Intuition: Sind unbewusste Entscheidungen besser?

Manche Entscheidungen treffen wir aus dem Bauch heraus. Es ist die Intuition, die uns sagt, was wir tun müssen. Werden wir befragt, warum wir eine Sache so und nicht anders entschieden haben, können wir häufig keine rationalen Gründe anführen. Theoretisch hätten wir auch eine andere Wahl für möglich gehalten, aber irgendetwas in uns sagt: Triff diese Wahl. Dieses „irgendetwas“ wurde lange Zeit mystifiziert (und wird es noch), gerne wird auch von weiblicher Intuition gesprochen, als ob es ein Spezifikum weiblicher Handlungen sei. Das liegt freilich daran, dass Intuition gerne als irrational klassifiziert wird. Demgegenüber steht das männliche, rationale Denken. Warum diese Denkweise Unsinn ist und was es mit Intuition auf sich hat…

Intuition: Sind unbewusste Entscheidungen besser?

Intuition Definition: Aus dem Bauch heraus entscheiden

Intuition lernen trainieren weibliche Definition intuitive WahrnehmungIntuition (englisch intuition; von mittellateinisch intuitio = unmittelbare Anschauung, zu lateinisch intueri = genau hinsehen, betrachten) beschreibt eine Form der Entscheidungsfindung oder Erkenntnis, die spontan und ohne genauere Betrachtung alle Sachverhalte passiert. Wer Intuition besitzt und sich auf diese verlässt, denkt nicht lange nach, sondern weiß sofort, was zu tun ist, welche Stimmung gerade herrscht oder welche Vorgehensweise in einer Situation die richtige ist.

Sie ist damit schnell und auf den Punkt im Gegensatz zu langwierigen Entscheidungsprozessen. Entgegen weit verbreiteter Vorstellungen ist Intuition keineswegs das Gegenteil von Rationalität, ebenso wenig wie es sich um einen Zufall handelt.

Der Duden beschreibt Intuition als…

das unmittelbare, nicht diskursive, nicht auf Reflexion beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhalts oder eines komplizierten Vorgangs.

Synonym zu Intuition werden auch Begriffe genannt wie:

  • Ahnung
  • Anwandlung
  • Bauchgefühl
  • Eingebung
  • Empfinden
  • Erkenntnis
  • Erleuchtung
  • Gedanken-/Geistesblitz
  • Gefühl
  • Gespür
  • Idee
  • Impuls
  • Inneres
  • innere Stimme
  • Instinkt
  • Sechster Sinn

Intuition wird häufig als Erfahrungswissen bezeichnet, dem auch Erklärungsmodelle wie die Spiegelneuronen zugeordnet werden. Sie bezieht Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken mit ein und ermöglicht eine ganzheitliche Wahrnehmung.

Intuition kann als kognitiver Vorgang gesehen werden, bei dem unmittelbar Eindrücke zu einem Ergebnis verarbeitet werden. Während rationale Entscheidungsprozesse von einem Teil ausgehend das Ganze zu erschließen versuchen, erschließt Intuition sofort das Ganze. Es ist eine kognitive Funktion, die bereits in Kraft tritt, bevor das Bewusstsein aktiv werden kann.

Verstand versus Intuition intuitive Wahrnehmung

So erklären Psychologie und Soziologie die Intuition

Intuitive Wahrnehmung Intuition Psychologie Intuitionen lernenMaßgeblichen Einfluss auf das Verständnis von Intuition hatte der kanadisch-amerikanische Psychiater Eric Berne, der die Transaktionsanalyse entwickelte. Seine Definition lautet folgendermaßen:

Eine Intuition ist Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne daß der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.

Wenn Intuition allerdings auf Erfahrung beruht, ist festzustellen, dass nicht jeder Mensch dieselben Erfahrungen macht. Der Erfahrungshorizont eines Menschen ist geprägt von seiner Sozialisation und damit Teil der Kultur. Wer also intuitiv handelt, urteilt immer auch vor dem Hintergrund seiner persönlichen Entwicklung in dieser Kultur.

Intuition ist damit nicht automatisch gut oder schlecht, sie kann ebenso gut qualifiziert wie unqualifiziert sein, sich zwischen falsch oder richtig, engstirnig oder weitsichtig bewegen. Ebenso haben Tabus Auswirkungen auf Intuition, indem eine Situation einfach anders interpretiert beziehungsweise bestimmte Aspekte ausgeblendet werden.

Wann wird die Intuition aktiv?

Intuition findet ohne gezielte Nutzung des Intellekts statt und ist ein kreativer Prozess. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, wird nach sich wiederholenden Muster gesucht und so auf gespeichertes Wissen zurückgegriffen. Wir treffen jeden Tag zwischen 50 und 200 Entscheidungen, oftmals unbewusst.

Das sind nicht immer Entscheidungen von großer Tragweite, sondern solche wie welches Menü wir in der Kantine wählen oder welches Buch wir lesen. Ob wir spazieren gehen oder lieber die Fenster putzen. Würden wir bei solchen Entscheidungen ständig sämtliche Vor- und Nachteile abwägen, wären wir immer noch nicht fertig.

Intuition funktioniert wesentlich schneller. Dabei hat sie keinen guten Ruf. Lange Zeit galt Intuition ausschließlich als ein Gefühl, was sich in den vielen Synonymen nach wie vor niederschlägt. Es ist der alte Dualismus zwischen Ratio und Emotio, also Verstand versus Gefühl, der hier zum Tragen kommt.

Wirtschaftsbosse müssen innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen treffen – aber mit dem Bauchgefühl werden sie selten begründet. Zu groß die Gefahr möglicher Vorwürfe; denn gerade millionenschwere Entscheidungen, die viele Menschen den Job kosten könnten, möchte niemand leichtfertig getroffen wissen.

Dabei hat der Verstand bei der Vielzahl der Entscheidungen und der geforderten Schnelligkeit gar keine Chance großartig aktiv zu werden. Stattdessen findet ein Vergleich von Mustern statt.

Intuitive Wahrnehmung: Logik kann unglücklich machen

Das rationale, besonnene, analytische Vorgehen wird häufig noch das Maß aller Dinge empfunden. Viele Berater empfehlen bei Entscheidungen von großer Tragweite, eine Liste mit Vor- und Nachteilen zu machen. Der deutsche Psychologe Gerd Gigerenzer erzählt in seinem Buch Bauchentscheidungen die Geschichte von Benjamin Franklin, der einst seinem Neffen eine logische Formel mit an die Hand gab.

Dieser stand emotional zwischen zwei Frauen und wusste nicht, für welche er sich entscheiden sollte. Sein Onkel riet ihm zwecks Entscheidungsfindung zu einer Pro-und-Kontra-Liste, in der er alle Gründe in zwei nebeneinanderliegenden Spalten aufschreiben sollte. Darin galt es zu prüfen, welche Gründe oder Motive in der einen Spalte jeweils denen in der anderen an Bedeutung entsprachen.

Die jeweils gleichwertigen sollten gestrichen werden bis ein Rest übrig bliebe, anhand dessen eine Entscheidung getroffen werden könne. Franklin nannte dieses Vorgehen „moralische Algebra“ und empfahl es seinem Neffen, da es sehr nützlich sei.

Exakt diese moralische Algebra wandte ein Freund Gigerenzers in ähnlicher Lage an. Nur statt nach diesem Vorgehen glücklich auf die Entscheidung vertrauen zu können, meldete sich seine Intuition. Die stand jedoch im krassen Widerspruch zu seinen Berechnungen.

Wie Gigerenzer erklärt, kommt es nicht selten vor, dass unser Denken mit anderen Prozessen kollidiert, nämlich der Intuition. Und noch viel wichtiger: Wenn wir Entscheidungen aus rein rationalen Gründen treffen, sie also von vorne bis hinten durchleuchten, macht uns das unglücklicher.

Die Psychologie teilt Personen in Maximierer (Maximizer) und Satisficer:

  • Maximierer

    Diese Menschen wollen die bestmögliche Wahl treffen. Ihre Vorgehensweise ist nicht intuitiv, sondern sie suchen nach der perfekten Lösung, indem sie alle möglichen Informationen zusammentragen, Vor- und Nachteile aufführen und dann miteinander vergleichen.

    Das Problem: Sie tun das in dem Wissen, nie sämtliche Informationen zu haben. Es kann demnach auch nie die perfekte Entscheidung sein. Das führt zu Unzufriedenheit. Gigerenzer führt hier das Beispiel eines Fernsehzuschauers an, der sich solange durch sämtliche Programme zappt, bis er ein vermeintlich gutes gefunden hat – aber keine der Sendungen wirklich gesehen hat.

  • Satisficer

    Diese Menschen gehen die Sache deutlich pragmatischer an, denn sie begrenzen sich dadurch, indem sie sich mit dem ersten Ergebnis zufrieden geben, das „gut genug“ ist. Wenn sie eine Flasche Wein probieren und er ihnen schmeckt, dann kaufen sie ihn – egal, ob es womöglich woanders noch ein besseres Schlückchen gibt.

    Gigerenzer zufolge handeln Satisficer nach der Faustregel „take the best“, das heißt wenn etwas gut erscheint, dann geben sie sich damit zufrieden. Im Falle des Fernsehzuschauers würden sie vergleichsweise schnell ein passendes Programm finden und würden so einen ganzen Beitrag sehen können.

Intuition ist nicht automatisch die bessere Wahl

Nun könnte man meinen, dass Bauchentscheidungen also automatisch die besseren seien, weil sie spontan und ohne ewiges Abwägen funktionieren.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das rationale Denken ist zwar langsamer, kann jedoch Fehleinschätzungen wie sie durch Intuition entstehen können, durchschauen. Fehleinschätzungen können bei einer oberflächlichen Prüfung, bei der die Intuition lediglich die Ähnlichkeit mit einer anderen Situation erkennt, entstehen.

Es wird aufgrund einer alten, ähnlichen Erfahrung generalisiert – und die Intuition damit für richtig gehalten. Diese Einschätzung muss sich allerdings nicht als richtig erweisen. Sie eignet sich daher vor allem für Situationen, die sich häufig wiederholen.

Intuition, die auf Fachwissen basiert, funktioniert besonders gut. Stehen wir jedoch vor Entscheidungen, die sich so eher selten ereignen, haben wir zu wenige Erfahrungen, auf die wir zurückgreifen könnten. Die Intuition wird daher unsicher.

Daher müssen Menschen lernen, wann sie auf ihre Intuition vertrauen können und wann es besser ist, Dinge erneut zu überdenken. Ein Fachexperte, der über jahrelange Erfahrung in seinem Beruf verfügt und eine intuitive Entscheidung trifft, hat genügend Fachwissen angesammelt, um selbst unbewusst richtig zu liegen.

Intuition durch ein besseres Verständnis von sich selbst

Die gute Nachricht: Sie können Intuition trainieren. Das bedeutet allerdings, auf totale Planbarkeit und Kontrolle zu verzichten. Beides können je nach Situation wertvolle Gerüste sein, die Sicherheit versprechen. Es kann hilfreich sein, hin und wieder davon abzulassen, denn zum einen wird es nie hundertprozentige Sicherheit und Kontrolle geben.

Zum anderen leiden Flexibilität und Intuition darunter, wenn alles minutiös durchgeplant ist. Denn sobald Pläne durchkreuzt werden, steht man dann ratlos vor dem Problem. Starre Gerüste ersticken somit die Kreativität im Keim.

Mit Blick auf die Maximierer und Satisficer lohnt es sich, Intuition zu lernen. Denn während Satisficer deutlich zufriedener sind, eine höhere Selbstachtung haben und optimistisch in die Zukunft blicken, leiden Maximierer an Perfektionismus und Depression, quälen sich häufig mit Reue und Selbstvorwürfen.

In der heutigen, oftmals hektischen Arbeitswelt haben viele Menschen verlernt, auf ihre Körperwahrnehmung zu achten. Wie fühlen Sie sich gerade? Schnell greifen Menschen auf Begriffe wie „gut“ oder „schlecht“ zurück – aber das sind lediglich Bewertungen. Eine wesentlich höhere Aussagekraft haben Beschreibungen, die präziser den Seelenzustand oder das Körpergefühl benennen, beispielsweise:

  • Ich bin angespannt.
  • Ich habe ein flaues Gefühl im Magen.
  • Ich bin nervös.
  • Ich fühle mich gestresst.
  • Ich bin traurig.
  • Ich freue mich.
  • Ich bin aufgeregt.
  • Ich bin ungeduldig/gespannt.
  • Ich bin zufrieden, entspannt.
  • Ich bin ruhig.

Methoden der Achtsamkeit, Meditation und Autosuggestion helfen dabei, die eigene Körperwahrnehmung wieder zu schärfen. Damit einher geht eine bessere Wahrnehmung für Intuition.

Der Weg über den Körper ist der unmittelbarste Weg der Intuition. Noch bevor Ihr Verstand erfassen kann, warum eine Situation Ihnen Unbehagen bereitet, merken Sie bereits, wie sich beispielsweise Ihr Bauch verkrampft. Man spricht nicht grundlos von „Bauchgefühl“, denn häufig signalisiert es bereits, dass Sie in dieser Situation auf etwas achten sollten.

Haben Frauen wirklich eine bessere Intuition?

Intuition Beispiele stärken Psychologie lernen TippsFrauen wird im allgemeinen eine besonders ausgeprägte Intuition zugesprochen, gerade im direkten Vergleich zu Männern. Manchmal wird gleich von weiblicher Intuition gesprochen oder von einem sechsten Sinn, über den viele Frauen verfügen sollten, der beim Einschätzen, Beurteilen und Entscheiden hilft. Gibt es diese weibliche Intuition wirklich?

Dieser Frage sind Wissenschaftler und Psychologen nachgegangen und kamen zu dem Ergebnis: Einen nachweisbaren Unterschied der Intuition zwischen Frauen und Männern gibt es zwar nicht, doch lassen sich durchaus geschlechterspezifische Merkmale identifizieren. So verfügen Frauen in der Regel über ein größeres Maß an Empathie und können Emotionen sowie Stimmungen entsprechend besser wahrnehmen, interpretieren und darauf reagieren.

Männer hingegen vertrauen auf der anderen Seite eher auf logische Zusammenhänge und tun sich mit der Empathie bisweilen schwer. Dies spricht wiederum dafür, dass das weibliche Geschlecht bei der Intuition die Nase zumindest ein Stück weit vorn hat, auch wenn Tests dies nicht beweisen können.

Intuition lernen: Tipps für eine bessere Intuition

Wer Intuition lernen möchte, muss lernen, sich und seinem Bauchgefühl zu vertrauen. Es nutzt nichts, den unbewussten Wissensspeicher zu haben, ihn aber nicht einsetzen zu können.

Damit Sie zu den Satisficern gehören, beherzigen Sie folgende Tipps:

  • Wissenserweiterung

    Je mehr Wissen Sie sich aneignen, desto besser können Sie im jeweiligen Moment entscheiden. Wählen Sie dafür Bereiche, die Sie interessieren. Dafür müssen Sie noch nicht einmal sehr in die Tiefe gehen. Oftmals reicht bereits solides Halbwissen aus, um intuitive Entscheidungen treffen zu können. Auch wenn Sie nicht auf Knopfdruck bewusst das Wissen abrufen könnten, so ist es unbewusst dennoch vorhanden.

  • Ruhe

    Um die eigene Intuition trainieren zu können, ist es wichtig, sich Freiraum und Ruhe zu verschaffen. Nur wenn Sie äußere Einflüsse wie Lärm und Hektik so weit wie möglich ausblenden, können Sie die volle Konzentration auf Ihr Selbst richten. Genießen Sie die Stille, nehmen Sie Ihren Körper wahr.

  • Körperwahrnehmung

    Ihr Körper ist ein wichtiger Indikator. Lernen Sie, auf ihn zu achten. Ist beispielsweise die Magengegend angespannt, kann Stress oder etwas, das Sie nachhaltig beschäftigt, die Ursache dafür sein.

  • Technik

    Achten Sie auf Ihre Atmung. Atmen Sie bewusst ein und aus, horchen und spüren Sie in sich hinein: Gibt es Verspannungen? Atmen Sie diese „Knoten“ weg, entspannen Sie sich. So können Sie sich auf neue Eindrücke konzentrieren.

  • Kontrollabgabe

    Bei dieser Übung geht es darum, Vertrauen zu gewinnen und Kontrolle abzugeben: Lassen Sie sich von einem Freund oder Freundin die Augen verbinden und sich beispielsweise durch einen Park führen: Wie ist der Boden beschaffen? Welche Geräusche nehmen Sie wahr? Sie stärken so gleichzeitig Ihre anderen Sinne.

  • Bewusstmachung

    Arbeiten Sie mit positiven Affirmationen und Autosuggestion. Sagen Sie sich, dass Sie Ihrer Intuition mehr vertrauen wollen.

  • Training

    Üben Sie Ihre Intuition, indem Sie Menschen beobachten. Es sind Mikrogesten, die wir häufig unbewusst wahrnehmen, die uns Aufschluss darüber geben, wie es anderen Menschen geht. Sie lernen die Körpersprache anderer wie Mimik und Gestik besser einzuschätzen und können angemessen reagieren. Das stärkt wiederum Ihre Beziehung zu diesen Menschen.

  • Auszeiten

    Vernachlässigen Sie keineswegs Pausen oder andere Möglichkeiten zur Entspannung wie etwa Schlaf und Sport. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind gerade bei Schlafmangel deutlich eingeschränkter als bei entsprechender Erholung. Auch Sport und Ablenkungen tragen dazu bei, den Geist auf andere Dinge zu richten. Beschäftigen Sie sich nach entsprechender Tätigkeit erneut mit einem Problem, kommt die Lösung oftmals von selbst.

[Bildnachweis: violetblue by Shutterstock.com]
19. November 2018 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.

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