine traurige Kindheit, eine lieblose Beziehung, verletzende Worte – es gibt viele Gründe, warum Menschen Ärger, Wut oder Trauer mit sich herumtragen. Ein enormer Ballast. Selbst wenn Sie keinen Kontakt mehr haben, beeinflusst das Ihr Leben. Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen – und findet nie inneren Frieden! Einzige Chance: loslassen – und bewusste Vergebung praktizieren. Selbst wenn Sie nie eine Entschuldigung hören werden. Warum belasten Sie sich damit?

6. Mußestunden pflegen

Unsere Welt ist laut. Überall gibt es Geräusche, Ablenkungen, Störquellen. Oft auch viel Lärm um nichts. Und die ständige Erreichbarkeit via Smartphone-Alarm tut ihr Übriges dazu. Echte Stille ist selten geworden und mittlerweile ein regelrechter Luxus. Aber einer, den sich jeder leisten kann – wenn er oder sie wirklich will. Betreiben Sie „Digital Detox„, schalten Sie buchstäblich ab und gönnen Sie sich mehr Müßiggang zwischendurch. Das süße Nichtstun bringt Sie auf neue Gedanken und sorgt für mehr Klarheit im Kopf.

7. Erwartungen beschränken

Ob Erwartungen, die andere an uns richten oder Erwartungen an uns selbst: Wer versucht allen und allem gerecht zu werden, wird unfrei und schafft unnötigen Druck. Natürlich sollen Sie jetzt nicht jeden bewusst enttäuschen. Sie müssen sich aber auch nicht für alles verantwortlich fühlen. Viele verbiegen sich dabei, um niemanden zu verärgern oder zu enttäuschen. Teilweise gehen Sie dabei über eigene Grenzen hinaus und verlieren ihre Ziele aus den Augen. Hinzu kommt: Je größer die Erwartungen sind, desto größer auch das Risiko, enttäuscht zu werden. Gerade in Beziehungen kann das zu ernsthaften Problemen führen.

8. Natur nutzen

Zahllose Studien belegen die beruhigende Wirkung der Natur auf den menschlichen Geist. Inneren Frieden können Sie sich regelrecht „erwandern“. Wer Zeit in der Natur verbringt, spazieren geht, macht sich gleich mehrere Effekte zunutze: Sie bewegen sich, Sie atmen frische Luft, Sie meiden Lärm und schicken Ihren Geist auf Wanderschaft. Wissenschaftler der Stanford-Universität fanden heraus, dass ein einfacher Spaziergang allein unsere Kreativität um 60 Prozent steigern kann.

9. Negatives meiden

Ganz gleich, ob es um negative Nachrichten oder toxische Menschen geht: Gehen Sie beidem aus dem Weg. Es sind Energieräuber! Natürlich heißt das nicht, mit Scheuklappen durchs Leben zu laufen. Aber die Dosis macht das Gift: Wer zu viele Schlagzeilen über Corona, Krieg oder Umweltkatastrophen konsumiert, wird depressiv. Negative Menschen wiederum ziehen uns mit ihrem infektiösen Charakter herunter und bedrohen permanent unseren inneren Frieden.

10. Perfektionismus ablegen

Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben bei dem Versuch. Alle Dinge 100-prozentig und perfekt zu erledigen, ist nicht nur ineffektiv. Perfektionismus führt zum Tunnelblick: Egal, was Sie erreichen, es ist nie gut genug. Das Glück – es ist einem immer einen Schritt voraus. Perfektionsmus ist eine ewige Jagd, die nur in vermindertem Selbstvertrauen mündet. Oder sie sorgt dafür, dass wir uns an Erreichtem nicht mehr erfreuen können. Innerer Frieden stellt sich ein, wenn Sie Fünfe auch mal gerade sein lassen.

11. Selbstbild schärfen

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Entscheidend ist, wovon wir mehr überzeugt sind. Glauben Sie an sich und dass Sie etwas schaffen können? Oder sehen Sie sich häufiger in der Opferrolle? Sobald Sie anfangen, daran zu glauben, Einfluss auf Ihr Leben zu haben, wachsen innerer Frieden, innere Stabilität und Zufriedenheit. Beginnen Sie am besten schon den Tag mit positiven Affirmationen vom Typ: „Heute ist mein Tag!“ „Ich bin ein wertvoller Mensch.“ „Nichts bringt mich aus der Ruhe!“

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Wie findet man Frieden mit sich selbst?

Stress machen uns nicht nur andere oder äußere Einflüsse. Der Unfrieden kommt zum Teil aus den eigenen Sorgen, Ungewissheiten, ständigen Grübeleien und negativen Gefühlen. Menschen tragen Frustrationen, Kränkungen, Hass und Trauer in sich. Wer es schafft, diese negativen Gedanken abzustreifen, ist auf einem guten Weg zu mehr Ausgeglichenheit und Glück.

Zwei Schlüssel sind dafür wesentlich:

  • Die innere Einstellung
  • Die Reaktion auf unsere Umwelt

Wer mit sich selbst Frieden schließen will, muss akzeptieren, was ist und sich zugleich kennen und lieben lernen. Selbstannahme, Selbstliebe und Selbsterkenntnis sind unbedingte Voraussetzungen für inneren Frieden.

Der zweite Schritt ist, sein Verhalten bewusster zu steuern. Jeder Mensch hat bestimmte Trigger (Kritik, Sätze, etc.), die ihn impulsiv reagieren lassen. Diese zu erkennen und eben nicht mehr im Affekt, sondern bewusst und selbstbestimmt zu handeln, führt aus der heimlichen Abhängigkeit. Obendrein strahlt die positive Einstellung zu uns selbst nach außen und stärkt so unsere Beziehungen.

Inneren Frieden Finden Wege Zitat Grafik

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[Bildnachweis: Vectorium by Shutterstock.com]

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